Autor Thema: Schmutzige Tricks gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange  (Gelesen 13588 mal)

mlawrenz

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Schmutzige Tricks gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange
« am: 15:29:03 Sa. 21.August 2010 »
Schwedische Boulevard-Zeitung "Expressen" scheint sich als Sperrspitze der amerikanischen Geheimdienste missbrauchen zu lassen.

http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1029593

Wikileaks-Chef unter Vergewaltigungsverdacht

Stockholm (dpa) - Die Stockholmer Staatsanwaltschaft hat gegen den Gründer des Internetportals Wikileaks, Julian Assange, Haftbefehl wegen Verdachts der Vergewaltigung in zwei Fällen ausgestellt.

Wie eine Sprecherin der Anklagebehörde am Samstag in mehreren Medien angab, hatten sich zwei Frauen mit entsprechenden Vorwürfen gemeldet. Sie hätten aber keine Anzeige erstattet. Assange (39), der vor gut einer Woche zu einem Arbeitsbesuch nach Schweden gekommen war, wies die Beschuldigung in Mails an führende Stockholmer Medien zurück.

In einer Twitter-Mitteilung für Wikileaks schrieb er: «Die Anschuldigungen sind haltlos, und ihre Verbreitung zu diesem Zeitpunkt ist ausgesprochen beunruhigend.»

Wikileaks hatte zuletzt durch die Veröffentlichung Zehntausender US-Geheimdokumente zum Afghanistan-Krieg weltweit Schlagzeilen gemacht. Immer wieder hatte es Gerüchte gegeben, dass US- Geheimdienste Assange und seinen Mitstreitern nachstellen. Auch in Europa fühlt sich Assange nach eigenen Angaben unter Beobachtung: «Wir haben hier in den letzten Monaten einige Vorfälle entdeckt», sagte der Wikileaks-Chef vor einigen Wochen.

Zu der für Schweden extrem ungewöhnlichen Veröffentlichung seines Namens im Zusammenhang mit dem Vergewaltigungs-Verdacht schrieb Assange in einer weiteren Twitter-Mitteilung: «Wir sind vor "schmutzigen Tricks" gewarnt worden. Jetzt erleben wir den ersten.» Der Australier kündigte an, dass er mit der schwedischen Polizei Kontakt aufnehmen wolle.

Unklar blieb aber, ob er sich weiter in Schweden aufhält. Auch die Staatsanwaltschaft wisse das nicht, teilten die Justizbehörden mit. Eine Sprecherin sagte, dass wegen der Schwere der Vorwürfe auch ohne Anzeige der betroffenen Frauen ermittelt werde. Der Haftbefehl sei wegen Verdunklungsgefahr ausgestellt worden.

Der Wikileaks-Chef hatte bei seinem Besuch in Stockholm unter anderem eine Zusammenarbeit mit der schwedischen Piratenpartei vereinbart. Sie will Wikileaks kostenfrei Server zur Verfügung stellen. Die größte schwedische Tageszeitung «Aftonbladet» hatte erst in dieser Woche eine Zusammenarbeit mit Assange als Kolumnist vereinbart. Sie kündigte an, dass die für Sonntag vorgesehene erste Kolumne nicht erscheinen werde.

Die Zeitung «Expressen», die den Namen des Wikileaks-Chefs als erstes Medium veröffentlicht hatte, begründete den Schritt trotz der sehr frühen Phase bei den Ermittlungen damit, dass es sich um einen «außergewöhnlichen Fall» handele. Weiter schrieb der Chefredakteur Thomas Mattson: «Wir wissen natürlich nicht, was zwischen Assange und den beiden Frauen passiert ist, die zur Polizei gegangen sind. Assange muss als unschuldig betrachtet werden, bis er möglicherweise verurteilt ist. Trotzdem war es richtig, seinen Namen und sein Bild zu publizieren.»

© sueddeutsche.de - erschienen am 21.08.2010 um 15:04 Uhr

Anmerkung:

Expressen ist eine schwedische  Boulevardzeitung, die am 16. November 1944 von Albert Bonnier jun., Ivar Harrie  und Carl-Adam Nycop gegründet wurde. Die herausgebende Verlagsgesellschaft AB Kvällstidningen Expressen gehört zum Medienkonzern Bonnier. Vorsitzender ist Bengt Ottosson, Chefredakteur und verantwortlicher Herausgeber Otto Sjöberg.

Der Verlagssitz liegt im Zentrum von Stockholm. Expressen gehören außerdem die beiden Regionalzeitungen Göteborgs-Tidningen (GT) und Kvällsposten mit Redaktionen in Göteborg bzw. Malmö.

