Autor Thema: Pharma Versuchspersonen beim AA Mannheim angefordert  (Gelesen 8639 mal)

Carpe Noctem

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Pharma Versuchspersonen beim AA Mannheim angefordert
« am: 13:40:08 Fr. 11.Februar 2005 »
Hallo,

http://www.de.indymedia.org/2004/11/97373.shtml

von Jürgen Brandt - 04.11.2004 14:32

Es ist unglaublich, was der Staat manchmal den Arbeitslosen ("Kunden"
genannt) zumutet. Der Beitrag handelt von einem solchen Beispiel aus
Mannheim.
Was darf der Staat einem Arbeitslosen eigentlich zumuten? Herr M. aus
Mannheim bekam kürzlich ein ungewöhnliches Stellenangebot von seinem
Jobvermittler in der Arbeitsagentur: Er solle sich als Testperson bei
einer Studie zum Hörvermögen melden. Einwirkung chemischer Substanzen
und Blutentnahme inklusive! Aufwandsentschädigung: 500 Euro.

Der "Arbeitsagentur"-Brief endet mit der Aufforderung: "Vereinbaren Sie
bitte umgehend einen Vorstellungstermin. Bitte teilen Sie mir umgehend
das Ergebnis Ihrer Verhandlungen mit."

Müssen Arbeitslose also Jobs als Versuchskaninchen annehmen, selbst wenn
dies möglicherweise mit einem gesundheitlichen Risiko verbunden ist? Auf
Nachfrage bei der Mannheimer Agentur für Arbeit gab diese kleinlaut
Entwarnung: Verpflichtend sei das Jobangebot als Testperson keinesfalls.
Eine Kürzung der Bezüge habe M. auch dann nicht zu befürchten, wenn er
es ausschlage.

Doch warum dann die dringliche Aufforderung, sofort tätig zu werden?
"Wir verschicken im Monat 60000 Schreiben, da können wir nicht mehr
differenzieren", antwortet ein Sprecher der Agentur. Es müsse mit
Standardformulierungen gearbeitet werden. Missverständnisse ließen sich
aber in Rücksprache mit dem zuständigen Sachbearbeiter ausräumen. Dass
aber umgekehrt bei jedem winzigen Fehler seitens der "Kunden" das
Arbeitsamt erbarmungslos zuschlägt, sagte er aber nicht.

M. schlug den Job im Versuchslabor aus und informierte statt dessen die
Medien.


Apropos Versuchskaninchen - eine Mahnung
flopserver 04.11.2004 15:56

Seit 2 Wochen läuft in der Gedenkstätte Ravensbrück (ehemaliges
Frauenkonzentrationslager) eine Austellung zu den KZ-Wärterinnen in
diesem Arbeits- und Vernichtungslager. Dabei wird aus ihren Lebensläufen
deutlich, dass auch viele damals vom Arbeitsamt zu dieser Tätigkeit, die
laut Arbeitsvertrag "gewissenhaft" ausführen sollten, zwangsverpflichtet
wurden. So z.B. Anna Kopka, die 1943 ohne Berufsausbildung vom
Arbeitsamt zur KZ-Aufseherin zwangsverplichtet wird. Oder Christine
Holthöver, zu deren Lebenslauf unten auf einem Ausschnitt einer
Stellwand der Ravensbrücker Ausstellung zu sehen ist.
Diese Oberaufseherinnen beaufsichitigten KZ-Insassinnen, die unter
anderem als medizinische 'Versuchskaninchen', so wurden sie im KZ
genannt, mißbraucht wurden.
Diese geschichtlichen Grausamkeiten mögen Herrn Clement (und Anderen)
zur Mahnung dienen, wenn er Arbeitslose die unter Hartz IV fallen, zu
"prinzipiell jeder legalen Arbeit" zwangsverpflichten will. So kann
man/frau sich z.B. fragen, ob denn auch anerkannte
Kriegsdienstverweigerer in Rüstungsbetriebe arbeiten sollen ... etc.

