Autor Thema: Die Wohnungsmieten sind zu teuer  (Gelesen 3290 mal)

Fritz Linow

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Re: Die Wohnungsmieten sind zu teuer
« Antwort #30 am: 16:20:13 Mo. 23.März 2020 »
Die vielen verschiedenen Aufrufe zum Mietstreik gefallen mir sehr:




















Kuddel

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Re: Die Wohnungsmieten sind zu teuer
« Antwort #31 am: 19:40:30 Mo. 23.März 2020 »
Beim großen britischen Bergarbeiterstreik 1984/85 hatten 100.000 Arbeiter die Arbeit niedergelegt. Thatcher ließ die Konten der Gewerkschaft beschlagnahmen. So gab es kein Streikgeld. der Streik dauerte 12 Monate. Es erübrigt sich zu erwähnen, daß die Streikenden so ihre Mieten oder ihre Raten für ihre Bankkredite für ihre kleinen Reihenhäuser nicht mehr zahlen konnten. Sie wurden aber nicht rausgeschmissen. So konnten Vermieter und Banken noch hoffen, in Zukunft von ihnen noch etwas davon in Raten zurückzubekommen. Die leerstehenden Häuser hätte man nicht anderwärtig vermieten können. Nach zu langem Leerstand müßte man sie abreißen. Keine Räumungen, keine Strafverfahren. Ein Großteil der Mieten wurde auch nicht im Nachhinein bezahlt...

Fritz Linow

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Re: Die Wohnungsmieten sind zu teuer
« Antwort #32 am: 13:15:15 Fr. 27.März 2020 »

























Kuddel

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Re: Die Wohnungsmieten sind zu teuer
« Antwort #33 am: 15:39:13 Fr. 27.März 2020 »
Mietstreik wird auch in Deutschland befolgt!

Zitat
H&M, Adidas und Deichmann wollen keine Miete mehr zahlen
Weil die Läden wegen der Coronakrise wochenlang geschlossen sind, setzen viele Modehändler ihre Mieten aus. Auch H&M Deutschland zahlt für seine 460 Filialen keine Miete mehr.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/corona-krise-h-and-m-adidas-und-deichmann-wollen-keine-miete-mehr-zahlen-a-427b3103-7b71-4dba-a4af-c7628a7a0421

Wir sollten uns anschließen!

counselor

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Re: Die Wohnungsmieten sind zu teuer
« Antwort #34 am: 16:04:44 Fr. 27.März 2020 »
Laut einer Radiomeldung zahlt Adidas für die Zeit des Lockdowns auch keine Mieten mehr für seine Ladengeschäfte.
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

Kuddel

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Re: Die Wohnungsmieten sind zu teuer
« Antwort #35 am: 12:40:19 Sa. 28.März 2020 »
Zitat
Wie verändert Corona aus Ihrer Sicht die Wohnungsfrage?

Die Pandemie verdeutlicht bereits bestehende Probleme sehr stark. Es gibt ganz unterschiedliche Gruppen, die stark von Corona betroffen sind. Einerseits sind das Menschen, die auf Straße leben, aber auch Geflüchtete, die in Sammelunterkünften untergebracht sind. Diese Gruppen können nicht einfach zuhause bleiben, weil sie kein richtiges Zuhause haben. Dafür werden sie zusammengepfecht, und schließlich unter Quarantäne gestellt. Das ist kein ausreichender Schutz. Dazu gibt es weiter die Wohnungsnot: Viele Leute suchen auch jetzt konkret ein Zimmer, weil etwa ihre Mietverträge auslaufen.

Wie sollte man mit leeren Ferienwohnungen umgehen?


Es gibt keinen Grund – generell, aber besonders jetzt – diese Wohnungen leer stehen zu lassen. Man sollte sie sofort beschlagnahmen und für Menschen nutzen, die beengt in Unterkünften und auf der Straße leben. Ebenso könnten Opfer von sexualisierter und häuslicher Gewalt dort unterkommen. Das lässt sich sicher gut machen mit der Beschlagnahmung von Hotels oder Airbnb. Mann kann auf Landesebene über das Seuchenschutzgesetz sicherlich viele Maßnahmen ergreifen. Derzeit sehe ich noch keine richtigen Maßnahmen vom Land und den Bezirken.

Gerade wird etwa in sozialen Bewegungen ein Mietenstreik diskutiert. Wie sehen Sie das?


