Autor Thema: Feminismus  (Gelesen 56515 mal)

Efeu

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Frauenrechte: Aktion & Petition 14.02.2013
« Antwort #30 am: 23:53:17 Di. 12.Februar 2013 »


Zitat
Indien: Petitionsübergabe in Berlin

Über 650.000 Menschen aus aller Welt haben - gemeinsam mit Ihnen - Namitas Petition zur Einführung von Gesetzesreformen hinsichtlich der schockierenden Vergewaltigungsfälle in Indien unterschrieben.

Diesen Donnerstag findet der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen „One billion rising” statt und erinnert daran, dass weltweit 1 Milliarde Frauen im Laufe ihres Lebens Gewalt erfahren.

Wir werden die Petition in Berlin für Namita Bhandare symbolisch vor tausenden gegen Gewalt tanzenden Menschen übergeben. Helfen Sie Namita, bis Donnerstag 700.000 Unterschriften zu sammeln? Dann teilen Sie jetzt die Petition auf Facebook oder leiten Sie die E-Mail unten an Freunde und Bekannte weiter. http://on.fb.me/12stJzV?utm_source=action_alert&utm_medium=email&utm_campaign=18102&alert_id=JqZnokbGXX_AiaQNvaONK

Sollten Sie vor Ort sein, laden wir Sie herzlich ein, ab 17 Uhr vor dem Brandenburger Tor mit zu tanzen und die Petitionsübergabe live mitzuverfolgen. Details zur Veranstaltung finden Sie hier:

http://www.onebillionrising.de/?utm_source=action_alert&utm_medium=email&utm_campaign=18102

Vielen Dank, dass Sie helfen, Maßnahmen zum Schutz von Frauen in Indien voranzutreiben.

Jeannette und das gesamte Change.org-Team



-------- E-Mail zum Weiterleiten an Freunde und Bekannte --------

Hallo,

ich habe die Petition "Indischer Präsident: Vergewaltigungen ein Ende setzen - #StopRapeNow!" unterzeichnet und möchte Dich um Deine Unterstützung bitten.

Unser Ziel ist es, 700.000 Unterschriften zu erreichen und damit wir das schaffen brauchen wir Deine Unterstützung.

Jetzt klicken, mehr über die Petition erfahren und unterschreiben:

www.change.org/indiens_tochter

Vielen Dank!
Zitat


ONE BILLION RISING

Jede 3. Frau weltweit war bereits Opfer von Gewalt, wurde geschlagen, zu sexuellem Kontakt gezwungen, vergewaltigt oder in anderer Form misshandelt.

Jede 3. Frau, das sind eine Milliarde Frauen (one billion), denen Gewalt angetan wird … ein unfassbares Gräuel.


Am 14. Februar 2013 läd der V-Day eine Milliarde Frauen dazu ein, raus zu gehen, zu tanzen und sich zu erheben, um das Ende dieser Gewalt zu fordern. Eine Milliarde Frauen – und Männer – überall auf der Welt. Wir zeigen der Welt unsere kollektive Stärke und unsere globale Solidarität über alle Grenzen hinweg. Zeig auch Du der Welt am 14. Februar 2013, wie EINE MILLIARDE aussieht. Am 14. Februar sieht sie aus wie eine REVOLUTION.
Macht alle mit!

http://www.onebillionrising.de
http://www.onebillionrising.de/obr-gebrauchsanleitung/

Zitat

Gegen sexuelle Verfügbarkeit in der Außenwerbung: Kinderschutz jetzt!




Kindern muss vermittelt werden, dass Frauen mehr sind, als hübsche Accessoires!
Weil Mächen und Jungen gleiches Recht auf ein gesundes Aufwachsen und vollkommene Wertschätzung Ihrer Persönlichkeit haben!



Lieber Deutscher Werberat,

Sie wollen uns vor Werbung schützen, in der „Frauen auf eine ständige sexuelle Verfügbarkeit“ reduziert werden. Werbung, die man bei Ihnen in diesem Sinne beanstandet, wird jedoch zu oft verteidigt, sie wäre doch nur ironisch gemeint, sie würde „mit einem Augenzwinkern“ arbeiten. Sie gehen dabei vom Eindruck eines „verständigen Durchschnittsverbrauchers“ aus.

Kinder sind keine „verständigen Durchschnittsverbraucher“! In der Außenwerbung muss von der Sicht von Kindern ausgegangen werden!

Kinder verstehen Ironie frühestens mit dem Schulalter. Darstellungen von überzogenen Geschlechterrollen treffen Kinder unvermittelt und direkt. Sie bekräftigen Klischees, denen sie auch in anderen Medien begegnen (Printwerbung, Musikvideos, Castingshows), vor denen Eltern ihre Kinder jedoch länger schützen können. Bilder sind mächtig, und die Außenwerbung in den Großstädten hat in den letzten Jahren bedeutend zugenommen. Gerade auf den Leuchtlitfaßsäulen und Leuchttableaus, auf dem Weg zur Kita und Schule, sollten Kinder vor einer „Reduzierung von Frauen auf eine ständige sexuelle Verfügbarkeit“ geschützt werden.

Das Problem ist, dass immer jüngere Kinder sich unwohl in ihrer Haut fühlen, sich extrem um ihr Aussehen sorgen und zu früh von der Werbung suggeriert bekommen, dass sexuelle Attraktivität von höchster Wichtigkeit sei.

Tun wir etwas dagegen: http://pinkstinks.de/petition/
www.petition-werberat.de

Pinkstinks ist eine Kampagne gegen Produkte, Werbeinhalte und Marketingstrategien, die Mädchen eine limitierende Geschlechterrolle zuweisen.
Diese „Pinkifizierung“ trifft Mädchen und Jungen gleichermaßen, und Pinkstinks möchte diesem Trend entgegenwirken. Wir werben für ein kritisches Medienbewusstsein, Selbstachtung, ein positives Körperbild und alternative weibliche Rollenbilder für Kinder.

ManOfConstantSorrow

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Re:Feminismus
« Antwort #31 am: 14:39:32 Do. 14.Februar 2013 »
Die Reaktionäre fressen Kreide.
Islamhasser, Rechtspopulisten und Faschisten haben hinzugelernt und benutzen emanzipatorische Begriffe und Argumente, wenn sie rassistischen Haß schüren wollen.

