Autor Thema: Paukenschlag bei Opel  (Gelesen 60213 mal)

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Re:Paukenschlag bei Opel
« Antwort #60 am: 15:47:34 Sa. 02.Juni 2012 »
Opel: Zukunftsprogramm zum Kampf um jeden Arbeitsplatz

31.05.12 - Im Mai hat GM/Opel die Verlagerung der gesamten Produktion des Astra von Rüsselsheim nach Ellesmere Port (England) und Gliwice (Polen) angekündigt. Im Gegenzug soll die ganze Zafira-Produktion aus Bochum nach Rüsselsheim gehen, was die Schließung des Bochumer Opel-Werks bedeuten würde. Gleichzeitig versucht der Konzernvorstand, die Arbeiter der verschiedenen Werke in Europa gegeneinander auszuspielen, damit sie Verschlechterungen akzeptieren. Auf der Betriebsversammlung am 21. Mai (siehe "rf-news"-Bericht) wagte es Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke nicht, diese Pläne offen vorzutragen. Erst bis am 28. Juni soll dazu ein Konzept beschlossen werden. Um einen neuen Kampf gegen die Werksschließung und um jeden Arbeitsplatz vorzubereiten, haben kämpferische und klassenkämpferische Opelaner jetzt eine Kampfprogramm zusammen mit einer Unterschriftenliste herausgegeben. In dem Kampfprogramm heißt es unter anderem:

1. Um jeden Arbeitsplatz kämpfen - Kein zweites Antwerpen! Vor dem Hintergrund des drohenden neuen tiefen Kriseneinbruchs plant GM für Europa massenhafte Arbeitsplatzvernichtung bei Opel und PSA. ... Die unbefristete Übernahme der Azubis muss in allen Betrieben durchgesetzt werden! Machen wir unsere Gewerkschaft zur Kampforganisation!
2. Die anderen Autogiganten werden nachziehen, auch aufgrund des Absatzeinbruchs in Südeuropa. ...
3. Wir brauchen Arbeitsbedingungen, die wir unseren Kindern mit gutem Gewissen übergeben können. ... Keinen Cent Verzicht mehr - Schluss mit der Erpressung! Für Löhne von denen wir unsere Familien ernähren können. Volles Weihnachts- und Urlaubsgeld!
4. Um emissionsfreie Antriebe und umweltschonende Verkehrssysteme zu produzieren werden die Werke und Belegschaften dringend gebraucht. ... Während die Autokonzerne nur für ihren Maximalprofit produzieren lassen und die weitere Zerstörung unserer Lebensgrundlagen weitertreiben, treten wir für eine Produktion nach den Bedürfnissen der Menschheit im Einklang mit unserer Mutter Erde ein.
5. Die Grenze verläuft zwischen oben und unten – nicht zwischen den Standorten, Leih- und Stammarbeitern oder Nationalitäten. ... Keine Chance dem Antikommunismus, der die Arbeiterbewegung spaltet und ihr die Perspektive raubt!
6. Die menschenverachtende Arbeitsplatzvernichtung, Massenmobbing und Lohnraub ist völlig legal – ein Streik dagegen "illegal"? Man muss sich das Recht auf Streik nehmen und ein allseitiges und vollständiges gesetzliches Streikrecht durchsetzen! Fordern wir tagtäglich unsere demokratischen, gewerkschaftlichen und betrieblichen Rechte ein!
7. Jetzt ziehen wir Werktätigen Bilanz! Die Arbeiter bei Opel haben keine Verluste produziert. ... Für die 30-Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich als europaweite Konzernvereinbarung!
8. Übernehmen wir selbst Verantwortung, statt auf längst gescheiterte Illusionen zu hoffen. ... Der Streik in Bochum 2004 dagegen hat den größten Weltkonzern in die Knie gezwungen! Diese Sprache verstehen sie.
9. Aufgegeben wird nicht - schließlich geht es nicht nur um uns. Keine noch so hohe Abfindung kann die Arbeitsplätze unserer Kinder ersetzen. Wenn die Opel-Arbeiter gekämpft haben, haben sie Siege erreicht und breite Solidarität erhalten! Rücken wir enger zusammen! Organisieren wir uns in der Gewerkschaft, werden selbst aktiv und stärken die kämpferische Richtung. Millionen Automobilarbeiter international werden eine Macht!