Die Zeitung erscheint an sieben Tagen pro Woche das ganze Jahr über. Die Auflage beträgt 305.400 an Wochentagen und 425.600 am Wochenende/Feiertagen (Stand 2005).
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mlawrenz

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Haftbefehl gegen WikiLeaks-Gründer aufgehoben
« Antwort #1 am: 21:01:26 Sa. 21.August 2010 »
War wohl dann doch selbst der Staatsanwaltschaft zu offensichtlich.

http://www.tagesschau.de/ausland/wikileaksverdacht102.html

Verdacht unbegründet
Haftbefehl gegen WikiLeaks-Gründer aufgehoben

Die Stockholmer Staatsanwaltschaft hat ihren Haftbefehl gegen den Gründer des Internetportals Wikileaks, Julian Assange, aufgehoben. Der Vergewaltigungs-Verdacht sei unbegründet.

Gegen den 38-jährigen Australier war zuvor ein Haftbefehl erlassen worden, weil sich zwei Frauen mit entsprechenden Angaben meldeten - allerdings, ohne selbst Anzeige gegen Assange zu erstatten. Wegen der Schwere der Vorwürfe ermittelten die Behörden aber trotzdem, der Haftbefehl wurde wegen Verdunklungsgefahr ausgestellt.

Assange war vor einer Woche zu einem Arbeitsbesuch nach Schweden gekommen. Es ist unklar, ob er noch im Land ist. Auch die Staatsanwaltschaft weiß das nach eigenen Angaben nicht.
Kurzporträt:
Weitere Meldungen Julian Assange - vom Hacker zum globalen Enthüllungsaktivisten

[mehr]
Assange: "Sind vor 'schmutzigen Tricks' gewarnt worden"

Assange hatte vor der Aufhebung des Haftbefehls an die größte schwedische Tageszeitung "Aftonbladet" gemailt: "Natürlich sind die Anschuldigungen über Vergewaltigung unwahr." Dem Blatt "Dagens Nyheter" mailte er: "Es ist eine interessante Frage, warum diese Vorwürfe jetzt auftauchen." Auf Twitter schrieb Assange: "Diese Vorwürfe entbehren jeder Grundlage, und dass sie zu diesem Zeitpunkt erhoben werden, ist zutiefst beunruhigend."

Zu der für Schweden ungewöhnlichen Veröffentlichung seines Namens im Zusammenhang mit dem Vergewaltigungsverdacht schrieb er in einer weiteren Twitter-Mitteilung: "Wir sind vor 'schmutzigen Tricks' gewarnt worden. Jetzt erleben wir den ersten." Assange kündigte an, dass er mit der schwedischen Polizei Kontakt aufnehmen wolle.
Neues Geheimmaterial zum Afghanistan-Einsatz?

WikiLeaks-Chef Julian Assange bei einer Konferenz in Stockholm am 14./15. August 2010 (Foto: dpa) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Assange auf einer Konferenz in Stockholm am 14./15. August ]
Die Website WikiLeaks hatte in den vergangenen Wochen international Aufsehen mit der Veröffentlichung Zehntausender geheimer US-Unterlagen zum Afghanistan-Einsatz erregt. Erst am vergangenen Wochenende hatte Assange auf einer Konferenz in Stockholm angekündigt, "in einigen Wochen" rund 15.000 weitere Afghanistan-Dokumente veröffentlichen zu wollen.

Die US-Regierung hatte WikiLeaks ausdrücklich davor gewarnt, weiteres Geheimmaterial über den Afghanistan-Krieg zu veröffentlichen: Das wäre "der Gipfel der Verantwortungslosigkeit" und gefährde Menschenleben, erklärte das Verteidigungsministerium.
Unter dem Schutz von Schwedens Piraten

WikiLeaks selbst will mit der anonymen Veröffentlichung brisanter Geheimdokumente Skandale enthüllen und Missstände aufdecken. Weil die Gruppe deshalb in politischen Kreisen eher unbeliebt ist, fürchtet sie die Abschaltung ihrer Server.

Assange hatte bei seinem Besuch in Stockholm unter anderem eine Zusammenarbeit mit der schwedischen Piratenpartei vereinbart. Sie will Wikileaks kostenfrei Server zur Verfügung stellen.
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Kuddel

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Re:Schmtzige Tricks gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange
« Antwort #2 am: 11:10:15 So. 22.August 2010 »
Bei dem Vergewaltigungsvorwurf dachte ich, warum nicht gleich der Vorwurf: Kinderficken?
Julian Assange muß wohl aufpassen, daß er keinem mysteriösen Verkehrsunfall zum Opfer fallt.