Gegen Menschen aus dem nordafrikanischen und arabischen Raum wird das Argument vorgetragen, sie würden Frauen unterdrücken und Schwulen nicht die gleichen Rechte zugestehen. Selbst das Kopftuch würde für die Unterdrückung von Frauen stehen. Dies von Schwulenhassern und Gegnern der Gleichberechtigung zu hören, ist schon absurd.

Wenn man dem Sinngehalt dieser Argumente nachgeht, wird es noch absurder. Es ist einfach lächerlich Europa oder speziell Deutschland als Hort von Freiheit und Gleichberechtigung zu sehen. Die Rechte von Lesben und Schwulen und die der Frauen sind hier gegen stärksten Widerstand erkämpft worden und die Kämpfe sind längst nicht an ihrem Ziel angelangt. Frauen werden noch bis zu 30 % schlechter bezahlt, haben kaum Zutritt zu Führungsetagen, usw. usf.. In Deutschland hat sich eine Resignation breitgemacht, es geht nicht nur ökonomisch für die Mehrheit bergab, es gibt auch starke Tendenzen uns die erkämpften Freiheiten zu nehmen. Die Reaktionäre kommen aus ihren Löchern gekrochen und Medien und Politik behandeln den greisen Führer der weltgrößten antidemokratischen, homophoben Organisation, deren Gegnerschaft zur Gleichberechtigung der Frau kein Geheimnis ist, wie einen Popstar oder Heiligen. kotz

Voller Elan und Sprengkraft sind jedoch die Bewegungen in der arabischen Welt, die nicht nur für politische Rechte und ökonomische Umverteilung, sondern auch für einen anderen Lebensstil kämpfen, der nicht von reaktionären Traditionen und der Macht alter Männer bestimmt wird.




Auch anderswo gibt es beeindruckende Kämpfe gegen reaktionäre gesellschaftliche Strukturen und Traditionen. Die in Indien ausgebrochenen Unruhen gegen die Unterdrückung der Frauen, haben bereits weitere asiatische Staaten erfaßt.




Wir sollten endlich die Vorstellung ablegen, unsere Lebensweise sei vorbildlich, "an dem deutschen Wesen soll die Welt genesen"...

Ich für meinen Teil hoffe, daß ein wenig frischer Wind aus diesen Regionen der Welt auch hierher weht.
Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

Eivisskat

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Re:Feminismus
« Antwort #32 am: 18:04:35 Do. 14.Februar 2013 »


http://www.onebillionrising.de/
http://onebillionrising.org/


Zitat
Indien bei Protestaktion "One Billion Rising" im Focus

Die Aktivistinnen des Projekts "One Billion Rising" (in etwa: Eine Milliarde erheben sich) haben Indien zum Schwerpunktland ihrer weltweiten Proteste gewählt. In Protestzügen, spontanen Happenings und bei Tanz- und Kunstaktionen machten die Teilnehmerinnen auf den Kampf gegen die Verachtung, Misshandlung und Vergewaltigung von Frauen aufmerksam.

Die Zahl eine Milliarde wurde in Anlehnung an eine UN-Studie gewählt, die davon ausgeht, dass weltweit eine Milliarde Frauen im Laufe ihres Lebens geschlagen oder vergewaltigt werden.

Die US-Autorin Eve Ensler, die das Buch "Vagina-Monologe" verfasste, ist eine der Initiatorinnen der Aktion "One Billion Rising". Die Veranstaltung wurde auf den Valentinstag verlegt, an dem in vielen Ländern die romantische Liebe gefeiert wird.

In Neu Delhi konnten die Organisatoren von "One Billion Rising" auf besonders hohen Zuspruch bauen, nachdem dort im Dezember eine 23-jährige Studentin Opfer einer Gruppenvergewaltigung wurde, an deren Folgen sie starb.

Zum Programm gehörte eine symbolische Beisetzung des Patriarchats und der Frauenverachtung in einer Trabantenstadt von Neu Delhi, Gurgaon. In Australien gab es Flash Mobs, in Singapur liefen Aktivistinnen mit schwarzen Ballons durch ein Kaufhaus, um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen.

Unterdessen offenbarte sich die Tochter des Sitar-Spielers Ravi Shankar als Opfer sexuellen Missbrauchs. Sie sei als Kind von einem Freund der Familie über Jahre "sexuell und emotional" missbraucht worden, sagte Anoushka Shankar in einer Videobotschaft auf dem Internetportal YouTube. Mit ihrem Bekenntnis will Shankar nach eigenen Angaben die weltweite Kampagne für Frauenrechte, "One Billion Rising" (in etwa: "Eine Milliarde erhebt sich"), unterstützen.

"Genug ist genug", sagte Shankar mit Blick auf die Gruppenvergewaltigung einer indischen Studentin im Dezember. Der Tod der jungen Frau hatte in Indien Entsetzen ausgelöst und eine öffentliche Debatte über die Rechte der Frauen entfacht.


http://de.nachrichten.yahoo.com/tochter-sitar-musiker-shankar-kind-missbraucht-100852831.html












Efeu

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Re:Feminismus
« Antwort #33 am: 14:37:07 So. 17.Februar 2013 »
Zitat
UPDATE - Indien: Alle Forderungen wurden gehört.

Heute sind es genau zwei Monate, seitdem eine junge Studentin in Delhi brutal vergewaltigt und getötet wurde. In den vergangenen acht Wochen haben sich über 650.000 Menschen - gemeinsam mit Ihnen - mit ihrer Unterschrift für politische Reformen für einen besseren Schutz von Frauen gegen Gewalt eingesetzt.

Im Rahmen des weltweiten Aktionstages ‘One Billion Rising’ am Valentinstag hat das Team von Change.org-Deutschland die Petition symbolisch an den indischen Präsidenten übergeben (siehe Foto oben). Vor dem Brandenburger Tor in Berlin hatten sich über 5.000 Menschen versammelt, um tanzend gegen die weltweite Gewalt an Frauen zu protestieren.

Namita Bhandares Petition hat einen wichtigen Prozess angestoßen. Die indische Regierung hat eine Kommission ins Leben gerufen, welche Empfehlungen erarbeitet, wie Geschlechtergerechtigkeit in Indien erreicht werden kann. Der Bericht der Kommission enthält alle sieben Forderungen der Petition und geht noch darüber hinaus. Er wurde zudem sehr schnell - in weniger als einem Monat - erstellt. Dies ist ein wichtiger Schritt, der auch dadurch möglich wurde, dass Sie alle unterschrieben haben.

Vielen Dank, dass Sie sich für die Sicherheit von Frauen weltweit eingesetzt haben.

