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Palästina - Israel

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Kibbutz (KIBUZ, haKibúz = der Kibbutz) ist die hebräische Bezeichnung für eine kollektive Siedlung. Der Kibbutz ist ein einzigartiges ländliches Gemeinwesen; eine Gesellschaft, die auf den Prinzipien gegenseitiger Hilfe und sozialer Gerechtigkeit beruht; ein sozialwirtschaftliches System, in dem Menschen Arbeit und Besitz teilen; die Verwirklichung des Gedankens: ,,Jeder gibt nach seinen Möglichkeiten und erhält gemäß seinen Bedürfnissen"; ein Heim derer, die es für sich gewählt haben.

Die Kibbuzbewegung, der Kibbuz und die Kwuzah, ist eine Lebens- und Gesellschaftsform, die unter den besonderen Bedingungen Palästinas -- Erez Israels -- in der Zeit der türkischen und dann der britischen Mandatsherrschaft geschaffen und entwickelt wurde. Sie ist unter den besonderen Bedingungen entstanden, in denen jüdische Arbeiter oder Pioniere in das Land einwanderten, um neue politische, kulturelle und gesellschaftliche (jüdische) Siedlungsformen zu schaffen. In diesen spielte sich in den Anfangsjahren ein Gemeinschaftsleben ab, mit der Idee von einem neuen jüdischen Menschen, befreit von der Last der Diaspora, ohne jedoch den Bezug zur Vergangenheit des jüdischen Volkes mit seinen ihm eigenen Werten verlieren zu wollen; mit den zionistischen Bestrebungen und mit den Ideen des Sozialismus nicht nur zu theoretisieren, sondern ihn praktisch im Leben einer neuen Gemeinschaft zu verwirklichen. So entstand die Kwuzah oder der Kibbuz -- zwei Begriffe, die in ihrer besonderen Form im damaligen Palästina in ihrer weiteren Entwicklung aus den jüdisch-sozialistischen Parteien wie auch den jüdischen Pionier-Jugendbewegungen in aller Welt und auch der etwas älteren Hechaluz (Pionier-Bewegung) ihre Anhänger fanden. In den Jahren nach dem l. Weltkrieg mit der Bildung der jüdischen Arbeiterbewegung (Histadrut) in Erez Israel werden die Kibbuz und die Kwuzoth, die sich später landesweit organisierten, zu einem der aktivsten Teile der Histadrut und überhaupt im ganzen Lande.

Die ersten Kibbutzim (Plural von Kibbutz) wurden bereits 40 Jahre vor der Staatsgründung Israels von jungen, meist aus Osteuropa stammenden Zionisten errichtet. Sie waren nicht nur gekommen, um den Boden ihrer alten Heimat wieder urbar zu machen, sondern auch, um eine neue Lebensform zu finden. Der Weg war nicht leicht: eine feindselige Umwelt, Unerfahrenheit in körperlicher Arbeit, mangelnde landwirtschaftliche Kenntnisse, trostloses, seit Jahrhunderten vernachlässigtes Land und unzureichende Mittel waren nur einige ihrer Schwierigkeiten. Trotz dieser Hindernisse gelang es ihnen, blühende Gemeinschaften aufzubauen, die eine führende Rolle bei der Errichtung und Entwicklung des Staates Israel gespielt haben.

Heute gibt es über 270 Kibbutzim in Israel, deren Mitgliederzahl von 200 bis 2000 reicht. Insgesamt leben ca. 127.000 Menschen in Kibbutzim, die ungefähr drei Prozent der israelischen Gesamtbevölkerung darstellen.

Mehr Informationen:

- http://dadaweb.de/wiki/Kibbuzbewegung
- http://deu.anarchopedia.org/Kibbuz
- http://www.hagalil.com/israel/kibbutz/kibbutz.htm
- http://www.zeit.de/2007/20/Revolte_im_Kibbuz
- www.kibbutz.org.il/tnua/dover/dafdefet_engl.pdf
- http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/60-jahre-israel-wie-aus-einer-fern...
- http://jungle-world.com/artikel/2008/19/21733.html
- http://de.wikipedia.org/wiki/Kibbuzbewegung
- www.kibbutzreloaded.com
- www.kibbutz.org.il
- www.kibbutz.org.il

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Während die Welt schlief

Das Buch ist ein Roman über eine palästinensische Familie über drei Generationen hinweg. Vor allem ist es die Geschichte der Frauen der Familie.

Die Handlung beginnt 1941 und beschreibt die Vertreibung der Palästinenser durch den neu gegründeten israelischen Staat 1947/48 und endet im Jahr 2002. Die Autorin setzt sich für Palästina ein, sie beklagt, dass es keine palästinensischen Stimmen in der Literatur gibt, was die Intention für ihr Buch ist. Der Titel "Während die Welt schlief" ist ein Aufschrei. Durch das ganze Buch zieht sich die Frage, wo die Weltöffentlichkeit war, als die Palästinenser vertrieben, ihrer Würde, Existenz, Gesundheit und Leben beraubt wurden. Wo war sie bei den Massakern von Jenin und Sabra und Schatila? Doch es ist nicht nur von Gewalt und Elend die Rede, es handelt auch vom Leben und Überlebenskampf der Menschen, ihrer Gefühle, ihrer Kultur, ihrer Lebensart. Durch die Romanform wird das dringend notwendige Wissen über den Kampf der Palästinenser sehr eindringlich vermittelt und die Solidarität geweckt. Es ist ein Geschichtsbuch im besten Sinn, nicht neutral, sondern parteiisch, sehr berührend und in seinen Bann ziehend. Es vermittelt eine besonders schöne Art der Völkerverständigung, nämlich über den Alltag der Kinder und der Frauen.

http://www.thalia.de/shop/home/rubrikartikel/ID30570853.html

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05.09.12 - Palästinenser: Demos gegen steigende Preise

Am Dienstag gab es in vielen Städten im Westjordanland Proteste gegen die hohen Lebenshaltungskosten, die Arbeitslosigkeit und die anhaltenden Preissteigerungen ...

Quelle: RF News

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Veranstaltung vom Deutschen Freidenker-Verband und von Solidarität International mit dem Referenten Klaus von Raussendorff. Thema "Judentum, Judaismus, Zionismus, Israel - Religion als politischer Faktor". Veranstaltungsjahr 2009
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News & Politics
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