Autor Thema: Das Böse der Banalisierung  (Gelesen 849 mal)

pjotr

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Das Böse der Banalisierung
« am: 20:20:58 Fr. 26.November 2010 »
Ein interessantes Interview mit Moshe Zuckermann.
Über den Rechtsruck der Antisemitismuskritik – bis an die Grenze zur Holocaust-Leugnung
Interview mit Moshe Zuckermann über sein neues Buch "Antisemit!" Ein Vorwurf als Herrschaftsinstrument in voller Länge, erschienen in dem Nachrichtenmagazin "Hintergrund".
Es geht nicht nur um die Instrumentalisierung der Antisemitismuskritik für "antideutsche" und andere neokonservative Strategien und die ideologische Inflationierung des Antisemitismusbegriffs bis an die Grenze zur Holocaust-Leugnung, sondern auch um die Aneignung von jüdischen Opferidientitäten durch deutsche "Antideutsche", beispielsweise Mitgliedern des BAK Shalom, die "Vergangenheitsbewältigung" von zu (bedingungslosen) Israelsolidarisierern gewendeten Antiimperialisten (in der LINKEN), den Bellizismus von Claude Lanzmann, die Trivialisierung der Shoah durch die Kulturindustrie etc.
http://www.hintergrund.de/201011251260/feuilleton/zeitfragen/das-boese-der-banalisierung.html
Ich bin der Vogel, den sein Nest beschmutzt.
-Karl Kraus-