Jeannette und das gesamte Change.org-Team

Zitat
Why are you a feminist?

because people are still asking that question
because women are payed less than men in approximately 99% of professions
because chris brown can still have a career after assaulting rihanna but miley cyrus takes her clothes off and there’s a huge scandal

because of this:


because currently it is estimated ten million more girls are out of education than boys (x)

because we’re expected to be mature but hairless like a child, in control but not bossy, sexy but not slutty and definitely not a prude, intelligent but not opinionated, independent but reliant on men, natural but look like the girl in the magazine etc etc

because being called a girl, a pussy or a bitch is an insult

because when i told my mum i refused to get anything less than a’s in my exams she told me it wasn’t ladylike to be so cocky

because my brother and 90% of my male friends think girls who wear revealing clothing are asking for rape

because every person who identifies as female should be allowed to choose if they want to get married, have kids, have a career, go to uni etc etc without expectations
[...]
because there are men out there whose job it is to make young girls feel like absolute shit about themselves just so they can sell the next best beauty product

because female masturbation isn’t considered normal whilst men can talk about their own penises for hours on end

beCAUSE OF ARTICLES LIKE THIS:
http://www.huffingtonpost.com/2013/11/18/clothing-guys-hate_n_4293315.html

because feminists are still seen as crazy lesbians who dont shave and some still feel like they have to defend themselves by claiming theyre not any of those things when in fact if i want to be a passionate lady who likes other ladies and cant be bothered to shave my legs every twenty minutes then thats my choice and if i want to be someone who wears make up and shaves and goes out partying then thats my choice and if i want to be a combination of the two or anything in between then thats. my. choice.

because i believe anyone who identifies as female is fucking badass and deserves the same rights as every privileged stuck up old white man sitting around and making laws about our bodies

because how can you not be

Quelle: http://scorsece.tumblr.com/post/77054985445/why-are-you-a-feminist

Efeu

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Re:Feminismus
« Antwort #34 am: 14:54:15 Fr. 22.Februar 2013 »
Zitat
Die Befugnis, zu vergewaltigen

Ich habe einen Artikel über eine junge Somalierin geschrieben, die brutal von Regierungssoldaten vergewaltigt wurde. Ihre Geschichte sollte auf die vielen grausamen Vergewaltigungen in ganz Somalia aufmerksam machen. Doch stattdessen hat die Regierung meinen Artikel benutzt, um ein Vergewaltigungsopfer zu inhaftieren, weil sie ‘den Staat beleidigt’ habe! Nur gemeinsam können wir dafür sorgen, dass die Vergewaltigungsepidemie durch Sicherheitskräfte in meinem Land ein Ende nimmt. Machen Sie mit!

Somalia: Kein Recht zur Vergewaltigung!
http://www.avaaz.org/de/petition/Somalia_No_Authority_to_Rape/


Liebe Freundinnen und Freunde,

mein Name ist Laila und ich bin Journalistin. Ich habe vor Kurzem einen Artikel über eine junge Frau geschrieben, die brutal von mehreren Regierungssoldaten in Somalia vergewaltigt wurde -- in der Hoffnung, dass ihre Geschichte auf die schreckliche Vergewaltigungsepidemie in Somalia aufmerksam machen würde. Stattdessen hat die Regierung meinen Artikel benutzt, um ein Vergewaltigungsopfer und einen Journalisten, der auch über die Ereignisse berichtet hatte, zu inhaftieren! Der Grund: Sie hättten ‘den Staat beleidigt’.

Vergewaltigung ist fürchterlich. Aber in dem Wissen vergewaltigt zu werden, dass die einzigen Behörden, die für Gerechtigkeit sorgen können, selbst die Vergewaltiger sind -- das hinterlässt ein erdrückendes Gefühl der Machtlosigkeit.
Doch gemeinsam können wir ihr Hoffnung geben: Ich habe diese globale Bürgerpetition auf der Internetseite von Avaaz gestartet, weil Somalias Regierung stark auf finanzielle Mittel von anderen Regierungen angewiesen ist. Dadurch kann die internationale Gemeinschaft Druck auf Somalias Politiker ausüben, damit sie aufhören, diese Ereignisse zu vertuschen und echte Reformen einleiten, um die Vergewaltigungen durch Sicherheitskräfte zu beenden.

Unsere Forderung könnte tatsächlich einen Wandel bewirken. Doch sie muss stark genug sein. Die UNO-Beauftragte Zainab Bangura hat uns gesagt, dass sie unsere Petition direkt an Geberländer und Somalias Präsidenten überreichen wird. Helfen Sie uns, indem Sie unterzeichnen und diese E-Mail weiterleiten -- lassen Sie uns den Frauen Somalias zeigen, dass sie nicht allein sind und dass niemand das Recht hat, sie zu vergewaltigen:

http://www.avaaz.org/de/petition/Somalia_No_Authority_to_Rape/

Der mutigen jungen Frau wurde vorgeworfen, ihre eigene Vergewaltigung durch Regierungsbeamte erfunden zu haben, bevor überhaupt ein Prozess stattfand. Dann weigerte sich der Richter, Zeugen zu vernehmen oder medizinische Beweise zu akzeptieren, die ihre Vergewaltigung bestätigten. Und sie ist nicht die Einzige: Ich habe hier mit zu vielen Frauen gesprochen, die in der ständigen Angst leben, erschossen oder vergewaltigt zu werden. Und das oftmals durch diejenigen, die eigentlich zu ihrem Schutz da sind.

Doch es besteht mehr Hoffnung für Somalia als je zuvor. In nur 18 Monaten hat das Land eine neue Verfassung bewilligt, einen neuen Präsidenten ausgewählt und gewinnt jetzt endlich den Kampf gegen Extremisten. Präsident Hassan Sheikh Mohamoud kann Maßnahmen ergreifen, um Frauen vor seinen eigenen Streitkräften zu beschützen, wenn wir ihm gemeinsam einen wichtigen Grund geben, gegen diese staatliche Gewalt vorzugehen.