Zudem wird hier jedem ein Besuch der Ravensburger Ausstellung über die
KZ-Aufseherinnen empfohlen.

Grüsse - CN
Art. 1 GG: "Die Menschenwürde steht unter Finanzierungsvorbehalt"

aian19

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Pharma Versuchspersonen beim AA Mannheim angefordert
« Antwort #1 am: 02:09:08 Mo. 14.Februar 2005 »
Tja, legal ist, was der Staat (Politiker) als legal definiert, so lange, bis er an die Grenzen des (zum Glück noch) geltenden Grundgesetzes stößt. Nur leider werden mittlerweile auch höchstrichterliche Entscheidungen des BVerfG immer häufiger von unseren Herren da oben einfach ignoriert, getreu dem Motto, können ja nochmal klagen, bis das durch ist in wieder 10 Jahren......

Und da wird von UNS Gesetzestreue gefordert..... ?(
"Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren"

"Wenn Unrecht zu Gesetz wird, ist der Gesetzlose der einzige, der noch rechtmäßig handelt."

Mene mene tekel upharsin

Carpe Noctem

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Pharma Versuchspersonen beim AA Mannheim angefordert
« Antwort #2 am: 15:26:23 Mo. 14.Februar 2005 »
Zitat
Original von aian19
Nur leider werden mittlerweile auch höchstrichterliche Entscheidungen des BVerfG immer häufiger von unseren Herren da oben einfach ignoriert, getreu dem Motto, können ja nochmal klagen, bis das durch ist in wieder 10 Jahren......

wird dann vom BVerfG "festgestellt dass die Realität inzwischen den Gesetzestext rechts überholt hat und daher leider aus Gründen der Praktikabilität / des 'gesunden Volksempfindens' / der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklungen... ect. LEIIIDER gegen den Kläger entschieden werden 'muss'" oder so  :rolleyes:

Ich weiss... deshalb poste ich sowas ja. Das blüht uns allen bald - Frauen in den Puff und Männer in die Pharmakonzerne. Hauptsache die Statistik der BA stimmt.

Grüsse - CN
Art. 1 GG: "Die Menschenwürde steht unter Finanzierungsvorbehalt"

Micki

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Pharma Versuchspersonen beim AA Mannheim angefordert
« Antwort #3 am: 16:01:43 Mo. 14.Februar 2005 »
Zitat
Original von Carpe Noctem


Ich weiss... deshalb poste ich sowas ja. Das blüht uns allen bald - Frauen in den Puff und Männer in die Pharmakonzerne. Hauptsache die Statistik der BA stimmt.

Grüsse - CN

Also das wär je Diskreminierung. Ich denke Frauen kann man auch in die Pharmaidustrie vermitteln. Männer können auch in entsprechendesn Puffs arbeiten wenn man einschlägige Seiten beobachtet.

Grüße - M

Wilddieb Stuelpner

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Pharma Versuchspersonen beim AA Mannheim angefordert
« Antwort #4 am: 16:08:40 Mo. 14.Februar 2005 »
Zitat
Original von aian19
Tja, legal ist, was der Staat (Politiker) als legal definiert, so lange, bis er an die Grenzen des (zum Glück noch) geltenden Grundgesetzes stößt. Nur leider werden mittlerweile auch höchstrichterliche Entscheidungen des BVerfG immer häufiger von unseren Herren da oben einfach ignoriert, getreu dem Motto, können ja nochmal klagen, bis das durch ist in wieder 10 Jahren......

Und da wird von UNS Gesetzestreue gefordert..... ?(

Das Grundgesetz und jegliche Grundsatzentscheidungen werden von Ämtern und Unternehmern generell ignoriert, sobald sie finanziell nachteilige Folgen für sie haben.

So sieht der Rechtsstaat in der Gegenwart aus. Das Recht, die Demokratie (griechisch Volksherrschaft) und die Freiheit der BRD kann man in den Lokus zum Runterspülen verwenden. Diese drei Dinge werden durch einen Maßstab ersetzt - Profit. Läßt sich Maximalprofit erwirtschaften, geht jedes Recht den Weg des irdischen Abgangs. Da sind sich alle Beteiligten einig.

