Autor Thema: Die Kirche und das liebe Geld  (Gelesen 52007 mal)

  • Gast

noch ein Gast ;o)

  • Gast
Die Kirche und das liebe Geld
« Antwort #1 am: 18:32:48 Mi. 21.Januar 2004 »
wie wäre es denn damit?

http://www.kirchenaustritt.de/

 :P

  • Gast
Die Kirche und das liebe Geld
« Antwort #2 am: 22:27:05 Do. 04.März 2004 »
Ich zahle Kirchensteuern bewusst als Mitgliedsbeitrag einer Gemeinschaft, der ich seit meiner Konfirmation angehöre. Ich gehe mit den Leitbildern, welche durch diese Gemeinschaft vermittelt wird weitestgehend konform.
Unsere Werte, die wir tagtäglich leben werden (noch) durch solche Gemeinschaften getragen. Und diese Werte sind eben auch ein wichtiger Bestandteil unserer Kultur. Kulturen sollte man pflegen um konfliktfrei mit anderen Kulturen umgehen zu können, zumal viele "Kulturen" (Religionen/Kirchen) gemeinsame Wurzeln haben.

Kurzum: Ein Beitrag zur Völkerverständigung (Fundamentalisten mal ausgenommen)

Pandora

PS: So ganz nebenbei...in Extremstlebensphasen hab ich "Kirchen" immer als unvoreingenommene Helfer an meiner Seite erfahren. Egal was war. Nie wurde gefragt: "Bist du in der Kirche..dann helfen wir...sonst nicht...."
Sie helfen einfach aus ihrem Werteverständnis heraus. Eben ein Kultur- und Sozialgut welches wir hegen und pflegen sollten *meinemeinungsei*

wuseline

  • Newbie
  • *
  • Beiträge: 5
Die Kirche und das liebe Geld
« Antwort #3 am: 09:44:52 Fr. 05.März 2004 »
Na also ich hab 10 Jahre bei einem kirchkichen Träger gearbeitet und musste die Erfahrung mchen das die Kirche die grösste Mafia der Welt ist.

Nächstenliebe---- das Wort kennen die nicht.

Mobbing und vieles mehr das gehört zu deren Wortschatz.

Na eben oben hui und unten pfui.

Gruss wuseline

milo

  • Gast
Die Kirche und das liebe Geld
« Antwort #4 am: 11:22:05 So. 07.März 2004 »
Zitat
Original von Anonymous

Ich zahle Kirchensteuern bewusst als Mitgliedsbeitrag einer Gemeinschaft, der ich seit meiner Konfirmation angehöre.

Ich bin BEWUSST aus der Kirche ausgetreten und mir werden trotzdem Kirchensteuern abgezogen, weil ich arbeitslos bin ... "Dank" irgendeines" dubiosen Gesetzes aus der Nazi-Zeit ! ...
Da kann ja wohl irgendetwas nicht stimmen  :evil:

Sepharim

  • Newbie
  • *
  • Beiträge: 19
Die Kirche und das liebe Geld
« Antwort #5 am: 17:03:14 Di. 16.März 2004 »
Die größte u. älteste Sekte der Welt.
Ein haufen Verbrechner an der Menschlichkeit, ich sag nur Ablas Handel. Auch wenn sich die Kirche bis heute sehr verändert hat, so ist sie immer noch der Ausbeuter Nummer1...wie eh und je, die Firma die mit Mafia ähnlichen Methoden arbeitet, bringt Fanatiker wie "Bush" hervor. Von dem ganzen Pfarrern, die doch sogerne Kinder betreuen mal ganz abgesehen.

Leider aber sehnen sich immernoch viele nach einem Leitbild, eben einen Gott. So das es immer Christen, Juden, Islamisten usw. geben wird. Auch wenn die Menschheit ohne diese Götzen schon viel weiter sein dürfte!

TV-Junkie

  • Newbie
  • *
  • Beiträge: 4
Die Kirche und das liebe Geld
« Antwort #6 am: 05:19:08 Fr. 19.März 2004 »
"Opus Dei" - Speerspitze der heiligen Reaktion

