Autor Thema: Taxistreiks (international)  (Gelesen 11107 mal)

Kuddel

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Re:Taxistreiks (international)
« Antwort #15 am: 11:55:59 Fr. 08.Dezember 2017 »
Zitat
Uber-Fahrer streiken in Genf



Die Chauffeure des Fahrdienstes Pégase Léman in Genf sind seit heute, 6. Dezember, im Streik. Sie fordern die Zahlung ausstehender Löhne und Sozialversicherungsbeiträge sowie bessere Arbeitsbedingungen. Gleiches gilt für die Firma StarLimoLuxe. Beide Unternehmen bieten ausschliesslich Fahrten für den Dumping-Fahrdienst Uber an.

Die Vorwürfe der Angestellten von Pégase Léman und StarLimoLuxe sind zahlreich: Löhne werden verspätet oder in Raten gezahlt, die Arbeitszeiten überschreiten oft 45 Stunden pro Woche, Sozialversicherungsbeiträge stehen aus. Und: Die ausgezahlten Löhne sind noch deutlich niedriger als die vertraglich vereinbarten rund 3000 Franken.

Löhne müssen bezahlt werden


Die Forderungen der Angestellten sind klar: Die Unternehmen müssen sofort die Verträge der Fahrer anpassen, die Fahrer bei der Sozialversicherung anmelden, ausstehende Löhne und alle geleisteten Arbeitsstunden bezahlen und den Angestellten die Berufsspesen erstatten. Auch Uber ist als Auftraggeber in der Pflicht, die Situation bei seinen Subunternehmen zu klären.

Forderungen an Uber übergeben

Eine Streikdelegation hat heute in Begleitung der Unia dem Management von Uber in Carouge ihre Forderungen übermittelt. Vom Genfer Wirtschaftsdepartement fordern die Streikenden, dass für die Dauer des Konflikts die Zulassung von Uber im Kanton Genf suspendiert wird.

Uber ausserhalb der Legalität


Es erstaunt nicht, dass Uber mit einem undurchsichtigen Personalverleih-System auffällt. Der US-Konzern weigert sich seit langem, seine Fahrer/innen ordentlich anzustellen, obwohl die SUVA Uber in der Schweiz dazu verpflichtet hat. Das Genfer Konstrukt mit zwischengeschalteten Dumping-Vermittlerfirmen scheint ein neuer Versuch von Uber zu sein, geltende Arbeitsbedingungen auszuhebeln.
https://www.unia.ch/de/aktuell/aktuell/artikel/a/14404/

Kuddel

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Re:Taxistreiks (international)
« Antwort #16 am: 19:37:26 Fr. 01.Juni 2018 »
Zitat
   Tausende Taxifahrer im Iran und Ostkurdistan im Streik

Die Aktionen der Taxifahrer im Iran und Ostkurdistan gehen weiter. In der ostkurdischen Stadt Kirmaşan nahmen gestern mehr als 10.000 Taxifahrer am Streik teil.




In Ostkurdistan und im Iran sind zehntausende Taxifahrer im Streik. In der Provinz Kirmaşan versammelten sich am Donnerstag die Taxifahrer der gleichnamigen Provinzhauptstadt vor dem Büro der Taxigewerkschaft und erklärten ihre Teilnahme am Boykott.

Nach den Lastwagen- und Tankerfahrern haben nun auch die Taxifahrer mit einem Streik für die Absenkung der Benzinpreise begonnen. Die Taxifahrer erklärten, dass sie mit ihrer Aktion auch die Proteste der Fernfahrer unterstützen wollen.

Gleich zu Beginn der Aktion versuchten iranische Sicherheitskräfte die Protestierenden zu zerstreuen, konnten die Auflösung aber aufgrund des entschlossenen Widerstands der Taxifahrer nicht durchsetzen.
https://anfdeutsch.com/kurdistan/tausende-taxifahrer-im-iran-und-ostkurdistan-im-streik-4787

Kuddel

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Re:Taxistreiks (international)
« Antwort #17 am: 12:23:16 Do. 14.Juni 2018 »
Zitat
Griechische Taxifahrer streiken

In Griechenland dürfen Mietwagen jetzt auch für einfache Fahrten angeboten werden. Urlaubern kommt die neue Regelung entgegen. Doch die einheimischen Taxifahrer reagieren mit einem 24-stündigen Streik.