Alan Smithee

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Re:Schmtzige Tricks gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange
« Antwort #3 am: 12:10:40 So. 22.August 2010 »
WARUM GEHT DIESER MANN ÜBERHAUPT AN DIE ÖFFENTLICHKEIT?

Das ist doch eigentlich die Frage...
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besorgter bürger

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Re:Schmtzige Tricks gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange
« Antwort #4 am: 13:52:20 So. 22.August 2010 »
Zitat
Bei dem Vergewaltigungsvorwurf dachte ich...

...man sollte alle seine sexuellen Aktivitäten heimlich auf Video aufnehmen um gegen spätere Anzeigen abgesichert zu sein.  ;D

Zitat
WARUM GEHT DIESER MANN ÜBERHAUPT AN DIE ÖFFENTLICHKEIT?

Flucht nach Vorne, würde ich meinen. Wenn er in der Öffentlichkeit steht kann er nicht einfach so spurlos verschwinden.
Viele Menschen würden eher sterben als denken. Und in der Tat: Sie tun es.

schwarzrot

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Re:Schmtzige Tricks gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange
« Antwort #5 am: 15:44:04 So. 22.August 2010 »
Dieser tagesschau artikel ist ja der gipfel der unverschämtheit:
Zwar wird beschrieben, dass der haftbefehl aufgehoben wird (warum? Keine info verfügbar? Genaues weiss tageschau nicht?).
D.h. das ganze völlig unbegründet war und vermutlich 'die beiden frauen' gar nicht wiederfindbar sind (die ja auch gar keine anzeige erstattet haben, Warum nur?).
Aber der rest des artikels redet nun gar nicht davon, sondern, dass 'die Piratenpartei' den (straftäter? Wikileaks?) unterstützt.

So sieht 'qualitäts'journalismus aus.
Mit aufmachern dreck schleudern. Aber nichts genaues schreiben.
Danke 'tagesschau'!  >:(
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Alan Smithee

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Re:Schmtzige Tricks gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange
« Antwort #6 am: 16:46:52 Mi. 01.September 2010 »
Offensichtlich macht die Staatsanwalt in Schweden doch wieder eine Rolle rückwärts: es wird in Sachen Vergewaltigung wieder gegen Assange ermittelt:

Zitat
Rolle rückwärts im Fall Assange


 Die Wahrheit, verzweifelt gesucht: Schwedens Justiz ermittelt nun doch wieder gegen den Internet-Aktivisten Julian Assange - zwei Frauen erheben schwere Anschuldigungen.

Gegen Julian Assange, den Gründer von Wikileaks, wird von der schwedischen Justiz wieder ermittelt: Es geht um den Verdacht auf Vergewaltigung in einem Fall sowie sexuellen Zwang und sexuelle Belästigung in einem zweiten Fall. Assange bestreitet alle Vorwürfe.

Quelle und ganzer Bericht: http://www.sueddeutsche.de/politik/vergewaltigungsvorwurf-gegen-wikileaks-gruender-rolle-rueckwaerts-im-fall-assange-1.994796

Offensichtlich ist Assange in Schweden nicht wirklich willkommen:
Zitat
Der Wikileaks-Gründer hat bei der schwedischen Zuwanderungsbehörde eine dauerhafte Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung beantragt.
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Alan Smithee

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Re:Schmtzige Tricks gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange
« Antwort #7 am: 08:03:20 Di. 07.September 2010 »
Jetzt wird´s verdreht: Der Whistleblower "Wikileaks" hat seinen  eigenen Whistleblower bekommen...

Zitat
Neue Webseite über Wikileaks-Betreiber
Offen wie Nordkorea

Die Whistleblower-Seite hat nun ihre eigene Whistleblower-Seite: Wikileakileaks.org veröffentlicht Dokumente rund um Wikileaks. Für den Initiator dürfte es in erster Linie ein PR-Gag sein.                                                                                                                                 VON MICHAEL BRAKE

Julian Assange, Mitgründer und das Gesicht von Wikileaks, findet Frauen, die in einem Gewitter stehen, anziehend. Außerdem plante er im Spätherbst 1998 eine Weltreise, unter anderem mit Stationen in London, Berlin, Helsinki, Moskau inklusive einer Weiterfahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn.

