Autor Thema: Theater  (Gelesen 3919 mal)

Pee

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Theater
« am: 20:34:20 Mo. 10.November 2003 »
Die Kieler Bühnen stehen drohen privatisiert zu werden. Die Umwandlung in eine GmbH konnte abgewendet werden und es ist z.Zt. offen welche Form statt dessen gewählt werden soll.

Vielleicht ist es noch möglich die Arbeitsbedingungen des Personals zu halten, wer aber nach der Umwandlung eingestellt wird, hat mit spürbar schlechteren Bedingungen zu rechnen.

Regulator

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Theater
« Antwort #1 am: 00:46:16 Mi. 24.Dezember 2003 »
Naja, in Zeiten leerer Kassen betrachte ich Kultur als einer Art Luxus.
Sicherlich muss es auch Kultur geben, aber ich denke eine pauschal Finanzierung von Kultur sollte doch nicht sein.
Sicherlich gibt es Mittel und Wege auch das zu finanzieren (man will ja nicht das Niveau auf BigBrother-Level sinken lassen)!
Aber bevor alles den Bach runter geht... Ich persönlich verzichte lieber auf Kultur als auf Essen oder ähnliches....
Gruß

Regulator

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Kuddel

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Theater
« Antwort #2 am: 17:31:58 Do. 17.November 2005 »
Weser Kurier:

Zitat
Bremen greift Theater finanziell unter die Arme
Senat will Gehälter bis April 2006 mit Kredit von vier Millionen Euro sichern


BREMEN (DPA). Nach wochenlangem Tauziehen zwischen der Landesregierung und dem Theater in Bremen ist für das finanziell angeschlagene Haus jetzt Hilfe in Sicht. Der Senat will mit einem Kredit von rund vier Millionen Euro die Gehälter der Mitarbeiter bis Ende April 2006 sichern. Das Theater soll die Mittel innerhalb von zwei Jahren zurückzahlen, sagte Kultursenator Jörg Kastendiek (CDU) am Dienstag. Die Finanzkrise habe zu einer Unruhe geführt, die nicht mehr zu vertreten gewesen sei.

Mitte Oktober hatte Generalintendant Klaus Pierwoß einen Schuldenberg von rund 4,7 Millionen Euro ausgemacht. Er hatte eigene Fehler eingeräumt, aber auch den engen Kulturetat Bremens und den inzwischen entlassenen kaufmännischen Geschäftsführer Lutz-Uwe Dünnwald mitverantwortlich gemacht. Die 430 Beschäftigten, deren Oktober-Gehälter mangels Liquidität zunächst zurückbehalten worden waren, haben sich zum Verzicht auf ihr Weihnachtsgeld bereit erklärt, um zur Lösung des Finanzproblems beizutragen.

Bis Ende April 2006 wolle der Senat mit dem Theater einen Katalog weiterer Einsparmöglichkeiten aufstellen, sagte Kastendiek weiter. In der kommenden Woche sollen erste Gespräche über einen Notlagentarifvertrag für die Beschäftigten beginnen.

Nach den Vorstellungen Kastendieks soll zur Spielzeit 2007/2008 ein neuer Intendant das Haus weitgehend altlastenfrei übernehmen. Pierwoß hatte bereits im März angekündigt, das Theater im Sommer 2007 verlassen zu wollen. Kastendiek kündigte jetzt an, in Kürze werde ein neuer kaufmännischer Geschäftsführer seine Arbeit aufnehmen. Anfang 2006 solle außerdem die Suche nach einem neuen Generalmusikdirektor beginnen. Nach diesen Personalentscheidungen könne es zu "mehr Ruhe und Harmonie auf der Leitungsebene" kommen.

Alles reine Heuchelei!
Sie kommen damit durch! Aber wer soll daran kratzen? Verdi etwa? Auch die Belegschaft hält´s Maul und hält still.

Dabei bräuchte man nur zur Bremer Montagsdemo zu kommen um ein wenig Hintergrundinfos zu bekommen. Es reicht auf die Website der Montagtsdemo zu blicken um zu wissen, daß die Finazjongleure der Stadt Bremen lügen.

Das ist Kultur. Mainstreamkultur.