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HSH Nordbank od. "Die unendliche Geschichte"

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beickmann:
HSH-NORDBANK
 
Frigge wehrt sich gegen Vorwürfe
Der Finanzsenator im Kreuzfeuer: Carsten Frigge (CDU) muss sich unangenehmen Fragen zur HSH-Nordbank stellen.

VON CHRISTOPH HEINEMANN

Ein ehemaliger Geschäftspartner des Senators hat den HSH-Boss Dirk Jens Nonnenmacher mit seiner Firma beraten (MOPO berichtete). Hat Frigge deshalb so viel Geduld mit "Dr. No"? Das streitet Frigge vehement ab - und distanziert sich klar von Nonnenmacher.

Der Vorstandsboss stelle eine "Belastung" für die Bank dar, so Frigge. Die Stadt müsse aber abwägen, ob sich ein geeigneter Nachfolger für Nonnenmacher finden lasse. Außerdem habe der HSH-Boss bei der Sanierung gute Fortschritte gemacht.

Klar ist laut Frigge: Er habe niemals Geschäfte mit der HSH gemacht. "Keine Firma, an der Herr Frigge direkt oder indirekt beteiligt ist oder war, hat jemals ein Beratungsmandat bei der HSH-Nordbank wahrgenommen oder abgerechnet", so Frigges Sprecher. "Die Vorwürfe sind an den Haaren herbeigezogen." Wenn die Aussagen des Senators stimmen sollten, hat sich auch für GAL "das Thema erledigt".

Dirk Jens Nonnenmacher steht dagegen weiter im Fokus. Am Vormittag läuft das Ultimatum von GAL-Fraktionschef Jens Kerstan an den Bankchef ab: Der Grüne hatte Nonnenmacher aufgefordert, ein "glasklares Dementi" zu den Spitzel-Vorwürfen abzugeben - sonst müsse er seinen Posten räumen. Im Senat soll die Spitzel-Affäre in der HSH heute erneut diskutiert werden.


http://www.mopo.de/2010/20101026/hamburg/politik/frigge_wehrt_sich_gegen_vorwuerfe.html

beickmann:
Millionen-Abfindung für Dr. No?
Er ist zurzeit wohl einer der unbeliebtesten Männer der Stadt: Nordbank-Chef Dirk Jens Nonnenmacher. Doch der Senat findet keinen Nachfolger -und hat Angst vor einer Millionenabfindung!

VON MATHIS NEUBURGER, CHRISTOPH HEINEMANN

500000 Euro verdient Nonnemacher pro Jahr. Sein Vertrag läuft bis Ende 2012. Feuert man ihn jetzt, hat er bis dahin seinen Gehaltsanspruch: also eine Million Euro. Das wäre nicht alles: Vor Gericht könnte Nonnenmacher in bester Managermanier noch Rentenansprüche und Entschädigungen einfordern. Im Rathaus rechnet man damit, dass der goldene Handschlag Nonnenmacher vier bis sechs Millionen Euro brächte!

Ein solcher Millionenbonus wäre aus Senatssicht politischer Selbstmord. Deshalb wird nach einer juristischen Verfehlung gesucht. Nur dann ließe sich der Bankchef feuern, ohne Millionen hinterherzuwerfen.

Dann fehlte aber immer noch ein Nachfolger. Auch wenn der Bürgermeister dies bestreitet: Seit mehr als einem Monat wird nach Kandidaten gesucht -ergebnislos. Einen der aktuellen Vorstände zu berufen, kommt wohl nicht infrage: Der erhoffte Neuanfang wäre verpatzt.

Und die Top-Manager anderer Banken ergreifen beim Stichwort HSH-Nordbank die Flucht. Auch wenn die Bank angeblich wirtschaftlich auf dem Weg der Besserung ist, weiß niemand, wie viel Schmutz sich noch verbirgt. Und: Der neue Bankchef müsste sich ebenfalls mit einem Salär von 500000 Euro begnügen. Da lässt sich woanders schon wieder weit mehr verdienen.




http://www.mopo.de/2010/20101028/hamburg/politik/millionen_abfindung_fuer_dr_no.html

Aloysius:
http://www.kn-online.de/schleswig_holstein/landespolitik/203586-Dr.-No-und-Westerwelle-praegen-FDP-Landesparteitag.html

Der Kubicki und die FDP haben gerade beschlossen, 'Dr. No' abzuservieren. Bezeichnenderweise kann 'Tricky' Kubicky dazu befragt natürlich keine konkreten Ansatzpunkte liefern, er ist schließlich Jurist, also hält er sich bedeckt.

