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ManOfConstantSorrow:
Protestiert gegen die Entlassung von Andrej Beresnev aus Togliatti in Russland!


Andrej Beresnev hat am Automobilarbeiter-Ratschlag vom 18. bis 20. Februar in Gelsenkirchen teilgenommen. Er arbeitet seit 1995 im riesigen Autowerk Avtovas in Togliatti/Russland - es hat 120.000 Beschäftigte - und wurde im September 2004 wegen Teilnahme an einem Gewerkschaftsseminar entlassen.

Er ist Vertrauensmann der kämpferischen Gewerkschaft Jedinstvo (Einheit) in seiner Abteilung und hat sich für die Einhaltung von Sicherheitsbestimmungen, für höhere Löhne und viele andere Forderungen zusammen mit den Kollegen eingesetzt. Die Werksleitung versucht seit Monaten, die Kollegen zu erpressen, dass sie aus der Gewerkschaft "Einheit" austreten.

Im September 2004 meldete sich Andrej von seiner Arbeit rechtzeitig - so wie es stets üblich war - ab, um an einem Gewerkschaftsseminar teilzunehmen. Bei seiner Rückkehr erhielt er als einziger von mehreren Seminar-Teilnehmern die Kündigung. Er klagt dagegen. Das Kreisgericht von Togliatti hat seiner Entlassung zugestimmt. Begründung: Nur wenn er als gewählter Delegierter zu gewerkschaftlichen Kongressen fährt, müsste er freigestellt werden, alle sonstige gewerkschaftliche Aktivität während der Arbeitszeit hinge von der Zustimmung der Werksleitung ab. Das bedeutet eine Einschränkung der bisher geltenden gewerkschaftlichen Rechte und überlässt es der Willkür des Managements, wer an welcher gewerkschaftlichen Aktivität teilnehmen kann.

Protesterklärungen an das Werk:
Russland
G. Toljatti, 445633
Juschnoe Schosse 36
OAO "AVTOVAS"
Presidentu - general'nomu Direktoru Vil'tschiku, Vitaliju Andreevitschu

Kopien als Fax an:
Gewerkschaft Jedinstvo
007 8482 534148

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Marokko: Dringender Aufruf zur Solidarität  Gewerkschafter zu langjähriger Haft verurteilt, Solidaritätskarawane steht bevor

Hintergründe und Infos was man selbst tun kann gibt´s hier!


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Attentat auf USO-Gewerkschafter

Heute Morgen, 02.03.2005 (kolumbianischer Zeit) wurde ein Attentat auf den USO-Gewerkschafter (Erdölgewerkschaft) Rafael Cabarcas Cabarcas und seinen Personenschutz Andres Bohorquez verübt. Sie wurden von zwei, sich auf einem Motorrad bewegenden, Schützen beschossen und befinden sich verletzt im Krankenhaus. Es besteht die Hoffnung, dass sie die Schussverletzungen überleben. Rafael war auch Stadtratskandidat des Linksbündnisses Frente Social y Político. Dazu erreicht uns eine Erklärung der USO (spanische Sprache). Aus dem Text, weitergeleitet und übersetzt von Beatrix Sasserman: „…Sie verfolgen uns, weil wir unsere Ressourcen (Privatisierung des Erdöls) verteidigen und uns in Opposition zum Uribe-Regime befinden. Wir Gewerkschafter der USO befinden uns in Lebensgefahr. Einige, aber nicht alle, unserer Kollegen genießen Schutzmaßnahmen durch die Intervention der ILO und der Menschenrechtskommission…”
http://www.labournet.de/internationales/co/uso.html

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Plan zur Ermordung von Gewerkschaftern in Kolumbien

Der Direktor der Abteilung für Menschenrechte des kolumbianischen Gewerkschaftsdachverbandes CUT informierte am 11. März 2005 die nationale und internationale Öffentlichkeit über die Existenz eines makabren Planes. Dieser Plan sehe vor, Gewerkschafter zu ermorden, die den aktuellen Verhandlungen zwischen Regierung und Paramilitärs in Kolumbien kritisch gegenüberstehen. Der Text in einer deutschen Übersetzung der Kolumbienkampagne und in Englisch und Spanisch, mit der Bitte um Protestschreiben an den Präsidenten Uribe.

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Kolumbianische Armee ermordet drei Gewerkschafter

Javier Alexander Cubillos, Wilder Cubillos und Heriberto Delgado, drei Landwirte aus der Stadt San Juan de Sumapaz in der Umgebung von Bogotá sind tot. Ermordet von der kolumbianischen Armee. Oder, glaubt man den Verantwortlichen bei der Armee, als Guerillas im Kampf gefallen. Wenig glaubwürdig, so finden allerdings die Bewohner des Landkreises und die Gewerkschaftskollegen, kennen sie die Männer doch als langjährige Mitglieder der örtlichen Gewerkschaft und der kommunistischen Partei Kolumbiens und finden es erheblich wahrscheinlicher, dass sich die Armee unliebsamer Aktivisten mit dieser fadenscheinigen Begründung entledigt. Wieder einmal bleibt nicht viel mehr als dies zu berichten und alle Interessierten zu Protestschreiben aufzurufen.

aian19:
Na, hier in Deutschland brauchen sich die Gewerkschafter keine Sorgen zu machen, das sie ungeliebt (zumindest von oben) oder von Ermordung bedroht sein könnten (dito). So gut, wie die kungeln..... X( X( X( X( X( X(

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