Autor Thema: Invasion auf Haiti ?  (Gelesen 18598 mal)

Eivisskat

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Re:Invasion auf Haiti ?
« Antwort #15 am: 14:24:46 So. 24.Januar 2010 »

Vielleicht verfolgen die USA neben ihren humanitären auch noch andere Interessen (wenn ich auch nicht wüßte, welche das sein sollen; allenfalls Migrationsbekämpfung vor Ort fiele mir ein (wie die EU in Nordafrika)). Aber es ist doch noch viel zu früh, das zu beurteilen.



Möglicherweise diese hier:  ???


Zitat
Wird Haiti durch die USA besetzt?

Die Lage nach den Erdbeben in Haiti ist katastrophal: Kein Wasser, Tausende Tote in den Straßen, Leichen werden mit Baggern in Massengräber geschüttet, Tausende Waisenkinder irren durch die Städte, Ärzte amputieren am Fließband Gliedmaßen. Viele Länder eilten dem Inselstaat zur Hilfe - bei den USA mehren sich nun jedoch die Zweifel, ob es wirklich um Hilfe geht.

Im Schatten des Unglücks stockten die USA ihre Militärpräsenz auf Haiti immer weiter auf. 10.000 US-Soldaten sind inzwischen im Einsatz, darunter auch Marines. Und immer mehr Stimmen berichten, dass diese Soldaten keineswegs humanitäre Hilfe leisten, sondern diese vielmehr behindern. Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen und das rote Kreuz beklagen, dass ihre Flugzeuge nicht auf dem durch die USA kontrollierten Flughafen von Port-au-Prince landen durften und von der Dominikanischen Republik aus ins Land gebracht werden mussten, wodurch vielen Menschen nicht mehr geholfen werden konnte.

Vonseiten Südamerikas wird erwartungsgemäß besonders scharfe Kritik an den USA geübt. So sagte Venezuelas Präsident Chavez: "Man hat den Eindruck es herrscht Krieg in Haiti. Die Menschen brauchen Hilfe und kein Militär!" Boliviens Präsident Evo Morales forderte wegen der "militärischen Besetzung" Haitis durch die USA sogar eine Sondersitzung der UNO.

Der Vize Präsident von Bolivien, Alvaro Garcia Linera, forderte den Rückzug der US-Truppen: "Wir sind über diese US-amerikanische Militärintervention besorgt, weil dort Truppen sind, die keine Hilfsaktionen ausführen, die keine Leben retten, keinen Schutt beseitigen, keine Leichen bestatten. Lasst die Soldaten gehen und mehr Ärzte kommen. Wir brauchen keine Soldaten die das Land kontrollieren und eine militärische Kontrolle über das Gebiet ausüben. Sie sollten lieber Betonsteine aufheben und den Schutt aus den Häusern räumen."

Auch Nicaraguas Präsident Daniel Ortega stellte fest: "Haiti bittet um humanitäre Hilfe, nicht um Soldaten."


Versteckte Interessen?


Eine militärische Besetzung Haitis ist keine bloße Verschwörungstheorie, sondern wird von rechten Denkern in den USA sogar offen gefordert. Denn diese fürchten, das Land könnte sonst unter den Einfluss von Kuba und Venezuela geraten.

"Die Regierung unter Präsident René Préval ist schwach und nun im wahrsten Sinne des Wortes am Boden zerstört. Kuba und Venezuela, die in der Vergangenheit schon versucht haben, den Einfluss der USA zurückzudrängen, könnten die Möglichkeit nutzen, um sich zu profilieren", schreiben James M. Roberts, Ray Waler in ihrem Essay "American Leadership Necessary to Assist Haiti After Devastating Earthquake". Es sei die Aufgabe der USA sicherzustellen, dass Haiti "aus der Krise als eine noch stärke Demokratie hervorgeht." Was das heißt, kann man derzeit im Irak bewundern.

So ist abzusehen, dass die USA die günstige Gelegenheit nutzen werden, sich auf Haiti zu etablieren und es dem Einfluss der südamerikanischen Staaten zu entziehen.