Das alles steht im Internet. Auf wikileakileaks.org, einer recht neuen Webseite, die mit dem Whistleblower-Dienst Wikileaks das tut, was Wikileaks mit dem Rest der Welt tut: mehr oder weniger geheime Dokumente öffentlich und anonym ins Netz zu stellen, unter anderem Assanges Einträge in der Mailingliste Cypherpunks aus den Jahren 1995 bis 2002. Neben eher harmlosen Informationen will Wikileakileaks auch Dokumente zu den Vergewaltigungsvorwürfen sammeln und verbreiten, die derzeit in Schweden gegen Assange erhoben werden - und die dieser bestreitet sowie zwischen den Zeilen als "Sexfalle" von politischen Gegnern bezeichnet.

 Dahinter steckt gawker.com, ein recht krawalliger Blog, der sich sonst um New Yorker Celebrity- und Mediengossip kümmert. Auch Gawker veröffentlicht ab und an geheime Dokumente - anstelle von Afghanistanenthüllungen aber Nacktvideos von Sportmoderatorinnen.

Geht es um eine Frau?

Die Intention hinter Wikileakileaks dürfte denn wohl auch in erster Linie PR für Gawker, ein voyeuristisches Interesse an der Person Julian Assange und Spaß an der Satire sein. Dennoch trifft die Seite den wunden Punkt von Wikileaks: Wie kann eine Institution offensiv weitestmögliche Transparenz einfordern, selbst aber "so offen sein wie Nordkorea" (gawker.com) - egal ob es um Mitarbeiter geht, um die Finanzierung oder um die Frage, welche Dokumente eigentlich nach welchen Kriterien als relevant und valide eingeschätzt werden? Ist das nicht bigott oder zumindest paradox? Selbst wenn es wegen des dringend angebrachten Informantenschutzes wohl keine andere Möglichkeit gibt.

Vielleicht ist Wikileakileaks aber auch bloß die persönliche Rache eines Gawker-Mitarbeiters an Assange. Geht es am Ende um eine Frau? Neid? Schmutzige Wäsche? Um diese Fragen zu klären, muss die Welt wohl auf wikileakileakileaks.org warten.

Quelle: http://www.taz.de/1/netz/netzpolitik/artikel/1/offen-wie-nordkorea/

Also eines muss man Assange lassen: keine Woche ohne neuen Bericht inclusive Foto. Das macht ihm mal einer nach...
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Nikita

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Anfrage an CIA zu Ermordungsplänen gegen Wikileaks-Gründer
« Antwort #8 am: 14:52:00 Mo. 08.November 2010 »
Von:
http://blog.fefe.de/?ts=b2287cd8
Nov 7 2010

    * [l] Lacher des Tages: Jemand hat die CIA per Informationsfreiheitsgesetz nach ihren Plänen zur Ermordung von Julian Assange gefragt. Die Antwort ist ein Klassiker:

          the CIA can neither confirm nor deny the existance of nonexistance of records responsive to your request. The face of the existance or nonexistance of requested records is currently and properly classified and is intelligence sources and methods information that is protected from disclosure

      Mwahahahaha

Troll

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Re:Schmtzige Tricks gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange
« Antwort #9 am: 17:14:09 Fr. 04.Februar 2011 »
Zitat
Ermittlungsakte über Wikileaks-Gründer Julian Assange im Internet veröffentlicht

Das US-Magazin „Wired“ berichtete, die Ermittlungsakte zu den Vergewaltigungsvorwürfen gegen Julian Assange seien ins Internet gestellt worden. Dadurch wurden pikante Details über den Wikileaks-Gründer bekannt.

.... So hieß es zum Beispiel, eines der beiden mutmaßlichen Opfer von Julian Assange habe sich bei der Polizei ausführlich über dessen mangelnde Körperhygiene beschwert. ....

Quelle und nicht viel mehr: myvideoNews

Jetzt ist Assange im Arsch, mangelnde Körperhygiene wird ihm mindestens Lebenslang Körpergeruch einbringen.
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Re:Schmtzige Tricks gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange
« Antwort #10 am: 17:34:21 Fr. 04.Februar 2011 »
Ja, aber logo, weiss doch jeder, dass 'hacker'(TM): Fett sind, pickel haben, ihre haare nicht waschen und stinken.
Fand das schon immer besorgniserregend, dass dieser 'Julian' in vielen dieser disziplinen nicht punkten kann!  ;D
Es soll es ja auch weibliche geben, die darauf stehen. Und diese fragen sich dann vollkommen zu recht, 'was nimmt der nur gegen seine pickel?', 'wie hält der sich bei stundenlangen computersitzungen in form?', 'welches schampoo nimmt der gegen fettige haare?', 'welches parfüm nimmt der?'.

