Autor Thema: Ekelhafte Kriegs-Propaganda  (Gelesen 24158 mal)

Rudolf Rocker

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Re:Ekelhafte Kriegs-Propaganda
« Antwort #15 am: 22:03:39 Di. 18.September 2012 »
Warum zeigt Dein Beitragszähler so lustige Sachen an?

Was soll das heißen: leet??

Tiefrot

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Re:Ekelhafte Kriegs-Propaganda
« Antwort #16 am: 23:46:20 Di. 18.September 2012 »
Hier wird es erklärt. <-------------- Klick es !  :)
Denke dran: Arbeiten gehen ist ein Deal !
Seht in den Lohnspiegel, und geht nicht drunter !

Wie bekommt man Milllionen von Deutschen zum Protest auf die Straße ?
Verbietet die BILD und schaltet Facebook ab !

Rudolf Rocker

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Re:Ekelhafte Kriegs-Propaganda
« Antwort #17 am: 10:53:35 Mi. 19.September 2012 »
Wie geil ist das denn! ;D

Eivisskat

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Re:Ekelhafte Kriegs-Propaganda
« Antwort #18 am: 19:21:40 Do. 20.September 2012 »
Zitat
Petition an die Bravo-Redaktion und den Verteidigungsminister

Wir bitten um Unterstützung dieser Petition an die Bravo-Redaktion und den "Verteidigungsminister":

"Sehr geehrter Herr Verteidigungsminister Dr. Thomas de Maizière,
sehr geehrter Herr Alexander Gernandt,

die Bundeswehr wirbt gemeinsam mit der Zeitschrift Bravo bei Jugendlichen für eine Teilnahme am "BW-Adventure Camp". In einem Werbespot wird Kindern und Jugendlichen mit Begriffen wie "Fun", "crazy Strandspiele" und "coole Partys" suggeriert, dass es sich bei der Bundeswehr um einen Abenteuer-Ausflug handelt.

Dass Soldaten bei Kriegseinsätzen mit hohen Risiken rechnen und dabei unter Umständen Menschen töten müssen, wird nicht thematisiert.

Diese irreführende Reklame in Jugendmedien verstößt gegen die Grundsätze der Kinderrechtskonvention, wie das Verbot der Anwerbung von Minderjährigen. Besonders unerträglich ist, dass die Zeitschrift Bravo damit ihre sehr junge Zielgruppe ab zehn Jahren anspricht.

Ich unterstütze die Aktion von terre des hommes und fordere Sie auf:
 
Bitte sorgen Sie dafür, dass die Bundeswehr keine sogenannten Adventure Camps für Minderjährige anbietet.

Bitte verzichten Sie künftig darauf, in Kinder- und Jugendmedien irreführende Werbeaktionen für die Bundeswehr durchzuführen, die die Gefahren des Soldatenberufs verharmlosen."

 

Diese Petition kann auf der Website von terre des hommes online unterzeichnet werden.

Unterstützen Sie die E-Mail an die Bravo-Redaktion und den Verteidigungsminister.

http://www.tdh.de

http://www.tdh.de/nc/was-wir-tun/arbeitsfelder/krieg-und-flucht/was-sie-tun-koennen/protestaktion-gegen-militaerwerbung/protest-gegen-militaerwerbung-bei-minderjaehrigen.html


 

Eivisskat

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Re:Ekelhafte Kriegs-Propaganda
« Antwort #19 am: 12:35:43 Do. 14.Februar 2013 »
Zitat
Unterrichtsfach Krieg

Jugendoffiziere der Bundeswehr weiten ihre Präsenz an Schulen aus. Ansprache von Lehramtsanwärtern hat strategische Bedeutung

 Die Bundeswehr hat im Jahr 2012 ihren Einfluß auf Schülerinnen und Schüler weiter erhöht. Im Rahmen des Unterrichts konnten Jugendoffiziere fast 144.000 Jugendliche erreichen – 10 000 mehr als im Vorjahr. Das teilte die Bundesregierung auf Anfrage der Linken-Abgeordneten Ulla Jelpke mit.

 In den vergangenen Jahren waren die Zahlen leicht rückläufig gewesen, was im wesentlichen auf den Geburtenknick zurückzuführen sein dürfte. Die jetzige Steigerung zeugt daher von verstärkten Anstrengungen der Bundeswehr.

