Autor Thema: TAZ  (Gelesen 19669 mal)

Kuddel

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Re:TAZ
« Antwort #30 am: 16:25:11 So. 27.Dezember 2015 »
Es macht mich absolut wahnsinnig, daß die TAZ als Blatt radikaler Basisbewegungen gegründet worden ist und heute zu einem widerlichen neoliberalen Drecksblatt für Besserverdienende verkommen ist.

Wenn ich ein solches Foto sehe, wird mir speiübel und ich fühle mich wie in der Führungsetage der Grünen oder in einem Büro der Werbewirtschaft.


Es scheint alles noch zu steigern zu sein. Die Taz hat wieder eine neue Führung.
Es wird schon lange nicht mehr "von unten" berichtet von Leuten, die an den Auseinandersetzungen selbst beteiligt sind. Man hält sich jetzt an das, was in dieser Gesellschaft als "Journalismus" gilt mit einer akademischen Ausbildung, Journalistenschulen und den Weg durch diverse Mastdärme der bürgerlichen Medien.

Ach ja, so beschreibt spon heute eine "Journalistenschule"
Zitat
Journalistenschule: Der härteste Aufnahmetest - wie viel hätten Sie gewusst?
Das Auswahlverfahren ist rigoros, die Ausbildung hart und umfassend: Vor allem deshalb steht die Hamburger Henri-Nannen-Schule im Ruf, die renommierteste deutsche Journalistenschule zu sein, getragen von den Verlagen Gruner+Jahr, SPIEGEL und ZEIT. 18 Monate lang werden 16 junge Frauen und Männer intensiv im journalistischen Handwerk für Print- und elektronische Medien geschult.
http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/der-wissenstest-der-henri-nannen-schule-wie-viel-haetten-sie-gewusst-a-1068199.html
Dieser Test scheint sowas ähniches zu sein, wie Jauchs "Wer wird Millionär?" und die Journalistenschule trägt den Namen einen eines Altnazis und Patriarchs eines bunten Reklameblattes.

Die ehemalige Chefredakteurin der Taz verlässt das Blatt und wechselt zur Deutschen Welle, dem staatlichen Propagandasender der Bundesrepublik Deutschland.  

Kurz mal was zu den beiden neuen Cheffinnen der Taz:
Katrin Gottschalk
hat Kulturwissenschaften und -journalismus studiert, "bislang Chefredakteurin des Missy Magazine. Dort hatte sie von 2011 an zunächst deren Online-Ausgabe aufgebaut und unter anderem die Crowdfunding-Kampagne „Mehr Missy“".

Barbara Junge
studierte Soziologie und Politik, Ausbildung an der Berliner Journalistenschule, "bekennende Hauptstädterin mit einer journalistischen Empfindsamkeit für das Metropole, nicht für das Kiezige", "Sie sagt: „Die taz ist Haltung und Humor. Sie ist Leidenschaft und Leichtigkeit."". Sie hospitierte für die San Diego Union Tribune, schrieb für das Drecksblatt ZEIT und absolvierte das Arthur F. Burns-Fellowship (Das Arthur F. Burns Fellowship-Programm wurd gegründet, um das Verständnis deutscher Journalisten von den USA und den transatlantischen Beziehungen zu stärken.), hat den hat "Arthur F. Burns Preis des Auswärtigen Amtes bekommen". "Barbara Junge kommt nächstes Jahr als stellvertretende Chefredakteurin der taz in die Redaktion zurück: Es gibt niemanden, der sich über diese versierte Kollegin nicht schon jetzt freut."

(Alles in Anführungszeichen aus der Taz)

Tiefrot

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Re:TAZ
« Antwort #31 am: 20:58:15 So. 27.Dezember 2015 »
Kuddel schrob:
Zitat
Es macht mich absolut wahnsinnig, daß die TAZ als Blatt radikaler Basisbewegungen gegründet worden ist und heute zu einem widerlichen neoliberalen Drecksblatt für Besserverdienende verkommen ist.

