Autor Thema: Ist die Bewerbungsart meine Sache bei Stellenvorschlag mit Rechtsfolge?  (Gelesen 3792 mal)

Joshua2go

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Hallo,
kennt sich jemand damit aus. Nach meiner EGV per Verwaltungsakt hat mich die SB auf dem kieker und schickt mir jede Woche 4-5 Bewerbungen mit Rechtsfolge zu.   >:(  Das sind zu 99% Leihfirmen. Dies geht ganz schön ins Geld, meine Anträge auf Erstattung werden einfach nicht bearbeitet. ??? Unten steht dann ja immer wie man sich zu bewerben hat. (schriftlich, Email etc.) Ist dieses für mich verbindlich oder kann ich einfach eine Kurzbewerbung schicken ohne Sanktionen befürchten zu müssen?
Über einen Tipp würde ich mich freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Joshua

Sir Vival

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Also ohne rechtliche Bewertung meiner Aussage jetzt:
Ich würde die SB ganz normal informieren, dass die Bewerbungskosten dein Budget übersteigen und sie auch fragen, bzw. das damit begründen, dass deine Bewerbungskosten nicht erstattet werden.
Der Tod stellte seine Sense in die Ecke und bestieg den Mähdrescher, denn es ward Krieg!
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DJ1980

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So ein Theater hatte ich auch schon in ähnlicher Form! Mein Problem dabei war, das einige der vorgeschlagenen Firmen auch eine telefonische Bewerbung gelten liessen. Dies habe ich natürlich genutzt.
Das Ende vom Lied war, das mein damaliger SB mir tatsächlich ne Sperre angedroht hat, weil ich ihm meine Bewerbungsbemühungen naturgemäß nicht schriftlich nachweisen konnte!!!
Und wegen den nicht gezahlten Bewerbungskosten: Nicht vergessen, das es sich dabei ja um "Freiwillige Leistungen des Leistungsträgers" handelt. Und darauf werden die sich dann berufen!
Du wirst dich schon weiterhin Bewerben müssen, um die nun Zahlen oder nicht. Und wegen den Bewerbungskosten wirst du die wohl erstmal anmahnen müssen, und dann ggf. vors Gericht ziehen.
Aber das eine wegen dem anderen Verweigern wird definitiv nach hinten losgehen. Leider!

Fazit: Bewerbe dich! Egal wie, Hauptsache ist nur, das du deine "Bewerbungsbemühungen" schriftlich nachweisen kannst!!!!
Egal, was ich hier schreibe: Es handelt sich dabei niemals um eine Rechtsberatung, sondern Grundsätzlich nur um meine eigene Meinung ohne Anspruch auf Richtigkeit.
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Sir Vival

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Du kannst ja bei wirklich nur telefonischen Anfragen/Bewerbungen am Ende zumindest auf einem DIN A4 Blatt den AG, seine Adresse und den Ansprechpartner angeben, mit dem Verweis, falls der SB fragen haben sollte, einfach dort anrufen.

Ich habe auch eine Liste bekommen (aber schon zu meiner letzten Arbeitslosigkeit in 2005), in die ich das Datum, den AG, die Stellenbeschreibung und die Art und Weise der Bewerbung angebe. Das habe ich mir eingescannt und ne Tabelle drübergelegt. Da trage ich dann immer alles ein. Da stehen auch telefonische Bewerbungen drin. Die gelten! Definitiv! OK, jedenfalls bei meinem SB (ALG1). Aber das sollte ja alles mit einerlei Maß gemessen werden.

Wie gesagt, der SB hat ja die Adresse usw. von dem AG. Da kann er sich ja versichern.
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Rappelkistenrebell

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Sollteste einen Telefonvertrag haben,dnan gilt auch der Einzelverbindungsnachweis als Beweis für die Eigenbemühung.Der Amtsmitarbeiter ist verpflichtet die Telefonrechnung evtl.sogar abzuwarten bis Du sie von Deinem Telefonabieter erhälst und sie ihm vorlegen kannst.
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DJ1980

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Du kannst ja bei wirklich nur telefonischen Anfragen/Bewerbungen am Ende zumindest auf einem DIN A4 Blatt den AG, seine Adresse und den Ansprechpartner angeben, mit dem Verweis, falls der SB fragen haben sollte, einfach dort anrufen.

Ich habe auch eine Liste bekommen (aber schon zu meiner letzten Arbeitslosigkeit in 2005), in die ich das Datum, den AG, die Stellenbeschreibung und die Art und Weise der Bewerbung angebe. Das habe ich mir eingescannt und ne Tabelle drübergelegt. Da trage ich dann immer alles ein. Da stehen auch telefonische Bewerbungen drin. Die gelten! Definitiv! OK, jedenfalls bei meinem SB (ALG1). Aber das sollte ja alles mit einerlei Maß gemessen werden.

