Autor Thema: Ausser Kontrolle  (Gelesen 151443 mal)

Troll

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Ausser Kontrolle
« Antwort #255 am: 16:08:28 Di. 11.März 2014 »
Das ist immer schwer einzuschätzen, die Medien graben lieber einen Helmut Schmidt, Gerhard Schröder oder sonstige politische Leichen aus um Meinungen nachzufragen, nur weil die Linke in den Medien nicht auftaucht heißt das noch lange nichts.
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti

Rudolf Rocker

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  • Waldkauz (8>
Ausser Kontrolle
« Antwort #256 am: 16:13:31 Di. 11.März 2014 »
Ja, da hast Du recht.
Nach kurzer Suche im Internet hatte ich mich ja auch schon selber widerlegt! ;D

rebelflori

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Ausser Kontrolle
« Antwort #257 am: 20:25:56 Di. 11.März 2014 »

Rudolf Rocker

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  • Waldkauz (8>
Ausser Kontrolle
« Antwort #258 am: 21:20:39 Di. 11.März 2014 »
Danke, flori!

CubanNecktie

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Ausser Kontrolle
« Antwort #259 am: 10:52:37 Mi. 12.März 2014 »
Zitat
Angriff auf die Krisenstaaten

Verträge machen es möglich: Banken und Hedgefonds verklagen Griechenland, Zypern und Spanien, weil die Finanzkrise ihre Gewinne schmälerte

Quelle: TAZ
Vorstellungsgespräch bei einer Leihbude?
ZAF Fragebogen
Passwort: chefduzen.de

Tiefrot

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Ausser Kontrolle
« Antwort #260 am: 11:41:32 Mi. 12.März 2014 »
Das ist ein Vorgeschmack auf TTIP !  :o  kotz  kotz  kotz
Denke dran: Arbeiten gehen ist ein Deal !
Seht in den Lohnspiegel, und geht nicht drunter !

Wie bekommt man Milllionen von Deutschen zum Protest auf die Straße ?
Verbietet die BILD und schaltet Facebook ab !

Rudolf Rocker

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Ausser Kontrolle
« Antwort #261 am: 11:42:27 Mi. 12.März 2014 »
Genau das wollte ich auch grade schreiben!

Schluepferstuermer

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Ausser Kontrolle
« Antwort #262 am: 18:59:47 Mi. 26.März 2014 »
Die Bundeswehr gegen das eigene Volk?

http://mut-zur-realitaet.info/39-diebundeswehrgegendaseigenevolk.html


falls es noch nicht bekannt ist.
lg Schlüpferstürmer

Die Massenmedien sind schon lange die 4. Macht im Staat.
Wir haben folglich Legislative, Judikative, Exekutive und Primitive.
"Bild" Euch Eure Meinung
----

Wer die CxU und SPD in ihrer Terrorherrschaft gegen das eigene Volk lobt, lobt ihren braungefärbten Nazicharakter!!

Rudolf Rocker

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  • Waldkauz (8>
Ausser Kontrolle
« Antwort #263 am: 19:29:03 Mi. 26.März 2014 »
Die Bundeswehr gegen das eigene Volk?

http://mut-zur-realitaet.info/39-diebundeswehrgegendaseigenevolk.html


falls es noch nicht bekannt ist.

Booah Leute!
Ist heute Tag der Verschwörungsspinner oder was ist hier los?

Kuddel

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Ausser Kontrolle
« Antwort #264 am: 14:53:35 So. 27.April 2014 »
Zitat
Nicht-Regierungsorganisationen stufen Deutschland als "Eldorado für Geldwäscher" ein. Kritik kommt seit langem aber auch von der OECD und Kriminalbeamten. Wegen der Mängel könnte Deutschland bald verschärft unter Beobachtung stehen oder gar als Risikoland gelistet werden.
http://www.fr-online.de/politik/oecd-deutschland--paradies-der-geldwaescher,1472596,26959338.html

dagobert

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Ausser Kontrolle
« Antwort #265 am: 02:31:26 Mi. 30.April 2014 »
Zitat
OBS-Arbeitspapier Nr. 13
Aufstocker im Bundestag – Nebeneinkünfte und Nebentätigkeiten der Abgeordneten zu Beginn der 18. Wahlperiode
http://www.otto-brenner-stiftung.de/index.php?id=1468&rid=t_2734&mid=134&aC=aec598d2&jumpurl=16

Kuddel

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Ausser Kontrolle
« Antwort #266 am: 20:25:35 Fr. 13.Juni 2014 »
Reine Parallelwelten, keinerlei Integration in die gesellschaftlichen Realitäten der Bevölkerungsmehrheit...