Ein anderer Grund für eine Besetzung könnte in den gewaltigen Ölvorkommen liegen, die unter Haiti vermutet werden. Glaubt man Daniel und Ginette Mathurin und ihrem Artikel "Haiti ist voller Öl", so hat "Haiti [...] zum Vergleich so viel mehr Erdöl als Venezuela, wie ein Glas Wasser und ein olympisches Schwimmbecken." Diese wurden bisher nicht angezapft, weil sie als "strategische Reserven der Vereinigten Staaten von Amerika" gelten und die USA eine Förderung nicht erlaubt hätten. Nun könnten die USA Angst haben, dass diese Vorkommen in die Hände Südamerikas fallen.


 

Mehr Artikel zum Thema auf Sein.de
http://www.sein.de/news/2010/januar/wird-haiti-durch-die-usa-besetzt.html

 

Arwing

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Re:Invasion auf Haiti ?
« Antwort #16 am: 14:51:56 So. 24.Januar 2010 »
Die aufgezeigten verdeckten Interessen der USA machen Sinn. Auf jeden Fall stehen sie m.M. nach über der politischen Naivität, die z.B. in diesem Thread an einigen Stellen zu lesen ist.

Ich stelle jetzt mal die Behauptung auf, dass die USA eine ständige Militärpräsenz auf Haiti erhalten werden. Eine Anzahl von 10000 Soldaten ist weit mehr als eine forcierte Ordnungssicherung. Es ist auch eine Abschreckung und Machtdemonstration. „Haiti gehört zu unserer Einflusssphäre."

Laut Google gibt es dort auch mittlere Erdölvorkommen und Haiti liegt auch in günstiger militärisch-strategischer Nähe zum „Querulanten" Venezuela.
Das aktuelle Geldsystem ist auf die Gewinnmaximierung einer kleinen Elite ausgerichtet, die von der Gemeinschaft der Bürger Europas erbracht werden soll und die politische Elite fungiert als Handlanger.

Abraxas

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Re:Invasion auf Haiti ?
« Antwort #17 am: 17:50:25 So. 24.Januar 2010 »
Soldaten werden ausgebildet möglicht viele Mensche schnell zu tode zu bringen. dabei auch vor kindern nicht zurückzuschrecken. ob der vielen toten in haiti frage ich mich was dort soldaten zu suchen haben? es braucht wasser, lebensmittel und ärzte sowie medizin. Jeder cent für militär ist verschwendet. es sei den man will nicht hilfe leisten sonder einfluss behalten. dan sind soldaten nötig um aufständige im zaum zu halten. wer in solch einer lage truppen statt hilfe schickt ist ein schwerverbrecher. wer am obama glaubte wird wieder einmal eines besseren belehrt.
"es ist eine dumme idee menschen schlecht zu behandeln, die mit deinem essen alleine sind"

onlyone

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Re:Invasion auf Haiti ?
« Antwort #18 am: 21:38:53 So. 24.Januar 2010 »
Zitat
amerika21: Port-au-Prince. In Haiti findet zurzeit eine militärische Besetzung durch die USA statt. Die Aktivitäten der Großmacht stoßen bei der Bolivarischen Allianz für Amerika (ALBA) auf Ablehnung. Der venezolanische Präsident Hugo Chávez sagte am vergangenen Sonntag in seiner Sendung Aló Presidente: "Man hat den Eindruck es herrscht Krieg in Haiti. Die Menschen brauchen Hilfe und kein Militär!" Boliviens Präsident Evo Morales forderte wegen der militärischen Besetzung Haitis durch die USA eine Sondersitzung der Organisation der Vereinten Nationen (UNO).

