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Ausbeutung und Mobbing bei Starbucks

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Alex22:

--- Zitat von: Patrik am 16:27:32 Mo. 20.Dezember 2010 ---Starbucks, Mc Doof, Bürger King gehe ich nie hin. Schmeckt mir alles eh nicht.
--- Ende Zitat ---
Das reicht nicht. Man muss immer wieder betonen was für eine Scheiße diese Läden produzieren

Patrik:

--- Zitat von: Alex22 am 16:37:31 Mo. 20.Dezember 2010 ---
--- Zitat von: Patrik am 16:27:32 Mo. 20.Dezember 2010 ---Starbucks, Mc Doof, Bürger King gehe ich nie hin. Schmeckt mir alles eh nicht.
--- Ende Zitat ---
Das reicht nicht. Man muss immer wieder betonen was für eine Scheiße diese Läden produzieren

--- Ende Zitat ---

Tue ich doch. Ich sag jedem der mit mir da essen bzw. trinken will das es mir nicht schmeckt und das mir bei dem gedanken wie die mit ihrem Personal umgehen das essen eh wieder hoch kommen würde. ;D

Nikita:
Das Manuskript zur Sendung:

"
Beitrag: Miese Methoden im Kaffeehaus –
             Beutet Starbucks Mitarbeiter aus? 
 
 
 
Sendung vom 14. Dezember 2010
 
Von Thomas Münten und Heiko Rahms
 
 
 
Anmoderation: 
Nicht einfach nur Kaffeetrinken! Cappucchino, Frappuccino, Latte
Macchiato: Das ist Lifestyle. Und so inszeniert sich die
amerikanische Coffeeshop-Kette Starbucks, die Sie auch in
Deutschland inzwischen in vielen Städten finden. Gegründet
1971,  hat das Unternehmen mit einer neuen Kaffee-Kultur seinen
Durchbruch in den 90er Jahren, geht an die Börse, hat
inzwischen rund 16.000 Filialen in mehr als 50 Ländern der Welt. 
Das Erfolgsmodell Starbucks rühmt sich selbst des
partnerschaftlichen Umgangs mit Mitarbeitern. Doch nach
Recherchen von Thomas Münten und Heiko Rahms geht es
hinterm Tresen deutlich ruppiger zu.
 
Text:
Starbucks will ein ganz besonderes Unternehmen sein: Locker,
lässig, umweltbewusst und sozial. Mitarbeiter nennt man hier
Partner. Und denen wird Teamwork und Spaß bei der Arbeit
versprochen. Das wollen wir mal sehen. Unser Frontal21-
Reporter bewirbt sich als Aushilfe beim Filialleiter, filmt mit
versteckter Kamera. 
 
O-Ton: Filialleiter, (Wortprotokoll):
Wir sind wie eine Familie. Es gibt keine richtigen
Vorgesetzten. Hierarchien gibt es nicht, nicht so richtig
jedenfalls.
 
O-Ton Frontal21-Reporter:
Und wie ist die Stimmung bei euch hier?
 
O-Ton: Filialleiter, (Wortprotokoll):
Die Stimmung ist wirklich gut. Starbucks ist ein sehr soziales
Unternehmen. Du darfst hier alle Getränke umsonst
probieren, wenn du Dienst hast.  Und wenn du ein Problem
hast, kommst du einfach zu mir.
 
Jeder Mitarbeiter muss Starbucks ethische Grundsätze
unterschreiben. Niemand darf wegen Herkunft, Religion,
Weltanschauung oder Geschlecht benachteiligt werden. 
 
Gewerkschaftliche Tätigkeiten aber fallen wohl nicht unter diesen
Schutz: Das bekam Mandy Mick zu spüren. Sie wollte in die
Gewerkschaft eintreten, sich gegen unbezahlte Überstunden und
fehlende Nachtzuschläge wehren. Ihre Chefs reagierten sofort:
 
O-Ton Mandy Mick, frühere Schichtleiterin Starbucks:
Ich wurde auch darauf hingewiesen, beziehungsweise
gebeten,  wenn ich die Gewerkschaft sein lasse, darf ich
meinen Job behalten. Ansonsten tja, muß man sich halt
trennen. Ob ich jetzt das gleich machen möchte, oder ob sie
das halt später irgendwann machen möchten. Und dann kam
halt die Kündigung. Ich glaub, das war einen Tag vor
Heiligabend.
 
Unser Reporter lernt bald kennen, wie Personalführung bei
Starbucks aussehen kann. Er wird Zeuge, als ein Kollege seine
Krankmeldung abgeben will. Da stellt ihn die Chefin gleich zur
Rede:
 
O-Ton: Filialleiterin, (Wortprotokoll):
Du bist nicht krank, du hast die falsche Arbeitseinstellung! 
 