Zitat
Der unzerstörbare Sunnyboy
Der frühere Arcandor-Manager Thomas Middelhoff scheiterte bereits bei Bertelsmann – ohne persönliche Folgen




Lange galt er als Prototyp des modernen deutschen Managers. Doch nicht nur bei Bertelsmann ist Thomas Middelhoff gescheitert. Auch bei Arcandor hinterlässt er einen Scherbenhaufen. Dort musste er bereits Ende Februar gehen – der Konzern ist zu diesem Zeitpunkt praktisch pleite, weil die Banken keine Kredite mehr gewähren wollten. Middelhoff persönlich hat gut verdient: Für 2008 strich er einen satten Sonderbonus in Höhe von 2,3 Millionen Euro ein – zusätzlich zu 1,2 Millionen Euro Grundgehalt. Und er schaffte bravourös den Absprung: Stolz vermeldete der Manager, der so unnachahmlich optimistisch in die Welt hinaus lächeln kann, dass er in London seine eigene Investmentfirma gründe. Berger Lahnstein Middelhoff & Partners soll am lukrativen Handel mit Krediten verdienen. Middelhoff weiß schließlich, dass Geld für viele Unternehmen derzeit eine knappe und teure Ressource darstellt.

So bleibt der Sunnyboy wieder einmal auf der Sonnenseite des Lebens. Gut vorstellbar, dass nicht einmal der Vorwurf hängen bleibt, Middelhoff könnte sich persönlich an horrenden Mieten bereichert haben, die zuerst Karstadt und nun am Ende auch Arcandor erdrückt haben.

Von Mitarbeitern wurde er auch "Majestät" genannt
Wenige Wochen später wechselte er als Aufsichtsratschef zu Karstadt-Quelle. Nun sollte er den Kaufhaus-Multi sanieren. Die Diagnose war hart: Karstadt liege "auf der Intensivstation", erklärte Middelhoff – und übernahm kurzerhand selbst den Vorstandsvorsitz. Was folgte, war jene Operation, die den Warenhauskonzern, der heute Arcandor heißt, schließlich das Leben kostete. Denn Middelhoff, den Mitarbeiter dem Vernehmen nach auch gern einmal als "Majestät" bezeichnen, blies zum Ausverkauf. Gut möglich, dass Middelhoff die jüngsten Vorwürfe wieder weglächelt. Inzwischen 56 Jahre alt, versprüht er immer noch alten jungenhaften Charme. Und er kann warten. Bald findet sich sicher wieder ein Unternehmen, das ihn ans Ruder lässt.
http://www.badische-zeitung.de/kommentare-1/der-unzerstoerbare-sunnyboy--15976988.html

Zitat
Im September hatte das Landgericht Essen Middelhoff zur Zahlung von 3,4 Millionen Euro an den Insolvenzverwalter verurteilt. Er soll zu Unrecht Bonuszahlungen kassiert und Privatflüge über Arcandor abgerechnet haben. Middelhoff bestreitet die Vorwürfe und ist in Berufung gegangen.

Trotzdem darf der Insolvenzverwalter das Geld bereits eintreiben. Bei früheren Versuchen, den so genannten Titel zuzustellen, traf Insolvenzverwalter Jauch allerdings auf unerwartete Schwierigkeiten.

Das Problem: Vor kurzem hatte sich der frühere Konzernchef von seinem bisherigen Domizil in Bielefeld in den sonnigen Süden verabschiedet und seinen Wohnsitz nach St. Tropez verlagert. Die Forderung des Insolvenzverwalters konnte so erst einmal nicht zugestellt werden. Nach früheren Aussagen von Middelhoffs soll die Wohnortverlagerung nichts mit den Forderungen von Gläubigern zu tun haben.

Einen Schritt weiter ist Middelhoffs früherer Vermögensberater Josef Esch. Mit ihm hatte sich Middelhoff um Charter- und Unterhaltskosten für die 33 Meter lange Luxusyacht "Medici" gestritten. Das Schiff soll monatlich 72.000 Euro Unterhalt gekostet haben. Im August 2012 einigten sich die Parteien auf einen Vergleich: Middelhoff akzeptierte, bis September 2013 2,5 Millionen Euro  an Esch zu zahlen.

Offenbar blieb es bei dem Versprechen, denn Esch ließ den Titel bereits per Gerichtsvollzieher förmlich zustellen. Weil Middelhoff trotzdem nicht zahlte, ließ Esch nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" inzwischen Pfändungs- und Überweisungsbeschlüsse an Banken und Fonds schicken, bei denen Middelhoff Konten und Beteiligungen hat.

In dem Strafverfahren musste Middelhoff erneut die Herausgabe einer 180.000 Euro teuren Festschrift für seinen Mentor Mark Wössner auf Kosten von Arcandor rechtfertigen. Middelhoff sagte, die Festschrift und die damit verbundene Festveranstaltung seien für das Handelsunternehmen ein "voller Erfolg" gewesen. Sie seien aus Imagegründen wichtig gewesen. Außerdem sei es dem Konzern nicht zuletzt dadurch gelungen, die Druckkosten für die Quelle-Kataloge bei Bertelsmann deutlich zu senken.

Von der Staatsanwaltschaft war die Veranstaltung als "persönliches Geschenk" des Managers an den ehemaligen Bertelsmann-Chef Wössner bewertet worden. Die Anklagebehörde wirft Middelhoff vor, den inzwischen pleitegegangenen Handelskonzern zu Unrecht mit betriebsfremden Kosten in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro belastet zu haben.

