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Studium des Elends

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ManOfConstantSorrow:
Eine vom DGB in Auftrag gegebene Studie ergab, dass 37 Prozent der frisch gebackenen Akademiker ein Praktikum nach dem Studium machen, 11 Prozent sogar noch ein zweites. Dabei sind es ausschließlich junge Frauen, die mehr als zwei Praktikas machen. Die "Praktikas" haben oft überhaupt nichts mit Ausbildung zu tun: Die Hälfte der für die Studie Befragten gab an, dass die Ergebnisse ihrer Arbeit fest in den Unternehmensablauf eingeplant waren - missbraucht als billige Arbeitskraft! Die Hälfte solcher "Angebote" ist sogar unbezahlt, wer Geld bekommt erhält durchschnittlich 600 Euro.

Carinchen:

--- Zitat ---Ja, ist wirklich toll das Leben als Akademiker!!!
--- Ende Zitat ---

Das kann ich nur bestätigen. Man hangelt sich von einem Job zum Anderen. Aber immerhin habe ich noch einen Job und kein Praktikum :(


--- Zitat ---Die Hälfte der für die Studie Befragten gab an, dass die Ergebnisse ihrer Arbeit fest in den Unternehmensablauf eingeplant waren - missbraucht als billige Arbeitskraft! Die Hälfte solcher "Angebote" ist sogar unbezahlt, wer Geld bekommt erhält durchschnittlich 600 Euro.
--- Ende Zitat ---

Das Problem ist, dass es viele mit sich machen lassen. Ich war da immer konsequent. Viele große Unternehmen planen Praktikanten ein und streichen volle Stellen :(

Die Stellen, die dann noch übrigen bleiben sind nicht gerade üppig bezahlt, häufig befristet etc.
Ich würde jedem raten nicht zu studieren. Viel Investition für wenig Gegenleistung.

Allerdings gibt es einige die sahnen richtig ab nach dem Studium. Aber die wissen eben wie es geht ;)

LG
Carinchen

TagX:

--- Zitat ---Original von Carinchen
Ich würde jedem raten nicht zu studieren.
--- Ende Zitat ---

Das würde ich nicht.
Warum hast du denn studiert? Um später abzusahnen? Also eigentlich sind die Gründe für ein Studium anderer Natur.

LG
TagX

Carinchen:

--- Zitat ---Das würde ich nicht.
--- Ende Zitat ---

Jedem das Seine...


--- Zitat ---Warum hast du denn studiert? Um später abzusahnen? Also eigentlich sind die Gründe für ein Studium anderer Natur
--- Ende Zitat ---

Ich habe in keinem Satz geschrieben, dass ich absahnen will...

Ich habe studiert, damit ich das beruflich machen kann, was mir Spaß macht und das ich später sorgenfrei leben kann.

Ich lasse jedem seine Erfahrung. Aber meine Meinung werde ich ja wohl noch sagen dürfen, lieber TAG X.

Oder hast Du nur aus rein altruistischen Gründen studiert oder wolltest Du deine Weisheit vervollkommen ;) ? Dafür wären mir wiederum Bafög-Rückzahlungen und Studiengebühren zu hoch. Aber, wie gesagt: Jedem das Seine!

VG
Carinchen

Magnus:

--- Zitat ---Original von Klassenkampf
...
Überhaupt hat man in dieser Gesellschaft das Gefühl, als wäre das Wort "Utopie" ein Unwort. Wer von einer anderen, besseren, edleren Gesellschaft träumt, wird als Utopist bezeichnet, was man schon beinahe als Beleidigung versteht. Das Primat des Kapitalismus, welchen man hierzulande als freien Markt bezeichnet, läßt keine Nebenideologien zu - dieses System legt sich selbst Absolutheitsanspruch auf. Utopisten sind also zwar Träumer, aber auch - und deshalb gilt es sie zu diskreditieren - absolutheitsuntergrabende Subjekte. So gilt: Utopisten und Defätisten stehen dem Kapitalismus entgegen.

...

--- Ende Zitat ---

Eine der zugelassenen Utopien für die Jugend ist die, ein Superstar werden zu können.

Natürlich geht es da nicht um ein utopisches Ganzes sondern um etwas individuelles, etwas egoistisches.

Vielleicht ist insgesamt zuviel Egoismus in der Gesellschaft

Oder zuwenig Zusammengehörigkeitsgefühl - mit wem auch?

Gehirnwäsche erfolgreich.

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