Dem unschuldigen Vergewaltigungsopfer und dem Journalisten Abdiaziz Abdinur, der mit ihr gesprochen hat, droht ein Jahr im Gefängnis. Geldgeber haben großen Einfluss darauf, wie Somalias eigene Soldaten und Sicherheitskräfte mit Frauen umgehen. Unterzeichnen Sie meine Petition und leiten Sie diese E-Mail weiter, um einen Aufruf zu starten, der stark genug ist, um einen langfristigen Wandel in Somalia zu erreichen:

http://www.avaaz.org/de/petition/Somalia_No_Authority_to_Rape/

Die Avaaz-Gemeinschaft hat sich mutig dafür eingesetzt, Gewalt an Frauen weltweit zu stoppen. Nach dem tragischen Tod eines Vergewaltigungsopfers in Delhi, haben letzten Monat über eine Million von uns eine Petition unterzeichnet, um Gerechtigkeit und echte Veränderungen in Indien zu fordern. Und wir haben ermutigende Anzeichen von hohen Regierungsministern erhalten, dass sie unseren Aufruf beherzigen. Nun können wir unsere Bürgerstimmen in Somalia einsetzen, um das Land auf einen neuen Weg zu bringen.

Mit Hoffnung und Entschlossenheit,

Laila Ali, mit dem Team von Avaaz

*Laila ist eine britisch-somalische Journalistin in Nairobi

PS: Diese Petition wurde auf der neuen Avaaz-Webseite für Bürgerpetitionen gestartet. Sie können dort schnell und einfach eine Petition zu einem Thema starten, das Ihnen am Herzen liegt. Klicken Sie hier: http://avaaz.org/de/petition/start_a_petition/


WEITERE INFORMATIONEN:

Somalia - Vergewaltigungsopfer zu Gefängnisstrafe verurteilt (Spiegel)
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/somalia-vergewaltigungsopfer-zu-gefaengnisstrafe-verurteilt-a-881699.html

Ich bin schockiert, dass mein Bericht über Vergewaltigung in Somalia zur Inhaftierung eines angeblichen Opfers und eines Journalisten geführt hat (The Guardian) (Englisch)
http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2013/feb/05/jailing-somali-women-rape-affront-justice

UN besorgt über Vergewaltigungen in Somalia (Focus)
http://www.focus.de/politik/ausland/hunger-un-besorgt-ueber-vergewaltigungen-in-somalia_aid_654905.html

Somalia: Die Polizei muss Vergewaltigungsfälle untersuchen (HRW) (Englisch)
http://www.hrw.org/node/112472

Bei ihrem Treffen mit dem somalischem Präsidenten, sollte Clinton für Vergewaltigungsopfer Stellung nehmen (New York Times Blog) (Englisch)
http://kristof.blogs.nytimes.com/2013/01/16/in-meeting-with-somali-president-clinton-should-stand-up-for-rape-victims/

Somalische Regierung will Vergewaltigungsfälle in Angriff nehmen (Al Jazeera) (Englisch)
http://www.aljazeera.com/news/africa/2013/02/20132315946687205.html

Somalia: Freiberuflicher Journalist ist der Verunglimpfung einer staatlichen Institution schuldig befunden worden (Amnesty)
http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-009-2013-2/verurteilung?destination=node%2F5309

Efeu

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Re:Feminismus
« Antwort #35 am: 14:03:42 Do. 07.März 2013 »
Filmtipp: "KAIRO 678"



Zitat
Kairo 678

Erschütterndes Drama über sexuelle Gewalt in Ägypten Es ist eine alltägliche Szene, wie sie an jedem Tag fast überall auf der Welt vorkommt: Menschen drängeln sich in einem vollbesetzten Bus. Aber in diesem Bus, der im modernen Kairo verkehrt, lauern Männer, die bewusst die Nähe von Frauen suchen, um sie zu betatschen. Setzen sich die Frauen zur Wehr, wird der Vorwurf erhoben, sie hätten die Männer provoziert: Frauen als Freiwild, als Menschen zweiter Klasse. "Kairo 678" basiert auf den wahren Geschichten dreier Frauen, die sich auf verschiedene Weise gegen das Pascha­system auflehnten.

http://www.cinema.de/film/kairo-678,4836488.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Kairo_678

Trailer:
http://www.moviepilot.de/movies/kairo-678/trailer
Ein wirklich fesselnder Film, kann ich nur empfehlen!

Efeu

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Re:Feminismus
« Antwort #36 am: 18:08:10 Fr. 08.März 2013 »
Zitat
Kein "er", kein "sie": Schwedischer Kindergarten ohne Rollenklischees

Im Kindergarten "Egalia" vermeidet das Personal Wörter wie "er" und "sie" und spricht die 33 Kinder nicht als Jungen und Mädchen, sondern als "Freunde" an. Von der Farbe und Anordnung der Spielsachen bis zur Auswahl der Bücher ist alles bis ins Detail darauf ausgerichtet, dass die Kleinen nicht in Rollenklischees verfallen.
"Die Gesellschaft erwartet, dass Mädchen mädchenhaft, nett und hübsch sind und Jungen männlich, robust und offen", erklärt Lehrerin Jenny Johnsson. "'Egalia' bietet ihnen eine fantastische Möglichkeit zu sein, wer sie sein wollen."

http://www.t-online.de/eltern/kleinkind/id_47747468/kein-er-kein-sie-schwedischer-kindergarten-ohne-rollenklischees.html

In Schweden gibt es inzwischen auch geschlechterneutrale Spielzeugkataloge, was der weiteren Zementierung von Rollenklischees und geschlechtsspezifischem Schubladendenken Einhalt gebieten soll:
Zitat
„Wir zeigen nicht mehr automatisch die Puppen"

Eine Verkäuferin sagt, sie sehe in der Filiale keinen großen Unterschied zu früher, doch die Angestellten seien jetzt angehalten, ihre Kunden ohne Vorurteile zu beraten. „Wenn jemand nach einem Geschenk für ein fünfjähriges Mädchen fragt, zeigen wir demjenigen nicht automatisch die Puppen", sagt sie. „Stattdessen fragen wir erst, welche Interessen das Kind hat."

Die Versicherungskauffrau Malin Welin sucht mit ihrem zweijährigen Sohn nach Geschenken. Sie ist beeindruckt: „Es ist verblüffend, dass sie wirklich auf die Kunden gehört haben. Früher habe ich nicht gerne hier eingekauft, weil mir nicht gefiel, wie sie alles nach Jungs und Mädchen, blau und rosa getrennt haben", sagt sie.
[...]
Auch woanders setzen sich Einzelhändler mit diesem Thema auseinander. Anfang des Jahres hat die Londoner Kaufhauskette Harrods eine Filiale eröffnet, wo Spielzeuge nach Thema statt nach Geschlecht geordnet sind.

http://www.wallstreetjournal.de/article/SB10001424127887323401904578157282078474600.html

Zitat
Schwedische Spielzeugkette wirbt gendergerecht

Die schwedische Spielzeugkette „Top Toy“ hat ihren diesjährigen Weihnachtskatalog gendergerecht gestaltet. Während Mädchen dort unter anderem mit Autos und Spritzpistolen spielen, sind auf anderen Seiten Jungs zu sehen, die bügeln, kochen oder sich an einem Puppenhaus erfreuen.
[...]