Hauptsächlich geht es um Flüge mit Chartermaschinen und Hubschraubern, die von Arcandor bezahlt wurden, nach Auffassung der Anklagebehörde aber ganz oder teilweise nicht dienstlich veranlasst waren.
http://www.wiwo.de/unternehmen/handel/middelhoff-prozess-millionen-mahnung-in-der-mittagspause/9915776.html

Zitat
Der frühere Chef des Karstadt-Mutterkonzerns Arcandor, Thomas Middelhoff, hat die umfangreiche Nutzung von privaten Charterjets auf Firmenkosten verteidigt. "Ich habe unter permanentem Termin- und Zeitdruck gestanden", sagte der 61-jährige Manager am Montag vor dem Essener Landgericht im Rückblick auf seine Zeit als Chef des Handelsriesen, der nach Middelhoffs Abgang Insolvenz anmelden musste.


Middelhoff betonte, er habe bei der Abrechnung sehr genau zwischen dienstlichen und privaten Flügen getrennt und selber rund 210 Flüge mit einem Kostenaufwand von rund 2,5 Millionen Euro bezahlt. Er sei der festen Überzeugung, dass es unter den Vorständen der großen deutschen Dax-Konzerne keinen anderen gebe, "der das so konservativ gehandhabt hat". Vehement verteidigte er dabei auch eine Einladung an die anderen Vorstandsmitglieder und deren Frauen in sein Haus in St. Tropez, bei der die Flugkosten dem Konzern in Rechnung gestellt wurden. Die Staatsanwaltschaft hatte das Ganze als persönliche Einladung von ausschließlich privater Natur gewertet und auf das Programm verwiesen, in dem genussorientierte Tagesordnungspunkte wie "Lunch im Beach-Club" und "Faulenzen auf dem Boot" dominierten. Die Bezahlung der Flüge durch den Arcandor-Konzern sei deswegen nicht angemessen gewesen.

Middelhoff hob jedoch hervor, es sei ihm als Konzernchef darum gegangen, die anderen Vorstandsmitglieder besser kennenzulernen und zu einem Team zusammenzuschweißen. Bei dem Treffen seien auch wichtige Unternehmensfragen besprochen worden. So sei in St. Tropez entschieden worden, das Sanierungsprogramm für den Handelsriesen noch einmal nachzuschärfen und weitere 4000 Stellen abzubauen.
http://www.badische-zeitung.de/wirtschaft-3/staatsanwaltschaft-wirft-middelhoff-untreue-vor--85421010.html

Zitat
Haftbefehl gegen Middelhoff beantragt

Thomas Middelhoff bekommt noch mehr Ärger: Eine Gerichtsvollzieherin hat offenbar einen Haftbefehl gegen den früheren Arcandor-Chef beantragt – im Namen der Insolvenzverwalter seines ehemaligen Unternehmens.
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/koepfe/ex-arcandor-chef-haftbefehl-gegen-middelhoff-beantragt/10041668.html




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Ausser Kontrolle
« Antwort #267 am: 19:05:27 Mo. 23.Juni 2014 »
Zitat
18 Milliarden hat die staatliche WestLB in den Sand gesetzt. Als früherer Finanzminister und Verwaltungsrat hatte Peer Steinbrück eine wichtige Rolle bei der Bank. Nun kann er sich an vieles nicht mehr erinnern.
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/steinbrueck-vor-westlb-untersuchungsausschuss-bruessel-war-vulgaer-marktwirtschaftlich-orientiert/10089242.html

Kuddel

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Ausser Kontrolle
« Antwort #268 am: 21:15:42 Di. 01.Juli 2014 »
Zitat
Deutsche Bahn
Pofalla bekommt mehr Macht als gedacht

Ronald Pofalla soll bei der Bahn für rund zehn Konzernbereiche verantwortlich sein und trotz Kritik bald in den Vorstand aufsteigen. Bahn-Chef Grube gesteht Fehler ein: Bei der Kommunikation sei „nicht alles ganz glücklich gelaufen“.



 Der frühere Kanzleramtsminister Ronald Pofalla soll 2015 bei der Deutschen Bahn anfangen
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/deutsche-bahn-pofalla-bekommt-mehr-macht-als-gedacht-12994636.html

Zitat
Neuer Rheinmetall-Cheflobbyist
Anschlussverwendung für Dirk Niebel



Dirk Niebel (FDP): Der Ex-Entwicklungshilfeminister, hier im Jahr 2010, heuert bei Rheinmetall an.
(Foto: dpa)

Entwicklungszusammenarbeit verstand er nicht nur karitativ, sondern immer auch wirtschaftlich motiviert. Als FDP-Entwicklungshilfeminister bewilligte Dirk Niebel mit anderen Ministern den Export von Panzern nach Saudi-Arabien. Jetzt wird er Cheflobbyist beim Rüstungsunternehmen Rheinmetall.
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/neuer-rheinmetall-cheflobbyist-anschlussverwendung-fuer-dirk-niebel-1.2025747

Kuddel

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Ausser Kontrolle
« Antwort #269 am: 19:58:54 Do. 31.Juli 2014 »