Die Grünen, denen die TAZ ja sehr nahe steht, haben doch den gleichen Weg genommen.
Wundert dich da noch was ?  :rolleyes:
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Wie bekommt man Milllionen von Deutschen zum Protest auf die Straße ?
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Fritz Linow

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Re:TAZ
« Antwort #32 am: 23:44:48 So. 27.Dezember 2015 »
Zitat
„Die taz ist Haltung und Humor. Sie ist Leidenschaft und Leichtigkeit."
Die taz ist scheiße und bedient die billigsten Wohlfühlgedanken. Die taz ist ein schönes Beispiel dafür, dass man nicht bei der Möglichkeit, seinen eigenen Dreck veröffentlichen zu können,  stehenbleiben sollte.
Praktikanten und Volontäre werden ausgenutzt, ihr Halbwissen als journalistische Invegistativrecherche zu verschachern. Alles für einen Hungerlohn.  Die taz funktioniert als Nadelör zwischen studentischer Gefälligkeitsschreiberei und höheren Posten, die durch die Dreckspartei „Die Grünen“ gesteuert werden.
Das war vor ca. 15 Jahren nicht unbedingt so. Vielleicht war die Leserschaft insgesamt sogar noch satter als heutzutage, hat aber gerade deswegen ungefälligere Artikel  eher ertragen. Im Kampf um die Pfründe ist nun auch die taz angekommen.
Es ist einzig fetten Pöstchenlinken geschuldet, dass es diese Dreckspostille überhaupt noch gibt.
Man sollte sein Herz nicht an die Vergangenheit der taz oder die der „Grünen“ hängen.

“Bild für Linke“

Ärger lohnt sich nicht. Die sind weg, bzw. waren eigentlich nie so richtig da.   

Rudolf Rocker

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Re:TAZ
« Antwort #33 am: 11:51:12 Mo. 28.Dezember 2015 »
Zitat
Die Grünen, denen die TAZ ja sehr nahe steht, haben doch den gleichen Weg genommen.

Ja das stimmt! Ich kann mich noch an den ersten "rot-grünen" Castortransport erinnern, also den ersten Castortransport ins Wendland unter SPD- Grüner- Regierung.
Die haben darüber einfach nicht mehr berichtet!



BGS

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Re:TAZ
« Antwort #34 am: 18:32:51 Mo. 28.Dezember 2015 »
Die "TAZ" ist inzwischen der letzte Dreck geworden.

MfG

BGS
"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

https://forum.chefduzen.de/index.php/topic,21713.1020.html#lastPost
(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)

Kuddel

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Re:TAZ
« Antwort #35 am: 19:03:29 Mo. 28.Dezember 2015 »
Neben den politischen Offensichtlichkeiten kotzt mich eines an:
Das Blatt bemüht sich genauso, wie die anderen Medien, um Entpolitisierung. Zusammehänge werden aufgelöst, wirtschaftliche und politische Interessen verschwinden. Es gibt nur noch mundfertig zugeschnittene Meldungen mit Wortspielen, Witzchen und stylischen Bildern, aufbereitet für den kleinen Appetit zwischendurch. Politik und der Blick auf die Welt als ein Sammelsurium von Aufregern und kleinen Genüssen. Ein gefühltes Weltbild, alles aus dem Bauch raus und es geht nur darum, was hip, peinlich, sexy, oldschool, inkonisch oder geht-gar-nich ist.


Rappelkistenrebell

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Re:TAZ
« Antwort #36 am: 14:30:39 Di. 26.Januar 2016 »
Am Montag von AfD lern verteilter taz Werveflyer auf der Pegidademo in Dresden

Gegen System und Kapital!


www.jungewelt.de

Kuddel

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Re:TAZ
« Antwort #37 am: 11:56:45 Mi. 08.Juni 2016 »
Die Medien sind voller Dreck. Schon klar. Bei der Taz finde ich es um ein vielfaches schlimmer, weil sie mal als vielversprechende linksradikale Zeitung begonnen hat.

