Autor Thema: TAZ  (Gelesen 23008 mal)

BGS

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Re: TAZ
« Antwort #75 am: 17:00:04 Mi. 14.Oktober 2020 »
In der Tat. Einfach nur noch peinlich und beschämend, das Schundblatt TAZ. Möchte gar nicht wissen, welcher Schmierfink solchen Dreck verfasst bzw. durchwinkt und was es dafür gibt im Niedriglohnland.

MfG

BGS
"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

https://forum.chefduzen.de/index.php/topic,21713.1020.html#lastPost
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Troll

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Re: TAZ
« Antwort #76 am: 10:56:50 Do. 15.Oktober 2020 »
Der ehemals gedachte Konsument, TAZ 2020 ist eine dem theoretischen Linksmillieu angepasste Bildzeitung. Alles dem Publikum angepasste BILDzeitungsversionen.
Irre, und die entsprechenden Chefredakteure beharren und verteidigen ihre Bildzeitungskompatiblen Arschlochversionen auch noch.
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
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Kuddel

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Re: TAZ
« Antwort #77 am: 14:32:06 Mo. 19.Oktober 2020 »
Kommentar vom Jour Fixe der Gewerkschaftslinken Hamburg:

Zitat
Ich schäme mich für Herrn Knapp. Nicht nur deswegen, weil er die streikenden KollegInnen als „blöd“ bezeichnet. Und nicht nur deswegen, weil er hofft, „daß die Arbeitgeber an ihrer konsequenten Weigerung festhalten, überhaupt zu verhandeln“, ich schäme mich vor allem, weil dieser Mensch der (letzte) Vorsitzende des SDS war (der SDS löste sich 1970 auf). Hier Infos zu Herrn Knapp: https://de.wikipedia.org/wiki/Udo_Knapp
In Hamburg hat sich eine Gruppe ehemaliger SDS´ler gebildet, die nach 50 Jahren die Geschichte des Hamburger SDS aufarbeitet. Eine Website zu SDS und APO im Hamburg der späten 60er: https://www.jungewelt.de/artikel/386953.geschichte-des-sds-so-nah-wie-der-gerade-vergangene-tag.html
Ich gehe davon aus, daß von meinen damaligen Genossinnen niemand – außer Reinhard Oberlercher - eine Karriere wie Herr Knapp gemacht hat und auf der Gegenseite gelandet ist.

Kuddel

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Re: TAZ
« Antwort #78 am: 09:39:35 So. 24.Januar 2021 »
Schlechter Journalismus bringt mich mehr auf 180 als der stärkste Kaffee es könnte.

Hier outet sich die einst linksradikale Postille als Parteiblatt der Grünen, als unterwandert von Thinktanks und Interessenverbänden eines grünen Kapitalismus.

Zitat
Fehler der Zeit:
Atomkraft nein danke

War die Fixierung der bundesdeutschen Oppositionsbewegten auf die Atomenergie ein historischer Fehler?

(...)
GERD ROSENKRANZ ist Senior Adviser beim Transformations-Thinktank Agora Energiewende und Mitgründer des Magazins zeozwei, aus dem taz FUTURZWEI entstand.
https://taz.de/Fehler-der-Zeit/!5745664/

Wem das nicht reicht, hier noch ein richtiger Abkotzartikel:
Zitat
Die Ökopartei und die Macht
Wenn die Grünen regieren

