Autor Thema: Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.  (Gelesen 59443 mal)

Kuddel

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Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
« Antwort #30 am: 11:27:08 So. 21.Juli 2013 »
Zitat
Im Internet werden rund 100 potenzielle Angriffsziele von bislang unbekannten Autonomen genannt. 17 Mal schlugen sie bereits in Berlin zu. Zuletzt wurde im Rathaus Wedding Feuer gelegt.

Mutmaßlich Linksextreme hatten an der Choriner Straße und Zehdenicker Straße mehrere Fensterscheiben offenbar mit Steinen beworfen sowie Farbbeutel an die Fassade der Neubauten geworfen

Der gewalttätige Protest gegen Luxussanierungen in Berliner Kiezen hat eine neue Qualität erreicht. Im Internet kursiert seit einiger Zeit eine Liste mit mehr als 100 wie es heißt "lohnenden" Anschlagszielen. Aufgeführt sind darin vor allem aktuelle Bauprojekte in der Stadt sowie Namen und Anschriften von Investoren und Immobilienunternehmen.

Die Polizei ist alarmiert, im Landeskriminalamt (LKA) wurde inzwischen eigens eine Ermittlungsgruppe gebildet. 17 Anschläge aus den letzten Monaten bringen die Ermittler direkt mit der sogenannten Berliner Liste in Verbindung.

Auf dieser Liste steht auch das Sozialamt Wedding im Rathaus an der Müllerstraße. Unbekannte hatten dort am Donnerstagabend in einem Büro Feuer gelegt. Zuvor war eine Bürotür aufgehebelt worden. Die Flammen vernichteten Akten der Asylbewerberleistungsstelle. Zwar seien die wichtigsten Informationen auf Computern gespeichert, sagte der stellvertretende Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel (Grüne). Fehlen könnten aber Belegdokumente aus den Akten, wie ärztliche Atteste.

Das Bezirksamt Mitte will nun im Rathaus Wedding die Sicherheitsvorkehrungen überprüfen. Vor allem gegen Einbrecher müsse man sich besser schützen. So sei es beispielsweise denkbar, dass Wachmänner nachts die Büro- und Toilettenräume nach Eindringlingen absuchen, sagte Stephan von Dassel. Ein politisches Tatmotiv wird geprüft, die Kriminalpolizei ermittelt.

Ein weiterer Anschlag erfolgte in der Nacht zum Dienstag dieser Woche. Ziel war das Neubauprojekt Choriner Höfe in Mitte. Eine größere Gruppe bislang unbekannter Täter warf Farbbeutel gegen die Hausfassaden, zerschlug mehrere Fensterscheiben und demolierte einen vor dem Haus geparkten Porsche. Vor ihrer anschließenden Flucht verstreuten die vermummten Täter noch sogenannte Krähenfüße auf der Fahrbahn, um Einsatzfahrzeuge der Polizei an einer Verfolgung zu hindern.

Anwohner, die den offenbar präzise geplanten und blitzschnell durchgeführten Anschlag bemerkt hatten, alarmierten gegen 2.40 Uhr die Polizei. Schon 20 Minuten später wurde auf der Internetplattform Linksunten ein Bekennerschreiben veröffentlicht. "Wir haben keinen Bock mehr auf eure Luxusgettos, eure Luxusautos und eure Luxusläden. Dieses Schlaraffenland verdirbt uns und allen anderen ohne pralle Brieftasche schon seit langem den Appetit", heißt es in dem Schreiben. Als Absender firmierte eine nicht näher bezeichnete Initiative namens Autonome Gruppen.

Auch Namen von Politikern auf der Liste


Die Polizei nehme das Thema "Berliner Liste" sehr ernst, bekräftigte Polizeisprecher Neuendorf. Denn hinter der Berliner Liste steckt ganz offensichtlich sorgfältige und aufwendige Recherchearbeit. Auf einschlägigen Internetseiten der linksautonomen Szene ist die Liste seit einigen Wochen Dauerthema. Unter dem Titel "MieterInnen stressen zurück" gibt es dort seitenlange Pamphlete, in denen zu immer neuen Taten aufgerufen wird. Die Adressen von Behörden, Jobcentern und Gerichten sind ebenso in der Liste enthalten wie die Namen von Politikern und Gerichtsvollziehern.