Wirkliches Leben statt stereotypes Bild

„Wir wollen in unseren Katalogen zeigen, wie Jungen und Mädchen im wirklichen Leben spielen und nicht ein stereotypes Bild davon wiedergeben. Wenn beide, Mädchen und Jungen, in Schweden mit einer Spielzeugküche spielen möchten, dann wollen wir dieses Verhalten auch darstellen“

http://www.jungefreiheit.de/?id=154&type=98&tx_ttnews[tt_news]=91406&no_cache=1
http://www.chefduzen.de/index.php?topic=24458.msg261179#msg261179



Efeu

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Re:Feminismus
« Antwort #37 am: 13:30:37 Fr. 22.März 2013 »
Zitat
Alptraum im Paradies

Unfassbar! Ein Gericht auf den Malediven hat gerade ein 15-jähriges Vergewaltigungsopfer zu 100 Peitschenhieben verurteilt. Wenn wir den maledivischen Politikern mit Folgen für ihre kostbare Tourismus-Industrie drohen, können wir das Kind retten und diese Prügelstrafen stoppen. Lassen Sie uns eine Million Unterschriften sammeln und Anzeigen in Reisemagazinen und im Internet schalten:

http://www.avaaz.org/de/maldives_global/



Liebe Freundinnen und Freunde,

es ist kaum zu glauben -- ein 15-jähriges Vergewaltigungsopfer ist zu 100 öffentlichen Peitschenhieben verurteilt worden! Lassen Sie uns diesen Wahnsinn beenden, indem wir dort ansetzen, wo es der maledivischen Regierung richtig weh tut: Beim Tourismus.

Der Stiefvater des Mädchens soll sie über Jahre hinweg vergewaltigt und ihr Kind getötet haben. Nun sagt das Gericht, dass sie wegen “außerehelichen Geschlechtsverkehrs” ausgepeitscht werden muss! Der maledivische Präsident Waheed steht bereits unter weltweitem Handlungsdruck -- wir können ihn dazu zwingen, das Mädchen zu retten und das Gesetz zu ändern, damit anderen Opfern dieses grausame Schicksal erspart bleibt. Nur wenn wir jedes Mal dort einschreiten, wo solche Schandtaten passieren, können wir den Krieg gegen die Frauen stoppen.

Der Tourismus ist eine große Einnahmequelle für die maledivische Elite und die Minister. Lassen Sie uns diese Woche eine Million Unterschriften an Präsident Waheed sammeln und den Ruf der Inseln gefährden, indem wir schlagkräftige Anzeigen in Reisemagazinen und im Internet schalten, bis er einschreitet, um sie zu retten und dieses ungeheuerliche Gesetz abzuschaffen. Unterzeichnen Sie und leiten Sie diese E-Mail jetzt weiter, damit wir eine Million erreichen:

http://www.avaaz.org/de/maldives_global/

Die Malediven sind ein Urlaubsparadies. Doch für Frauen können sie die Hölle sein. Durch eine strenge Auslegung des Scharia-Rechts, werden Frauen und Kinder dort regelmäßig zu Peitschenhieben und Hausarrest verurteilt, wenn sie des außerehelichen Geschlechtsverkehrs oder des Ehebruchs für schuldig befunden werden. Es sind fast immer die Frauen, die bestraft werden, und nicht die Täter. Jede dritte Frau zwischen 15 und 49 Jahren ist körperlich oder sexuell missbraucht worden -- doch kein Einziger Vergewaltiger wurde in den letzten drei Jahren verurteilt.

Wenn wir diesen Kampf gewinnen, können wir Frauen überall helfen. Denn die maledivische Regierung bewirbt sich gerade für eine hochrangige Menschrechtsposition in der UNO - auf einer Plattform für Frauenrechte! Die weltweite Empörung hat Präsident Waheed bereits dazu gezwungen, gegen das Urteil des 15-jährigen Mädchens Einspruch zu erheben. Doch das ist nicht genug. Extremisten in seinem Land werden ihn dazu zwingen, weitere Reformen zu verwerfen, wenn die weltweite Aufmerksamkeit schwindet. Lassen Sie uns den Malediven sagen, dass sie ihren Ruf als romantisches Urlaubsziel aufs Spiel setzen, wenn sie ihre Einstellung zu Frauen und die entsprechenden Gesetze nicht ändern.

Wenn genug von uns die Stimmen erheben, können wir Präsident Waheed und seine Abgeordneten dazu bringen, den Extremisten die Stirn zu bieten. Der Präsident ist aufgrund dieser tragischen Geschichte bereits in der Defensive -- lassen Sie uns diesen Augenblick nutzen, um weitere schreckliche Ungerechtigkeiten gegenüber Mädchen und Frauen zu verhindern. Unterzeichnen Sie die Petition und leiten Sie sie weiter:

http://www.avaaz.org/de/maldives_global/

Avaaz-Mitglieder haben sich oft dafür eingesetzt, den globalen Krieg gegen Frauen zu stoppen. In Afghanistan haben wir zum Schutz eines Mädchens beigetragen, das den Mut gehabt hat, über ihre schreckliche Vergewaltigung zu sprechen; in Honduras haben wir einheimischen Frauen dabei geholfen, gegen ein Gesetz anzukämpfen, unter dem Frauen verhaftet werden könnten, wenn sie die Pille danach nehmen. Setzen wir uns jetzt für die Frauen auf den Malediven ein!