Von der BRD geht Willkür und Terror aus, insbesondere gegenüber Personengruppen, die nicht die Mittel und Helfershelfer zur Rechtsdurchsetzung haben. Nur genügend Zaster reicht aus, damit Betuchte das Recht schmieren können.

Karin

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Pharma Versuchspersonen beim AA Mannheim angefordert
« Antwort #5 am: 00:19:21 So. 20.Februar 2005 »
Durch das Inkrafttreten von Hartz Iv und die Agenda 2010 ist doch das Grundgesetzt ad acta. Die Richtlinien widersprechen doch in so vielem dem Grundgesetz, dass es schon ein Hohn ist, wenn sich da noch ein Politiker drauf beruft.

Gruß Karin
"Deine Theorie ist nicht besser als deine Praxis, und dein Körper ist nicht besser als die Nahrung die du ihm gibst" (Marge Piercy "Frau am Abgrund der Zeit")

Wilddieb Stuelpner

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Pharma Versuchspersonen beim AA Mannheim angefordert
« Antwort #6 am: 20:07:55 So. 20.Februar 2005 »
Das Grundgesetz ist zur leeren Worthülse verkommen oder es gilt für die verantwortlichen Gesetzgeber der Spruch:

"Sie predigen öffentlich Wasser und saufen heimlich Wein!" Was soll man auch anders erwarten, wenn man die soziale Herkunft der Abgeordneten als Maßstab für ihr Handeln zum Wohle des deutschen Volkes setzt - siehe unten.

Es wird zum Wohle des Kapitals gehandelt. Basta! - würde der Bundeskanzler sagen.

Dazu paßt ein Artikel aus der letzten "SuperIllu", Nr. 08 vom 16.02.2005, S. 18/19 wie die sprüchwörtliche Faust auf's Auge:

SuperIllu-Report: Auf den Punkt Pensionskasse Bundestag

Fürs Volk Hartz IV, für Politiker fette Pensionen: Wenn's ums eigene Geld geht, tun sich Abgeordnete schwer mit Reformen. Report über das deutsche Parlament und seine Privilegien.

Wer sitzt im Deutschen Bundestag?

Nach der Wahl zum 15. Bundestag im September 2002 zogen 603 Abgeordnete ins Parlament ein. Die Zahl der Mitglieder des Bundestages (MdB) beträgt aktuell 601 (ein Todesfall, ein Mandatsverzicht). Knapp ein Drittel der vom Volk ins Parlament gewählten Vertreter sind Frauen (32, 8 Prozent). Mehr als zwei Drittel der Abgeordneten sind 50 Jahre und älter. Der Senior unter den Parlamentariern ist Bundesinnenminister Otto Schily, die grüne Abgeordnete Anna Lührmann ist mit 21 Jahren die Jüngste.

Welche Berufsgruppen sind im Parlament vertreten - und in welcher Stärke?

Rund die Hälfte der Mitglieder kommt aus dem öffentlichen Dienst, knapp zehn Prozent sind Juristen, rund fünf Prozent sind Lehrer. Nur noch drei Abgeordnete sind Arbeiter (0, 5 Prozent) - obwohl noch fast jeder dritte Berufstätige in Deutschland zu dieser Gruppe zählt. Und: Drei Abgeordnete geben als Beruf Hausfrau/Hausmann an.



Wie kommt man in den Bundestag?

Gewählt werden die Kandidaten auf vier Jahre über Landeslisten der Parteien oder als Direktkandidaten in den Wahlkreisen. In der Regel läuft der Karriere-Einstieg über die Parteienorganisation - oft schon in jungen Jahren über die Jugendverbände wie Jusos oder Junge Union. Parteilose oder Quereinsteiger sind die Ausnahme. Bundestagsabgeordnete haben meist bereits Erfahrungen in Parteigremien, Kommunal- oder Landesparlamenten gesammelt.

