Autor Thema: In die Schwarzarbeit getrieben?  (Gelesen 16788 mal)

Strombolli

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In die Schwarzarbeit getrieben?
« am: 08:35:13 Do. 06.Januar 2011 »
Die Frau eines Bekannten wurde nach vielen Jahren zum 31.12. gekündigt. Vom bisherigen Arbeitgeber bisher keine Unterlagen erhalten mit denen sie zur Arbeitsagentur gehen kann. Deshalb auch kein ALGI. Mein Rat doch ALGII zu beantragen wurde vom Ehemann mit der Begründung "Zuviel Papierkram" abgewiesen. Statt dessen versucht er die Zeit bis zur ALG I-Zahlung mit gelegentlicher Schwarzarbeit zu überbrücken.

Da ich wütend bin, kein weiterer Kommentar.
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DJ1980

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Re:In die Schwarzarbeit getrieben?
« Antwort #1 am: 09:14:17 Do. 06.Januar 2011 »
????

Zuviel Papierkram??? Kann ich nun echt nicht nachvollziehen!
Aber mal ganz davon abgesehen: Er kann trotzdem schon ALG I beantragen! Die fehlenden Unterlagen holt sich die Arschgentur notfalls per Verfügung vom Arbeitgeber!!!!
War bei meiner Freundin letztes Jahr genau so. Da waren die dann ganz schnell. Schließlich darfst DU (bzw in diesem Fall deine Bekannte) ja nicht von Dritten abhängig gemacht werden.....
Egal, was ich hier schreibe: Es handelt sich dabei niemals um eine Rechtsberatung, sondern Grundsätzlich nur um meine eigene Meinung ohne Anspruch auf Richtigkeit.
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Banken sind gefährlicher als stehende Armeen
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Ziggy

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Re:In die Schwarzarbeit getrieben?
« Antwort #2 am: 09:35:01 Do. 06.Januar 2011 »
Und selbstverständlich sollte sie eine KSchutzKlage auf den Weg bringen. Und zwar schleunigst.
Um seine Liebe zu beweisen, erklomm er die höchsten Berge, durchschwamm die tiefsten Meere und zog durch die weitesten Wüsten. Doch sie verließ ihn – weil er nie zu Hause war.

MisterGrey

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Re:In die Schwarzarbeit getrieben?
« Antwort #3 am: 16:54:17 Fr. 29.Mai 2015 »
Auch wenn der Papierkram gewaltig sein mag: Schwarzarbeit darf hierzu keine Alternative sein.

Aber ganz abgesehen davon: Jeder halbwegs begabte Anwalt dürfte hinsichtlich ALG1-Sache gegen einen solchen Arbeitgeber ohne Probleme eine Schadensersatzklage auf der linken Backe gewinnen.