Durch Vorträge in den Klassenzimmern wurden über 100.000 Schüler erreicht. Weitere 11.000 haben an Besuchen in Kasernen teilgenommen, 27000 an Seminaren.

 Noch schneller als der Einfluß auf die Schüler steigt allerdings derjenige auf die Multiplikatoren, von denen 30000 angesprochen wurden, knapp 9000 mehr als noch 2011.

Fast die Hälfte von ihnen sind Lehrer, darunter sind aber auch Vertreter von Schulbehörden, Journalisten und Politiker. Das bevorzugte Mittel der Jugendoffiziere waren hier nicht Frontalvorträge, sondern zum Teil mehrtägige Seminare.


weiter:  http://www.jungewelt.de/2013/02-14/054.php

Kuddel

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Re:Ekelhafte Kriegs-Propaganda
« Antwort #20 am: 22:18:20 Mi. 10.April 2013 »
Zitat
Protest gegen Bundeswehr
Studenten schreien de Maizière nieder



Er wollte an der Berliner Humboldt-Universität über die Rolle der Bundeswehr sprechen. Doch Studenten sprengten den Auftritt von Verteidigungsminister Thomas de Maizière und ließen ihn nicht zu Wort kommen. Der CDU-Politiker gab entnervt auf.
http://www.spiegel.de/fotostrecke/humboldt-universitaet-protest-gegen-de-maiziere-fotostrecke-95395-3.html


BGS

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Re:Ekelhafte Kriegs-Propaganda
« Antwort #21 am: 22:14:32 Do. 11.April 2013 »
Die Bundeswehr hat keine Daseinsberechtigung. Außer vielleicht als soziales Auffanglanger für die Versager, die sich "Regierung" bzw. "Elite" nennen, obwohl die Mehrheit sie sich niemals ausgesucht hat.

Unproduktiver als bei der "Bundeswehr" kann man wohl kein Geld verpulvern.

Und warum gibt es sie? Eigentlich ist die "Bundeswehr" als Bürgerkriegsarmee geplant und wer sich freiwillig dort einreiht ist ein potentieller Hilfspolizist gegen das eigene Volk. Und dann wird noch "Respekt" vor solchen Leuten gefordert?

Im Land von RTL Plus feiert der Wahnsinn seine größten Triumphe.

MfG

BGS




"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

https://forum.chefduzen.de/index.php/topic,21713.1020.html#lastPost
(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)

Kuddel

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Re:Ekelhafte Kriegs-Propaganda
« Antwort #22 am: 20:43:59 Mi. 09.Oktober 2013 »
Zitat
Truppenbetreuung der Bundeswehr
Die Spaßkompanie

Alexander Kleiszmantatis ist Truppenbetreuer bei der Bundeswehr. Er hält die Soldaten bei Laune, stärkt ihre Kampfmoral mit Comedy-Gastspielen und Xavier-Naidoo-Konzerten.


Großer Auftritt: Die Soldaten in Afghanistan freuen sich über Abendunterhaltung. 2005 jubelten Hunderte Peter Maffay zu.
http://www.spiegel.de/fotostrecke/truppenbetreuung-der-bundeswehr-die-maenner-der-spasskompanie-fotostrecke-101977-5.html

Is er nich niedlich, der Tabaluga?

Efeu

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Re:Ekelhafte Kriegs-Propaganda
« Antwort #23 am: 20:24:01 Mo. 09.Dezember 2013 »

Kinowerbung für die US-Army von 2009 (Zielgruppe vermutlich Zocker und Actionfans). kotz

Eivisskat

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Re:Ekelhafte Kriegs-Propaganda
« Antwort #24 am: 17:33:16 Fr. 24.Januar 2014 »
Zitat
Wir sind entsetzt! „Kindersoldaten“ beim „Bund“ !

“Kindersoldaten beim Bund”, so verzeichnete die Bundeswehr zum 10. Juni 2013 allein 48 Bewerber im Alter von 16 Jahren, die bereits an einer Tauglichkeitsuntersuchung teilgenommen hatten.

