Autor Thema: Die Wohnungsmieten sind zu teuer  (Gelesen 3856 mal)

Kuddel

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Re: Die Wohnungsmieten sind zu teuer
« Antwort #60 am: 09:10:00 Di. 16.Juni 2020 »
Zitat
Wohnen sei die soziale Frage unserer Zeit, hieß es vor Ausbruch der Corona-Krise. Diese Feststellung ist heute genauso richtig wie die Frage, ob ein Konzern wie die Deutsche Wohnen, der mit diesem sozialen Gut seine Geschäfte macht, in den Dax gehört.

Was passieren kann, wenn nicht der Markt, sondern die öffentliche Hand das Wohnen reguliert, kann man in Berlin beobachten. Nach der Einführung des Mietendeckels durch Rot-Rot-Grün sind die Preise teils deutlich zurückgegangen. Die Deutsche Wohnen musste Medienberichten zufolge Tausende Mieten senken. Der Deckel selbst wäre wohl nie ohne den Druck der Mieterinitiativen auf den Weg gebracht worden. Und auch im Angesicht der Krise hat sich zuletzt das bundesweite Bündnis „Wir zahlen nicht!“ gebildet, das einen Mieterlass für die Pandemie-Zeit fordert. Es sieht ganz danach aus, als würden Mieterinnen und Mieter die soziale Frage weiter hochhalten – auch gegen mächtige Konzerne.
https://www.freitag.de/autoren/bennyk/mit-der-angst-unter-einem-dach

Kuddel

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Re: Die Wohnungsmieten sind zu teuer
« Antwort #61 am: 10:02:43 Fr. 26.Juni 2020 »
Zitat
Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland sind im ersten Quartal 2020 gestiegen. Damit setzt sich ein seit Jahren währender Trend for: Der Kauf eines Eigenheimes oder einer Eigentumswohnung wird immer teurer.

Es handelt sich aktuell sogar um das kräftigste Plus seit anderthalb Jahren. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, lagen die Immobilienpreise im ersten Quartal 2020 um durchschnittlich 6,8 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum.

In Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt am Main, Stuttgart und Düsseldorf wurde bei Ein- und Zweifamilienhäusern eine Zunahme von 9,5 Prozent ermittelt. Eigentumswohnungen verteuerten sich dort um 7,4 Prozent. In anderen Großstädten ab 100.000 Einwohnern stiegen die Häuserpreise um 8,3 Prozent, die Preise für Eigentumswohnungen um 9,3 Prozent. Auch in dünn besiedelten ländlichen Regionen sind Wohnimmobilien teurer geworden: Dort stiegen die Preise für Häuser um 6,1 und für Wohnungen um 4,9 Prozent.
https://www.deutschlandfunk.de/wohnimmobilien-preise-steigen-weiter.1939.de.html?drn:news_id=1144752

Kuddel

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Re: Die Wohnungsmieten sind zu teuer
« Antwort #62 am: 10:38:36 Fr. 26.Juni 2020 »
Zitat
Hartz-IV im Main-Taunus-Kreis:
Mieten viel zu hoch - Empfänger werden „in die Wüste geschickt“

Mit dem Geld vom Jobcenter können sich Hartz-IV-Empfänger die Mieten in der Regel nicht leisten. Das Hartz-IV-Café im Main-Taunus-Kreis fordert die Politik daher auf, die Wohnkosten anzupassen.
https://www.fr.de/rhein-main/main-taunus-kreis/hattersheim-ort87439/hartz-iv-main-taunus-kreis-wohnkosten-zu-niedrig-zr-13808422.html

Nikita

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Re: Die Wohnungsmieten sind zu teuer
« Antwort #63 am: 11:33:50 So. 28.Juni 2020 »
In Bonn existiert eine deutsche Handwerker- und Bauunternehmerfamilie, die für ihre bösartige Art im Umgang mit Mietern bekannt ist. Sie besitzen zahllose Objekte. Zum Abschluss eines Gerichtstermins sagte ein Mitglied der Familie, dass sie jeden Mieter vor Gericht bringen, der während der Corona-Krise Mieten nicht pünktlich zahlt. Der Clan verstößt damit vorsätzlich gegen Gesetze. Versuche die Straftaten anzuzeigen, wurden von der Staatsanwaltschaft Bonn mit Ermittlungsverfahren gegen den Anzeigenden quittiert.

Nachdem der Deutsche Bundestag vergangene Woche das Gesetz zur Abmilderung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie beschlossen hat, gilt:
"Mietern und Pächtern kann für den Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2020 nicht wegen ausgefallener Mietzahlungen aufgrund der COVID-19-Pandemie gekündigt werden. Die Miete bleibt für diesen Zeitraum weiterhin fällig; es können auch Verzugszinsen entstehen. Mietschulden aus dem Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2020 müssen bis zum 30. Juni 2022 beglichen werden, sonst kann den Mietern wieder gekündigt werden. Mieter müssen im Streitfall glaubhaft machen, dass die Nichtleistung der Miete auf den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie beruht."