Der Kollege verzichtet auf die Krankmeldung. 
Betriebsräte haben es nicht leicht bei Starbucks. Es gibt nur
wenige und die stehen eher auf der Arbeitgeberseite, weiß Peter-
Martin Cox von der Gewerkschaft Nahrung-Genuß-Gaststätten in
Frankfurt.
 
O-Ton Peter-Martin Cox, Gewerkschaft Nahrung-Genuß-
Gaststätten Frankfurt/M.: 
Mein Eindruck hier in Frankfurt war, dass ganz gezielt
abgesprochen war, wer kandidieren soll. Das waren
Schlüsselpersonen, die Starbucks-loyal sind. Und die
wurden dann auch „zwangsweise“ gewählt.
 
Und ein unabhängiger Betriebsrat wird seit seiner Wahl unter
Druck gesetzt. Seine Vorgesetzten wollen ihn loswerden, sagt er, 
mit allen Mitteln.
 
O-Ton Betriebsrat,(Wortprotokoll):
Ich wurde in ein Hotel bestellt, dort warteten drei Vorgesetzte
und ein Anwalt auf mich. Sie warfen mir vor, ich hätte vor
Monaten eine Kollegin sexuell belästigt. Wenn ich gleich
kündige, würde Starbucks aber auf eine Anzeige verzichten.
Ich habe sofort gesagt: Ich kenne die Frau gar nicht. Das
stimmt alles gar nicht. Ich gehe sofort zum Anwalt. Ich habe
dann von dem Vorwurf nie wieder etwas gehört.
 
Stattdessen erhält er eine Abmahnung. Jetzt heißt es:
 
Zitat: 
„Am … [soundsovielten] bist du unerlaubt unrasiert zur 
 
Arbeit gekommen. … Dein Verhalten ist für uns unerklärlich
und verstößt maßgeblich gegen deine Pflichten aus deinem
Arbeitsverhältnis, die u.a. ausdrücklich den respektvollen
Umgang mit deinen Partnern einschließen.“
 
Wie Starbucks mit seinen Partnern umgeht, ist alles Andere als
respektvoll, weiß dieser Mann. Er war Filialleiter und eine Art
Rausschmeißer. Zu ihm wurden unbequeme Mitarbeiter gezielt
versetzt, sagt er. 
 
O-Ton ehemaliger Filialleiter(Wortprotokoll):
Mein Vorgesetzter hat gesagt, hör mal zu, bei diesen Leuten
müssen wir mal was machen. Er kann ja nicht direkt sagen:
Schmeiß sie raus. Ich habe aber dann immer einen Grund
gefunden, um die Leute abzumahnen. Falsche Sockenfarbe,
Schürze dreckig oder so. 
 
Das Ergebnis erfreute die Starbucks-Manager.
 
O-Ton ehemaliger Filialleiter(Wortprotokoll):
Einmal sind wir Storemanager als Jahresabschlussfahrt nach
Mallorca geflogen. Da haben wir dann im Flugzeug
Sektflaschen aufgemacht, um auf die Entlassung von
lästigen Mitarbeitern anzustoßen.
 
Was Starbucks von guten Mitarbeitern erwartet, erfährt unser
Reporter.
 
O-Ton Heiko Rahms, Reporter:
Ich habe jetzt drei Schichten lang ohne Pausen
durchgearbeitet. Raucher dürfen mal für fünf Minuten raus.
Ich bin aber eben Nichtraucher. Und einen Pausenraum, wo
ich hingehen könnte, den gibt es sowieso nicht bei
Starbucks.
 
Starbucks schließt gerne Aushilfsverträge mit 30 Wochenstunden,
wie mit unserem Reporter. Das erleichtert die Kündigung der
sogenannten Partner. Und: Für den Shichtbetrieb rund um die
Uhr stehen die vielen Teilzeitkräfte immer zur Verfügung. Der
Vertrag schreibt vor: Jede Nebentätigkeit ist nur mit Zustimmung
der Starbucks-Zentrale gestattet.
 
Wir legen den Vertrag dem Arbeitsrechts-Fachanwalt Andreas
Rüther zur Prüfung vor.
 
O-Ton Andreas Rüther, Arbeitsrecht-Fachanwalt:
Das ist nicht legal, Der Arbeitnehmer hat einen Anspruch
darauf, auch eine Nebentätigkeit ausüben zu dürfen, es liegt
natürlich im Interesse des Arbeitgebers, hier den
Arbeitnehmer möglichst so flexibel für sich einsetzen zu
können, dass er eben nichts anderes tun kann.
 
 
Das erfährt auch unser Reporter. Er fragt bei seiner Chefin nach,
ob er einen weiteren Job annehmen kann. 
 