Dies deuted klar auf die Millionen-Abfindung hin, es sei denn, sie können doch noch etwas konstruieren, was zum Herauswurf reicht.

Aber ich bin sicher, daß da nichts kommt - das wird teuer. Und Nonnenmacher wird, wie üblich mir einem seiner fiesen Grinsen, den Hut nehmen.

beickmann:
Morgen fliegt "Dr. No" - GAL und FDP wollen Absetzung des Bankchefs
Um 10 Uhr sagt Dirk Jens Nonnenmacher heute in Kiel beim Untersuchungsausschuss zur HSH-Nordbank aus. Gut möglich, dass dies sein letzter Auftritt als Vorstandsvorsitzender der Bank ist.

VON SIMONE PAULS

Die GAL in Hamburg und die FDP in Schleswig-Holstein wollen morgen seine Absetzung durchsetzen. Zur Verschärfung des Bank-Skandals haben zurückgehaltene Verträge geführt.

Es geht um die Sicherheitsfirma Prevent - es gibt Vorwürfe, das Unternehmen habe im Auftrag der Bank Politiker und Kritiker ausspioniert. Prevent arbeitet seit 2004 für die Nordbank, doch erst unter Nonnenmacher gab es Geschäfte in Millionenhöhe. Unter anderem ließ er sich durchschusssichere Folien für die Fenster seiner Wohnung und versilberte Sicherheitsschlösser anbringen. Das Landeskriminalamt sah allerdings keine besondere Gefährdung des Topmanagers durch Gewalt-Anarchos, hatte deshalb auch keine besonderen Schutzmaßnahmen angeordnet.

Laut "Spiegel" hat Dirk Jens Nonnenmacher sich bei der Unterzeichnung nicht korrekt verhalten. Eigentlich muss der gesamte Vorstand Millionen-Verträge genehmigen. Manchmal unterschrieb er gar nicht oder nur allein.

Als die Stadt nun auf Herausgabe der Prevent-Verträge pochte, rückte die Bank sie erst mit Verspätung raus -und behielt eines der Dokumente, auf dem einzig Nonnenmacher unterschrieben hatte, einfach ein. "Ich komme nach Sichtung aller mir bekannter Unterlagen zu der Bewertung, dass der HSH-Vorstandschef versucht hat zu täuschen. Das kann nur seine Entlassung zur Konsequenz haben", so GAL-Fraktionschef Jens Kerstan. Auch die FDP in Schleswig-Holstein zürnt und dringt auf Nonnenmachers Rauswurf.

Sollte die CDU nicht mitziehen, könnte sogar die Koalition in Hamburg platzen (MOPO am Sonntag berichtete). Die GAL wiegelt jedoch ab. Man habe der CDU die Unterlagen jetzt zur Verfügung gestellt, die werde die Angelegenheit sicherlich genauso sehen, heißt es.

Die Hamburger SPD überlegt unterdessen, den Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Landesbank um die Personalien von Nonnenmacher und Finanzsenator Carsten Frigge zu erweitern.




http://www.mopo.de/2010/20101108/hamburg/politik/morgen_fliegt_dr_no_gal_und_fdp_wollen_absetzung_des_bankchefs.html

beickmann:


Vier Millionen Euro für Nonnenmacher!
Gerade erst wurde der gebürtige Bayer Paul Lerbinger (55) als Nachfolger des umstrittenen Bankers Dirk Jens Nonnenmacher (47) vorgestellt (MOPO berichtete) – schon macht der Noch-Chef wieder Schlagzeilen.

Wie der "Focus" berichtet, sollen sich Aufsichtsratschef Hilmar Kopper und Nonnenmacher nämlich auf eine Abfindung von satten vier Millionen Euro geeinigt haben. Neben dem Gehalt von insgesamt 500.000 Euro bis zum Vertragsende im Oktober 2012 soll "Dr. No" Ansprüche für die Altersvorsorge sowie bereits aufgelaufene Boni erhalten und hat sich somit bei den Ausstiegsverhandlungen durchgesetzt.


http://www.mopo.de/2010/20101219/hamburg/politik/vier_millionen_euro_fuer_nonnenmacher.html

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