Erstunterzeichner: Fritz Hofmann, Betriebsrat Opel Eisenach, Annegret Gärtner-Leymann, Betriebsrätin Opel Bochum.
Weitere erwünscht!

Quelle: RF News

"Zukunftsprogramm" wird bei Opel breit diskutiert

01.06.12 - Heute melden verschiedene Zeitungen wie unter anderem die "WAZ", ein gestern statt gefundenes Treffen des GM-Vizechefs Stephen Girsky mit den Ministerpräsidenten der Länder mit Opel-Standorten sei "konstruktiv" verlaufen. Es sei ein "ermutigendes Signal" für die deutschen Opel-Werke, dass "noch keine Vorentscheidung gegen einzelne Standorte" gefallen sei. Gegenüber "rf-news" meinte dazu Rainer Weinmann von der Betriebsratsliste "Offensiv" bei Opel in Bochum:

"Inzwischen wurde bekannt, dass bereits auf einer Verwaltungsratssitzung von GM am 12. Juni in Detroit ein Beschluss gefasst werden soll, der dann angeblich 'unumstößlich' sein wird. Dies soll vom Opel-Aufsichtsrat am 28. Juni bestätigt werden. Offenbar drängt die GM-Führungsspitze aufgrund der dramatischen ökonomischen Entwicklung zu schnellen Entscheidungen. Die Weltwirtschaftskrise lässt den Pkw-Absatz gegenwärtig einbrechen. Bei Opel ging er im ersten Quartal um 14 Prozent zurück.

Es werden nun auch weitere Werke wie in Kaiserslautern und Eisenach zur Disposition gestellt. Interessanterweise lehnt die GM-Zentrale eine vorgeschlagene Verlagerung der Chevrolet-Produktion - die ebenfalls zu GM gehört - von Südkorea nach Europa ab, und zwar mit der Begründung, dass man es dort mit 'militanten Gewerkschaften' zu tun habe. Das zeigt doch, dass GM am meisten Angst vor einem entschlossenen und harten Kampf der Belegschaften hat.

Entsprechend wird auch von einem Streit zwischen zwei Richtungen im Verwaltungsrat berichtet: zwischen Vertretern, die ein hartes Vorgehen 'wie in Amerika' befürworten, und Vertretern, denen das zu gefährlich ist und die deshalb für die 'euröpäische Art und Weise' der Problemlösung plädieren. Gemeint ist damit die Fortführung bzw. Forcierung der Klassenzusammenarbeitspolitik.

In diesem Zusammenhang stehen auch intensive Gespräche in dieser und der letzten Woche unter Beteiligung des 1. Vorsitzenden der IG Metall, Berthold Huber: einmal mit den Ministerpräsidenten der betroffenen Bundesländer und dem GM-Vizechef, dann mit den Ministerpräsidenten und Vertretern aller Opel-Standorte und schließlich mit dem Gesamtbetriebsrat.

Wie sehr sich die Geschäftsleitung momentan davor hütet, zusätzlich 'Öl ins Feuer zu gießen', zeigt auch die Zusage, dass die vereinbarte 4,3-prozentige Tariferhöhung dieses Mal voll ausgezahlt werden soll. Dem voraus ging unter anderem eine Umfrage im Rahmen eines sogenannten 'Diagonal Slice Meeting', bei dem die Kollegen grüne und rote Zettel bekamen. Auf die grünen sollten sie schreiben, auf was sie zu verzichten bereit sind, auf die roten, was sie von Opel fordern. Alle grünen wurden leer abgegeben, auf den roten waren Sachen zu lesen wie 'Wir fordern unsere Lohnerhöhung', 'Opel soll die Verträge einhalten', 'Schluss mit der Arbeitshetze' usw.

Das unter anderem von der 'Offensiv'-Betriebsrätin Annegret Gärtner-Leymann vorgeschlagene und inzwischen breit verteilte 'Zukunftsprogramm zum Kampf um jeden Arbeitsplatz' wird zur Zeit überall diskutiert. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage der Perspektive unseres Kampfs. Das ist eine total aufgewühlte Diskussion, in der es Hin und Her geht. Davon, wie diese Fragen geklärt werden, wird auch maßgeblich abhängen, ob und wie der Kampf um jeden Arbeitsplatz geführt wird."