Wie gesagt, der SB hat ja die Adresse usw. von dem AG. Da kann er sich ja versichern.


Joa, so eine Liste hatte ich auch, ebenso wie sämtliche Daten. Hat ihm aber nicht gereicht!
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x-ray

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Hi, steht doch bestimmt da "schriftlich, E-Mail"
E-Mail zählt auch als schriftliche Bewerbung und wird sogar von vielen Arbeitgebern bevorzugt. Ich mache per Mail normales Anschreiben, Lebenslauf und eventuell Zeugnisse anhängen in PDF-Form. Da ich keinen Scanner habe, hab ich mal kurzerhand jemand angeleiert, der mir den Gefallen getan hat und mir ebenfalls in PDF-Form per USB-Stick mitgeben hat, damit ich die Zeugnisse auf dem PC speichern kann. Mail mit Anschreiben drucke ich dann als Nachweis aus, sind dann auch die Sendedaten mit dabei. Und bei Flatrate kostet das nichts.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null. Und das nennen sie dann ihren Standpunkt Albert Einstein

bodenlos

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Würde mich über Kundenreaktionscnter in Nürnberg beschweren (falls keine Optionskommune)
 wegen der verschleppten Bearbeitung des Antrages.

Dem TL des Sb würde ich schriftlich anfragen, warum die üblichen Nachweise ihm nicht ausreichen und
ansonsten ebenfalls Beschwerde einreichen, das bei dir offensichtlich unberechtigterweise ander Masstäbe angesetzt
werden.


bodenlos

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. Nach meiner EGV per Verwaltungsakt hat mich die SB auf dem kieker und schickt mir jede
Woche 4-5 Bewerbungen mit Rechtsfolge zu.   >:(  Das sind zu ....

Manchmal ist man mit der ursprünglichen EGV besser bedient,...manchmal.

x-ray

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Manchmal ist man mit der ursprünglichen EGV besser bedient,...manchmal.

Weisst du, wie sehr mich das beeindruckt? Gar nicht! Dann soll er eben versuchen zu triezen, damit entstehen aber auch nicht mehr Arbeitsplätze. Dann mülle ich halt die Arbeitgeber mit E-Mail-Bewerbungen zu, der sieht dann schon irgendwann selber, dass der Schwachsinn nutzlos ist und einen kein bisschen beeindruckt.
Beschwerde kann man nebenbei laufen lassen, aber solange die nicht durch ist, schön brav den Mist abreissen und dem keine Angriffsfläche für Sanktionen bieten. Nichts ärgert so sehr, wenn man was sucht und es nicht findet  ;)

 Der darf nur auf tatsächlich vorhandene Arbeitsplätze vermitteln und nicht mal wild was raushauen. Und die RFB kann er auch nicht druntersetzen, wie er lustig ist, die ist nur auf absolut korrekten Vermittlungsvorschlägen gültig, die Stelle muss ausreichend beschrieben und vor allem vorhanden sein. Darauf würde ich dann noch meine Nachforschungen konzentrieren.
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bodenlos

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Re: Ist die Bewerbungsart meine Sache bei Stellenvorschlag mit Rechtsfolge?
« Antwort #10 am: 12:45:11 Mo. 28.Juni 2010 »
Manchmal ist man mit der ursprünglichen EGV besser bedient,...manchmal.

Weisst du, wie sehr mich das beeindruckt? Gar nicht!..

Offensichtlich bekommst du auch nicht 4-5 Bewerbunsgaufforderungen/Woche mit Rechtsfolgebehlehrung.

x-ray

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Re: Ist die Bewerbungsart meine Sache bei Stellenvorschlag mit Rechtsfolge?
« Antwort #11 am: 12:55:41 Mo. 28.Juni 2010 »

Offensichtlich bekommst du auch nicht 4-5 Bewerbunsgaufforderungen/Woche mit Rechtsfolgebehlehrung.

Nein, weil mein Schlandratsamt keine Stellen zu vermitteln hat. Und die mittlerweile wissen sollten, dass ich mich nicht erpressen oder drangsalieren lasse.
Der hat einmal so eine hohe Bewerbungsanforderung gestellt, hab ich gemacht, Resultat gleich Null. Fein, seinen Willen hat er gehabt, gebracht hats nichts, keinen Arbeitsplatz, keine Sanktion. Schön - sollen wir so weitermachen oder feststellen, dass das Spielchen albern ist  ;) ?
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DJ1980

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Re: Ist die Bewerbungsart meine Sache bei Stellenvorschlag mit Rechtsfolge?
« Antwort #12 am: 09:21:03 Di. 29.Juni 2010 »

Offensichtlich bekommst du auch nicht 4-5 Bewerbunsgaufforderungen/Woche mit Rechtsfolgebehlehrung.