Mit Hoffnung und Entschlossenheit,

Jeremy, Mary, Nick, Alex, Ricken, Laura, Michelle und das ganze Avaaz-Team


WEITERE INFORMATIONEN

Vergewaltigtes Mädchen erhält 100 Peitschenhiebe (Focus Online)
http://www.focus.de/panorama/welt/scharia-auf-den-malediven-vergewaltigtes-maedchen-erhaelt-100-peitschenhiebe_aid_929887.html

Malediven: Regierung will Auspeitschung eines 15-jährigen Mädchens verhindern (Amnesty International)
http://www.amnesty.de/2013/3/11/malediven-regierung-will-auspeitschung-eines-15-jaehrigen-maedchens-verhindern

Vergewaltigungsopfer bestraft, von maledivischer Justiz im Stich gelassen (Minivan news, Malediven) (Englisch)
http://minivannews.com/society/raped-victims-punished-failed-by-law-in-the-maldives-53760

Laut Justizstatistiken stellen Frauen 90 Prozent der wegen Ehebruchs Verurteilten dar (Minivan news, Malediven) (Englisch)
http://minivannews.com/politics/judicial-statistics-show-90-percent-of-those-convicted-for-fornication-are-female-44605

Kuddel

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Re:Feminismus
« Antwort #38 am: 16:58:34 Do. 04.April 2013 »

Efeu

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Re:Feminismus
« Antwort #39 am: 21:23:53 Mo. 06.Mai 2013 »


Efeu

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Re:Feminismus
« Antwort #40 am: 10:37:09 Mo. 08.Juli 2013 »
Zitat
An der Seite von Malala: Für ein Recht auf Bildung - Meine Petition für Mädchen

Vor 2 Wochen starben 14 Mädchen - weil sie zur Schule gehen wollten. Fordern Sie JETZT mit mir die UN auf, das selbst gesteckte Ziel, bis 2015 jedem Kind den Zugang zu Bildung zu ermöglichen, dringend umzusetzen.

https://www.change.org/de/Petitionen/an-der-seite-von-malala-für-ein-recht-auf-bildung

Vor zwei Wochen, am 15. Juni, wurden vierzehn Mädchen in Pakistan ermordet, weil sie zur Schule gehen wollten. Viele Menschen kennen meine Geschichte, doch jeden Tag kämpfen Kinder für ihre Bildung. Das Grundrecht auf Bildung ist in vielen Ländern in Gefahr.

Wir müssen das jetzt ändern und dazu brauche ich Ihre Hilfe.

Sie können mir sowie Mädchen und Jungen überall auf der Welt helfen. Fordern Sie jetzt mit mir die Generalversammlung der Vereinten Nationen auf, neue Lehrer, Schulen und Bücher zu finanzieren und das selbst gesteckte Ziel, bis 2015 jedem Kind den Zugang zu Bildung zu ermöglichen, dringend umzusetzen.

https://www.change.org/de/Petitionen/an-der-seite-von-malala-für-ein-recht-auf-bildung

Am 12. Juli feiere ich meinen 16. Geburtstag und ich werde an diesem Tag die Petition persönlich dem UN-Generalsekretär Ban Ki Moon überreichen.

Ich bin dem Terrorismus zum Opfer gefallen, nachdem ich mich öffentlich für die Bildung von Mädchen ausgesprochen habe. Diese unschuldigen Mädchen, die in Pakistan getötet wurden, hatten nichts mit Politik am Hut. Sie wollten einfach nur mithilfe von Bildung ihr Leben selbst in die Hand nehmen.

Wenn wir Veränderungen anstoßen wollen, wenn wir Fortschritt und Entwicklung wollen, wenn wir die Bildung von Mädchen wollen, sollten wir uns zusammenschließen. Wir sollten nicht warten. Wir sollten jetzt handeln.

Bitte stehen Sie an meiner Seite und unterstützen Sie mich für ein weltweites Recht auf Bildung.

Vielen Dank,
Malala

https://www.change.org/de/Petitionen/an-der-seite-von-malala-für-ein-recht-auf-bildung

Achtung: Falls der Link zur Petition nicht funktioniert, bitte einfach komplett kopieren und in die Adresszeile einfügen, dann sollte es gehen. Irgendwie verhaut es mir jedes Mal automatisch die url (liegt vielleicht am "ü"), sorry! ???
Hoffe das hält euch nicht vom Unterzeichnen ab ;)

Efeu

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Re:Feminismus
« Antwort #41 am: 15:46:27 Fr. 12.Juli 2013 »
Zitat
Ermordet, weil sie zur Schule gehen

Wegen ihrer Bildungskampagne, haben die Taliban die 15-jährige Malala niedergeschossen. Doch sie hat überlebt und seitdem kämpft sie dafür, dass alle Mädchen in Pakistan eine Schulbildung erhalten. Morgen hält sie eine Rede bei der UNO, um Entscheidungsträger darum zu bitten, jedem Kind auf der Welt eine Schulbildung zu ermöglichen -- ein durchaus erreichbares Ziel. Stehen wir ihr zur Seite, indem wir Bildung für alle fordern:

https://secure.avaaz.org/de/every_child_in_school_global/

An den UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und weltweite Entscheidungsträger:

"Wir stehen Malala zur Seite und bitten Sie dringend darum, schnell zu handeln, um die globale Bildungskrise zu bekämpfen. Alle Regierungen und internationale Organisationen müssen die notwendigen Finanzmittel und Maßnahmen bereitstellen, um den 57 Millionen Kindern, die derzeit nicht zur Schule gehen können, eine Schulbildung zu ermöglichen. Die UNO hat sich das Ziel gesetzt, jedem Kind bis 2015 eine Schulbildung zu ermöglichen und wir haben nicht mehr viel Zeit, um dieses Ziel zu erreichen."




Liebe Freundinnen und Freunde,

die jungen Studentinnen waren auf dem Nachhauseweg von einer Universität in Pakistan, als Terroristen ihren Schulbus bombardierten und 14 von ihnen am lebendigen Leibe verbrannten. Die Überlebenden wurden ins Krankenhaus gebracht, wo eine weitere Bombe explodierte, die ihre Freunde und die Krankenpfleger, die zur Hilfe heilten, verletzte.

Manchmal treten aus solch düsteren Momenten die hellsten Lichter hervor. Angesichts dieses Horrors, hat die 15-jährige Malala den Mut gehabt, sich für die Schulbildung von Mädchen in Pakistan einzusetzen. Letztes Jahr wurde sie dafür in den Kopf geschossen, doch sie hat überlebt und mit der Unterstützung von fast einer Million Avaaz-Mitgliedern konnte sie die pakistanische Regierung zu Maßnahmen bewegen, um Mädchen in Pakistan in die Schule zu schicken!