In Griechenland dürfen Mietwagen samt Fahrer nun auch für eine einfache Fahrt vermietet werden. Die Taxifahrer sind empört darüber.

In Athen und Thessaloniki sind sie deshalb am Mittwoch (13. Juni) in einen 24-stündigen Streik getreten. Die Mietwagen-Unternehmen dringen damit „in unseren Bereich ein“, hieß es in einer Erklärung der Taxi-Gewerkschaft. Bislang mussten die Verträge für Mietwagen mit Fahrer eine Mindestdauer von drei Stunden haben. Dies wurde zum 1. Juni geändert.

Nun können Kunden einen Mietwagen mit Fahrer auch für eine kürzere Zeit oder nur für eine einfache Fahrt bestellen. Die Taxifahrer drohen damit, ihren Streik täglich um weitere 24 Stunden zu verlängern - „bis die Regierung diese Regelung zurücknimmt“, sagte ein Sprecher der Athener Taxi-Gewerkschaft (SATA) im griechischen Fernsehen. Viele Touristen und Einheimische versuchten am Mittwoch, auf öffentliche Verkehrsmitteln umzusteigen, berichteten Reporter aus dem Zentrum Athens im Fernsehen.
http://www.fr.de/leben/reise/nachrichten/aerger-fuer-touristen-griechische-taxifahrer-streiken-a-1524309

Fritz Linow

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Re:Taxistreiks (international)
« Antwort #18 am: 22:02:58 So. 29.Juli 2018 »
Zitat
29.7.18
Taxler-Streik gegen Uber weitet sich in Spanien aus

Aufstand gegen Uber hat nach Barcelona auch Madrid im Griff. Löst die Regierung das Problem nicht, wollen die Taxler unbefristet streiken
(...)
https://www.derstandard.de/story/2000084362372/taxler-streik-gegen-uber-weitet-sich-in-spanien-aus

ManOfConstantSorrow

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Re:Taxistreiks (international)
« Antwort #19 am: 08:56:07 Mo. 30.Juli 2018 »
Die Kämpfe in Spanien scheinen eine enorme Wucht zu haben.
Eine wirklich gute Nachricht. Es ist ein Kampf gegen die GIG Ökonomie, dem letzten Schrei der neoliberalen Wirtschaft. Sie schafft die totale Vereinzelung des Beschäftigten. Der Arbeitskampf in Spanien beweist, daß es möglich ist, gegen die Vereinzelung der Arbeiter*innen zu kämpfen.

Zitat
Spaniens Taxifahrer gehen auf die Barrikaden. Sie befinden sich in einem "spontanen und unbefristeten Streik". Die Fahrer fürchten um ihre Arbeit, weil Internetplattformen wie Uber und Cabify immer stärker auf den Markt drängen. "Unlauterer Wettbewerb", werfen sie den Konkurrenten vor. Die Proteste begannen wie berichtet in Barcelona und weiteten sich auf Madrid aus. Ab heute, Montag, schließen sich die Fahrer in mehreren Städten, vor allem an der Küste, dem Ausstand an. Sie fordern, dass die Regierung des Sozialisten Pedro Sánchez spätestens am Freitag ein Dekret erlassen solle, mit dem die Lizenzvergabe für "Transportfahrzeuge mit Fahrer" (VTC) geregelt werden soll.
https://derstandard.at/2000084362372/Taxler-Streik-gegen-Uber-weitet-sich-in-Spanien-aus
Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

counselor

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Re:Taxistreiks (international)
« Antwort #20 am: 18:05:52 Mi. 01.August 2018 »
Zitat
Spanien - Landesweiter Taxifahrer-Streik setzt Spaniens Regierung unter Druck

Seit vier Nächten organisieren hunderte Taxifahrer Protestcamps, zum Teil mit ihren Familien. Die Hauptverkehrsadern der Metropolen Barcelona und Madrid sind dauerhaft blockiert.

Quelle: https://www.rf-news.de/2018/kw31/landesweiter-taxifahrer-streik-setzt-spaniens-regierung-unter-druck-1
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!