Was verdienen Mitglieder des Bundestages?

Die Abgeordnetenentschädigung, auch »Diäten« genannt, soll die Unabhängigkeit der Abgeordneten als »Vertreter des ganzen Volkes« sichern. Die Entschädigung beträgt zurzeit 7009 Euro pro Monat, muss versteuert werden. Dazu kommt eine steuerfreie Kostenpauschale in Höhe von 3589 Euro (gedacht für die anfallenden Kosten im Wahlkreis, aber ein Verwendungsnachweis ist nicht nötig). Dazu kommen Vergünstigungen wie kostenloses Bahnfahren und Nutzung der Bundestags-Fahrbereitschaft.

Dürfen die Abgeordneten nebenher arbeiten?

Nebentätigkeiten sind erlaubt, der Bundestag hat sich dazu Verhaltensregeln gegeben. Im Bundestags-Handbuch und im Internet (www.bundestag.de) werden die Nebentätigkeiten veröffentlicht. Dazu zählen auch Aufgaben in Aufsichtsräten von Unternehmen, in Stiftungen und Verbänden - gleich, ob bezahlt oder nicht. Dem Bundestagspräsidenten gemeldet werden müssen zudem bezahlte Vorträge und Buchverträge sowie Verdienste, die die Grenze von 3000 Euro monatlich bzw. 18000 Euro im Jahr überschreiten. Die Höhe der Nebeneinkünfte wird bisher nicht veröffentlicht.

Wie kann die Regelung künftig aussehen?

Nach den jüngsten Skandalen um Nebenverdienste werden transparentere Regelungen auch aus den Reihen der Parlamentarier gefordert. Rot-Grün hat sich weitgehend darauf verständigt, dass künftig Nebeneinkünfte zwar nicht exakt nach Euro und Cent veröffentlicht werden, aber nach Einkommensgruppen. Damit soll Selbstständigen und Unternehmern Genüge getan werden, die bei vorbehaltloser Veröffentlichung wirtschaftliche Nachteile befürchten - u. a. weil die Konkurrenz so Einblick in Betriebsinterna bekäme. Ob der rot-grüne Vorschlag Gesetz wird, ist ungewiss: Die Zustimmung von Union und FDP steht aus. Ob die Regierungsfraktionen ein Reformgesetz notfalls auch gegen die Opposition beschließen würden, ist offen - ebenso wie der Zeitpunkt.

Wie ist die Altersversorgung geregelt?

Bis 1975 zahlten die Abgeordneten 25 Prozent ihrer Diäten in die Rentenkassen. Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts kam vor dreißig Jahren der Wechsel auf die staatliche Vollversorgung per Pension. Anrecht auf eine Altersversorgung aus Steuergeldern erwirbt, wer mindestens zwei Legislaturperioden (acht Jahre) im Bundestag ist. Mindestpension: 1682 Euro pro Monat, zahlbar ab dem 65. Lebensjahr (dafür müsste ein Durchschnittsverdiener 32 Jahre in die Rentenkasse zahlen). Es gilt: je länger dabei, desto höher die Pension - und desto niedriger die Altersgrenze. Nach 20 Jahren im Bundestag kann der Abgeordnete schon mit 55 Jahren Pension kassieren - 4205 Euro monatlich. Ins Gerede gekommen ist vor allem die Versorgung von Spitzenpolitikern. Bei ihnen kommen oft Pensionsansprüche aus verschiedenen Ämtern zusammen - als Abgeordnete, Minister oder Ministerpräsidenten - die in einem komplizierten Verfahren miteinander verrechnet werden. So erhält laut »Bund der Steuerzahler« beispielsweise Ex-Arbeitsminister Norbert Blüm 9100 Euro, der frühere Bundeswirtschaftsminister Otto Graf Lambsdorff 8700 Euro an Pension.

Wie halten es die ostdeutschen Abgeordneten mit der Transparenz?