...
Grüner Lifestyle ist angesagt. Tüten und Strohhalme aus Plastik werden verboten.
...
So unwahrscheinlich es klingt: Es gibt tatsächlich eine kleine Chance, dass Ende dieses Jahres eine Grüne oder ein Grüner im Kanzleramt sitzt. Die Gründe liegen in den äußeren Umständen, die für alle Parteien völlig neu sind – und in der für ihre GegnerInnen schwer angreifbaren Aufstellung der Grünen.
...
Die Grünen akzeptieren die Ambivalenzen des modernen Individuums auf eine fast schon penetrant empathische Weise
..
Sie sind die politische Kraft, die für die ökoaffine, bürgerliche Mitte attraktiv ist.
...
Barack Obama ist das Vorbild
...
Die Grünen tragen ihre Ideen so geschlossen vor, dass führende CDUler neidisch sind.
...
In seinem neuen Buch wägt Habeck den Gedanken, wie man Mitte und gleichzeitig vorn sein kann.
...
Die bei Hannover geborene Baerbock trägt im bayerischen Bierzelt mit einer Selbstverständlichkeit Dirndl, als sei sie als Kind über Almwiesen gehüpft.
...
Damit kopieren die Grünen ein Konzept, das Konservative lange exklusiv zu haben glaubten.
...
Anders gesagt: Christian Lindner muss sich etwas Neues ausdenken, er weiß es nur noch nicht.
...
Die Grünen beantworten die Wachstumsfrage mit einem optimistischen Narrativ.
...
Der unaufgeregte, nüchterne Stil Baerbocks kommt gut an bei den Deutschen. Ihr nächster Bundestagswahlkampf steht unter dem wolkigen, aber in Tests für gut befundenen Motto: „Für ein gutes Morgen“.
https://taz.de/Die-Oekopartei-und-die-Macht/!5743776/

Tiefrot

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Re: TAZ
« Antwort #79 am: 13:11:45 Di. 26.Januar 2021 »
Öko - Eiapopeia mit (mindestens einem) SUV in der Einfahrt, ich kotze gleich !  >:(

Zu den drängenden Fragen der Zeit keinerlei Antwort.
Nichts zu Corona, nichts zur sozialen Frage, nichts.

Aber so wie ich die Öko-FDP kenne, wirds genau so weitergehen, wie die 2005 aufhören mußten.
Mit CDU/CSU hätten die auch gleich gepolte "Partner", da besteht von vornherein Konsens.
Ziehen wir uns mehr als warm an.

Und ich geh erstmal kotzen.  >:(
Denke dran: Arbeiten gehen ist ein Deal !
Seht in den Lohnspiegel, und geht nicht drunter !

Wie bekommt man Milllionen von Deutschen zum Protest auf die Straße ?
Verbietet die BILD und schaltet Facebook ab !

Kuddel

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Re: TAZ
« Antwort #80 am: 15:40:52 Di. 22.Juni 2021 »
Es war tatsächlich mal eine linksradikale Zeitung, die den Kapitalismus abschaffen wollte.
Heute liest man in dem Blatt so etwas:

Zitat
Der Markt ist schön bunt, bietet aber leider für wesentliche Bedürfnisse keine Lösungen. Megakonzerne wie Walmart oder Amazon wissen das längst.
https://taz.de/Renaissance-des-Staates/!5777360/

Über Ulrike Herrmann, die Wirtschaftredakteurin der taz:
Zitat
Ihr neuestes Buch ist gerade erschienen: "Deutschland, ein Wirtschaftsmärchen. Warum es kein Wunder ist, dass wir reich geworden sind"
s.o.

Kuddel

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Re: TAZ
« Antwort #81 am: 09:17:32 Mo. 26.Juli 2021 »
Von linksradikal nach neoliberal rechts. Das Pißblatt taz.

Zitat
Großbritanniens Premier Boris Johnson
Der verkannte Reformer

(...)
Die Idee: Großbritannien soll die Innovation für die kommende globale ökologische Transformation beisteuern, ermöglicht von den weltbesten Universitäten und dem wichtigsten globalen Finanzplatz. Die britische Corona-Impfstoffentwicklung dient als Vorbild, gemäß Johnsons Selbstbild als Problemlöser. Als er vor zwei Jahren Premier wurde, versprach Johnson, endlich den Brexit zu vollziehen – das hat er. Ansonsten versprach er mehr Polizisten und mehr Pflegekräfte, also einen besseren Staat statt Staatsabbau.
(...)
Aber Boris Johnsons politische Agenda ist progressiv. Es würde Großbritannien gut tun, wenn er sie umsetzt. Und solange er damit Wahlen gewinnt, wird er ihr treu bleiben müssen.
https://taz.de/Grossbritanniens-Premier-Boris-Johnson/!5781951/

Kuddel

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Re: TAZ
« Antwort #82 am: 20:41:56 Do. 14.Oktober 2021 »
Nie werde ich mich daran gewöhnen, daß ein einst undogmatisch linkes Blatt immer weiter nach rechts marschiert. Futurzwei ist eine vierteljährlich erscheinende Zeitschrift "für Politik und Transformation" der Taz und scheint die Speerspitze, das Theoriemagazin des Rechstrucks zu sein.

