Wat Noch > Theoriebereich

Die Macht des Adels

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Kuddel:
Natürlich ist der Adel die Pest.
Er hat sich in grauen Vorzeiten an die Spitze der Gesellschaft gedrängt durch Gewalt, Heiratspolitik und Intrigen. Herrenmenschen, Ausbeuter, Unterdrücker, widerliches Pack. Es ist ein Unding, daß sie bis heute zu den Eliten gehören, von den Drecksmedien hofiert werden und über reale Macht verfügen. Eine Gesellschaft, die sich demokratisch nennt, dürfte diesen Familienclans keine Privilegien gewähren.

Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg aus einem Raubrittergeschlecht war Verteidigungsminister und als Unionskanzlerkanditat vorgesehen, nach zahlreichen Skandalen ist er wieder aufgetaucht als Wirecardlobbyist, der Merkel auf Wirecarddeals in China vorbereitet.

In diesem Sinne sollten wir uns mehr für den Adel interessieren statt weniger. Wir sollten uns keinesfalls einreden lassen, es seien nur liebenswerte Spinner. Der ach so seriöse Sender ARTE:
--- Zitat ---Hommage an Prinz Philip: ARTE zeigt „Prinzgemahle – Im Schatten der Krone“
--- Ende Zitat ---

Aber warum tun sich "die kleinen Leute" so etwas begeistert an?
Ich fürchte, es ist nur allzu menschlich. Je rechtloser man ist und je bedeutungsloser sich die eigene Existenz anfühlt, desto faszinierender werden Macht und Größe. Je grauer und trister der eigene Alltag ist, desto schillernder erscheinen Glanz und Gloria.

Tiefrot:
Kuddel meißelte:

--- Zitat ---Ich fürchte, es ist nur allzu menschlich. Je rechtloser man ist und je bedeutungsloser sich die eigene Existenz anfühlt, desto faszinierender werden Macht und Größe. Je grauer und trister der eigene Alltag ist, desto schillernder erscheinen Glanz und Gloria.
--- Ende Zitat ---
Hm, demnach wäre ich (und bestimmt viele andere auch)
im Umkehrschluss die glücklichsten Menschen der Welt.

Kuddel:
Es sind ja nicht nur die Nazis, die ihren Reichskriegsflaggen die Revolution 1918/19 rückgängig machen wollten und sich in Kaiserszeiten zurückwünschen. Stadtplaner setzen den antdemokratischen Trend mit der Restauration und dem Wiederaufbau von Schlössern und preußischen Herrschaftsymbolen fort und setzen gern noch ein Kreuz aufs Dach.

Für diese Boulevardpresse ist die Lobhudelung des adligen Packs seit jeher zentrale Aufgabe.

Inzwischen trauen sich mehr Vollhonks auf die Straße und fordern die Rückkehr in den Absolutismus.

counselor:
Die AfD besinnt sich in ihrem Wahlprogramm auch auf Werte des Kaiserreichs.

Kuddel:

--- Zitat ---Streit um das Vermögen der Hohenzollern
»Die Fürsten haben mehr als genug«

Die Revolution von 1918 brachte die adeligen Herrscher um die Macht, aber nicht um ihren Besitz. Die Fürstenenteignung scheiterte auch am infamen Agieren der konservativen Kräfte – mit Folgen bis heute.


Mobilisierung: Plakate warben für die Teilnahme am Volksbegehren 1926. Die Bevölkerung stimmte ab, ob die Fürsten enteignet werden sollten.
--- Ende Zitat ---
Leider verschwindet der Rest hinter der Zahlschranke. https://www.spiegel.de/geschichte/vermoegen-der-hohenzollern-warum-die-fuerstenenteignung-1926-scheiterte-a-8110855b-cc06-4cef-a343-d72a545b8f4d

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