Was immer an Zerstörungen die Anschläge mit sich bringen, im Internet und in der autonomen Szene wird es begrüßt und regelrecht gefeiert. Das gilt für das Anzünden von zusammengetragenen Baumaterialien in einem Rohbau an der Rigaer Straße in Friedrichshain ebenso wie für die Flutung der Fundamente eines begonnenen Wohnbauprojektes in Mitte.

Die "herzlichsten Glückwünsche" der Szene gab es in den vergangenen Wochen auch für eine Gruppe unbekannter Täter, die den Maschinenpark eines Bauunternehmers massiv beschädigten, und für eine andere Gruppe, die ein Baugerüst in Kreuzberg in Brand setzte. Farbbeutelwürfe gegen die Fassaden einer Privatbank in Mitte oder die Störung eines Mietrechtsseminars, das eine Berliner Richterin vor einigen Wochen in einem Hotel in Tiergarten abhielt, gehören da fast noch zu den harmloseren Aktionsformen.
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article118228122/Berliner-Polizei-schreibt-17-Anschlaege-Linksextremisten-zu.html

Zitat
Feuer in Büro im Rathaus Wedding vernichtet Asyl-Akten

Im Rathaus Berlin-Wedding sind Akten der Asylbewerberleistungsstelle verbrannt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Das Bezirksamt will nun die Sicherheitsvorkehrungen überprüfen.


Eine politisches Tatmotiv wird geprüft, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Ein politisches Motiv vermuten die Ermittler auch hinter der Brandstiftung an einem BMW-Cabrio in Friedrichshain an der Rüdersdorfer in der Nacht zu Freitag. Unbekannte setzen das Stoffdach des Autos in Brand, ein Passant bemerkte die Flammen gegen 4 Uhr und alarmierte die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte löschten das Feuer, bei dem niemand verletzt wurde. Das Auto wurde erheblich beschädigt.

In das Auto war ein Anarchiezeichens eingeritzt, so dass die Ermittler von einer politischen Tatmotivation ausgehen. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat übernommen.
http://www.morgenpost.de/bezirke/mitte/article118193411/Feuer-in-Buero-im-Rathaus-Wedding-vernichtet-Asyl-Akten.html

Zitat


Wer sich als Teil der antisozialen Stadtumstrukturierung hervortue, komme auf die Liste, heißt es weiter. "Alles und Alle auf dieser Liste müssen mit einem Besuch rechnen." Unter dem Stichwort "Sicherheit" wird eine detaillierte Anleitung mitgeliefert, wie solche Anschläge vorbereitet und durchgeführt werden müssen.

Internet-Liste kann nicht abgeschaltet werden

Ermittelt wird gegen die unbekannten Seiten-Betreiber wegen öffentlicher Aufforderung zu Straftaten. "Wir haben bereits beim Erscheinen der Liste im Frühjahr deren Ernsthaftigkeit erkannt", sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag in Berlin. Alle betroffenen Institutionen, Firmen und Personen seien gewarnt worden, dass sie auf der "Berliner Liste" aufgeführt werden.

Zudem sei versucht worden, die Liste im Internet abzuschalten. Das gestaltete sich aber schwierig, weil der Server im Ausland stehe, sagte der Sprecher.
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article118167366/Berliner-Polizei-warnt-Firmen-und-Personen-vor-Anschlaegen.html

Zitat
Unbekannte beschädigen Scheiben an SPD-Zentrale in Berlin

Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt in einem Fall von Vandalismus. Am Willy-Brandt-Haus an der Wilhelmstraße in Kreuzberg wurden am Morgen 19 Fensterscheiben zerstört.




19 Scheiben wurden am frühen Donnerstagmorgen im Willy-Brandt-Haus an der Wilhelmstraße in Berlin-Kreuzberg zerstört, teilte die Polizei mit. Außerdem wurden Farbbeutel gegen die Fassade geworfen.

