Randbereiche - Wenig diskutiert! > Wohnen

Die Wohnungsmieten sind zu teuer

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Kuddel:

--- Zitat ---Die Mietkosten in Deutschlands größten Städten stiegen laut einem Regierungsbericht zuletzt um sechs Prozent - pro Jahr. Ärmere Haushalte trifft der Anstieg demnach besonders hart.

Armutsgefährdete Mieter treffen die steigenden Kosten demnach besonders heftig. Haushalte mit einem Nettoeinkommen von unter 1300 Euro müssen bereits 46 Prozent ihres Einkommens für die Warmmiete ausgeben, heißt es im Bericht. Haushalte mit Einkommen von über 4500 Euro monatlich hätten dagegen nur "unterdurchschnittliche Anteile der Mietausgaben in Höhe von 17 Prozent".

Dem Bericht zufolge bekam zuletzt mehr als jeder zehnte Haushalt in Deutschland Hilfen vom Staat bei den Wohnkosten. Wohngeld und Kosten von Unterkunft und Heizung für Hartz-IV-Empfänger summierten sich im Jahr 2017 für den Staat auf rund 17,5 Milliarden Euro, rund 4,4 Millionen Haushalte erhielten Hilfen.

Das Wohngeld soll zum Jahr 2020 reformiert werden. Dann sollen mehr Haushalte profitieren, die Zuschüsse sollen steigen
--- Ende Zitat ---
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/mieten-in-grossstaedten-seit-2016-um-jaehrlich-sechs-prozent-gestiegen-a-1275669.html

"die Zuschüsse sollen steigen", Zuschüsse aus der Staatskasse an die Spekulantenschweine.

milchbrötchen:
 
--- Zitat ---Warum können sich nicht Verwandte oder gute Freunde gegenseitig helfen sagen wir mal einen Lehmbau zu errichten, oder eine Holzhütte auf einem eigenen Stück Land?
--- Ende Zitat ---

am Anfang war das Feuer

Soll Mensch sich immer "kleiner" machen, damit genug zum Fressen bleibt? Wieso Menschenrecht aufgeben?
MenschWÜRDIGES Wohnen muss möglich sein!

Es gab mal sowas wie soziale Marktwirschaft. Davon spricht in der Politik keiner mehr.

Kuddel:
Nur wenn die Mietrebellen grundlegendere Forderungen stellen, könnten sie einen Mietendeckel bekommen, der nicht ganz löchrig ist - Ein Kommentar

"Revolution auf dem Mietenmarkt" titelte die Taz, nachdem die Berliner Landesregierung den monatelang diskutierten Mietendeckel verabschiedet hat. Danach sollen die Mieten in Berlin rückwirkend zum 18. Juni für fünf Jahre eingefroren werden. Davon könnten knapp 1,5 Millionen Haushalte in der Hauptstadt profitieren. Wer auf Wohnungssuche ist, darf zudem künftig nicht mehr als der Vormieter zahlen. Liegt dessen Miete über einer in einer Tabellenmiete festgelegten Obergrenze, darf sie auf diese verkürzt werden. Über das Onlineprojekt Mietenwatch kann man beobachten, wie und wo in Berlin die Mieten besonders heftig gestiegen sind.

Käme der Mietendeckel so durch, wäre das nicht die von vielen Medien herbeigeredete Revolution. Allerdings würde es sich um eine Reform handeln, die den Menschen mit wenig Geld und Macht konkrete Verbesserungen bringt. Es wäre damit eine Reform in dem Sinne, wie der Begriff bis Ende der 1970er Jahre verstanden wurde.
(...)
https://www.heise.de/tp/features/Mietendeckel-in-Berlin-eine-Reform-die-die-Einkommensschwachen-nicht-benachteiligt-4563209.html

Kuddel:

Frauenpower:
@Kuddel: die CDU will dagegen klagen, typisch CDU. CDU-CSU ist es egal, ob die Menschen auf der Straße landen!  Und ich glaube, es könnten noch Prüfungen anstehen, ob das mit dem Grundgesetz passt, aber ansonsten finde ich den Mietendeckel super (Seehofer natürlich nicht) und es gibt auch schon Forderungen, einen solchen bundesweit umzusetzen

es gibt hier auf der site einen Aufruf an Frau Merkel gegen die hohen Mietkosten

--- Zitat ---Für viele Menschen ist Wohnen nicht mehr bezahlbar. Wer kein hohes Einkommen hat, zieht bei der Wohnungssuche den Kürzeren oder wird gezwungen, sein Zuhause zu verlassen.
Bundesweit fehlen fünf Millionen Sozialwohnungen. Die Obdachlosigkeit steigt. Während die Mehrheit einen immer größeren Teil ihres Einkommens für die Miete ausgeben muss, wird die Rendite der Immobilienkonzerne immer fetter.

Ich fordere Sie auf: Handeln Sie!
--- Ende Zitat ---
https://www.miete-bezahlbar.de/start/

Meldung im September 2019
https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2019/09/berlin-kauft-6000-wohnungen-zurueck.html

--- Zitat ---Das Land Berlin hat 6.000 Wohnungen in Spandau und Reinickendorf von einem privaten Immobilienunternehmen zurückgekauft. Stadtentwicklungssenatorin Lompscher spricht vom "größten Re-Kommunalisierungsankauf in der Geschichte Berlins".
--- Ende Zitat ---




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