O-Ton Filialleiterin (Wortprotokoll)
Hmmm, das wäre nicht so gut, wenn Du noch woanders
arbeitest, dann wärst du nicht mehr so flexibel. Ich könnte
dich nicht mehr so gut bei den Schichten einteilen. Nöö, Eher
nicht.
 
Bei einem Stundenlohn von 8,18 Euro bekäme unser Reporter
768 Euro netto pro Monat. Wir lassen das von der Hartz IV-
Beratungsstelle der Diakonie in Frankfurt prüfen. Ergebnis: Wer
als Aushilfe 30 Wochenstunden bei Starbucks arbeitet, hat
weniger als ein Arbeitslosengeld-II-Empfänger, muss aufstocken.
 
O-Ton Michael Frase, Direktor Diakonie Frankfurt/M.: 
In der Situation in Frankfurt könnte er zur Arge gehen, denn
sein Netto-Einkommen liegt unter der Addition von Regelsatz
und Wohngeld plus Nebenkosten. 
 
Wir konfrontieren die Essener Starbucks-Zentrale mit allen
Vorwürfen. Kein Interview, schriftlich heißt es: 
 
Zitat:
„Die vorgebrachten Anschuldigungen haben uns überrascht
und sind uns bislang nicht bekannt.“
 
Und bei allen Fragen heißt es stets:
 
Zitat: 
„Starbucks wurde auf diese Vorwürfe nicht aufmerksam
gemacht.“
 
Allgemein aber gelte:
 
Zitat:
„Unsere Arbeitsplatzrichtlinien gewähren jedem die gleiche
Chance auf einen Arbeitsplatz und verbieten …
Diskriminierungen oder Belästigungen jeglicher Art.“
 
Mandy Mick, zweieinhalb Jahre Starbuckserfahrung, hat von
solchen Sprüchen genug.
 
O-Ton Mandy Mick, frühere Schichtleiterin Starbucks:
Ich betrete diesen Laden nie wieder in meinem Leben, nein!
 
Unser Reporter übrigens will seinen Kaffee dort nur noch schwarz
trinken. Er wurde angewiesen Frischmilch auszugeben. Doch das
Mindesthaltbarkeitsdatum verrät: So richtig frisch ist die Milch
nicht mehr.
 
O-Ton Heiko Rahms, Reporter; 
 
Erster November Ablaufdatum. Das ist jetzt zwei Tage her.
Und e wurde einfach verlängert – eigenmächtig – vom ersten
auf den sechsten November. So wird hier mit mit Frischware
umgegangen.
 
„It´s bigger than Coffee“, verspricht Starbucks auf jedem Becher.
Mehr als nur Kaffee. Ein hoher, viel zu hoher Anspruch.
 
Abmoderation: 
Starbucks schreibt uns außerdem noch, man nehme solche
Anschuldigungen sehr ernst und begrüße detailliertere
Informationen. Die haben wir geliefert. Starbucks will prüfen.
 
Zur Beachtung: Dieses Manuskript ist urheberrechtlich geschützt. Der vorliegende Abdruck ist nur
zum privaten Gebrauch des Empfängers hergestellt. Jede andere Verwertung außerhalb der
engen Grenzen des Urheberrechtgesetzes ist ohne Zustimmung des Urheberberechtigten
unzulässig und strafbar. Insbesondere darf er weder vervielfältigt, verarbeitet oder zu öffentlichen
Wiedergaben benutzt werden. Die in den Beiträgen dargestellten Sachverhalte entsprechen dem
Stand des jeweiligen Sendetermins."

Kuddel:

--- Zitat ---Baristas der größten Starbucks-Filiale in New York ehren den Martin Luther King Day durch Eintritt in die IWW Starbucks Union



Gestern, am 25. Martin Luther King Day, erklärten Baristas des Astor Place Starbucks in Manhattan ihre Mitgliedschaft in der 105 Jahre alten Gewerkschaft “Industrial Workers of the World” (IWW).

Dr. Martin Luther King Jr. war ein überzeugter und ausgesprochener Verteidiger der Rechte der ArbeiterInnen, einschließlich des Rechts auf existenzsichernde Löhne und des Rechts, einer Gewerkschaft beizutreten.