Zitat
In Polen sind Bürgerwehren entstanden – das Land fühlt sich mit Russland alleingelassen. Ein Nato-Großmanöver soll nun eines schaffen: mehr Solidarität.
...
Das Manöver ist wichtig und richtig.
...
Wer nicht will, dass an der Ostgrenze von EU und Nato durch eine der zahlreichen russischen Provokationen oder eine Fehlreaktion ein hybrider Krieg ausbricht, muss dieses Großmanöver gutheißen. Es baut Vertrauen bei den Bündnispartnern auf. Ein Teil der Bürgerwehren wird zum ersten Mal miteinbezogen in die Übungen, so dass zum einen Befehlsstrukturen klar werden, zum anderen aber die Gefahr gebannt werden kann, die von zunächst harmlos erscheinenden „kleinen Scharmützel“ für alle ausgehen kann.
http://www.taz.de/Kommentar-Militaermanoever-in-Polen/!5311511/

So weit nach rechts hat sich nichteinmal die Bildzeitung getraut. Hier wird Kriegstreiberei und Faschismus schöngeredet und als Notwendigkeit beschrieben.

Und eine Meldung war mir neu. Sie ist mehr als ein Skandal:

Faschistische Bürgerwehren werden Teil eines NATO Manövers.
Es ist nicht mehr als Wahn von Verschwörungstheoretikern abzutun, daß faschistischer Terror Teil der NATO Strategie ist.

Rudolf Rocker

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Re:TAZ
« Antwort #38 am: 12:06:39 Mi. 08.Juni 2016 »
So eine verschissene Kriegspropaganda!
Die taz scheint endgültig zur NATO- Werbezeitung mutiert zu sein! >:(

Kuddel

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Re:TAZ
« Antwort #39 am: 11:59:45 So. 10.Juli 2016 »
Bei der Taz gibt es nicht nur Kriegspropaganda.

Zitat
Köln wurde zum Symbol für Ängste und eine gescheiterte Willkommenskultur.
http://www.taz.de/Sexuelle-Uebergriffe-von-Koeln/!5317184/

Die Taz behauptet dreist ein Scheitern der Willkommenskultur.
"Was wissen wir heute darüber, was dort passiert ist?" Dann wird es untermauert mit Beschreibungen sexueller Übergriffe.
Dabei hat sich niemand, der für die Aufnahme von Flüchtlingen eingesetzt hat, davon abgewandt. Nur die Medien und führende Politiker haben sich nach kurzen humanistischen Anwandlungen wieder auf Seiten der Rassisten geschlagen.


Kuddel

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Re:TAZ
« Antwort #40 am: 16:28:12 Sa. 30.Juli 2016 »
Der übliche Scheißdreck der Taz regt mich kaum mehr auf. Ich kann einfach nicht mehr.
Aber die Taz wird immer ekliger.

Zitat
Kommentar Sahra Wagenknecht
Lob auf eine Populistin

Sahra Wagenknecht polarisiert mit ihren Äußerungen zu Flüchtlingen. Gut so. Sie steht für eine Linke, die das Land verändern will.
http://www.taz.de/Kommentar-Sahra-Wagenknecht/!5322471/

Ja, wir hatten auch mal eine Grüne Partei, die das Land verändern wollte und sich heute an ihre ursprünglichen Forderungen und Werte nicht mehr erinnern kann.

Tiefrot

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Re:TAZ
« Antwort #41 am: 16:33:25 Sa. 30.Juli 2016 »
Nicht erinnern kann ? Nicht erinnern will !  X(

Wer einmal an den Trog gekommen ist, dem sind die anderen doch  poo egal.
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Kuddel

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Re:TAZ
« Antwort #42 am: 15:34:48 Do. 01.September 2016 »
Occupy ist eine der wichtigsten politischen Bewegungen der letzten Jahre.
Gegen die aktuelle Variante Bloccupy haben sich alle bürgerlichen Medien zusammengetan, den politischen inhalt verleugnet und nur noch über (angebliche) Gewalt berichtet. In der Beschreibung unserer Qualitätsmedien handelt es sich um reinsten Straßenterror.



jetzt kommen aber noch die Schmierfinken der TAZ und wollen die Bewegung endgültig kaputtschreiben:

Zitat
Kapitalismuskritiker planen Protest
Blockupy auf Abschiedstour

Das Blockupy-Bündnis war eine der schillernden Bewegungen der letzten Jahre. Nun ruft es zu Blockaden in Berlin auf. Es dürfte das letzte Mal sein.