Quelle: RF News
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Re:Paukenschlag bei Opel
« Antwort #61 am: 17:37:01 So. 10.Juni 2012 »
BASTA! - Opelaner-Frauen und Familien engagiert

Mit der drohenden Schließung des Bochumer Opel-Werkes hat uns GM eine deutliche Kampfansage gemacht. Seit Jahren erleben wir jeden Tag, wie die Arbeitshetze steigt, wie die Arbeiterinnen und Arbeiter bei Opel mit Massen-Mobbing-Methoden zur Kündigung getrieben werden sollen. Der Druck auf der Arbeit macht nicht nur die Opelaner, sondern auch ihre Familien kaputt. Ständig hängt uns die drohende Arbeitslosigkeit im Nacken. Die Gesundheit leidet, eine Lebensplanung ist fast nicht mehr möglich. Wir werden nicht zusehen, wie zigtausende Arbeitsplätze in Bochum und der Region vernichtet werden – NOKIA und SCHLECKER sind genug!

Die Profitgier von GM/Opel ist unerträglich geworden – die Zukunft unserer Kinder steht auf dem Spiel. Die Frauen und Familien in Ellesmere-Port und Gliwice sind in der gleichen Situation wie wir. An jedem Werk hängen zehntausende Arbeitsplätze, z.B. in der Zuliefererindustrie. Überall werden Arbeitsplätze gebraucht – eine Spaltung in Länder oder Standorte lehnen wir ab. Bisher hat sich GM/Opel auch die Zähne an den Bochumern ausgebissen, Kündigungen mussten zurückgenommen werden, die Tariferhöhung wird ausgezahlt.

Wir wollen nicht länger alleine mit dieser Situation fertig werden, sondern uns für eine lebenswerte Zukunft einsetzen – gemeinsam sind wir stark. Deshalb schließen wir, Frauen, Freundinnen, Mütter, Familien und Opel-Arbeiterinnen uns zusammen für den Kampf um jeden Arbeitsplatz. Damit wollen wir auch zeigen – wenn sich die Kolleginnen und Kollegen bei Opel für einen Streik entscheiden, sind wir da. Wir organisieren ab sofort die Solidarität, sammeln Spenden, machen eine Öffentlichkeitsarbeit und Protestaktionen. Wir stärken den Kollegen den Rücken bei ihrem Kampf, sagen aber auch ganz klar: Mit uns Frauen legt ihr euch besser nicht an! BASTA! Es ist genug! Für eine menschenwürdige Zukunft – Keine Schließung in Bochum oder einem anderen Standort!
 BASTA! - Frauenkomitee"

Kontakt: Anne Fröhlich, Wittkampstraße 37, 44892 Bochum, Tel: 0234 3259065, Anne.Zorro@arcor.de

Quelle: RF News
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Re:Paukenschlag bei Opel
« Antwort #62 am: 17:26:08 Mi. 13.Juni 2012 »
GM/Opel weicht vorerst vor offener Konfrontation zurück

13.06.12: Auf der Aktionärsversammlung am 12.6. wich GM-Chef Dan Akerson jeder Frage nach der Zukunft des Opel-Werkes in Bochum aus.

Das müsse erst im Rahmen eines „Gesamtkonzepts“ geklärt werden. Heute erklärte das Betriebsratsbüro der Liste „Offensiv“ dazu gegenüber der „Roten Fahne“: „Wir haben damit eigentlich gerechnet. Wie wir ist die Mehrheit der Opelaner überzeugt: Die haben ihr Konzept in der Schublade! Aber GM/Opel spielt weiter auf Zeit und weicht vor einer offenen Konfrontation mit uns Opelanern zurück. Allerdings ist jetzt besondere Wachsamkeit geboten. Denn sie werden jetzt versuchen, ihren Plan mit vielen einzelnen Schritten durchzusetzen. Deshalb gilt es nicht abzuwarten. Heute früh haben 20 Vertrauensleute von der Wagenendfertigung die Initiative ergriffen und einen offenen Brief an Betriebsrat, Vertrauenskörperleitung und Jugendvertretung geschrieben. Darin fordern sie auf, dass wir alle mit der IG Metall den 28. Juni zu einem Aktionstag für den Kampf um jeden Arbeitsplatz machen. “

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Re:Paukenschlag bei Opel
« Antwort #63 am: 19:29:17 Do. 14.Juni 2012 »
Opel Bochum: Keine Werksschließung weder 2014, 2016 noch später!