Außer der Bundesparteizentrale wurde auch das Kreisbüro Friedrichshain-Kreuzberg beschädigt, das sich im Erdgeschoss des Willy-Brandt-Hauses befindet. Die Kreisvorsitzende Julia Schimeta verurteilte den Anschlag als "dumme und feige Sachbeschädigung".

Der Anschlag sei mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung unvereinbar, sagte Innensenator Frank Henkel (CDU). "Dieses inakzeptable Verhalten verurteile ich scharf. Die Polizei wird alles tun, um die Täter schnellstmöglich zu fassen." In diesem Jahr wurden bereits sieben Anschläge auf Einrichtungen der Berliner SPD verübt.
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article117930826/Unbekannte-beschaedigen-Scheiben-an-SPD-Zentrale-in-Berlin.html

Zitat
Polizei sucht Brandstifter von der Rigaer Straße

Auf einen Luxus-Neubau mit Eigentumswohnungen an der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain wurde ein Brandanschlag verübt. Die Berliner Polizei vermutet einen politischen Hintergrund.




Von den Tätern, die in der Nacht zu Sonnabend einen Brandanschlag auf einen Neubau an der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain verübt haben, fehlt immer noch jede Spur.


Die Unbekannten hatten Baumaterialien und Müll vor dem noch leer stehenden Gebäude angezündet. Die Flammen griffen auf das angrenzende Baugerüst und schließlich auch auf die Fassade des Hauses über. Gegen 3.15 Uhr hatten Anwohner den Brand bemerkt und Polizei und Feuerwehr gerufen. Die kurz darauf eintreffenden Beamten konnten das Feuer zwar löschen, jedoch nicht verhindern, dass der Neubau stark in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Die Polizei vermutet einen politischen Hintergrund. Der Staatsschutz des Landeskriminalamts hat deshalb die Ermittlungen übernommen.

Einzug der Eigentümer verzögert sich

Bei dem an der Rigaerstraße Ecke Voigtstraße liegenden Gebäude handelt es sich um einen Luxus-Neubau mit Eigentumswohnungen. Das Gebäude stand noch leer, die Bauarbeiten sollten allerdings im Sommer abgeschlossen werden. Die 46 Wohnungen mit einer Größe zwischen 49 und 134 Quadratmeter sind bereits verkauft.

Wegen des Brandanschlags muss der Einzug der ersten Bewohner nun offenbar verschoben werden. Wie hoch der Schaden ist und wie lange die nun anfallenden Sanierungsarbeiten dauern, ist noch unklar.
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article116104877/Polizei-sucht-Brandstifter-von-der-Rigaer-Strasse.html

Kuddel

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Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
« Antwort #31 am: 08:44:56 So. 25.August 2013 »
Zitat
Vermummte greifen AfD-Veranstaltung an

Vermummte Störer haben eine Wahlkampfveranstaltung der Alternative für Deutschland angegriffen. Ein Mann wurde dabei mit einem Messer verletzt.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/wahlkampfrede-von-bernd-lucke-vermummte-greifen-afd-veranstaltung-an-a-918436.html

Kuddel

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Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
« Antwort #32 am: 21:10:53 So. 19.Juli 2015 »
Zitat
Senator bekommt Farbe

Bremer Innenbehörde von Vermummten attackiert: Bekennerbrief nennt Asylpolitik als Anschlagsgrund und Senator Ulrich Mäurer (SPD) als persönliches Ziel.




Für „um die 60.000 Euro Sachschaden“ hat laut Polizei ein kurzer, aber offenbar gut organisierter Angriff auf den Dienstsitz des Bremer Innensenators Ulrich Mäurer (SPD) gesorgt. Etwa 15 Vermummte seien „gegen 1.45 Uhr aus den Wallanlagen gestürmt“ heißt es in der Pressemitteilung, und hätten „mit Pflastersteinen insgesamt fünf Scheiben des Amtssitzes“ zertrümmert.

