Autor Thema: Feueralarm  (Gelesen 1425 mal)

Kuddel

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Feueralarm
« am: 20:36:29 Sa. 16.April 2011 »
Zitat
250 Feuerwehrleute demonstrieren gegen Sparpläne

Berlin (dpa/bb) - Rund 250 Feuerwehrleute haben am Mittwoch in Berlin-Mitte gegen die Streichung von Arbeitszulagen demonstriert. Wie die Polizei mitteilte, kam es vor der Innensenatsverwaltung in der Klosterstraße zu Zwischenfällen mit der Polizei. Vier Teilnehmer der Demonstration wollten gegen 10.30 Uhr das Gebäude in Begleitung des Einsatzleiters der Polizei betreten, um eine Petition abzugeben. Plötzlich seien rund 30 Feuerwehrleute ebenfalls in das Gebäude gestürmt hätten Parolen gerufen und Trillerpfeifen benutzt. Dabei seien auch Brandmelder ausgelöst worden, weshalb nur Minuten später Feuerwehrkollegen der Demonstranten anrückten, um den vermeintlichen Brand zu löschen.

Polizeibeamte konnten die Situation schließlich beruhigen und die Demonstranten aus dem Senatsgebäude hinausdrängen. Zum Ende der Kundgebung flogen schließlich noch zwei Eier in Richtung des Rednerpultes. Dort hatte ein Senatsmitarbeiter zu den Demonstranten gesprochen. Die Wurfgeschosse trafen aber einen danebenstehenden Polizeibeamten.
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Zu der Demonstration hatte der Verein Interessenvertretung der Feuerwehr (IdFw e.V.) aufgerufen. Der Protest richtete sich die geplante Streichung von Zulagen für wechselnde Arbeitsschichten. Die Teilnehmer waren vom Potsdamer Platz über die Leipziger Straße zum Amtssitz von Innensenator Ehrhart Körting (SPD) in die Klosterstraße gezogen.
http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/berlinbrandenburg_nt/article13166026/250-Feuerwehrleute-demonstrieren-gegen-Sparplaene.html

Fritz Linow

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Re: Feueralarm
« Antwort #1 am: 00:49:40 Fr. 31.Januar 2020 »
30.1.20
Zitat
BerlinBrennt

Wir sind zu wenige - deshalb kommen wir zu spät.
Wir sind überlastet - deshalb gehen einige und kommen zu wenig neue. Deshalb ist auch der Krankenstand hoch.
Wir bewältigen täglich ca. 1500 Einsätze - und bekommen dafür im bundesvergleich das geringste Gehalt.
Wir können nicht so helfen, wie wir wollen.
(...)
Streiken: dürfen wir als Beamte nicht. Weshalb auch alle Aktionen wie die Dauermahnwache am Roten Rathaus in März/ April 2018, die monatelange "Freitagstonne" von November 2018 bis März 2019, die Demo am Brandenburger Tor, die Präsenz an den Tagen der offenen Tür, der Gewaltmarsch von Kai Eichler, der Aufbau des BerlinBrennt e. V., weitere Aktionen und Gespräche und nicht zuletzt dieses Video, in der Freizeit neben Dienst und Privatleben realisiert werden mußten.
https://www.youtube.com/watch?v=LMLLm0yRMDI&feature=youtu.be
https://berlinbrennt.info/