Zwischen 2001 und 2010 warb die Bundeswehr 4.804 männliche Minderjährige als Freiwillige, die zu Beginn ihres Grundwehrdienstes erst 17 Jahre alt waren. Zusätzlich begannen im Zeitraum von 2009 bis 2011 insgesamt 1.305 weibliche und männliche unter 18-jährige freiwillig ihren Dienst als Soldatinnen und Soldaten auf Zeit.

Die Bundeswehr nimmt zunehmend größeren Einfluss auf das Bildungswesen, um die Sicherheits- (Kriegs-)politik der Bundesrepublik Deutschland darzustellen.

“Von Soldatinnen und Soldaten und den zivilen Mitarbeitern der Bundeswehr wird ein hohes Maß an Flexiblität und Mobilität verlangt. Um diese Anforderungen besser mit den persönlichen Bedürfnissen von Familie und Partnerschaft in Einklang zu bringen, hat die Bundeswehr ein breites Konzept zur Vereinbarkeit von Familie und Dienst aufgestellt. Es umfasst beispielsweise flexible Arbeitszeiten, Möglichkeiten für Telearbeit zu Hause oder Kinderbetreuung an den Standorten”, schreibt die Bundeswehr auf  ihrer Internetseite.

Das war ja auch das, was die neue Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen gleich nach ihrem Amtsantritt forderte. Familienfreundlicher Arbeitgeber Bundeswehr, dafür setzt sich die siebenfache Mutter und einstige Familienministerin ein.

Dass es keinen familienfreundlichen Krieg geben kann, sei dahin gestellt. Doch was wir heute erfahren, geht weit über die Grenze dessen hinaus, was wir akzeptieren können.

Wie aus Angaben der Bundesregierung hervorgeht, werden im großen Stil bereits 16-jährige Mädchen und Jungen angeschrieben und auch Bewerbungen von 16- und 17-jährigen entgegengenommen. So verzeichnete die Bundeswehr zum 10. Juni 2013 allein 48 Bewerber im Alter von 16 Jahren, die bereits an einer Tauglichkeitsuntersuchung teilgenommen hatten.

Keine Zahlen liefert die Bundesregierung auf die Frage, wie viele als Minderjährige eingestellte Soldaten bereits mit 18 Jahren in Auslandseinsätze geschickt werden. Und auch zu der Frage, ob diese häufiger als andere mit posttraumatischen Belastungsstörungen zurückkommen, hat die Bundeswehr keine Daten vorliegen.

Wie wir der  *ANTWORT*   vom Bundesverteidigungsministerium entnehmen.

Doch wie verhält es sich mit Kindern an der Waffe?

Diese werden sogar an der Waffe ausgebildet, wie die Bundesregierung in dem Antwortschreiben bestätigte. Allein im Jahr 2012 wurden nach Angaben der Bundesregierung 1.216 freiwillig Wehrdienstleistende und Zeitsoldaten unter 18 Jahren eingestellt.

weiter: http://netzfrauen.org/2014/01/24/wir-sind-entsetzt-kindersoldaten-beim-bund/

Eivisskat

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Re:Ekelhafte Kriegs-Propaganda
« Antwort #25 am: 09:33:35 Do. 30.Januar 2014 »
Militaristen gesponsert - Bundesregierung bezuschußt Münchner NATO-»Sicherheitskonferenz« mit Steuergeld. Bündnis kündigt Proteste an

 Bundesregierung und Bundeswehr sind auch in diesem Jahr wieder die tragenden Säulen der sogenannten Münchner Sicherheitskonferenz, die am Freitag beginnt.

Auf Anfrage der Linksfraktion teilte die Bundesregierung mit, das Presse- und Informationsamt sponsere die Veranstaltung mit 350000 Euro. Das ist ein Drittel der mit 1,15 Millionen Euro veranschlagten Gesamtkosten des Treffens, das in diesem Jahr zum 50. Mal stattfindet.

http://www.jungewelt.de/2014/01-30/053.php


Eivisskat

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Re:Ekelhafte Kriegs-Propaganda
« Antwort #26 am: 20:03:45 Fr. 31.Januar 2014 »
Zitat
Gauck erklärt den Krieg

Extremismus von oben: Im Luxushotel Bayerischer Hof tagt die 50. Münchner Sicherheitskonferenz. Bundespräsident fordert »aktivere Rolle Deutschlands«. Eigentlicher »Star« ist aber Witali Klitschko aus Kiew.

http://www.jungewelt.de/2014/02-01/062.php


Zitat
Zitat des Tages

"Weil es mit dem Auto nur ein paar Stunden dauert, bis ein Terrorist oder Flüchtling die Fähre nach Europa erreicht."