Blockupy sagt Goodbye. Das Projekt hat in der linken Szene an Zulauf und Glanz verloren. Dabei konnte es 2015 noch Zehntausende mobilisieren.

Es war der 18. März 2015, als in den Morgenstunden Vermummte eine Spur der Verwüstung durch das Frankfurter Nordend zogen: Schaufensterscheiben klirrten, Polizeiautos brannten...
http://www.taz.de/Kapitalismuskritiker-planen-Protest/!5330919/

Die Taz ist mit den Jahren nicht einfach Zahnlos geworden, sie hat sich auf der Gegenseite positioniert.

Troll

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Re:TAZ
« Antwort #43 am: 10:37:51 Do. 01.Dezember 2016 »
Zitat
Aufstand der Topverdiener

Die meisten Menschen verstehen die Sparposition der Lufthansa-Manager. Glaubwürdiger wäre sie aber, wenn sie sich selbst daran hielten. Die Piloten streiken also mal wieder. Die Vereinigung Cockpit lässt ihre Muskeln spielen. Die Streiktage in der vergangenen Woche mitgezählt, sind nun bereits mehr als eine halbe Million Passagiere betroffen. Und ein Ende der Auseinandersetzung der renitenten Flugzeugführer mit der Lufthansa ist nicht absehbar. Fürs Weltklima dürfte das gut sein, dem gesellschaftlichen Klima ist der Streik nicht gerade förderlich. Selten dürfte ein Arbeitskampf derart wenig Verständnis nicht nur bei den unmittelbar Betroffenen, sondern in der gesamten Bevölkerung hervorgerufen haben. Denn schließlich streiken hier keine Hungerleider, sondern Topverdiener.
Quelle: taz

Anmerkung unseres Lesers J.A.: Da fällt einem nur noch die Kinnlade herunter. Piloten, die seit 4 Jahren keine Gehaltserhöhung mehr bekommen haben und denen man darüber hinaus Teile der von ihnen selbst bezahlten Altersversorgung ersatzlos streichen will, sollen nicht streiken dürfen. Begründung: „Denn schließlich streiken hier keine Hungerleider, sondern Topverdiener.“ Und was sollen die Piloten stattdessen tun, um ihre Interessen durchzusetzen? Bis zu welcher Gehaltsklasse darf man laut Grundgesetz eigentlich streiken? Sollen die Piloten die nächsten 50 Jahre mit dem Streik warten, bis ihr Gehalt im Durchschnitt aller Beschäftigten liegt? Und warum überhaupt, angesichts von Rekordgewinnen bei der Lufthansa? Würde auch nur ein Cent, den die Piloten nicht erstreiten, *nicht* bei den Eigentümern landen, sondern z. B. beim Bodenpersonal? Ein solch eigentümer- und aktionärsfreundlicher Artikel ist unendlich peinlich für die taz. Die aber wahrscheinlich nur den Grünen zusammen mit Kretschmann immer weiter nach rechts folgt.

Via NDS

Ähmmm?  8o
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti

Fritz Linow

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Re:TAZ
« Antwort #44 am: 23:03:58 Sa. 03.Dezember 2016 »
Man bleibt auch beim journalistischen Konjunktiv staatstreu:


Das ganze Interview:
http://www.taz.de/!5359396/

Traurige Fragen einer betroffenen Antideutschen, die mal eben ein Praktikum bei der TAZ ergattert hat.