Zudem seien Wände und die Videokameras „mit blauer Farbe besprüht“ worden, teilte ein Polizeisprecherin mit. Parolen seien keine angebracht worden, „einen politischen Hintergrund können wir nicht ausschließen“. Der Staatsschutz ermittele.
Anzeige

Dezidiert als politische Aktion, die sowohl auf Ulrich Mäurer „persönlich wie auf sein Amt“ ziele, bezeichnet ein Bekennerschreiben die Tat, das der taz.bremen vorliegt. „wir haben [...] mit unseren bescheidenen mitteln mehrere 10.000 € sachschaden an der landesinnenbehörde veursacht“, protokolliert das Dokument in konsequenter Kleinschreibung, „über die sich innensenator mäurer so gerne als oberhaut der bremer politik inszeniert.“

Auffällig ist das gut koordinierte Vorgehen: Als „blitzartig“ beschreibt die Polizeisprecherin den Angriff. „Es ging sehr schnell – binnen drei Minuten war alles vorbei“, so die Schilderung auf Nachfrage. Entsprechend hätten die vom Wall herbeigeeilten Einsatzkräfte nur noch die Knallgeräusche von der Tat mitbekommen, den Angriff selbst aber nicht beobachten, geschweige denn stoppen können, „und das ist ja ein sehr kurzer Weg“, so die Sprecherin.
http://www.taz.de/Angriff-aus-Amt/!5215350/

dejavu

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Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
« Antwort #33 am: 21:34:36 So. 19.Juli 2015 »
Also wirklich! Das ist ein ganz eindeutiger Mißbrauch der Bremer Wallanlagen.
Wie heißt es so schön bei Bremen-Tourismus.de:
Zitat
Rund um die alte Stadtgrenze bildeten die Wallanlagen den Schutzwall vor den Mauern der Stadt. Heutzutage kann hier gebummelt, flaniert und bei einem leckeren Stück Kuchen geschlemmt werden.
Leiharbeit und Werkvertragsmißbrauch verbieten! Weg mit dem Dreck!

Rudolf Rocker

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Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
« Antwort #34 am: 21:41:23 So. 19.Juli 2015 »
Zitat
weit über 20.000 tote menschen die im mittelmeer auf ihrer flucht ertrunken sind, kilometerlange militärische hochsicherheitszäune, überfüllte sammellager, gezielte militärisierte abwehr von geflüchteten. wir alle kennen diese bilder aus den medien. auf die durch die abschottungspolitik herbeigeführten schiffsunglücke folgen statements der politisch verantwortlichen, die vor geheuchelter betroffenheit nur so triefen.

die mit stacheldraht bewehrten zäune, die militärische abwehr von menschen in not, - das ist insgesamt das verfolgte und gewünschte ziel der deutschen und europäischen asylpolitik gegenüber geflüchteten. doch all dies spielt sich nicht nur an den grenzen und seewegen im süden und osten europas ab. auch inmitten deutschlands findet der krieg gegen geflüchtete statt. sei es die schikane der ausländerbehörden , die unzureichende versorgung, isolation, kriminalisierung, rassistische kontrollen der bullen und dem zoll. oder wie die aktuell vom bundestag verabschiedete verschärfung des deutschen asylrechts. was der staat hier nicht besorgt, erledigen an seiner stelle wütende bürgermobs mit hasstiraden und forderungen nach noch mehr verschärfung und harten strafen. neonazis verüben mehr und mehr brandanschläge gegen asyleinrichtungen.
der bremer innensenator und seine behörde tragen diese zustände und poltik mit und setzen sie bereitwillig um.

wir haben deswegen in der nacht zum 18.7.2015 mit unseren bescheidenen mitteln mehrere 10.000€ sachschaden an der landesinnenbehörde verursacht, über die sich innensenator mäurer so gerne als oberhaupt der bremer politik inszeniert. der angriff zielt ebenso auf ihn persönlich wie auf sein amt.

wir handeln nicht in der erwartung dass wir die herrschende politik stoppen könnten, sondern weil wir deutlich machen wollen, dass wir genau wissen wo die entscheidungsträger sitzen. seht darin eine kleine manifestation unseres hasses - gegen euere knäste, eure grenzen, eure bullen und eure scheiss autorität.

nehmen wir uns die nächte. und ihnen den schlaf.
https://linksunten.indymedia.org/de/node/148693
Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!

