Autor Thema: Massenphänomen Altersarmut  (Gelesen 149432 mal)

Kuddel

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Re: Massenphänomen Altersarmut
« Antwort #225 am: 09:35:00 Mo. 31.Dezember 2018 »
Zitat
Laut dem Europäischen Statistikamt Eurostat sind in Deutschland 17 Prozent der Männer und Frauen im Alter ab 65 Jahren von Armut bedroht. In den vergangenen zwölf Jahren stieg die Zahl um knapp eine Million Personen.

Im Jahr 2006 lag die Quote noch bei 12,5 Prozent. In absoluten Zahlen wuchs die Gruppe der armutsgefährdeten Alten von 1,9 Millionen auf 2,8 Millionen.
https://www.welt.de/politik/deutschland/article186125684/Eurostat-Immer-mehr-Senioren-in-Deutschland-von-Armut-bedroht.html

BGS

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Re: Massenphänomen Altersarmut
« Antwort #226 am: 13:39:12 Mo. 31.Dezember 2018 »
Welch Überraschung... .

MfG

BGS
"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=21713.msg298043#new
(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)

Bowie

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Re: Massenphänomen Altersarmut
« Antwort #227 am: 13:55:25 Mo. 31.Dezember 2018 »
Einen Anstieg von 2 Millionen auf knapp 3 Millionen finde ich extrem und erwähnenswert!

dagobert

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Re: Massenphänomen Altersarmut
« Antwort #228 am: 18:17:37 Di. 01.Januar 2019 »
Einen Anstieg von 2 Millionen auf knapp 3 Millionen finde ich extrem und erwähnenswert!
Stimmt schon, aber angesichts der Rahmenbedingungen hat BGS auch Recht. Es ist keine Überraschung, und es wird auch keine Überraschung sein, wenn wir derartige Meldungen in den nächsten Jahr(zehnt)en immer wieder zu hören und zu lesen bekommen.

Troll

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Re: Massenphänomen Altersarmut
« Antwort #229 am: 18:47:14 Di. 01.Januar 2019 »
Unbedingt erwähnenswert, man wird dessen aber überdrüssig was wiederum gefährlich, es stumpft einen ab.
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
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Kuddel

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Re: Massenphänomen Altersarmut
« Antwort #230 am: 16:09:02 So. 27.Januar 2019 »
übrigens...

Zitat
Daimler-Chef Dieter Zetsche erhält nach Abschied mehr als eine Millionen Euro pro Jahr
Nach seiner Zeit als Daimler-Chef kann sich Dieter Zetsche über ein üppiges Ruhegehalt freuen. Dazu könnten noch weitere Einkünfte kommen.
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/autobauer-daimler-chef-dieter-zetsche-erhaelt-nach-abschied-mehr-als-eine-millionen-euro-pro-jahr/23915094.html

Zitat
Reicher Mann und armer Mann
standen da und sahn sich an.
Und der Arme sagte bleich:
»Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich«.
Bertolt Brecht

Kuddel

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Re: Massenphänomen Altersarmut
« Antwort #231 am: 09:27:14 Mo. 28.Januar 2019 »
Zitat
Pflegekosten:
Eigenanteil für Pflegebedürftige steigt

Pflegebedürftige oder deren Angehörige müssen immer mehr für die Unterbringung in Heimen bezahlen. Im Schnitt zahlen sie inzwischen mehr als 1.800 Euro – pro Monat.
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-01/pflegekosten-krankenpflege-pflegeheim-eigenanteil-anstieg-finanzierung

Die Ersparnisse des ganzen Lebens werden einkassiert, die Verwandschaft wird zur Kasse gebeten.
Diese ganzen Meldungen von einem Einkommenswachstum durch "von den Gewerkschaften erkämpfte Lohnerhöhungen" sind ein Lüge. Die meisten spüren den Verlust an Kaufkraft bereits deutlich. Wenn die Mietsteigerungen nicht jegliche Lohnerhöhung aufgefressen haben, wird die Pflegesituation im Alter das Abrutschen in die Armut besorgen.

Troll

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Re: Massenphänomen Altersarmut
« Antwort #232 am: 16:33:00 Di. 19.Februar 2019 »
Zitat
Die Allgemeinheit muss für die Schulden der FDP haften und der Aufschrei bleibt aus

Niemand dürfe auf Kosten der Allgemeinheit leben. Dies ist seit Jahren das sozial- und rentenpolitische Credo der FDP. Für das eigene Handeln gelten diese Grundsätze jedoch offenbar nicht, wie der bizarre Streit um die Schulden der FDP-Fraktion bei einem Rentenversicherer zeigt. Würde man eine Fraktion rechtlich wie ein normales Unternehmen behandeln, hätten sich die FDP-Granden nach Ansicht der Fachzeitschrift Legal Tribune wohl des Bankrotts strafbar gemacht. Da es hier jedoch offenbar eine Gesetzeslücke gibt, muss nun die Allgemeinheit für rund sechs Millionen Euro nie gezahlter Rentenbeiträge der FDP geradestehen. Von Jens Berger.
...

