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Florian Gerster

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Man läßt es sich schon einiges kosten Arbeitslose klein zu kriegen, so klein, daß sie jeden Drecksjob annehmen oder eine Ich-AG anmelden. Und für eine so hohe Aufgabe kann schon mal eine kleine Belohnung in die eigene Tasche und in die der helfenden Kumpels fließen lassen....



Bundesagentur erhöht Ausgaben für Berater - Kritik an Verquickung
Nürnberg (dpa) - Die Bundesagentur für Arbeit (BA) erhöht ihre Ausgaben für externe Berater und Sachverständige in diesem Jahr weiter. Insgesamt seien im Haushaltsplan 40 Millionen Euro vorgesehen, sagte BA-Sprecherin Bettina Schmidt am Samstag der dpa. Dies seien 8 Millionen Euro mehr als 2003. Unterdessen verschärft sich die Kritik daran, dass Berater der Bundesagentur auch in der Hartz-Kommission saßen, die den Umbau der Arbeitsverwaltung vorbereitete. Der Staatsrechtler Hans Herbert von Arnim sagte, dies stoße "an die Grenze zur Korruption".

Nach Schmidts Angaben wird die Ausgabensteigerung mit erhöhtem Beratungsbedarf für die "Neuausrichtung der Dienstleistungen, der organisatorischen Strukturen und der Prozesse der Bundesagentur" begründet. Enthalten seien in dieser Summe die Honorare für die Beraterfirmen Roland Berger, McKinsey, BearingPoint, Ernst & Young und IBM, die den Umbau der BA begleiten.

Nach ARD-Informationen haben die Aufträge an diese fünf Unternehmen einen Gesamtwert von 38 Millionen Euro. Größter Auftragnehmer war nach einem Bericht der "Berliner Zeitung" (Samstag) McKinsey Deutschland, auf das im vorigen Jahr Beraterverträge mit einem Volumen von mehr als 16 Millionen Euro entfallen seien. Den zweiten Platz nimmt die Firma Roland Berger ein, die seit September 2002 von der BA und der Bundesregierung Aufträge über etwa 12,4 Millionen Euro erhielt.

Nach Informationen der "Berliner Zeitung" hatte auch das Beratungsunternehmen McKinsey einen eigenen Experten in der Hartz- Kommission platziert. McKinsey-Deutschland-Chef Jürgen Kluge wolle das Beratungsgeschäft mit der öffentlichen Hand ausweiten, berichtete das Blatt.

dpa/ecoline vom 17.01.2004

Regulator:
Bah, da wird einem doch nur schlecht.....
:twisted: :twisted: :twisted: :twisted: :twisted: :twisted: :twisted:

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Laut "Handelsblatt" neue Vorwürfe gegen Gerster

Berlin (dpa) - Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Florian Gerster, kommt nicht aus den Schlagzeilen. Laut "Handelsblatt" hat die Innenrevision drei neue Beraterverträge entdeckt. Sie sollen ohne Ausschreibung und damit rechtswidrig vergeben worden sein. Dabei handele es sich um Aufträge an die Firmen Roland Berger und IBM in Millionenhöhe, heißt es. Die Union hat Wirtschaftsminister Wolfgang Clement inzwischen aufgefordert, "die Fakten auf den Tisch zu legen und zu handeln". Gerster selbst lehnt einen Rücktritt ab.

dpa/online vom 20.01.2004 16:55


und zusätzlich hörte ich eben im Radio, es wäre herausgekommen er hätte Akten manipuliert um sich selbst zu schützen.

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