Während die USA auf das Militär setzt, wollen Kuba, Venezuela und andere Länder Lateinamerikas die Priorität auf die Akuthilfe und die Unterstützung des Wiederaufbaus legen. Haitis Präsident René Préval bedankte sich in einer Rede für die Hilfe aus Venezuela und insbesondere bei Hugo Chávez. "Er versteht, dass die Süd-Süd-Kooperation sehr wichtig ist. Sie halfen uns schon vor dem Erdbeben beim Hausbau, in der Landwirtschaft und beim Bau des neuen Flughafens."....


mfg
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"Jeder Bürger der Deutschen Demokratischen Republik hat das Recht auf Arbeit. Er hat das Recht auf einen Arbeitsplatz und dessen freie Wahl entsprechend den gesellschaftlichen Erfordernissen und der persönlichen Qualifikation."

JediRitter

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Re:Invasion auf Haiti ?
« Antwort #19 am: 23:18:53 So. 24.Januar 2010 »
Das Erdbeben hat doch die USA mit ihrem CIA Clan selbst gemacht.
Wählt die CDU/FDP und ihr wählt Stasi 2.0

Wählt die Piratenpartei/Linke und ihr verteidigt eure Bürgerrechte !

Aloysius

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Re:Invasion auf Haiti ?
« Antwort #20 am: 07:04:30 Mo. 25.Januar 2010 »
Das Erdbeben hat doch die USA mit ihrem CIA Clan selbst gemacht.

Natürlich! Die haben sicher schon ihre eigenen Jedis, die zur dunklen Seite der Macht herübergewechselt sind.

Ich bitte dich!

antonov

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Re:Invasion auf Haiti ?
« Antwort #21 am: 09:06:25 Mo. 25.Januar 2010 »

18.01.2010 | spiegel.de | Carsten Volkery, London
Haiti entwickelt sich wieder zur Kolonie

Die Folgen des Erdbebens in Haiti sind noch unabsehbar, doch die USA, Frankreich und Brasilien streiten bereits um die Vorherrschaft im Land. Die haitianische Regierung schaut ohnmächtig zu. Experten prognostizieren, dass das Land in den nächsten Jahren wieder zu einer Art Kolonie werden wird.

...

Der obdachlose Präsident suchte zunächst Zuflucht im Flughafen. Die erste Schadensbesichtigung nach dem Beben unternahm er auf einem Motorroller. Inzwischen führen Préval und Premierminister Jean-Max Bellerive laut "Wall Street Journal" die Regierungsgeschäfte im Hof einer Polizeiwache - unter Mangobäumen.

Die Lage ist so prekär und die Regierung derart überfordert, dass Préval die Hoheit für den Flughafen in Port-au-Prince an die USA abtrat. Diese Entscheidung sorgt nun international für Verstimmung. Frankreich und Brasilien haben formelle Beschwerde in Washington eingelegt, weil US-Truppenflüge bevorzugt Landeerlaubnis in Haiti erhalten und Flugzeuge mehrerer Hilfsorganisationen in die Dominikanische Republik umgeleitet wurden. Die USA hätten den Flughafen "annektiert", wurde der französische Außenminister Bernard Kouchner zitiert.

Auch die brasilianische Regierung reagierte verschnupft. Als Führungsnation der 9000-köpfigen Uno-Friedensmission Minustah habe man immer noch ein Mitspracherecht, richtete die brasilianische Regierung Washington aus. Man denke nicht daran, die Kontrolle über die Insel aufzugeben. Der Wiederaufbau Haitis soll nach dem Willen der Regionalmacht Brasilien auch weiterhin ein Projekt Lateinamerikas bleiben.

Doch es sieht nicht so aus, als ließen sich die USA von der Kritik beeindrucken. Die Marines haben bereits Fakten geschaffen, sie halten den Flughafen in der Hauptstadt und haben vor der Küste mit dem Flugzeugträger "USS Carl Vinson" einen weiteren "schwimmenden Landeplatz" geschaffen.

...