Mensch sieht, das wäre ein gigantischer merchandising markt, 'werbeträger Assange'.
Ist doch richtig, das die leute sowas beschäftigt!   :D
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Re:Schmtzige Tricks gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange
« Antwort #11 am: 12:38:19 Sa. 05.Februar 2011 »
.
Die Doppelmoral ist es, die mir angesichts der aktuellen Ereignisse in Ägypten und der Aussenpolitik der US-Regierungen auch schon vor Obama und jetzt beim Umgang mit Assange (wieder einmal) deutlich ins Auge sticht:

Da darf der Fox-News-Moderator Bob Beckel in der Sendung mit dem bezeichnenden Titel "Follow the Money" öffentlich und völlig ungestraft dazu auffordern, Julian Assange zu erschießen, wegen der Veröffentlichung von Depechen von US-Botschaftern. Jetzt tritt man im Fall Ägypten als Schützer der Informationsfreiheit auf und will ganz "geordnet" in Ägypten den Despoten demontieren, den man fast 3 Jahrzehnte lang in vielfacher Hinsicht an der Macht gehalten und unterstützt hat, weil er für die eigenen Interessen der USA nützlich war.

Wenn in Ägypten Regimegegner eingeschüchtert, mißhandelt, gefoltert und getötet werden, ist das nach 30 Jahren plötzlich schlimm, weil das unterdrückte und verarmte Volk endlich geschlossen auf die Straße geht.
Aber wenn in den USA öffentlich zur Ermordung von Assange aufgerufen werden darf, er und seine Mitstreiter eingeschüchtert und mit allen Mitteln und Tricks bekämpft werden, kann man sich da noch glaubwürdig als Beschützer von Grund- und Menschenrechten, Informationsfreiheit und Demokratie darstellen? 
.

Troll

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Re:Schmtzige Tricks gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange
« Antwort #12 am: 15:30:56 Mi. 02.November 2011 »
Zitat
Assange darf an Schweden ausgeliefert werden

WikiLeaks-Gründer Assange hat vor Gericht eine Schlappe erlitten. Der High Court in London hat entschieden, dass der Australier nach Schweden ausgeliefert werden darf. Dort wird gegen ihn wegen sexueller Nötigung und Vergewaltigung ermittelt. Jetzt bleibt Assange noch der Supreme Court.

....
So auch vergangene Woche in einem Interview: Er stehe jetzt seit 334 Tagen unter Hausarrest, obwohl keine Anklage gegen ihn vorliege. Da breche die Rechtsstaatlichkeit zusammen, so Assange, der zu Dramatisierungen in eigener Sache neigt.
....

Quelle und vollständiger Artikel: tagesschau.de

Soso, er neigt zur Dramatisierung der Eigenen Sache, ja, da scheißen wir mal eben auf die Rechtsstaatlichkeit und Assange findet das nicht toll, welch ein pöser Purche, er sollte sich freuen und die große Freiheit im Rechtsfreien Raum genießen.
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Kuddel

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Re:Schmtzige Tricks gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange
« Antwort #13 am: 18:07:01 Mi. 30.Mai 2012 »
Zitat
Der Fall Assange ist ein Skandal. Seit anderthalb Jahren befindet sich der Internetaktivist unter Hausarrest, ohne dass Anklage gegen ihn erhoben wurde. Die Richter des Supreme Court in London entscheiden nun darüber, ob ein schwedischer Staatsanwalt eine „gerichtliche Instanz“ ist, oder nicht.

Die zuständige Staatsanwaltschaft in Schweden hat den Haftbefehl ausschließlich ausgestellt, um Assange in Schweden zu den Vorwürfen der Frauen anzuhören - ein Gespräch, dem sich der gebürtige Australier eigener Darstellung im Sommer 2010 nicht verweigert hat. Eine Befragung, die aber auch in England oder via Skype durchgeführt werden könnte.

Das Vorgehen der schwedischen Justiz widerspricht nicht nur dem auch in Deutschland üblichen Rechtsempfinden. Es weckt, so kompliziert der Fall sein mag, schlicht den Verdacht, dass hier anderen Behörden zugearbeitet werden soll. Schließlich widmen sich seit einiger Zeit auch Juristen in den USA wichtigen juristischen Grundsatzfragen. Wie sich etwa der Betrieb einer Enthüllungsplattform als „Verschwörung zum Geheimnisverrat“ umformulieren ließe.
http://www.fr-online.de/meinung/kommentar-zu-assange-assange--keine-frage-der-schuldigkeit,1472602,16141296.html

jensen-ex

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Re:Schmtzige Tricks gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange
« Antwort #14 am: 02:06:22 Mi. 15.August 2012 »
So it goes.

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