Kuddel

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Re: Taxistreiks (international)
« Antwort #21 am: 11:05:56 Mi. 23.Januar 2019 »
Zitat
Spanien:
Attacken bei Taxifahrer-Protesten in Spanien
Aus Protest gegen Fahrdienste wie Uber protestieren Taxifahrer in ganz Spanien. In Barcelona durchbrachen Hunderte Fahrer Polizeisperren.




In Spanien eskalierten Proteste von Taxifahrerinnen und Taxifahrern gegen die Regelungen für Uber und andere Fahrdienste. Hunderte Fahrer durchbrachen in Barcelona mit Gewalt zwei Polizeisperren und drangen in den Hafenbereich der Stadt ein. Ein Beamter sei dabei am Kopf verletzt und in ein Krankenhaus gebracht worden, berichteten spanische Medien.

Die Taxifahrer blockierten wichtige Verkehrswege Barcelonas wie die Gran Via, Uber-Fahrer organisierten auf anderen Straßen Gegenkundgebungen. Der Verkehr kam teilweise völlig zum Erliegen. Die Taxistas in Barcelona protestieren bereits seit vier Tagen, am Montag traten auch ihre Kollegen in der Hauptstadt Madrid in einen unbefristeten Ausstand.

In Barcelona protestieren die Fahrer in erster Linie gegen eine neue Regel der katalanischen Regionalregierung: Demnach dürfen Kundinnen und Kunden von App-Diensten die Wagen 15 Minuten vor Abfahrt bestellen. Die Taxi-Anbieter fordern, dass es mindestens sechs Stunden sein müssen. Ansonsten liege unfairer Wettbewerb vor, da die Onlinefirmen nicht die gleichen strengen Regeln und zudem geringere Kosten hätten.

In Madrid und anderen Städten fordern die Taxifahrer derweil eine Deckelung der Zulassungen für Autos der Onlinevermittler. Sie argumentieren, der Markt sei bereits total überlastet. Alle Gespräche scheiterten bisher.

"Krieg, Krieg, Krieg"

Hunderte Taxifahrer versammelten sich am Montag auf dem Madrider Platz Puerta del Sol und skandierten Slogans wie "Krieg, Krieg, Krieg". An den Hauptbahnhöfen Atocha und Chamartín verhinderten sie die Arbeit der Konkurrenz. Tausende Reisende waren betroffen, viele reagierten verärgert und schimpften vor TV-Kameras.

Der Formel-1-Fahrer Carlos Sainz berichtete auf Twitter von einem Zwischenfall, in den seine Schwester verwickelt gewesen sei: Sie sei am Samstag in Madrid in einem Uber-Auto unterwegs gewesen, als ein Taxifahrer das Fahrzeug mit einem Stein beworfen habe, schrieb Sainz. Er postete ein Video seiner Schwester mit Aufnahmen des durchgeschlagenen Seitenfensters und schrieb, er sei "empört".

Medien berichteten von weiteren Attacken im verschiedenen Städten. Allein in Barcelona seien sieben Menschen festgenommen worden.
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-01/spanien-taxifahrer-proteste-streik-barcelona-madrid

Kuddel

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Re: Taxistreiks (international)
« Antwort #22 am: 11:06:42 Do. 24.Januar 2019 »
Zitat
Spanien:
Mit Steinen gegen Uber-Taxis

Taxifahrer werfen privaten Fahrdienstleistern unlauteren Wettbewerb vor. In Madrid und Barcelona traten sie in einen unbefristeten Streik. Es kam auch zu Angriffen.



Spaniens Polizei ermittelt wegen einer Vielzahl gewaltsamer Angriffe auf Fahrzeuge der privaten Fahrdienstleister wie etwa Uber oder Cabify

 Spaniens Polizei ermittelt wegen einer Vielzahl gewaltsamer Angriffe auf Fahrzeuge der privaten Fahrdienstleister wie etwa Uber oder Cabify. Meist sind es Steinwürfe, Fußtritte gegen die Karosserie, abgebrochene Seitenspiegel oder zerstochene Reifen. Als Täter werden durchwegs Taxifahrer verdächtigt. Mehrere „taxistas“ wurden bereits festgenommen.

Spaniens Medien sprechen von einem regelrechten „Taxi-Krieg“, der immer radikalere Züge annimmt. Seit die rund 66.000 spanischen Taxifahrer der privaten Konkurrenz formell den Kampf angesagt haben, steigt die Anspannung. Die Taxibranche wirft den neuen Fahrdienstleistern unlauteren Wettbewerb vor und forderte die Regierung auf, die weitere Ausbreitung von Uber & Co. gesetzlich zu beschränken.

Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, traten die „taxistas“ in den beiden Großstädten Madrid und Barcelona in einen unbefristeten Streik. Die Taxifahrer blockierten zuletzt Hauptverkehrsachsen, Flughafenzufahrten und Stadtautobahnen. Der Ausstand sorgt in den Metropolen für chaotische Verkehrsverhältnisse – auch an Airports und Bahnhöfen, wo täglich Zehntausende Reisende mit ihren Koffern stranden. Sogar Spaniens König Felipe und Königin Letizia bekamen am Mittwoch die Wut der Taxifahrer zu spüren. Das Königspaar musste durch die Hintertür in die Madrider Touristikmesse Fitur geschleust werden, weil der Haupteingang des Messegeländes von Hunderten Fahrern blockiert wurde und diese dort Barrikaden angezündet hatten. Die „taxistas“ skandierten: „Wir weichen nicht zurück.“ An Königin Letizia, die aus einer bürgerlichen Familie kommt, appellierten sie: „Hilf uns, dein Großvater war auch Taxifahrer.“

Bereits im vergangenen Sommer, mitten in der Hochsaison, hatten Taxifahrer in vielen spanischen Städten tagelang gestreikt. Auch damals, um eine stärkere staatliche Regulierung der privaten Fahrdienstleister durchzusetzen. Doch geändert hat sich seitdem nichts. Im Gegenteil: Die private Konkurrenz ist weiter gewachsen.
https://diepresse.com/home/ausland/welt/5567502/Spanien_Mit-Steinen-gegen-UberTaxis

Kuddel

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Re: Taxistreiks (international)
« Antwort #23 am: 11:31:46 Do. 24.Januar 2019 »
Videobilder vom Protest in Spanien

https://www.youtube.com/watch?v=YzdtHe3m-y8

ManOfConstantSorrow

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Re: Taxistreiks (international)
« Antwort #24 am: 14:00:07 Mi. 30.Januar 2019 »
Zitat
Uber und Co. auf Siegeskurs
Taxistreik in Spanien wegen unfairen Wettbewerbs der Onlineanbieter

Von Carmela Negrete


Gegen unfaire Konkurrenz: Taxifahrer demonstrierten während ihres Streiks vergangenen Mittwoch in Madrid

Seit mehr als einer Woche sind spanische Taxifahrer im unbefristeten Ausstand. Anlass ist die Forderung nach stärkerer Regulierung von Onlinediensten, die Fahrten zu günstigeren Preisen als die traditionellen Taxis anbieten. In Madrid und Barcelona wurden aus Protest gegen Billiganbieter wie Uber Straßensperren errichtet.

Am Wochenende gab es dann in der katalanischen Metropole eine vorläufige Einigung. Die Regionalregierung hatte festgelegt, dass Nutzer von Uber, Cabify oder ähnlichen Diensten ihre Bestellung mindestens eine Stunde vor Fahrtantritt machen müssten, um ihren Wettbewerbsvorteil gegenüber Taxis zu dämpfen. Diese Regelung war zuvor von den Taxifahrern mit einer knappen Mehrheit in einer nicht bindende Umfrage unterstützt worden. In Madrid dagegen ging der Protest weiter.

Währenddessen haben auch Fahrer des US-Anbieters Uber protestiert. Sie boten ihre Dienste zwei Tage lang unentgeltlich an. Die regulären Taxifahrer waren empört wegen des »japanischen Streiks«. Dieser sei verboten. Vorbild für solche Aktionen waren u. a. Busfahrer in Okayama 2018, die während ihres Ausstandes kostenlos Passagiere beförderten.

Die Stimmung ist aufgeheizt. 14 Menschen wurden in Madrid während der Demonstrationen verletzt. Ein Uber-Fahrer wurde am Sonnabend mit einer Luftdruckpistole beschossen. Die Scheiben seines Fahrzeuges gingen zu Bruch, er selbst wurde am Arm verletzt. Erkannt wurde er, weil in den meisten Regionen Spaniens die Betreiber von »Vehículos de turismo con conductor« (VTC), also Einzelpersonenwagen mit Fahrer, eine Lizenz benötigen und Aufkleber am Fahrzeug anbringen müssen, die sie als solche identifizieren.