---> Quelle


Mittwoch, 20. Januar 2010 18:00 Uhr | dradio.de
Nachbeben erschüttert Haiti - IWF-Chef regt Marshall-Plan an

Ein heftiges Nachbeben stellt die Hilfsbemühungen für Haiti vor neue Probleme. Die Erdstöße riefen zumindest in der Hauptstadt Port-au-Prince weitere Zerstörungen hervor. Helfer befürchten weitere Opfer. Durch das verheerende erste Beben vor acht Tagen wurden nach EU-Angaben zwei Millionen Menschen obdachlos, 200.000 benötigten dringend Hilfe. Die größte Herausforderung sei, Zugang zu den Katastrophengebieten zu bekommen. Der Chef des Internationalen Währungsfonds, Strauss-Kahn, regte eine Art Marshall-Plan für den Wiederaufbau Haitis an. Außerdem schlug er einen Schuldenerlass vor. Die internationale Hilfe wird auch im Zentrum des Weltwirtschaftsforums stehen, das in einer Woche in Davos beginnt.

---> Quelle

Montag, 25. Januar 2010 05:00 Uhr | dradio.de
Internationale Geberkonferenz für Haiti in Montreal - EU-Außenminister beraten in Brüssel über langfristige Hilfen

Auf einer internationalen Geberkonferenz im kanadischen Montreal wollen heute Vertreter von mehr als 20 Staaten über den Wiederaufbau in Haiti beraten. Erwartet werden unter anderen US-Außenministerin Clinton und ihr französischer Kollege Kouchner. Das Treffen dient zugleich der Vorbereitung einer für März geplanten größeren Konferenz. - Die Außenminister der EU-Länder wollen in Brüssel über ein gemeinsames Vorgehen sprechen. Der amtierende Leiter der UNO-Mission in Haiti, Mulet, forderte mehr Personal und Material für den Hilfseinsatz. Er brauche zusätzliche Soldaten, Fahrzeuge und Benzin, um die Menschen mit dringend benötigten Gütern versorgen zu können, sagte Mulet dem US-Fernsehsender CNN. Die Zahl der Erdbebenopfer wird inzwischen mit mehr als 150.000 angegeben. Gestern Abend erschütterte ein weiteres Nachbeben der Stärke 4,7 den Karibik-Staat.

---> Quelle


Gehtsnoch

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Re:Invasion auf Haiti ?
« Antwort #22 am: 10:42:30 Mo. 25.Januar 2010 »
@Admin

bitte solche Kommentare hier loeschen

Zitat
Soldaten werden ausgebildet möglicht viele Mensche schnell zu tode zu bringen. dabei auch vor kindern nicht zurückzuschrecken

Das ist schlichtweg muell!
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Zoe

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Re:Invasion auf Haiti ?
« Antwort #23 am: 16:55:53 Mo. 25.Januar 2010 »
Zitat
Versteckte Interessen?

Eine militärische Besetzung Haitis ist keine bloße Verschwörungstheorie, sondern wird von rechten Denkern in den USA sogar offen gefordert. Denn diese fürchten, das Land könnte sonst unter den Einfluss von Kuba und Venezuela geraten.

sehe ich genauso! Die ALBA-Staaten sind der amerikanischen Politik nicht gerade förderlich.

Zitat
Haiti liegt auch in günstiger militärisch-strategischer Nähe zum „Querulanten" Venezuela.


und wenn die amerikan. Führung dann eine ihrer beliebten Marionettenregierung in Haiti installieren kann, wird die Halskrause für die ALBA-Staaten wieder  enger. In Kolumbien sind derartige Aktivitäten bereits im Gange.

Das hat auch nichts mit Antiamerikanismus meinerseits zu tun, sondern es handelt sich um einfache Beobachtungen und das Zusammenführen von Fakten und geschichtlichen Ereignissen.
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Zoe

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Re:Invasion auf Haiti ?
« Antwort #24 am: 16:57:48 Mo. 25.Januar 2010 »
Zitat
Soldaten werden ausgebildet möglicht viele Mensche schnell zu tode zu bringen. dabei auch vor kindern nicht zurückzuschrecken

@Gehtsnoch

für was werden Soldaten ausgebildet?
Die erste Freiheit der Presse besteht darin, kein Gewerbe zu sein

Gehtsnoch

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Re:Invasion auf Haiti ?
« Antwort #25 am: 21:35:39 Mo. 25.Januar 2010 »
@Zoe

Sicherlich nicht um Kinder zu toeten, verbreite deine scheiss Ansichten wo anders. Und erst recht nicht um generell massenhaft zu toeten!!! So ein Deppengewaesch ist unfassbar!