Nein, weil mein Schlandratsamt keine Stellen zu vermitteln hat. Und die mittlerweile wissen sollten, dass ich mich nicht erpressen oder drangsalieren lasse.
Der hat einmal so eine hohe Bewerbungsanforderung gestellt, hab ich gemacht, Resultat gleich Null. Fein, seinen Willen hat er gehabt, gebracht hats nichts, keinen Arbeitsplatz, keine Sanktion. Schön - sollen wir so weitermachen oder feststellen, dass das Spielchen albern ist  ;) ?

Ist bei mir genau so!
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Re: Ist die Bewerbungsart meine Sache bei Stellenvorschlag mit Rechtsfolge?
« Antwort #13 am: 11:41:59 Di. 29.Juni 2010 »
Also ich nutze die mir ausgehändigten Formulare zum "Nachweis der Eigenbemühungen" mit den Stammdaten ect ...
Nun hatte ich nur 3 bekommen und hab die mir in Word nachgebastelt ... "das erkennen wir nicht an, die sind nicht offiziell" meine Antwort: genauso wie Ihre nicht offiziell sind ... seither grüßt er immer recht freundlich ...
Ich bin nun seit 15.11 leidergottes "Zuhause" ... bat um Weiterbildung auf SAP Abrechnung/Buchführung ... ich habe bisher eine einzige Stelle angeboten bekommen bei einer ZAF die doch noch tatsächlich nach AMP/CGZP arbeitet, natürlich mit Absenkung auf 90% und nach E1 als gelernter Facharbeiter wohlgemerkt ... der Fragebogen für Zeitarbeitgeber der hier rummgeistert zeigte vollsten Erfolg! (nicht, dass ich nicht arbeiten möchte!)
Bisher wurde immer nur gefordert, von Förderung keine Spur  :rolleyes: ... Ich habe eher das Problem, dass ich mich auf Stellen bei ZAF's bewerbe, die gar nicht existieren  >:( , wie letztens ... Bürokaufmann / Sachbearbeiter 40 Stunden nach E2 IGZ/DGB ... nach dem Vorstellungstermin dann "wir melden uns, sobald wir was für sie haben" ... und was ist mit der ausgeschriebenen Stelle? ... Der Auftrag ist noch nicht sicher!
Das habe ich auch der ARGE gemeldet ... da zeigt man kein Interesse an dem Thema, man wäre dafür nicht verantwortlich - also nur ein Trick um die Zahl der offenen und gemeldeten Stellen künstlich nach Oben zu schieben ...
Reform des AÜG ... Equal Pay / Equal Treadment, keine Ausnahmen dazu erlauben und max. 3 Monate

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Re: Ist die Bewerbungsart meine Sache bei Stellenvorschlag mit Rechtsfolge?
« Antwort #14 am: 12:25:16 Di. 29.Juni 2010 »
Bisher wurde immer nur gefordert, von Förderung keine Spur  :rolleyes: ... Ich habe eher das Problem, dass ich mich auf Stellen bei ZAF's bewerbe, die gar nicht existieren 

Meine Förderung besteht aus unklaren und vagen Zusagen zur Kostenübernahme, sonst nix, weswegen ich die EGV auch nicht unterschrieben habe. Nachdem ich einmal unterstellt bekam, mich auf eine Stelle telefonisch nicht beworben zu haben, obwohl ich die genaue Stellenbeschreibung und Ansprechpartner auf dem Bogen nachweisen konnte, mach ich den ganzen ZAF-Spass jetzt per E-Mail. Auch weil ich schon bei x ZAF nicht mal eine Antwort bekommen habe, obwohl die in der Stellenbörse ausgeschrieben war. Da die eigentlich alle gerne Mails annehmen, erspar ich mir zu den Kosten auch noch den Papierkrieg und muss nicht wegen jeder einzelnen Bewerbung den Drucker anwerfen (der ja jedesmal den Druckkopf mit Tinte reinigt).

Letztens hat mein FM sich aufgeplustert, wie viele Stellen sie doch in der letzten Zeit vermittelt hätten - muss doch mal Nachforschungen anstellen, ob der Nachbarshund den Briefträger zerfleischt hat, weil bei mir irgendwie von den ganzen tollen Stellen nichts ankommt  :o
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