Sie geht sogar noch einen Schritt weiter. Am Freitag hält Malala eine Rede bei der UNO, um ein neues globales Ziel vorzuschlagen: Jedes Kind auf der Welt in die Schule zu schicken. Ihre Forderung ist durchaus erreichbar -- Experten sagen, dass es etwa soviel kosten würde wie zwei Atomkraftwerke! Zeigen wir weltweiten Entscheidungsträgern in den nächsten 24 Stunden, dass Millionen von uns Malala in ihrem Handlungsaufruf unterstützen und dabei, den Schrecken der Taliban in einen riesigen Hoffnungsschimmer zu verwandeln: Bildung für alle zu erreichen.

http://www.avaaz.org/de/every_child_in_school_global/

Malala wird dem UN-Generalsekretär am Freitag unsere Stimmen übergeben und gemeinsam mit zahlreichen Jugendvertretern aus aller Welt den UN-Sicherheitsrat auffordern, in einer Resolution die globale Bildungskrise anzuerkennen und darin konkrete Schritte aufzulisten, um eine Schulbildung für alle zu ermöglichen. Dann helfen wir ihnen, die Botschaft an Hauptstädte auf der ganzen Welt weiterzuleiten, bis die Regierungen die nötigen Schecks ausstellen und die politischen Maßnahmen ergreifen.

Hier sind die Grundzüge des Plans:

- Gleichberechtigung für Mädchen und marginalisierte Jugendliche zu garantieren, denen der Zugang zu Bildung besonders schwer gemacht wird
- konsequente Schulungen für Lehrer ermöglichen
- Die Finanzmittel für Schulbildung ausweiten, durch höhere Beiträge von Geberländern, und alle Länder dazu zu bringen, ihre Ausgaben gezielter darauf auszurichten, Lücken zu schließen und sicherzustellen, dass jedes Kind mindestens 9 Jahre Schulbildung erhält.

Jedem Kind eine Schulbildung zu ermöglichen klingt vielleicht utopisch. Doch es ist absolut machbar -- mit einer leichten Erhöhung der internationalen Finanzmittel um 26 Milliarden Dollar. Dies wird sich in der Zukunft positiv auf den Frieden und den Wohlstand auf der Welt auswirken. Nutzen wir diesen Moment und diesen Impuls, um es möglich zu machen:

http://www.avaaz.org/de/every_child_in_school_global/

Als Malala niedergeschossen wurde, ist unsere Gemeinschaft zur Hilfe geeilt und hat dazu beigetragen, eine effektive Strategie zu entwickeln, um ihr Anliegen zu fördern. Wir haben eng mit dem UNO-Sondergesandten für Bildung, Gordon Brown, zusammengearbeitet, um die pakistanische Regierung dazu zu drängen, ein Stipendienprogramm anzukündigen, um alle Kinder in die Schule zu schicken. Lassen Sie uns das noch einmal machen und sorgen wir dafür, dass Malalas Zauber auf der ganzen Welt seine Wirkung zeigt.

Mit Hoffnung und Entschlossenheit,

Mia, Diego, Ricken, Alex, Anne, Dalia, Pascal, Wen-Hua und das ganze Avaaz-Team

PS - Viele Avaaz-Kampagnen werden von Mitgliedern gestartet. Starten Sie jetzt Ihre eigene, zu irgendeinem Thema -- ob regional, national oder global: http://www.avaaz.org/de/petition/start_a_petition/


WEITERE INFORMATIONEN

Viele Studentinnen bei Anschlag auf Bus getötet (Süddeutsche Zeitung)
http://www.sueddeutsche.de/politik/attentate-in-pakistan-viele-studentinnen-bei-anschlag-auf-bus-getoetet-1.1697304

Malala Yousafzai: Taliban-Opfer spricht vor Vereinten Nationen (Spiegel Online)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/malala-yousafzai-soll-vor-uno-sprechen-a-895372.html

Taliban-Opfer Malala darf vor den UN sprechen (Die Welt)
http://www.welt.de/politik/ausland/article115422034/Taliban-Opfer-Malala-darf-vor-den-UN-sprechen.html

Einschnitte bei Hilfsmitteln gefährden Schulbildung für Millionen von Kindern (Huffington Post) (Englisch)
http://www.huffingtonpost.co.uk/pauline-rose/education-aid-reductions-jeopardise-schooling_b_3413691.html

Einschitte bei Hilfsmitteln für Primärschulbildung gefährden das Milleniumsziel für Bildung (The Guardian) (Englisch)
http://www.guardian.co.uk/global-development/2013/jun/11/drop-aid-primary-schools-mdg-risk

Bildung für Alle - Globaler Monitoring-Bericht (UNESCO) (Englisch)
http://www.unesco.org/new/en/education/themes/leading-the-international-agenda/efareport/

Die Jugend-Resolution: Die Bildung, die wir wollen (Englisch)
http://www.worldwewant2015.org/node/352851

Gordon Brown: Malala kämpft weiterhin für Mädchenbildung in Pakistan (The Daily Beast) (Englisch)
http://www.thedailybeast.com/articles/2013/06/17/gordon-brown-malala-s-fight-for-girls-education-in-pakistan-continues.html


Zitat
Verfolgen Sie meine Rede vor der UN

Aus meinem tiefsten Inneren: Danke! Danke, dass Sie mein Herzensanliegen unterstützen.

350.000 Menschen haben meine Petition bereits auf Change.org unterstützt und überall auf der Welt sprechen sich Menschen für unser Ziel aus: kein Kind mehr ohne Bildung. Vielen herzlichen Dank! Es ist mir eine Ehre, den Vereinten Nationen heute Ihre Unterschrift zu übergeben.

In wenigen Stunden werde ich die Petition gemeinsam mit dem ehemaligen britischen Premierminister und jetzigen UN-Sonderbeauftragten für Bildung, Gordon Brown, übergeben.

Ich werde dem Generalsekretär Ban-Ki Moon sagen, wie wichtig Bildung für Mädchen und Jungen weltweit ist. Wie Kinder jeden einzelnen Tag für ihr Recht auf Bildung kämpfen. Wir müssen ihnen helfen.

Sie können meine Rede live ab 15:30 Uhr auf http://www.aworldatschool.org/page/s/updates verfolgen.

Sie können zudem helfen, unsere Kampagne weiter zu verbreiten.

Klicken Sie hier, um jetzt einen Tweet an die UN zu senden:
https://twitter.com/intent/tweet?original_referer=https://twitter.com/about/resources/buttons&source=tweetbutton&text=Heute%20ist%20%23MalalaDay.%20Ich%20unterst%C3%BCtze%20Malala%20%26%20@aworldatschool:%20%E2%80%9EF%C3%BCr%20ein%20Recht%20auf%20Bildung.%22%20@UN%20bitte%20h%C3%B6ren%20Sie%20auf%20Malala%20%26%20handeln%20Sie!