Meiner Meinung nach ist es sicherlich ein Mittel, das man in Erwägung ziehen kann. Aber nur unter der Voraussetzung, dass es rechtlich abgesichert ist und Leute nicht ihre Wohnung verlieren. In Kalifornien haben sich viele bereits angeschlossen und in Spanien rufen gerade über 200 Initiativen zum Mietstreik auf.
https://taz.de/Mieten-Demo-in-Berlin-trotz-Corona/!5671034/

Zitat
»Wie sollen sie die Mieten zurückzahlen?«
Folgen des Coronavirus: Wer seinen Job verliert, muss auch um seine Wohnung bangen.




...gestundete Mieten bringen nicht weiter. Viele haben derzeit unverschuldeten Verdienstausfall. Wie sollen sie also die Mieten zurückzahlen? Hinzu kommt, dass Städterinnen und Städter jetzt schon kämpfen müssen, um die in den vergangenen Jahren aufgrund von Immobilienspekulation ständig gestiegenen Mieten zahlen zu können.
...
Immobilienkonzerne überschütten ihre Aktionäre mit Dividenden. Die gilt es zu enteignen. Eine Wohnung ist keine x-beliebige Ware und sollte nicht dazu da sein, um Geld zu erwirtschaften. Klar gibt es Privatvermieter, die nur eine Wohnung vermieten. Wenn sie ihre Existenz davon abhängig gemacht haben, war das ein Fehler. Wohnen ist ein Menschenrecht. Die Immobilienwirtschaft muss zu ihrer Verantwortung stehen und auf Profite verzichten. ...
https://www.jungewelt.de/artikel/375159.pandemie-trifft-wohnungsnot-wie-sollen-sie-die-mieten-zur%C3%BCckzahlen.html

Zitat
Großkonzerne wie Adidas, H&M oder Deichmann sind in den Mietstreik getreten. Sie wollen ihre Mietzahlungen beispielsweise für Geschäfte in Innenstädten vorerst einstellen – und auch später nicht zurückzahlen. Dafür könnte das billionen-schwere Paket zur Unterstützung der Wirtschaft genutzt werden. Für normale MieterInnen ist das bisher nicht vorgesehen. Sie könnten in einigen Monaten mit einem großen Schuldenberg dastehen. Dagegen gibt es am heutigen „HousingActionDay“ kreativen Protest.

Der deutsche Großkonzern Adidas hat angekündigt, vorerst keine Miete mehr zu zahlen.
https://perspektive-online.net/2020/03/grosskonzerne-treten-in-den-mietstreik-und-zaehlen-auf-den-staat-normale-mieterinnen-koennen-das-nicht/

Zitat
Mietstreik in Hamburg:
Ein Albtraum für Vermieter

Einkommensausfälle während der Coronakrise stellen Mieter*innen vor Probleme. In Hamburg ruft eine Gruppe jetzt zum Mietstreik auf


Was die Gruppe „Mietstreik jetzt“ aber explizit nicht will, ist, dass der Staat die Mieten übernimmt. „Wenn auf diesem Weg Steuergelder an die Privatwirtschaft fließen, befeuert das nur eine Umverteilung nach oben. Wir wollen ja nicht durch die öffentliche Hand Vermieter*innen alimentieren. Profite mit der Miete lehnen wir grundsätzlich ab.“ Vermieter*innen sollten stattdessen auf Renditen verzichten, Mietschulden erlassen und von Mieterhöhungen absehen.

Der Mietstreik sei eine Möglichkeit, in der Zeit, wo man kaum etwas unternehmen kann, handlungsfähig zu bleiben, sagt N. Die Gesetzesinitiative zum Mieterschutz biete eine gute Basis für den Streik. Einen Kündigungsschutz, wenn Mieter*innen die Zahlung aus politischen Gründen verweigern, bietet sie aber natürlich nicht. N. weiß das. „Ein Streik ist immer eine riskante Maßnahme“, sagt sie, „egal ob Arbeits- oder Mietstreik“.

Die Gruppe „Mietstreik jetzt“ rät deshalb jeder und jedem dazu, mit Augenmaß vorzugehen und Rücksprache mit Mietervereinen und Anwält*innen zu halten. Es gehe ihnen auch nicht darum, kleine Vermieter*innen in den Ruin zu treiben. „Wir wollen vielmehr große Immobilienkonzerne daran hindern, von Mieten zu profitieren, die wir nicht mehr bezahlen können“, sagt N.
https://taz.de/Mietstreik-in-Hamburg/!5673132/

Ein Blick in die Geschichte:

Zitat
Das Elend war unübersehbar. Weltwirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit hatten viele an den Rand der Existenz gebracht. Die Vermieter nutzten die Zwangslage schamlos aus. Doch dann passierte, womit niemand gerechnet hatten. Unterstützt von der KPD traten Berliner Mieterinnen und Mieter im August 1932 in einen Streik. „Erst das Essen, dann die Miete“, lautete die Parole.