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kellerkind

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Re:Invasion auf Haiti ?
« Antwort #26 am: 22:52:06 Mo. 25.Januar 2010 »
Ich bin gebeten worden, die Äußerungen über Soldaten zu löschen. Das tue ich aus diversen Gründen nicht, sondern ich beantworte diese Aufforderung schlichtweg mit einem Gedicht des genialen Herrn Wiglaf Droste, der die Frage, ob man Soldaten Mörder nennen darf, damit bereits umfassend beantwortete:

Zitat
Sind Soldaten Faxgeräte?

Mörder darf man sie nicht nennen
Denn Soldaten sind sensibel
Legen Hand auf Herz und Bibel
Fangen dann noch an zu flennen:
"Ihr sollt uns nicht Mörder nennen!"

Ja, wie soll man sie denn nennen?
Faxgeräte? Sackgesichter?
Zeugungsfähiges Gelichter?
Freddies, die auf Totschlag brennen?
Weder Geist noch Güte kennen?
Oder sind sie Schnabeltassen?
Tennisschläger? Liebestöter?
Kleiderständer? Brausepöter?
Die sich das gefallen lassen:
"Schütze Arsch! Los! Essen fassen!"
Sind sie vielleicht Käsesocken?
Die auf Pils und Deutschland schwören?
Und gern "Tote Hosen" hören?
Wenn sie auf der Stube hocken
Und um Gonokokken zocken?

Ach, wie soll man Mörder nennen?
Man zerfleddert nur die Wörter
Nennt man Militärs nicht Mörter.

Selbst wer schlicht ist, muß erkennen:

Mörder soll man Mörder nennen.

Wiglaf Droste

Kater

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Re:Invasion auf Haiti ?
« Antwort #27 am: 23:23:28 Mo. 25.Januar 2010 »
Zitat
Soldaten werden ausgebildet möglicht viele Mensche schnell zu tode zu bringen. dabei auch vor kindern nicht zurückzuschrecken

@Gehtsnoch

für was werden Soldaten ausgebildet?

Soldaten werden dazu ausgebildet, feindliche Soldaten zu töten. Manchmal - wie beispielsweise in Vietnam - haben sie auch ihre eigenen Offiziere getötet... Dass Soldaten dazu ausgebildet werden, möglichst viele Zivilisten, auch Kinder, zu töten, ist ein Produkt von @Abraxas Phantasie und seiner völligen Ahnungslosigkeit über die Ausbildungsregeln beim heutigen Militär...

Aloysius

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Re:Invasion auf Haiti ?
« Antwort #28 am: 06:07:08 Di. 26.Januar 2010 »
Wer sich informiert, weiß, daß die Behauptung, Soldaten würden zum gezielten ermorden von Zivilisten und speziell KIndern ausgebildet werden, schlicht falsch ist. Falls bestimmte Soldaten in bestimmten Ländern diese bestimmten Aufgaben beigebracht bekommen, dann das bitte spezifisch so formulieren, es gilt definitiv nicht pauschal.

ManOfConstantSorrow

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Bilderwandel: Vom Opfer zum Plünderer - Rezept: Soldaten
« Antwort #29 am: 12:59:57 Di. 26.Januar 2010 »
Schaut mensch sich einigermaßen konzentriert die diversen TV-Nachrichtenkanäle an, fällt es ziemlich schnell auf: Ein Bilderwandel in der Berichterstattung nicht unbedingt aus, jedoch über Haiti. Waren in den ersten Tagen Bilder von Opfern des großen Bebens der Medienhit, so kommt, nach einer Woche ungefähr, immer öfter eine andere Medienfigur ins Bild: Plünderer. Und für die gibt es ein Rezept: Soldaten. Die aktuelle Materialsammlung "Soldaten als Helfer?" im LabourNet:

http://www.labournet.de/internationales/rh/soldaten.html
Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!