SUPERillu hat an die 97 Abgeordneten aus den neuen Ländern und dem Ostteil Berlins einen Fragebogen zum Thema Nebenjobs und Pensionen geschickt. Rund ein Drittel der Parlamentarier antwortete. Die meisten haben selber keine Nebenjobs, sprachen sich dennoch gegen ein striktes Nebentätigkeits-Verbot aus. Auf ihr Mandat verwenden sie im Schnitt rund 67 Wochenstunden.

geishapunk

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Pharma Versuchspersonen beim AA Mannheim angefordert
« Antwort #7 am: 22:14:38 So. 20.Februar 2005 »
WTF hat das den bitte mit dem Threadtopic zu tun?  :rolleyes:

Wilddieb Stuelpner

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« Antwort #8 am: 01:20:50 Mo. 21.Februar 2005 »
Es hat mit Karins und aians Beitrag bezüglich der Einhaltung des Grundgesetzes unter Hartz IV-Bedingungen zu tun und wie Politiker die Interessen des Volkes über die Gesetzgebung verwirklichen. Denn alle Gesetze, Verordnungen und Durchführungsbestimmungen wie Verwaltungsbestimmungen und Erlässe haben sich gefälligst im Rahmen des Grundgesetzes zu bewegen und nicht das GG teilweise oder völlig außer Kraft zu setzen.

Verwaltungsvorschriften und interne Anweisungen der Bundesagentur für Arbeit im Umgang mit den Arbeitslosen dürfen normalerweise nicht außerhalb der Rechtsnorm des GG stehen.

Und genau das haben wir, wenn Arbeitslose mit Sperrzeiten bedroht werden, falls sie der Pharmaindustrie als Versuchkarnickel nicht zu Diensten sind. Im Prinzip ist das nichts anderes als die medizinischen Versuche von SS-Ärzten an Häftlingen in den KZs. Mengele läßt grüßen.

Und wenn Politiker nicht der gleichen Klasse oder sozialen Schicht des Volkes angehören, sondern nur Lobbyvertreter des Kapitals sind, können wir das GG, die angebliche, vielgeprießene Freiheit und Demokratie einsargen lassen. Ab in die Grube und ein Haufen Erde drauf.

3 Arbeiter als wahre Volksvertreter - ist das nicht ein Armutszeugnis für einen freiheit- und demokratielebenden "Rechtsstaat"? Und das bei 82 Mio. Gesamtbevölkerung und ca. 42 Mio. Einwohner im arbeitsfähigen Alter. Unter den 42 Mio. ist der überwiegende Anteil Arbeiter und Angestellte (ausgewiesene AN: 34 Mio).

Statistisches Bundesamt Wiesbaden

Was auffällig ist bei diesem Bundesamt - keine Veröffentlichung von Beschäftigten oder Berufsgruppen. Das läßt ja sonst Schlüsse auf die Zusammensetzung der Klassen und sozialen Schichten schließen. Also ist es besser, das man sich dazu ausschweigt.

Und noch eins: Kein Arbeitsloser ist in den Parlamenten zu finden, von echt 9 Mio. So wird das GG nicht verwirklicht. Schon allein die bloßen Zahlenverhältnisse drücken die bescheidene Lage des verkommenen bundesdeutschen Rechtsstaats aus. Da braucht man nicht einmal nach Inhalten und Zusammenhängen zu suchen.

Wer nicht der Gefahr von sozialer Verelendung ausgesetzt ist, wird sich nie für die Interessen der sozial Schwachen einsetzen. Er wird immer bemüht sein, andere an seiner Stelle in den Abgrund zu stoßen. Das allbekannte St.-Florians-Pinzip.

geishapunk

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« Antwort #9 am: 12:37:13 Mo. 21.Februar 2005 »
Wow, das Du den Bezug so weit herholst hätte ich nicht gedacht... klar, wenn das immer wieder so siehst wundert es mich nicht das Du diverse Threads immer wieder vollkleisterst mit Beiträgen die leider überhaupt nichts mit dem jeweiligen Thread zu tun haben. Und da Du leider noch nicht gelernt hast Beiträge zu verlinken, dafür aber copy&paste fast schon zur Perfektion gebracht hast, sind Deine Beiträge immer so nett lang (und voll mit Infomüll).