14.06.12 - Heute wurde bei vier selbständigen Aktionen im Opel-Werk Eisenach die Produktionslinie angehalten. Die Kollegen unterstrichen damit, dass sie die Auszahlung der Tariflohnerhöhung sofort verlangen und erklärten: „Wir verzichten nicht dafür, dass Bochum geschlossen wird." Das war eine Reaktion auf die Pressemeldung von gestern darüber, dass GM/Opel das Werk Bochum nach Auslaufen der Zafira-Produktion 2016/17 stilllegen will. Die Meldung erschien erst mal wie beiläufig nach 18 Uhr über die Agenturen, als viele Opelaner schon mit Gedanken bei der Fußballübertragung des Spiels Niederlande gegen Deutschland waren. Heute morgen waren dann die Nachrichten in den Massenmedien gut vorbereitet und breit gewalzt. Allein das zeigt, dass sich die Bosse von GM/Opel immer noch nicht trauen mit offenen Karten zu spielen. Ihr erklärter Plan, Opel-Bochum bis spätestens 2014 platt zu machen, ist gescheitert ...

Quelle: RF News
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Re:Paukenschlag bei Opel
« Antwort #64 am: 22:16:34 Sa. 30.Juni 2012 »
Zitat
„Seit fast zehn Jahren geht es nur noch bergab“

Opel-Arbeiter Gerd Bücker im Interview mit der WSWS

Von Dietmar Henning
29. Juni 2012


Interview: wsws.org
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti

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Re:Paukenschlag bei Opel
« Antwort #65 am: 00:35:57 So. 19.August 2012 »
Kurzarbeit jetzt auch bei Opel: "Warum sollen wir Arbeiter Lohnverluste hinnehmen?"

18.08.12 - Mit großem Medienecho wurden am 16. August die Pläne des Opel-Managements für Kurzarbeit in den Werken Rüsselsheim und Kaiserslautern für 6.000 Arbeiter bekannt gegeben. Am Mittwoch, 15. August, hatte die Geschäftsleitung die Belegschaft in Rüsselsheim informiert. Schon länger verhandelt das Opel-Management darüber mit der Bundesagentur für Arbeit (BA) und dem Betriebsrat. Die Kurzarbeit soll möglicherweise ab September beginnen, in Rüsselsheim für die 3.500 Kolleginnen und Kollegen in der Produktion des Insignia und Astra. Die Rede ist unter anderem davon, die Produktion dort jeden Freitag ruhen zu lassen. Das Opel-Management will auch die ca. 10.000 Angestellten der Entwicklung und Verwaltung in die Kurzarbeit einbeziehen. Für das Werk Eisenach ist ebenfalls Kurzarbeit im Gespräch ...

Quelle: RF News
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Strombolli

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Re:Paukenschlag bei Opel
« Antwort #66 am: 02:35:07 So. 19.August 2012 »
Ich behaupte, wenn in allen Branchen nur das hergestellt werden würde, was zur Bedarfsabdeckung der Menschen benötigt werden würde, hätten wir Vollbeschäftigung und eine 20 Stunden Woche. Aber leider gab es ja da noch im Kapitalismus die Reizworte Wachstum und Profit.
Sonst könnten ja evt. auch viele ökologischen Probleme mit der o.g. lediglichen "Bedarfsabdeckung" gelöst sein.

Wie war das noch mit den vernunftbegabten Lebewesen? Betonung eben auf vernunftbegabt. Die Möglichkeit wäre also da.
Das Systemmotto: "Gib mir Dein Geld! - Jetzt, Du dreckiges Opfer !!!! - Und habe immer ANGST VOR DEM MORGEN !!!"