Kuddel

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Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
« Antwort #35 am: 14:15:05 Di. 22.September 2015 »
Brasilien:
Demonstranten zünden Busse an

Im brasilianischen Goiânia sind mehrere Fahrzeuge der öffentlichen Verkehrsbetriebe in Brand gesetzt worden.

http://www.zeit.de/video/2015-09/4500591878001/brasilien-demonstranten-zuenden-busse-an

Rudolf Rocker

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Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
« Antwort #36 am: 10:55:09 Di. 06.Oktober 2015 »
So geht man mit Managern um:

! No longer available
Jetzt können wir endlich rausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!

Just B U

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Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
« Antwort #37 am: 14:37:03 Di. 06.Oktober 2015 »
Ich bin begeistert!


Zitat
Air France : Mitarbeiter jagen Manager


Erst stürmen Air-France-Mitarbeiter Beratungen über einen Stellenabbau, dann schlagen sie mehrere Top-Manager in die Flucht. Die Männer fliehen mit zerrissenen Hemden vor der wütenden Menge.

Der Streit um einen neuen Sparplan bei der französischen Fluggesellschaft Air France ist in Gewalt umgeschlagen. Aufgebrachte Air-France-Mitarbeiter stürmten am Montag in Paris ein Treffen von Konzernführung und Betriebsrat und attackierten mehrere Unternehmensverantwortliche, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Der Personalchef der Fluggesellschaft sei dabei beinahe "gelyncht" worden, sagte ein Gewerkschaftsvertreter. Die Unternehmensleitung zeigte sich aber neuen Verhandlungen gegenüber aufgeschlossen.

Demonstranten rissen in dem Tumult Air-France-Personalchef Xavier Broseta das Hemd ab, sie riefen dabei "ausziehen" und "Rücktritt". Der Spitzenmanager musste von Sicherheitsleuten in Sicherheit gebracht werden. Attackiert wurde auch der Manager Pierre Plissonnier, der bei Air France für Langstreckenflüge zuständig ist. Sein Hemd wurde vollkommen zerrissen. Bei seiner Flucht musste der Manager über einen Zaun klettern.

Air France verurteilte die "körperliche Gewalt" gegen seine Manager und kündigte Anzeigen an. Auch die Gewerkschaft CFDT verurteilte die Angriffe und bezeichnete sie als "unwürdigen Gewaltausbruch". Zugleich forderte sie die Unternehmensführung zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf. Frankreichs Premierminister Manuel Valls zeigte sich bei einer Japan-Reise "schockiert" über die "inakzeptable Gewalt" und sprach der Air-France-Spitze seine Unterstützung aus.
Wütende Mitarbeiter greifen Air-France-Manager an

Mitglieder mehrerer Gewerkschaften protestieren vor der Firmenzentrale am Flughafen Paris-Orly gegen den geplanten Stellenabbau bei Air France-KLM
.

(...)



weiter
http://www.fr-online.de/wirtschaft/air-france--mitarbeiter-jagen-manager-,1472780,32086548.html
Die Dummheit der Einen ist die Macht der Anderen.
Je dümmer u. desinteressierter die Einen desto mächtiger die Anderen.

Hätte man den christlichen Klerus mit der gleichen Vehemenz verteidigt, wie Teile der Linken das heute mit dem islamischen tun, hätte die Aufklärung nie stattgefunden.
Seyran

dagobert

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Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
« Antwort #38 am: 15:55:14 Di. 06.Oktober 2015 »
Jetzt weiß ich endlich, warum Manager solche astronomischen Gehälter kassieren: Gefahrenzulage.  ;D

Fritz Linow

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Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
« Antwort #39 am: 00:44:25 Mi. 28.Oktober 2015 »
Ist irgendwie auch eine offensive Kampfform und stillt den Hunger. Den Reichen nehmen...

Zitat
In den USA haben Kriminelle ein Pferd der professionellen Springreiterin Debbie Stephens massakriert. Wie mehrere US-Medien berichten, schlachteten Unbekannte den Wallach Phedras de Blondel, um sein Fleisch zu stehlen. Sie ließen demnach nur Kopf und Gerippe zurück. Das Pferd sei über Nacht aus dem Stall in Palmetto im US-Bundesstaat Florida entführt und auf einem nahen Feld getötet worden.

