Autor Thema: Arbeitszeit  (Gelesen 1492 mal)

bodenlos

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Re:Arbeitszeit
« Antwort #15 am: 16:51:24 So. 04.April 2010 »
In diese Richtung funktioniert die das mit der Arbeitszeit beim Kundenunternehmen, man ist verpflichtet diese zu leisten.

Irgendwie verstehe ich dich nicht : meinen Vertrag mache ich mit der ZAF, nicht mit dem Kundenunternehmen/dem Entleiher.
Maßgeblich müsste also mit der ZAF vereinbarte Arbeitszeit/stundenzahl sein, die müsste also bezahlt werden.

sleepy5580

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Re:Arbeitszeit
« Antwort #16 am: 18:38:37 So. 04.April 2010 »
Das liegt an den Tarifverträgen
beim IGZ §3.1.3 Manteltarifvertrag
beim BZA §4.1
AMP kann ich gerade nicht nachschauen der ist derzeit nicht mehr öffentlich aber da steht sinngemäß das die Arbeitszeit dem des Entleihers entspricht, nach unten gegenüber deinem Vertrag untersagt das AÜG durch 11.4 nach oben ist dem aber nur durch das Arbeitszeitschutzgesetz eine Grenze gesetzt (und halt durch die Arbeitszeit im Entleihunternehmen), d.h. du hast dich mit Vertragsabschluss im Prinzip dazu verpflichtet die gleiche Arbeitszeit zu leisten die es auch im Entleihunternehmen gibt ob da nun 35h oder 45h üblich sind spielt da weniger die Rolle, daher der Wiederspruch. Nach unten sagt das AÜG sinngemäß aus kann die ZAF dir keinen Auftrag bringen der dir minimal die Stundenzahl bringt die in deinem Arbeitsvertrag vereinbart wurde geben, muss sie dir den Unterschied trotzdem bezahlen (und zwar ohne Entnahme aus dem AZK).

Kuddel

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Re: Arbeitszeit
« Antwort #17 am: 12:25:11 Sa. 30.November 2019 »
Die ZEIT mal wieder:

Zitat
Wer nicht gut verdient, hat häufig keine Gelegenheit, sein Einkommen durch Mehrarbeit zu verbessern. Politik und Wirtschaft schränken die Arbeitszeiten zu sehr ein.
https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-11/arbeitszeit-ungleichheit-armut-erwerbsquote

Dieses Qualitätsmagazin ist also nicht der Meinung, daß die Löhne erhöht gehören, sondern man soll einfach mehr arbeiten.