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Armutsrevolten

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Kuddel:

--- Zitat ---Streik in Dominikanischer Republik fordert zwei Todesopfer
Massive Preissteigerungen führen zu Unmut unter der Bevölkerung

Ein seit 48 Stunden andauernder Streik hat in der dominikanischen Stadt San Francisco de Macoris (Provinz Duarte) nach Angaben der Polizei zwei Todesopfer gefordert. Mindestens drei Personen wurden mit Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Massive Preissteigerungen, ein Anstieg der Transport- und Benzinkosten, führen zu immer mehr Unmut unter der Bevölkerung. Landesweit protestieren unzufriedenen Bürger auf den Strassen, immer öfter kommt es dabei zu Auseinandersetzungen.

In San Francisco starben die Brüder Gabino Julián Ureña (60) und Leonidas Ureña (51). Beide Männer erhielten mehrere Schussverletzungen in verschiedene Teile des Körpers, welche tödlich waren. Anrückende Polizei wurde ebenfalls angegriffen, ein Polizist musste mit Schussverletzungen behandelt werden.
--- Ende Zitat ---
http://latina-press.com/news/74493-streik-in-dominikanischer-republik-fordert-zwei-todesopfer/

Kuddel:
Die Herrschende Klasse entdeckt zunehmend Risse im Fundament ihrer Herrschaft...


--- Zitat ---Top-Ökonomen
Kenneth Rogoff -
Unsicherheitsfaktor Ungleichheit

Viele Beobachter außerhalb der arabischen Welt reden sich angesichts der dramatischen Ereignisse in Nordafrika selbstgefällig ein, dass es dabei allein um Korruption und politische Unterdrückung geht. Aber ein enorm wichtiger Faktor sind auch die hohe Arbeitslosigkeit, die eklatante Ungleichheit und die steigenden Preise für Bedarfsgüter.

Die Beobachter sollten daher nicht bloß fragen, wie weit sich ähnliche Vorfälle in der Region ausbreiten werden, sondern auch, welche Art von Veränderungen sich angesichts des ähnlichen, wenn auch nicht ganz so extremen wirtschaftlichen Drucks bei ihnen zu Hause ergeben könnten.
In vielen Ländern dürfte die Ungleichheit bei Einkommen, Vermögen und wirtschaftlichen Möglichkeiten größer sein als zu irgendeiner Zeit während des letzten Jahrhunderts. Die europäischen, asiatischen und amerikanischen Konzerne strotzen nur so vor Geld und fahren dank ihres unnachgiebigen Strebens nach Effizienz weiter Riesengewinne ein. Der Anteil der Arbeitnehmer vom Kuchen jedoch fällt, bedingt durch hohe Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit und stagnierende Löhne.
(...)
Viele Länder verzeichnen kräftige Preisanstiege bei Wohnungen, Gewerbeimmobilien oder beidem. Während hohe Preisausschläge bei den Grundnahrungsmitteln den Zündfunken für Hungerrevolten, wenn nicht gar Revolutionen, in der Dritten Welt bilden, verschaffen die wieder steigenden Rohstoffpreise den Eigentümern von Bergwerken und Ölfeldern andererseits enorme Einnahmen. Und Internet und Finanzbranche bringen weiter im atemberaubenden Tempo neue Multimillionäre und sogar Milliardäre hervor.
(...)
Doch angesichts der Tatsache, dass die Ungleichheit allmählich ein Niveau ähnlich dem vor 100 Jahren erreicht, ist der Status quo zwangsläufig in Gefahr. Die Instabilität kann sich überall zum Ausdruck bringen. Es ist gerade mal etwas mehr als vier Jahrzehnte her, dass städtische Unruhen und Massendemonstrationen die entwickelte Welt erschütterten und letztlich weitreichende soziale und politische Reformen auslösten...
--- Ende Zitat ---
http://www.ftd.de/politik/international/:top-oekonomen-kenneth-rogoff-unsicherheitsfaktor-ungleichheit/60008768.html

Isäiba:
Geht leider nur mit Powerpoint auf.
http://www.nachdenkseiten.de/upload/ppt/110217_Vermoegensverteilung_Luxus_pur.pps

Das macht einen schon nachdenklich... >:(


Quelle: http://www.nachdenkseiten.de

Kuddel:

--- Zitat ---Proteste gegen steigende Lebensmittelpreise in Bolivien



La Paz — Mit einem Generalstreik haben die Menschen in Bolivien gegen steigende Lebensmittelpreise protestiert. Öffentliche Schulen im ganzen Land blieben geschlossen, in Krankenhäusern wurde nur ein Notdienst angeboten und der öffentliche Nahverkehr fiel in zahlreichen Städten aus. In der Hauptstadt La Paz gingen tausende Menschen auf die Straße, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Bei einer von Gewerkschaften organisierten Kundgebung forderten sie Staatschef Evo Morales auf, gegen den Preisanstieg vorzugehen.

Bei der Kundgebung ließen einige Teilnehmer Dynamitstangen explodieren, Angaben über Verletzte gab es aber nicht. Nach einigen Stunden endete die Demonstration friedlich. Steigende Lebensmittelpreise hatten zuletzt weltweit die Sorge vor Unruhen wachsen lassen. Die Proteste in Nordafrika, die unter anderem zum Sturz des tunesischen Staatschefs Zine El Abidine Ben Ali und von Ägyptens Präsident Husni Mubarak geführt hatten, hatten sich unter anderem am Anstieg der Lebenshaltungskosten entzündet.

Bei Protesten gegen den enormen Anstieg der Treibstoffpreise in Bolivien hatten sich zum Jahreswechsel Demonstranten gewaltsame Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften geliefert. Bei Krawallen in El Alto nahe der Hauptstadt La Paz wurden dabei nach Behördenangaben 15 Polizisten verletzt. Morales nahm daraufhin die Streichung von Subventionen im Energiesektor zurück.
--- Ende Zitat ---
http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5iX01DNjpBlpMsbCcSRZdWddEClQg?docId=CNG.f8adf2fe8bce5364656ae4eed61e4cb1.931

Kuddel:
Die Herrschende Klasse stellt sich auf Gegenwind ein:


--- Zitat ---Audi A8 L Security
Luxus-Panzer für VIP´s

Der Wagen soll Gewehrkugeln, Handgranaten oder Sprengladungen locker wegstecken. Gedacht ist die tonnenschwere Limousine für Politiker, Industrielle und Stars.


--- Ende Zitat ---
http://www.fr-online.de/auto/luxus-panzer-fuer-vip-s/-/1472790/7199972/-/index.html

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