Wolfgang Ischinger, Leiter der Münchner »Sicherheitskonferenz«, am Freitag in der Welt zur Begründung seiner Forderung nach einem Einsatz der Bundeswehr im westafrikanischen Mali

http://www.rp-online.de/politik/deutschland/wolfgang-ischinger-deutschland-muss-militaerisch-mehr-tun-aid-1.4001538

Kuddel

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Re:Ekelhafte Kriegs-Propaganda
« Antwort #27 am: 21:19:27 Fr. 31.Januar 2014 »
Da, sie marschieren wieder, die deutschen Medien. Im Gleichschritt!
Der Einsatz von Waffen und Truppen zur Durchsetzung von Kapitalinteressen heißt jetzt "Verantwortung", "entschiedenere Außenpolitik", "Frieden verteidigen" oder "Menschenrechte durchsetzen".

Und man hat schon ein klares Ziel vor Augen: Wolfgang Ischinger, derzeit Chairman der Münchener Sicherheitskonferenz: Man darf Afrika nicht den Chinesen überlassen.

Meine Lieblingsüberschrift aus den deutschen Medien kommt von SPON:
Zitat
Deutschland, auf in die Welt

"Die deutsche Wehrmacht ist das Schwert der neuen Weltanschauung."
Erwin Rommel

Eivisskat

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Re:Ekelhafte Kriegs-Propaganda
« Antwort #28 am: 14:05:56 Di. 04.Februar 2014 »
Zitat
Das besetzte Parlament

In einem *Offenen Brief* – der mich irgendwie an Tucholsky erinnerte – an den niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius begründen Monika und Otto Köhler die Rückgabe einer Urkunde, die ihnen der Herr Minister “zum seltenen Fest der Goldenen Hochzeit” im Dezember überreichte.

Als Innenminister sei er “mitbeteiligt und mitverantwortlich für das, was am 9. Januar mit unserem Parlament geschah”. Gemeint ist der 9. Januar 2014.

weiter: http://www.randzone-online.de/?p=21458
offener Brief: http://www.jungewelt.de/2014/02-04/040.php
http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Köhler_(Journalist)



http://de.wikipedia.org/wiki/Boris_Pistorius


Zitat
[...] Falls Sie uns zu dieser Heimat rechnen sollten – Ihre Glückwünsche für uns lassen das mutmaßen – dann teilen Sie bitte Ihren Soldatinnen und Soldaten mit, daß nicht die gesamte Heimat hinter ihnen steht, wenn sie auf die Bürger anderer Länder schießen. (…)

 Bitte, sehr geehrter Herr Innenminister, klären Sie uns auf, ob es noch Sinn hat, in Niedersachsen zur Wahl zu gehen: Abgeordnete, die sich widerstandslos von ihrem Platz im Parlament wegräumen lassen, solche Volksvertreter möchten wir nie wieder wählen.

Kuddel

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Re:Ekelhafte Kriegs-Propaganda
« Antwort #29 am: 12:25:04 Mi. 03.September 2014 »
Zitat
Heimatfront Ruhrgebiet
Bundeswehr wirbt perspektivlose Jugendliche in Bochum für den Beruf »Soldat/-in«

In Bochum geht wenig: Die Arbeitsplatz- und Ausbildungsplatz-Misere verschärft sich seit Jahren. Auf einer Berufsbildungsmesse darf die Bundeswehr nun direkt für den Beruf »Soldat/-in« werben.


Wenn in exakt einer Woche die Berufsbildungsmesse Mittleres Ruhrgebiet startet, wird sich dort auch die Bundeswehr wieder als Arbeitgeber präsentieren. Nunmehr darf sie offen für den Beruf »Soldat/-in« werben - was ihr bisher untersagt war. Auch die Proteste werden wohl heftiger ausfallen als in den Vorjahren, als Sicherheitsleute selbst Ratsmitglieder abführten.
http://www.neues-deutschland.de/artikel/944488.heimatfront-ruhrgebiet.html