Aber mal verglichen:

Threadtopic: "Pharma Versuchspersonen beim AA Mannheim angefordert"

Und worauf Du Dich beziehst: [...[bezüglich der Einhaltung des Grundgesetzes unter Hartz IV-Bedingungen[...]

Wahnsinn, so kann man natürlich den Bogen immer weiter spannen und fein x Seiten lang copy&paste spielen...  :rolleyes:

Wilddieb Stuelpner

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« Antwort #10 am: 13:43:32 Mo. 21.Februar 2005 »
Was nutzen Dir nach ein paar Wochen wirkungslose Links, weil der Autor die beiträge an anderer Stelle seiner Homepage ins Archiv gestellt hat. Da ist es doch besser den kompletten Artikel auch ins Posting zu stellen. Der Artikel geht jedenfalls nicht so schnell verloren. Links dienen lediglich des Nachweises der Urheberschaft.

geishapunk

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« Antwort #11 am: 15:17:02 Mo. 21.Februar 2005 »
Wenn Du aber wenigstens on topic bleiben würdest.

Ich hab mich ja auch noch nie über einen Deiner neuen Threads mokiert, aber wenn Du bestehnde Threads derart "bereicherst" empfinde ich das halt durchaus als störend wenn es eben nichts mit dem Thema des Threads zu tun hat. Und da die überwiegenden Threads nach ein paar Monaten nicht mehr gelesen werden, macht es auch nichts wenn die Links da ins Archiv führen.

admin

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Pharma Versuchspersonen beim AA Mannheim angefordert
« Antwort #12 am: 21:09:57 Mo. 21.Februar 2005 »
joachimkuehnel,

Dein Engagement in Ehren, aber ich muß hier Geishapunk Recht geben.
Wenn Du bei der Ankündigung einer Montagsdemo Texte postest, die Hintergründe über den Namensgeber eines Straßennamens erhellen, mag das vielleicht amüsant sein...

Als Du an einen Artikel über einen Arbeitskampf in einer Brauerei einfach Berichte über die Historie anderer Brauereien anhängtest und einen Bericht über einen Bier-Namensstreit, da riß mir doch der Geduldsfaden und ich habe Deine Postings gelöscht, da sie auch an anderer Stelle deplaziert wären. Das Abschweifen auf völlig themenfremde Gebiete in epischer Länge erschwert das Lesen und ist respektlos denjenigen gegenüber, die an der Diskussion um einen bestimmten Punkt interessiert sind. Das wurde Dir bereits von verschiedenen Chefduzen-Usern gesagt. Da es weitgehend folgenlos blieb möchte ich als Admin Dich nun auch aufforden etwas mehr Bedacht beim Posten walten zu lassen. Manchmal ist weniger eben mehr!

besorgter bürger

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« Antwort #13 am: 00:47:20 Di. 22.Februar 2005 »
.
Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es.

Wilddieb Stuelpner

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« Antwort #14 am: 01:02:23 Di. 22.Februar 2005 »
Man sollter nicht gleich das Kind mit dem Bade ausschütten und sich ins Knie machen. Bürokratie gibt's derzeit viel zu viel. Immerhin ist die Quelle des Urhebers durch den Link bekanntgegeben. Außerdem verfolgen wir hier im Forum keine kommerziellen Ziele mit der Veröffentlichung von Beiträgen,so daß wir mit Fremdbeiträgen dem schnöden Mammon zum eigenen Nutzen nicht hinterherhecheln und den Urheber um seine Einnahmen nicht prellen a la MP3-Kopiererei.

Auf was für ein niedriges geistiges Niveau soll denn dieses Forum herabsinken, wenn wir uns ausschließlich nur hinter Links und Abkürzungen und anderen Firlefanz versschanzen. Wir sollten doch in der Lage sein, unsere deutsche Muttersprache zu beherrschen und sie nicht auf derartige Weise verstümmeln.