Die Baristas repräsentieren eine Gruppe von ArbeiterInnen, die sich soeben dem anhaltenden Kampf angeschlossen haben – für existenzsichernde Löhne, regelmäßigere Schichtpläne, bezahlbare Krankenversicherung und für eine Behandlung durch das Management, die Mindeststandards an Respekt und Würde erfüllt.
“Ich bin stolz darauf, zu der wachsenden Zahl der ArbeiterInnen im Einzelhandel zu gehören, die sich gemeinsam organisieren im größten und am wenigsten organisierten Sektor unserer Wirtschaft und bei einem Unternehmen, das tausende von Niedriglohnjobs geschaffen hat”, sagte der am Astor Place beschäftigte Barista Zelig Stern.
Im letzten Jahr sind auch Baristas in Omaha, Nebraska und Ft. Worth, Texas in die IWW Starbucks Workers Union (SWU) eingetreten und haben gezeigt, dass die Bedenken der ArbeiterInnen gegenüber diesem Unternehmen sehr weitreichend sind.
“Wir wollen einfach wie menschliche Wesen und nicht wie Maschinen behandelt werden”, so der der Gewerkschaft angehörende Barista und Angestellte am Astor Place, Cason Bolton Jr., bezüglich der “Beverage Repeatable Routine”, Starbucks neuester Initiative, das Fließband nachzuahmen.

Heute haben die ArbeiterInnen einen gemeinsam verfassten Brief dem Management der Starbucks Filiale am Astor Place übergeben. Ihre Forderungen beinhalten eine Erhöhung des Stundenlohns um einen Dollar für alle Angestellten der Filiale. Während der Umsatz des Unternehmens im Geschäftsjahr 2010 laut Geschäftsbericht vom 4. November 2010 um 9,5% auf 10,7 Milliarden US Dollar anstieg, kommen viele der Beschäftigten nicht mit ihren niedrigen Starbucks-Löhnen aus und sind gezwungen unter der Armutsgrenze zu leben, so dass viele von ihnen öffentliche Unterstützung benötigen.
Der Ex-Manager und jetzige Gewerkschafts-Organizer Claudio Anzalone sieht die Firma immer weiter entfernt von ihrem “die-Beschäftigten-zuerst”-Mantra vom Beginn seiner Karriere bei Starbucks vor zehn Jahren. “Ich finde es sehr schade, daß Starbucks-Beschäftigte heute eine Gewerkschaft brauchen um ihren Job und ihre menschliche Würde zu schützen, aber so ist es.”
Eine andere Forderung der Beschäftigten ist die sofortige Wiedereinstellung der ungerechtfertigt entlassenen Angestellten Catherine Arredondo, die ins Visier genommen wurde, als die Firma herausfand, daß sie an einem Gewerkschaftstreffen teilgenommen hatte. Arredondo versicherte ihren KollegInnen, daß sie zur Gewerkschaft steht: “Ich werde bleiben und kämpfen, weil ich möchte, daß meine KollegInnen wissen, daß der Eintritt in die Gewerkschaft das Beste ist, was sie tun können.”
Demokratie am Arbeitsplatz ist ein wichtiger Punkt für die ArbeiterInnen. Sie haben die feste Ansicht, daß jeder über die Entscheidungen, die das Tagesgeschäft im Laden betreffen, mitbestimmen sollte, denn sie sind die davon am direktesten Betroffenen. “Wir sind alle Menschen und wollen so behandelt werden, vor allem anderen” sagte Kaya Halstead, eine andere organisierte Barista des Starbucks-Laden am Astor Place. Sehr persönlich drückte es Princess McLawrence aus: “Ich bin der Starbucks Union beigetreten, um den Teil von mir zurückzugewinnen, den ich verlor, als ich bei ‘Slavebux’ eingestellt wurde”.


--- Ende Zitat ---
http://www.wobblies.de/?p=598

Kuddel:

--- Zitat ---Starbucks-Mitarbeiter in Chile im Hungerstreik


Aktion vor Starbucks-Filiale in Chile

Santiago de Chile. Am Montag sind Mitarbeiter der US-amerikanischen Cafeteria-Kette Starbucks in Chile in einen unbefristeten Hungerstreik getreten. Seit 19 Tagen streikte bereits rund ein Drittel der Starbucks-Belegschaft aus gut 200 Mitarbeitern für eine Lohnerhöhung sowie grundlegende Verbesserungen.

Vor dem Sitz der Firma im reichen Stadtteil Las Condes der Hauptstadt Santiago hat die Gewerkschaft ein Zelt aufgebaut. Gewerkschaftspräsident Andrés Giordano erklärt gegenüber Radio Bio Bio, dass die 200 Mitarbeiter die Entscheidung getroffen hätten, weil das Unternehmen bisher jegliche auf Einigung zielende Verhandlungen abgelehnt habe.

Trotz Gewinnsteigerungen von rund 145 Prozent gab es bei dem chilenischen Starbucks-Ableger seit acht Jahren keine Anhebung des niedrigen Lohns.

In seiner öffentlichen Erklärung redet Starbucks den Streik klein und betont die Löhne seien für die Branche überdurchschnittlich, zudem gäbe das Unternehmen gäbe genug Ausgleichsleistungen. Die 31 Filialen auch während des Streiks regulären Service anbieten.
--- Ende Zitat ---
http://amerika21.de/meldung/2011/07/38453/starbucks-chile-streik

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