Podcast: https://www.nachdenkseiten.de/upload/podcast/190219_Die_Allgemeinheit_muss_fuer_die_Schulden_der_FDP_haften_NDS.mp3

Quelle: NDS
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Re: Massenphänomen Altersarmut
« Antwort #233 am: 15:03:49 Di. 19.März 2019 »
Zitat
Die Industrieländerorganisation OECD hat Menschen in 21 Ländern nach ihren größten Sorgen gefragt. In Deutschland landete die Altersvorsorge weit vorn. Das Vertrauen in die Politik ist gering.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/rente-gehoert-laut-studie-zu-groessten-sorgen-der-deutschen-a-1258635.html
Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

ManOfConstantSorrow

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Re: Massenphänomen Altersarmut
« Antwort #234 am: 15:26:18 Mo. 22.April 2019 »
Zitat
Immer mehr Rentner leben von Sozialhilfe

Die Zahl der Grundsicherungsempfänger steigt auf 1,08 Millionen. Sozialminister Heil hält daher eine Grundrente für notwendig.

Heike Jahberg

Immer mehr Rentner können von ihrer Rente nicht leben und sind auf Sozialhilfe angewiesen. Gleiches gilt für Menschen mit einer Erwerbsminderung. Das zeigen neue Zahlen des Statistischen Bundesamts. Wie die Behörde am Mittwoch mitteilte, ist die Zahl der Rentner und Erwerbsgeminderten, die Grundsicherung bezogen haben, im vergangenen Dezember auf knapp 1,08 Millionen gestiegen. Das waren 1,9 Prozent mehr als im Jahr davor. Erwerbsminderungen machen 48 Prozent aus, Altersarmut 52 Prozent: Rund 560.000 Menschen jenseits der 65 sind aus finanziellen Gründen ein Fall für die Sozialhilfe – das sind 150.000 mehr als vor zehn Jahren. In Berlin betrifft das knapp 44.000 Bürger.

Trotz des Anstiegs sind nach Meinung von Experten tatsächlich noch viel mehr Menschen von Altersarmut betroffen. „40 bis 50 Prozent der Bedürftigen verzichten auf staatliche Sozialleistungen“, heißt es beim Sozialverband VdK. Viele haben Angst, dass sich das Sozialamt das Geld bei ihren Kindern zurückholt – zu Unrecht, denn das passiert nur, wenn das Einkommen der Kinder über 100.000 Euro im Jahr liegt.

„Je größer die Zahl derer, die Grundsicherung im Alter beziehen, desto größer auch die Zahl derer, die von ihrer Altersrente offensichtlich nicht leben können“, sagte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) dem Tagesspiegel. Heil wertete die jüngsten Zahlen auch als Beleg dafür, dass Deutschland die Grundrente dringend braucht: „Wer jahrzehntelang in die Rentenversicherung eingezahlt hat, dem muss der Gang zum Amt erspart bleiben. Und er muss am Ende mehr haben als die Grundsicherung“, meint der Minister. Die SPD will die Rentenansprüche von Geringverdienern aufstocken und dabei auf eine Bedürfnisprüfung verzichten. Die Union lehnt das ab, seit Wochen sucht die Koalition nach einem Kompromiss.

Altersarmut ist die größte Angst der Bundesbürger

Die Sozialverbände weiß Heil hinter sich. VdK-Präsidentin Verena Bentele nannte die steigende Zahl der Grundsicherungsempfänger einen „Skandal“. Es gebe sehr viele Betroffene , die lange gearbeitet und in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hätten. Deren Renten seien aber dennoch so gering, dass sie staatliche Hilfen wie die Grundsicherung beantragen müssten. Bentele forderte einen Freibetrag von 212 Euro pro Monat für die gesetzliche Rente bei der Grundsicherung: Rentenbezüge bis zu dieser Höhe sollten – anders als heute – nicht mehr angerechnet werden. Bentele plädiert wie der Bundesvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt, Wolfgang Stadler, für die Heil’sche Grundrente.

„Trotz einer positiven Rentenentwicklung wächst die Zahl der bedürftigen Rentnerinnen und Rentner weiter“, gab Stadler zu bedenken. Die Bezüge der rund 20 Millionen Rentner in Deutschland steigen seit Jahren. Am 1. Juli können sich Rentner im Westen auf eine Erhöhung um 3,18 Prozent, im Osten um 3,91 Prozent freuen. Dennoch muss eine immer weiter steigende Zahl von Senioren zum Sozialamt: Betroffen sind Geringverdiener, Langzeitarbeitslose, gescheiterte Selbstständige und Menschen, die aufgrund einer Krankheit oder Behinderung nicht täglich drei Stunden arbeiten können.
https://www.tagesspiegel.de/politik/armut-im-alter-immer-mehr-rentner-leben-von-sozialhilfe/24178122.html

"Die Sozialverbände weiß Heil hinter sich." = ein korrupter sozialdemokratischer Haufen
, der sich nur für die eigene Vermittlerposition und die eigenen Karrieren Interessiert. Heil löst die sozialen Probleme nicht, er ist Teil des Systems des sozialen Niedergangs.
Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

counselor

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Re: Massenphänomen Altersarmut
« Antwort #235 am: 19:53:20 Mo. 22.April 2019 »
Vor allem die AWO. Die AWO ist in der Hauptseite eine große Ausbeuterorganisation, die sich ein soziales Mäntelchen umhängt. Aber es geht bei der AWO nur darum, mit Staatsknete Profit zu machen. Groß im Geschäft ist die AWO mit Werkstätten für behinderte Menschen, Kindergärten und Altenheimen. Außerdem ist die AWO eine Organisation, in der abgehalfterte SPD-Funktionäre in den Chefsesseln Unterschlupf finden. SPD-Mafia. Ein Drecksladen.
Alles ist in Bewegung. Nichts war schon immer da und nichts wird immer so bleiben!