Der Laienorden "Opus Dei" schreckt in Dan Browns "Sakrileg" praktisch vor nichts zurück, um seine Macht innerhalb der katholischen Kirche auszubauen. In einer Stellungnahme hat die sehr verschwiegene Organisation jetzt Browns Darstellung der Praktiken von Opus Dei (zu Deutsch "Werk Gottes") als "reine Erfindung" bezeichnet. Doch die aus Spanien stammende Vereinigung katholischer Fundamentalisten steht auch im realen Leben schon seit Jahrzehnten in der Kritik. 1928 von Josemaria Escriva de Balaguer (1902-1975) gegründet, lehnte sie sich politisch seit dem Spanischen Bürgerkrieg eng an das faschistische Regime des Diktators Franco an, mit dem Escriva auch persönlich beste Beziehungen unterhielt. Ziel der heute etwa 85 000 offiziellen Mitglieder ist es, ein "heiliges, gottgefälliges" Leben zu führen. Ehelosigkeit ist nicht Pflicht, doch wird ein zölibatäres Leben gern gesehen. Dagegen sind regelmäßige finanzielle Zuwendungen und der häufige Besuch der Messe ein Muss. Als äußerster "Akt der Selbstverleugnung" wird angeblich von einem Teil der Mitglieder Selbstzüchtigung durch Auspeitschen und mehrstündiges Tragen eines stachelbewehrten Bußgürtels praktiziert. Opus Dei macht keine Angaben über die Identität seiner Mitglieder - doch sollen etwa der Pressesekretär des Papstes, Joaquin Navarro Valls, die spanische Außenministerin Ana Palacio oder der kürzlich in den USA enttarnte Sowjetspion Robert Hanssen zu den Prominenten im Kader zählen. Papst Johannes Paul II. steht dem Opus Dei äußerst positiv gegenüber. Im Oktober 2002 ließ er ungeachtet heftiger Proteste den Gründer Josemaria Escriva nur 27 Jahre nach dessen Tod heilig sprechen - Escriva ist damit der Heilige der Kirchengeschichte mit der kürzesten Wartezeit.

Kuddel

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 13723
  • Fischkopp
Die Kirche und das liebe Geld
« Antwort #7 am: 11:47:53 Mo. 05.April 2004 »
Organisierter Glaube, "Religion" ist nicht etwas archaisches, das nur aus alten Zeiten übrig geblieben ist, es ist ein hochmodernes Herrschaftsinstrument. Hier sitzen auch Vertreter der Kirchen in den Entscheidungsgremien der öffentlich rechtlichen Medien. In den USA gibt es Fernsehprediger in Hülle und Fülle, die die Medien für politische Äusserungen nutzen. Der relegiöse Wahn reicht dort so weit, daß an einigen Schulen im Biologieunterricht nicht mehr die Darwinistische Entwicklungslehre von Planze,Tier und Mensch unterrichtet werden darf, sondern es gilt nur noch die biblische Schöpfungsgeschichte. Die US-Regierung beginnt ihre Sitzungen ganz theatralisch mit einem Gebet.

Aber so wird nicht nur die eigene Bevölkerung verdummt und manipuliert, Religion ist auch ein Mittel der Aussenpolitik.

Islamischer Fundamentalismus war schon mehr als 3 Jahrhunderte verschwunden bis die US-Regierung sich darauf besann sich des reliösen Wahns als Mittel ihrer Politik und man beschloß einen Islamistischen Gürtel um die Sovietunion zu legen. Religiös durchgedrehte Führer wurden unterstützt, ausgebildet und finanziert. Auch ein Bin Laden begann auf diese Weise seine Karriere. Die Sovietunion fühlte sich auch von dem dann über die Grenzen schwappenden Islamismus bedroht und hofften ihn über einen militärschen Überfall auf Afghanistan zurück drängen zu können. Die US-Politik ging hier auf: die SU befand sich in einem aussichtslosen und teuren Krieg und die US-Rüstungsindustrie konnte gleichzeitig kräftig exportieren. Und wenn die Islamisten zu stark wurden spielte man deren Führer gegeneinander aus und man konnte an alle Beteiligten wieder Waffen verkaufen.

Israel zeigte sich beeindruckt. Gegen die politisch zu linke PLO unterstütze man nun die islamistische (also faschistoide) HAMAS,  damit sich linke und rechte Palästinenser in Machtkämpfen gegeneinander aufreiben statt sich gegen Israelische Unterdrückung zu wehren.

Inzischen sehen wir, wie weltweit blutige Auseinandersetzungen zunehmen, bei denen die Religion die Triebfeder zu sein scheint. Dahinter stecken jedoch stets politische und wirtschaftliche Interessen. Auf der Strecke bleiben stets die einfachen Menschen.

Kuddel

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 13723
  • Fischkopp
Die Kirche und das liebe Geld
« Antwort #8 am: 11:28:27 Mi. 26.Mai 2004 »
25.05.04 - Brandenburg schließt Staatsvertrag mit "Heiligem Stuhl"
Das Land Brandenburg subventioniert die Katholische Kirche künftig mit jährlich 1 Mio. Euro. Weitere 100.000 Euro werden für die Erhaltung kirchlicher Gebäude und 50.000 Euro für Kirchengemeinden gezahlt. Das sieht unter anderem der Staatsvertrag (Konkordat) des Landes mit dem Vatikan zur "Förderung der karitativen Tätigkeit der Katholischen Kirche" vor. Weiter regelt der Vertrag den Religionsunterricht, eigene katholische Schulen und den Zugang zum Rundfunk.