Kuddel

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Re: Die Wohnungsmieten sind zu teuer
« Antwort #64 am: 11:41:14 Do. 09.Juli 2020 »
Löbtau (nahe Dresden)


Kuddel

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Re: Die Wohnungsmieten sind zu teuer
« Antwort #65 am: 18:11:42 Di. 11.August 2020 »
Zitat
Selbst die Corona-Krise hat den Immobilienboom in Deutschland bisher nicht zum Erliegen gebracht. Darauf deutet eine Analyse des Hamburger Gewos Instituts für Stadt-, Regional- und Wohnforschung und des Portals Immobilienscout24 hin, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Trotz der immensen wirtschaftlichen Folgen der Pandemie sind die Mieten sowie Preise für Wohnungen und Häuser im ersten Halbjahr demnach weiter gestiegen. Eine Atempause für Mieter und Wohnungskäufer ist nicht zu sehen.
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/immobilien-wohnungsmieten-steigen-trotz-corona-krise-16887719.html

Fritz Linow

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Re: Die Wohnungsmieten sind zu teuer
« Antwort #66 am: 08:48:45 Mi. 19.August 2020 »
Zitat
18.8.20
Mietschulden in der Coronakrise

Wenn das Einkommen durch Corona schrumpft, wird Miete zahlen schnell zum Problem. Den bis 30. Juni gültigen Kündigungsschutz für Mieter hat die Bundesregierung nicht verlängert. Welche Folgen sind nun abzusehen?
(...)
"Also zu sagen: Okay, wenn wir kein Einkommen bekommen, dann können wir auch keine Miete zahlen. Und um das zu verhindern, ist es einfach wichtig, sich zu vernetzen."
Er hat zusammen mit anderen Betroffenen die Initiative "Wir zahlen nicht" gegründet. Sie setzen sich für eine Streichung der Mietschulden ein.
"Daher fordern wir, dass, solange unser Einkommen wegfällt, eben auch die Miete ausgesetzt wird."
https://www.deutschlandfunkkultur.de/folgen-der-pandemie-mietschulden-in-der-coronakrise.976.de.html?dram:article_id=482556

https://www.wirzahlennicht.com/

Troll

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Re: Die Wohnungsmieten sind zu teuer
« Antwort #67 am: 10:04:21 Do. 10.September 2020 »
Zitat
Wohnungleichheit im Finanzmarktkapitalismus

Seit geraumer Zeit vertieft sich hierzulande die Kluft zwischen Arm und Reich, was zu einem sozialräumlichen Zerfall führt, weil sich der Polarisierungsprozess auch in der Raum-, Stadt- und Regionalstruktur niederschlägt. Da sich die sozioökonomische Ungleichheit keineswegs darauf beschränkt, dass die Gesellschaftsmitglieder unterschiedlich viel besitzen oder unterschiedlich hohe Einkommen haben, sondern fast in sämtlichen Lebensbereichen deutliche Spuren hinterlässt, ist davon auch das Wohnen der Menschen betroffen – heute vielleicht die Soziale Frage in Deutschland schlechthin. Von Christoph Butterwegge.
...


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Quelle: NDS

Ja, es gibt diesen Irren der die Weltherrschaft anstrebt tatsächlich, Finanzmarkt bzw. Börse, daß ist unser Herrscher nach dessen grenzenloser Gier sich alles zu richten hat.
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
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BGS

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Re: Die Wohnungsmieten sind zu teuer
« Antwort #68 am: 18:51:53 Mo. 21.September 2020 »
"deutschland geht es gut" (Merkel)

MfG

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Re: Die Wohnungsmieten sind zu teuer
« Antwort #69 am: 18:55:53 Mo. 21.September 2020 »
In Mumbai sind schicke Wohnungen so teuer wie in München.
In Hongkong noch teurer.

Das hat nichts mit Deutschland zu tun.

BGS

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Re: Die Wohnungsmieten sind zu teuer
« Antwort #70 am: 19:06:22 Mo. 21.September 2020 »
Schon klar. Warum deser Grimm? Alles nix neues.

MfG

BGS
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Re: Die Wohnungsmieten sind zu teuer
« Antwort #71 am: 19:57:39 Mo. 21.September 2020 »
Deutschland=toll und Deutschland=böse find ich gleich bescheuert.

BGS

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Re: Die Wohnungsmieten sind zu teuer
« Antwort #72 am: 20:32:00 Mo. 21.September 2020 »
Deutschland=toll und Deutschland=böse find ich gleich bescheuert.

Naja, war ein Zitat. Schönen Abend,

MfG

BGS
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Studenten-Buden werden fast unbezahlbar
« Antwort #73 am: 09:46:08 Fr. 25.September 2020 »
Der Wohnungsmarkt für Studierende ist trotz der Corona-Pandemie noch teurer geworden. Gleichzeitig bricht vielen der Nebenjob weg. Das Ergebnis: Jeder vierte muss sich Geld von Freunden oder der Familie leihen.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/arm-und-reich/corona-und-studenten-wohnungsmarkt-in-uni-staedten-immer-teurer-16967900.html