Es ist eine der ersten Massenaktionen der Berliner Mieterbewegung. Randale und Krawalle hatte es zwar schon seit der Gründung des Deutschen Reichs gegeben. In den Moritzplatz- und Blumenstraßenkrawallen (1863 und 1872) wehrten sich die Betroffenen massiv gegen Zwangsräumungen. Doch ein organisierter Mieterstreik war neu.

Vor allem in der Gegend um die Swinemünder Straße traten ganze Häuser in den Ausstand. Die KPD-Zeitung Rote Fahne schrieb: „Jeden Tag schließen sich neue Häuser dem Kampf gegen die hohen Mieten an. In den Amtsgerichten herrscht Hochbetrieb. Aber dieser Hochbetrieb wird bei weitem von dem übertroffen, der auf der Straße herrscht, wenn ein erwerbsloser Prolet exmittiert werden soll. In der zweiten Septemberhälfte wurden in Berlin nicht weniger als 300 Exmittierungen infolge des Protests der werktätigen Bewohner zurückgenommen.“
...
„Zum widerständigen Wohnen gehörten nicht nur die Krawalle in der Blumenstraße oder der Mietstreik 1932, dem sich auf dem Höhepunkt 3.000 Häuser angeschlossen hatten, sondern auch die stillen Besetzungen in der DDR“, so Maier.
https://taz.de/Neue-Ausstellung-ueber-das-Wohnen/!5614057/

Kuddel

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Re: Die Wohnungsmieten sind zu teuer
« Antwort #36 am: 16:47:34 Sa. 28.März 2020 »



Kuddel

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Re: Die Wohnungsmieten sind zu teuer
« Antwort #37 am: 16:41:10 So. 29.März 2020 »
Zitat
Kieze veränderten sich, aber nicht zum Guten, sagt sie.

Um dem Einhalt zu gebieten, haben die Aktivist*innen klare Forderungen: »Profitorientierte Konzerne müssen radikal gestoppt werden«, bringt es eine Sprecherin der »Vernetzung der Berliner Akelius-Mieter*innen« auf den Punkt. Dies solle etwa durch Enteignung und Vergesellschaftung geschehen. Mieter*innen dürften nicht die Kosten der Krise tragen, darin sind sich die Aktivist*innen einig. Deswegen denken einige von ihnen auch über einen organisierten Mietstreik nach, bei dem Mietzahlungen ausgesetzt werden.

Die Zeit birgt eine Chance für die wohnungspolitische Bewegung: Im Licht der Coronakrise erscheinen ihre Forderungen dringender denn je.
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1134864.mietenwahnsinn-scheppern-gegen-die-wohnungskrise.html

Kuddel

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Re: Die Wohnungsmieten sind zu teuer
« Antwort #38 am: 11:59:36 Di. 31.März 2020 »
Zitat
Coronavirus-Krise:
Ab Mittwoch sollen die Mieter auf Mallorca streiken
Im ganzen Land rufen Mieterbünde die Menschen dazu auf, die Aprilzahlungen nicht zu leisten, wenn sie infolge der Pandemie in Not geraten sind


Genau ein Jahr alt ist der erste Mieterbund auf Mallorca - und ab Mittwoch (1.4.) ruft er zu einem Streik der Mieter auf, um für eine Aussetzung der Mietzahlungen im Zuge der Coronavirus-Krise zu demonstrieren. In allen spanischen Städten sollen am Mittwoch Mieter dieser Forderung Nachdruck verleihen. Die verantwortlichen Organisatoren des Streiks, die Mieterbünde in Madrid und Barcelona, sprechen von einer "neuen Krise am Wohnungsmarkt", weil Tausende von Familien am 1. April ihre Mieten für diesen Monat nicht zahlen können werden. Die Forderung an die Zentralregierung lautet, den Mietern, die mit sinkenden Einnahmen zu kämpfen haben oder ihren Job verloren haben, die Mieten zu erlassen.