Einfach nur widerlich!

Man läßt da CDU Politiker Kommentare verfassen. Jetzt die Hippe Reaktionärin Dianna Kinnert.

Vom Lower Class Magazin bei twitter weiterverlinkt:
Zitat
Eines elenden Tages wird Springer die taz kaufen und es wird mich erleichtern weil solche Beiträge dann da sind wo sie hingehören und dieses Elendsschauspiel endlich sein verdientes Ende hat.

Kuddel

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Re: TAZ
« Antwort #83 am: 14:10:20 Fr. 12.November 2021 »
Zitat
Die bisher vor allem im Hause Springer stattfindende Romanze von taz- und Springerredakteuren findet nun auch in der taz statt.
Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört. Fusion wann?

https://twitter.com/LowerClassMag/status/1459127114419089412

Kuddel

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Re: TAZ
« Antwort #84 am: 12:48:02 Mo. 20.Dezember 2021 »


Ulrike Herrmann
Wirtschaftsredakteurin


Ihr neuestes Buch ist gerade erschienen: "Deutschland, ein Wirtschaftsmärchen. Warum es kein Wunder ist, dass wir reich geworden sind".

Ist ja toll, daß "wir" reich geworden sind.

counselor

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Re: TAZ
« Antwort #85 am: 12:50:56 Mo. 20.Dezember 2021 »
Ich werde sicher von meinem Wohngeld reich  :o
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

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Re: TAZ
« Antwort #86 am: 05:41:28 Fr. 13.Mai 2022 »
Zitat
Nazi-Propaganda in der „taz“

Die den Grünen nahestehende Tageszeitung taz hat zum Jahrestag der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus einen Artikel veröffentlicht, für den die Bezeichnung „Nazi-Propaganda“ eine Untertreibung wäre.

Quelle: https://www.wsws.org/de/articles/2022/05/12/laty-m12.html
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

Kuddel

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Re: TAZ
« Antwort #87 am: 16:59:40 Di. 31.Mai 2022 »
Es ist absolut fürchtbar. Ich habe mich ja hier schon so oft über die taz ausgekotzt.
Ich komme aber irgendwie nicht drüber hinweg, daß es mal eine linksradikale Postille gewesen ist.

Das Magazin Futur Zwei ist ein Vorreiter für reaktionäre Ideen im Hause taz.

Zitat
Millionen werden sterben

Die fetten Jahre der deutschen Wohlstandsmehrung auf Augen-Zu-Basis sind zu Ende. Mehr noch als Russland betrifft das China. Der Emanzipationsprozess wird knallhart – in Europa und in den Diktaturen selbst.
https://taz.de/Russlands-Angriffskrieg-erst-der-Anfang/!5857632/

Die Kapitalistischen Machblöcke geraten aneinander und weitere Wirtschaftkriege und militärische Konfrontation stehen an. Wir sollen es ausbaden, frieren und den Gürtel enger schnallen. Es "wird knallhart". Aber nicht nur das, wir sollen für die Kriege der Herrschenden auch noch blutzoll zahlen, "Millionen werden sterben". Dafür rührt die taz die Werbetrommel. Und wir dürfen uns dabei gut fühlen, denn es handelt sich nicht um schnöde "Kriege", sondern einen "Emanzipationsprozess".

taz, fuck off and die!

BGS

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Re: TAZ
« Antwort #88 am: 11:22:51 Mi. 01.Juni 2022 »
Paradoxerweise hat das reaktionäre Käseblatt am heutigen Tage 34.030 zahlende "Unterstützer". Es ist nicht zu fassen, es sind mehr denn je.

MfG

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Re: TAZ
« Antwort #89 am: 11:29:08 Mi. 01.Juni 2022 »
Die taz hat ihre Leserschaft in der sozial aufgestiegenen Alternativszene.
Heilpraktiker, Lehrer, Architekten, Ärzte, Professoren. Grünenwähler. Alternativszene, Mittelschicht und Grüne bewegen sich kontinuierlich weiter nach rechts.