"Hört auf, Profite über Menschen zu stellen!" Occupy
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Re:Paukenschlag bei Opel
« Antwort #67 am: 16:56:36 Fr. 24.August 2012 »
Bei Opel gibt es zum Jubiläum Kurzarbeit

10.000 Mitarbeiter werden in eine Zwangspause geschickt - und das ausgerechnet am 150. Firmengeburtstag ...

Quelle: Welt Online
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Re:Paukenschlag bei Opel
« Antwort #68 am: 17:52:22 Sa. 25.August 2012 »
Opel plant auch in Eisenach Kurzarbeit

Auch Opel in Eisenach will im September seine Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken. Zunächst gehe es in der lokalen Vereinbarung um zehn Schichten im kommenden Monat, sagte am Freitag Betriebsratsvorsitzender Harald Lieske auf dpa-Anfrage.
...
Auto: Opel plant auch in Eisenach Kurzarbeit - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/finanzen/news/auto-opel-plant-auch-in-eisenach-kurzarbeit_aid_806189.html
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Re:Paukenschlag bei Opel
« Antwort #69 am: 19:45:38 Mi. 19.September 2012 »
Opel Eisenach will Nachtschicht streichen

Der Automobilkonzern Opel reagiert in Eisenach auf den Absatzeinbruch in Teilen Europas, vor allem in Frankreich, Spanien und Italien mit der Streichung der Nachtschicht.

Im Eisenacher Opelwerk könnte die Nachtschicht bald wegfallen. Die Geschäftsführung plane offenbar die Umstellung auf den Zwei-Schicht-Betrieb, bestätigte Betriebsratschef Harald Lieske, auf Anfrage unserer Zeitung ...

Quelle: Thüringer Allgemeine

PS: Bei der Informationsveranstaltung der Geschäftsleitung gab es viele wütende Zwischenrufe und Redebeiträge.
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dagobert

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Re:Paukenschlag bei Opel
« Antwort #70 am: 22:07:27 Do. 13.Dezember 2012 »
Zitat
Bochum ist überall

Philipp Rösler ist „sauer“ auf das Management von General Motors und auch der deutsche Blätterwald schießt scharf in Richtung Detroit, während die Kanzlerin beharrlich schweigt und die Tagesschau sich über die Berichterstattung der amerikanischen Medien echauffiert. Die öffentliche Diskussion hierzulande erinnert immer mehr an die berühmten drei Affen – nichts sehen, nichts hören und nichts Unbequemes sagen. Dabei ist die angekündigte Schließung des Opel-Werks in Bochum nur ein weiterer Mosaikstein in der tiefgreifenden Wirtschaftskrise, in die nicht zuletzt die deutsche Regierung den Euroraum manövriert hat. Von Jens Berger
[...]
http://www.nachdenkseiten.de/?p=15444#more-15444

Kuddel

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Re:Paukenschlag bei Opel
« Antwort #71 am: 12:20:42 Fr. 14.Dezember 2012 »
Die Opel- Produktion in Bochum ist seit 11 Uhr unterbrochen. Etwa 3000 Mitarbeiter kämpfen gegen die geplante Schließung des Werks.

http://www.fr-online.de/wirtschaft/opel-bochum-protestaktion-bei-opel,1472780,21115224.html

Kuddel

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Re:Paukenschlag bei Opel
« Antwort #73 am: 14:29:43 Do. 23.Mai 2013 »
Weitere Auseinandersetzungen und Streiks finden bei OPEL in Bochum statt! Nach den Arbeitsniederlegungen werden sich die Auseinandersetzungen verschärfen! Laßt uns solidarisch die Opelaner in ihrem Kampf unterstützen!
Dieser Link "Opel aktuell" wird regelmäßig auktusalisiert!

http://www.rf-news.de/opel


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Strombolli

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Re:Paukenschlag bei Opel
« Antwort #74 am: 17:49:21 Do. 23.Mai 2013 »
Die ganze kriminelle Regierungsbande ist unfähig Maßnahmen einzuleiten, die ihrem kapitalistischen Grundgedankengut zuwiderlaufen. Statt dafür zu sorgen, dass diese Traditionsbude sich von den Amis emanzipiert und ihre "besser gewordenen" Autos weltweit verkaufen kann oder die Dinger subventioniert an Leute mit zu alten Fahrzeugen kreativ verkauft (und damit auch den Bankensektor mit Realkrediten stärkt)..... statt dessen lassen sie OPEL krachen. Weil sie selbst ja lieber AUDI, Mercedes oder BMW fahren. Zur Not würde der Zweitwagen (der immer mitfährt) zur Sicherheit der Bonzen ja auch ein OPEL sein können.

Es bleibt dabei: Hartherzige, selbstverliebte Bande von Verbrechern am normalen Volk, die mit jedem Atemzug ihren Vereidigungsschwur Lügen strafen.
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