Die "Washington Post" schätzte den Wert des Pferdes, das Stephens erst im August in Frankreich gekauft hatte, auf etwa 200.000 Dollar. Die Reiterin wollte den Preis nicht kommentieren, sagte aber, das Tier sei nicht versichert gewesen. Es war zuvor vom französischen Springreiter Christian Hermon geritten worden.

"Er wurde geradezu filetiert"

Der "New York Times" sagte Besitzerin Stephens, es habe sich bei den Dieben um Profis gehandelt. "Er wurde geradezu filetiert", sagte sie. "Sie wussten genau, was sie taten - sie haben ihn ausgeschlachtet." In den USA gibt es den Berichten zufolge einen blühenden Schwarzmarkt für Pferdefleisch. In Florida ist Verzehr und Handel illegal.

Stephens sagte, bereits bei ihrem ersten Ritt auf dem Wallach habe es Klick gemacht. "Wir mussten ein Team werden. Er war alles, wonach ich gesucht habe."

Die Polizei ermittelt. Sie geht davon aus, dass die Kriminellen das Pferd wegen seines Gewichtes von 1500 Pfund auswählten.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/usa-kriminelle-zerfleischen-turnierpferd-phedras-de-blondel-a-1059864.html

Nikita

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Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
« Antwort #40 am: 13:14:00 So. 05.Juni 2016 »
Glasbruch und Farbe bei den Gebrüdern Schommartz in Harvestehude!
In der Nacht vom 30. Mai auf den 31. Mai 2016 wurde das Bürogebäude der Immobilienfirma HWS Immobilien der Gebrüder Max und und Moritz Schommartz im Harvestehuder Weg 92 mit Steinen und Farbe angegriffen.

Nachdem einem Großteil der langjährigen Mieter_innen des Schanzenhofs zum 31. 03. 2016 gekündigt wurde, regt sich nach wie vor vielfältiger Widerstand gegen eine weitere Kommerzialisierung des nahezu durchgentrifizierten Schanzenviertels.
Mit dieser und folgenden Aktionen werden wir jetzigen und potentiellen Investor_innen / Nachmieter_innen auch weiterhin ihre profitorientierten Machenschaften vermiesen!
Hände weg vom Schanzenhof!  Schommartz, Behrmann, Mövenpick, Mälzer... und und und.... Verpisst euch!!!

Hintergrund:
http://www.taz.de/!5290722/
http://www.taz.de/!5283433/

xyu

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Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
« Antwort #41 am: 05:48:19 Di. 28.Juni 2016 »
ein lustiges tiervideo starring giraffe, zebra and jobcenter berlin-mitte:
https://vimeo.com/172052943


schwarzrot

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Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
« Antwort #42 am: 17:57:20 Di. 28.Juni 2016 »
ein lustiges tiervideo starring giraffe, zebra and jobcenter berlin-mitte:

Ich mag voll solche lustigen tierfilme!  ;D

Zusätzlich sollte sich aber Giraffe noch juristisch wehren, damit das 'job'center nicht am ende doch noch gewinnt.  ;)
"In der bürgerlichen Gesellschaft kriegen manche Gruppen dick in die Fresse. Damit aber nicht genug, man wirft ihnen auch noch vor, dass ihr Gesicht hässlich sei." aus: Mizu no Oto

Wieder aktuell: Bertolt Brecht

Onkel Tom

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Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
« Antwort #43 am: 18:19:38 Do. 30.Juni 2016 »
Diese Form des Bekennens finde ich auch sehr gut.

Gehe da hin, die dir Angst machen und mache denen Angst..

 ;D


Ach ja, gibt es noch solch mutige wie in diesem Film ?

https://www.youtube.com/watch?v=N9JF3jlidLM
Lass Dich nicht verhartzen !

Kuddel

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Re:Offensive Kampfformen-Entglasungen, etc.
« Antwort #44 am: 19:55:33 Do. 30.Juni 2016 »

 ;D


Ach ja, gibt es noch solch mutige wie in diesem Film ?

https://www.youtube.com/watch?v=N9JF3jlidLM

Tolle Aktion. Nur diesen Spruch "Dies ist eine Kunstaktion!" hatte man sich sparen können.