Die Fahrer der Onlineanbieter verhielten sich unfair im Wettbewerb, sagen die Taxistas. Sie selbst müssten höhere Lizenzgebühren zahlen und sich an strengere Auflagen halten, obwohl die anderen dieselbe Dienstleistung anböten. In ganz Spanien sind Medienberichten zufolge bereits über 11.000 Lizenzen für Fahrer vergeben worden, die im Auftrag von onlinebasierten Diensten unterwegs sind.

Der Konflikt zieht sich seit längerem hin. Bereits Im Juli und August 2018 hatten Taxifahrer gestreikt. Die sozialdemokratische Regierung verabschiedete im Dezember ein Dekret, mit dem die Zuständigkeit für die Regulierung an Regionen und Rathäuser weitergegeben wurde. Die Nationale Kommission für den Wettbewerb ist gegen die Regulierung. Es sei nicht im Sinne der Verbraucher, wenn diese nicht den günstigsten Preis für eine Leistung bekommen können, hieß es in einem Bericht. Mit dieser Argumentation war im Sommer auch ein Reglement der Stadtverwaltung Barcelonas gestoppt worden, das das Preisdumping von Uber und Co. begrenzen sollte.
https://www.jungewelt.de/artikel/348012.billiger-ist-besser-uber-und-co-auf-siegeskurs.html
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Kuddel

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Re: Taxistreiks (international)
« Antwort #25 am: 11:32:45 Mi. 06.Februar 2019 »
Zitat
Madrider Taxis fahren wieder - Streik gegen Uber beendet

Die Taxifahrer in Madrid haben nach 16 Tagen ihren Streik gegen Online-Fahrdienste wie Uber und Cabify beendet. In einem Referendum am Dienstagabend hätten mehr als 54 Prozent der teilnehmenden "taxistas" für ein Ende des Ausstands gestimmt, berichtete das spanische Fernsehen am Mittwoch. Mit ihrem Streik wollten sie strengere Regeln für die App-Dienste erreichen.

Anders als zuvor in Barcelona hatte die Stadtregierung von Madrid es abgelehnt, den Forderungen nachzukommen. "Wir sind nicht gescheitert. Der Streik war vorbildlich. Wir haben unsere Ansprüche gegenüber der Stadt Madrid deutlich gemacht, die uns aber nicht gehört hat", zitierte die Zeitung "El País" den Präsidenten des Madrider Taxi-Verbandes, Felipe Rodríguez Baeza.

Neben einer größeren Einschränkung der Fahrzeugzulassungen für Uber und Cabify wollten die Taxifahrer vor allem durchsetzen, dass die Kunden die App-Dienste mindestens sechs Stunden im Voraus bestellen müssen. In den vergangenen zwei Wochen hatten sie mehrmals Hauptverkehrsadern der spanischen Hauptstadt blockiert. Dabei kam es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Es gab Verletzte, mehrere Taxifahrer wurden festgenommen.

In Barcelona, wo die Taxifahrer ebenfalls tagelang gestreikt hatten, war Ende Januar eine vorläufige Einigung erzielt worden. Die katalanische Regionalregierung hatte vorgeschlagen, dass die Online-Fahrdienste mindestens eine Stunde im Voraus reserviert werden müssen. Diese Lösung wurde von den "taxistas" mit knapper Mehrheit akzeptiert. Als Reaktion kündigten Uber und Cabify an, ihre Dienste in Barcelona einzustellen.
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2019-02/45896957-madrider-taxis-fahren-wieder-streik-gegen-uber-beendet-016.htm

ManOfConstantSorrow

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Re: Taxistreiks (international)
« Antwort #26 am: 10:55:13 Di. 02.Juli 2019 »
Zitat
New Yorks Taxifahrer drohen mit Streik

Damit würden sie die Flughäfen John F. Kennedy, LaGuardia und Newark lahmlegen. Grund für den Zorn der Taxifahrer sind neue Gebühren, die der Betreiber der Flughäfen, die Port Authority of New York and New Jersey, einführen will.
https://www.reisevor9.de/destinations/new-yorks-taxifahrer-drohen-mit-streik
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