Von Seiten der Zentralregierung habe man bisher keine Unterstützung erhalten, so die Organisatoren. Die einzige Lösung könne somit nur ein Streik sein, um auf die Probleme aufmerksam zu machen. Und wenn schon ein überwiegender Teil der Wirtschaft des Landes zum Stillstand komme, dann logischerweise auch die Mieten, so die Schlussfolgerung der Initiatoren. In den Fällen, dass Vermieter die Mieteinnahmen dringend benötigen, um über die Runden zu kommen, fordern sie staatliche Untertstützung.
https://www.mallorcazeitung.es/lokales/2020/03/30/ab-mittwoch-mieter-mallorca-streiken/75132.html

Kuddel

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Re: Die Wohnungsmieten sind zu teuer
« Antwort #39 am: 13:49:29 Mi. 01.April 2020 »
Zitat
Im April keine Miete bezahlen - spanienweiter Streik

Mieterverbände in ganz Spanien und damit auch auf Mallorca raten Bürgern, die durch die Corona-Krise in finanzielle Not geraten sind, dazu, jetzt im April keine Miete zu bezahlen. Initiiert wurde die Protestaktion von Mieterverbänden in Madrid und Barcelona. Dort spricht man von einer neuen Krise am Wohnungsmarkt.

Tausende Familien können die Aprilmiete aufgrund fehlender Einnahmen nicht bezahlen.
Die spanische Regierung hatte erst gestern Hilfen für Mieter beschlossen:
Zum Beispiel verbietet die Regierung Zwangsräumungen bei ausfallenden Hypotheken- oder Mietzahlung. Weiter sollen zinslose Mikrokredite bewilligt, und Mietverträge, die während des Alarmzustandes auslaufen, automatisch verlängert werden.
https://www.inselradio.com/aktuell/news/lokales/2020/04/im-april-keine-miete-bezahlen---spanienweiter-streik

Kuddel

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Re: Die Wohnungsmieten sind zu teuer
« Antwort #41 am: 19:47:07 Mi. 01.April 2020 »
Zitat
Klinik ohne Wohnungen

In der Corona-Krise reißt die SWSG, die Wohnungsgesellschaft der Stadt Stuttgart, ihre Klinikums-Personalwohnungen ab. Dabei werden Pflegekräfte dringend gesucht, und bezahlbare Wohnungen sind kaum zu finden. Ein Skandal mit Ansage.

Kontext hat schon vor drei Jahren darauf hingewiesen, doch es ist ein Kampf mit Windmühlenflügeln. Jetzt in der Corona-Krise tritt der ganze Wahnsinn der auf "schwarze Zahlen" fixierten Wohnungs- und Krankenhauspolitik der Stadt Stuttgart offen zutage. Dringend werden am Klinikum MitarbeiterInnen gesucht, das war schon vor Corona so. Aber Pflege- und Hilfskräfte finden auf dem freien Markt keine für sie bezahlbare Wohnung. Bis 2004 standen dem Klinikum für diesen Fall 1.590 Personalwohnungen zur Verfügung. Doch die wurden vor drei Jahren an die städtische Wohnungsgesellschaft SWSG verkauft. Nun könnte die ihrer originären Aufgabe nachkommen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen oder wenigstens zu erhalten. Aber nein: Die SWSG reißt ab. Von den 1.590 Wohnungen soll nur noch die Hälfte bleiben.

...

Quelle: kontextwochenzeitung

Juchhu, fenster auf und den Heldinnen und Helden Beifall klatschen für ihre unermüdliche Leistung in Krisenzeiten. Mist, von der vermeintlichen Anerkennung/Würdigung  durch Politik und Gesellschaft bekommen die Pflegekräfte keine Wohnung und wenn doch, noch lange nicht bezahlt. 
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti

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Re: Die Wohnungsmieten sind zu teuer
« Antwort #42 am: 14:56:32 Sa. 04.April 2020 »
Laut einer Radiomeldung zahlt Adidas für die Zeit des Lockdowns auch keine Mieten mehr für seine Ladengeschäfte.


Doch, sie zahlen. Ist auch richtig so.

counselor

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Re: Die Wohnungsmieten sind zu teuer
« Antwort #43 am: 15:34:19 Sa. 04.April 2020 »
Aber erst auf massive Empörung hin....
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

Kuddel

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Re: Die Wohnungsmieten sind zu teuer
« Antwort #44 am: 19:17:48 Sa. 04.April 2020 »
Auch in der Schweiz wird ein Mietstreik diskutiert:

Zitat
Für viele Corona bedingte Probleme schafft der Staat Lösungen: Kredite, Kurzarbeit, Taggeld für Selbständige und so weiter. Nur die Wohnungsmieten wurden bisher nicht angefasst, doch der Druck nimmt zu.

Der Druck, auch dieses Problem in der Corona-Krise zu lösen, nimmt zu. In kleineren Gruppen formieren sich Aktivist*innen, welche zum Mietstreik, also zum gemeinsamen Nicht-Zahlen der Miete, aufrufen. Insbesondere Mieten an juristische Personen, also Firmen, sollen nicht mehr bezahlt werden.
https://tsri.ch/zh/corona-krise-was-ist-eigentlich-mit-unseren-wohnungsmieten/