sumpf

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 117
Die Kirche und das liebe Geld
« Antwort #9 am: 19:09:26 Do. 24.Juni 2004 »
nichts gegen leute die aus der kirche austreten. i. o. das ist privatsache.
aber das dumme gelaber über faschistoide usw. tut schon weh.
1) menschen haben durch ihren glauben halt.
2) verbrecher gab es überall und immer
3) wer macht den gesellschaftliche arbeit in nennenswerten grössen ohne dafür bezahlt zu werdn? jedenfalls nicht die vertreter von eigenintressen arbeitslosenverband, vereinigung arbeitsscheuer bürger, arbeitgeberverband usw.
4) und klar wer dort arbeitet und bezahlt wird hat das gleiche auszustehen wie im normalen wirtschaftsleben, dafür wird er wenigstens bezahlt
es grüsst der sumpf

milo

  • Gast
Die Kirche und das liebe Geld
« Antwort #10 am: 19:50:16 Do. 24.Juni 2004 »
Zitat
jedenfalls nicht die vertreter von eigenintressen arbeitslosenverband, vereinigung arbeitsscheuer bürger, arbeitgeberverband usw.

und schon gar nicht die MA irgendwelcher AA's :evil:
Aber da wackeln ja jetzt durch das ALG II ganz schön viele Stühle, sowohl dort als auch bei den Sozialämtern. "Man" sieht sich auf der anderen Seite des Schreibtisches !

Kuddel

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 13723
  • Fischkopp
Die Kirche und das liebe Geld
« Antwort #11 am: 14:40:54 Sa. 31.Juli 2004 »
Zitat
Original von taz

Wie das neue Verlautbarungsorgan des Vatikans, die Bild-Zeitung, gestern meldete, hat Papst Johannes Paul II. in einem neuen Schreiben den "weltweiten Feminismus" kritisiert. In dem erst heute offiziell veröffentlichten 37-seitigen "Brief über die Zusammenarbeit von Mann und Frau in der Weltkirche", der Bild bereits gestern vorlag, macht der Vatikan dem "Feminismus" zum Vorwurf, die biologischen Unterschiede zwischen Mann und Frau abzuschaffen. Zudem appelliert er an die Regierungen, Bedingungen zu schaffen, unter denen "Frauen ihre Pflichten in der Familie" nicht vernachlässigen müssen, wenn sie berufstätig sind. Laut Bild geht der Brief auch erneut auf das Thema Homosexualität ein. In einem Kapitel werde daran erinnert, dass Gott "eine christliche Ehe" gewollt habe, also eine Ehe zwischen Mann und Frau.

Natürlich darf ein Seitenhieb auf die "Anomalien" nicht fehlen, ohne die jene "Normalität" der Geschlechter gar nicht stattfinden kann, die in dem Papier beschworen wird.

Fairina

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 130
Die Kirche und das liebe Geld
« Antwort #12 am: 08:46:12 Mo. 02.August 2004 »
Hi Sumpf,

die christlichen Kirchen, das Judentum und der Islam sind zusammen und jeder für sich die größten Verbrecherorganisationen seit Tausenden von Jahren. Alles, was es an Übeln in der jetzigen Welt gibt, fußt auf diesen Verbrechern.  Wobei der Islam ja noch gemäßigt ist. Und hör auf mit der Mitleidsmasche, daß die Kirchen eigennützig helfen. Das stimmt nicht, denn auf diese heuchlerische Methode sacken sie sich das Vermögen der von ihnen betreuten alten Menschen z. B ein.
Fairina

ManOfConstantSorrow

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 6732
Die Kirche und das liebe Geld
« Antwort #13 am: 18:34:57 Di. 28.Dezember 2004 »
Bistümer planen Massenentlassungen

Die katholische Kirche verlangt von ihren Beschäftigten bundesweit massive Lohneinbußen und schreckt vor betriebsbedingten Kündigungen nicht zurück. So sollen im Bistum Aachen die Löhne um 17 Prozent gekürzt werden. Bis 2008 sollen 370 Vollzeitstellen wegfallen, das sind 23 Prozent. Am 20. Dezember protestierten in Essen 5.000 Beschäftigte und Ehrenamtliche des Bistums gegen den geplanten Stellenabbau.
Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

mr_durchschnitt

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 102
Die Kirche und das liebe Geld
« Antwort #14 am: 08:36:55 Mi. 29.Dezember 2004 »
Für Religion sind so viele Menschen auf der Erde gestorben dass man diese Sache eigentlich verbieten müsste.

Religion ist etwas um den Armen ruhig zu stellen - dass er seine Armut im stillen erträgt und nicht die Keule in die Hand nimmt und auf das Kapital dass im Luxus schwelgt einprügelt.

Nichts ist verlogener als Religion - Wasser predigen und selber Wein Saufen mit Dienstwagen und Chauffeur.
Habgier - Mord - Umweltzerstörung - der Mensch hat es nicht verdient auf der Erde zu überleben.......