Ihr Engagement wird helfen, die Welt zu verändern.

Vielen Dank,

Malala

Efeu

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Re:Feminismus
« Antwort #42 am: 14:56:37 Do. 22.August 2013 »
Zitat
Stoppt den frauenfeindlichen Knebelplan

In Afghanistan wollen reaktionäre Gesetzgeber Familienmitglieder gesetzlich davon abhalten, als Zeugen auszusagen. Dadurch könnte die häusliche Misshandlung von Frauen und Mädchen noch weiter voranschreiten. Doch einige mutige Politiker wehren sich dagegen und sagen, dass unser Einsatz entscheidend sein könnte! Unterzeichnen und verbreiten Sie jetzt die Petition, um afghanische Frauen zu unterstützen.

https://secure.avaaz.org/de/justice_for_afghan_women_loc/

Im Alter von 12 Jahren wurde Sahar Gul verkauft und zwangsverheiratet. Fortan lebte sie in einem Haus des Schreckens. Weil sie die Prostitution verweigerte, fesselte die Familie ihres Mannes sie im Keller, schlug sie mit glühenden Eisenstangen, ließ sie fast verhungern und riss ihr die Fingernägel aus.

Die Haftstrafe ihrer Peiniger wurde auf ein bloßes Jahr reduziert und nun sind sie wieder auf freiem Fuß! Doch es kommt noch schlimmer: Das Unterhaus des afghanischen Parlaments hat gerade ein Gesetz verabschiedet, das es Familienmitgliedern von Peinigern verbieten würde, vor Gericht auszusagen. Das würde unzählige Kinder und Frauen daran hindern, Gerechtigkeit zu erfahren.

Wir haben nur wenige Tage, um diesen Angriff auf Frauenrechte zu stoppen. Das Oberhaus hat in der Vergangenheit frauenfeindliche Gesetze abgewehrt und hochrangige Beamte sagen, dass die Avaaz-Gemeinschaft helfen könnte, das Gesetz noch vor der Abstimmung zu stoppen. Unterzeichnen Sie jetzt die dringende Petition -- wenn wir 1 Million Unterschriften erreichen, starten wir vor Ort eine riesige Medien-Kampagne, mit der wir entscheidende Senatoren solange ins Visier nehmen, bis der Vorschlag verworfen wird:

https://secure.avaaz.org/de/justice_for_afghan_women_loc/

Im Kindesalter wurde Sahar Gul von ihrem Bruder für 5.000 US-Dollar an eine Familie verkauft, die sie fürchterlich misshandelt hat. Bei ihrer Rettung war sie von der Folter so geschwächt, dass sie nur in einer Schubkarre aus ihrem Kellerloch herauskam. Letztes Jahr erhielten ihre Peiniger 10-jährige Haftstrafen, doch nun sind sie freigesprochen worden.

Frauenrechtsgruppen in Afghanistan sind über den Angriff auf die Rechte von Frauen bestürzt und haben Sahar Guls Fall aktiv unterstützt. Sie wollen dafür sorgen, dass es Verwandten nicht verboten wird, gegen die Peiniger der Opfer auszusagen. Wenn wir uns jetzt diesen mutigen Frauen anschließen, können wir den afghanischen Politikern zeigen, dass die ganze Welt den Afghaninnen zur Seite steht.

Sahar Gul geht nun zur Schule und baut ihr Leben wieder auf -- ihr Traum ist es, irgendwann die Leitung einer Frauenrechtsorganisation zu übernehmen. Mit ihrem Mut und ihrer Stärke verkörpert sie die Hoffnung, dass Frauen und Mädchen in Afghanistan, und überall auf der Welt, eine bessere Zukunft haben können. Helfen wir ihr dabei, ihre Träume zu erfüllen, indem wir afghanische Politiker dazu bringen, Frauen zu beschützen, anstatt sie zu bestrafen.

https://secure.avaaz.org/de/justice_for_afghan_women_loc/

Aktivisten für die Rechte afghanischer Frauen und mutige Missbrauchsopfer haben sich immer wieder für Menschenrechte stark gemacht. Und über die Jahre hinweg haben Avaaz-Mitglieder ihnen konsequent zur Seite gestanden. Lassen Sie uns das erneut tun.

Mit Hoffnung und Entschlossenheit,

Luis, Alaphia, Alex, Ricken, Bissan, Mais und das ganze Avaaz-Team


PS - Viele Avaaz-Kampagnen werden von Mitgliedern gestartet. Es geht ganz einfach - klicken Sie hier, um ihre eigene Petition zu irgendeinem Thema zu starten. Ob regional, national oder global: http://www.avaaz.org/de/petition/start_a_petition/


WEITERE INFORMATIONEN

Peiniger der 15-jährigen Sahar sollen freikommen (Die Welt)
http://www.welt.de/politik/ausland/article118019060/Peiniger-der-15-jaehrigen-Sahar-sollen-freikommen.html

Mehr Gewalt gegen afghanische Frauen: 15-Jährige schwer gefoltert (N-TV)
http://www.n-tv.de/politik/15-Jaehrige-schwer-gefoltert-article5112251.html

Situation von Frauen in Afghanistan: Wegen Unmoral in den Knast (Taz)
http://www.taz.de/!116580/

Afghanistan: Frauenrechte in Gefahr (Arte)
http://videos.arte.tv/de/videos/afghanistan-frauenrechte-in-gefahr--7560238.html

Karzai: Bei Frauenrechten versagt? (Open Democracy, Englisch)
http://www.opendemocracy.net/5050/massouda-jalal/karzai-legacy-of-failure-on-afghan-womens-rights

Freiheit für drei Peiniger Sahar Guls (Guardian, Englisch)
http://www.guardian.co.uk/world/2013/jul/11/afghan-judges-free-sahar-guls-torturers

Afghanistan: Zunehmende Rückschritte für Frauen (Human Rights Watch, Englisch)
http://www.hrw.org/news/2013/07/16/afghanistan-escalating-setbacks-women

Neue Hürden für Frauenrechte in Afghanistan (Global Post, Englisch)
http://www.globalpost.com/dispatches/globalpost-blogs/rights/womens-rights-face-new-obstacles-afghanistan


Efeu

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Re:Feminismus
« Antwort #43 am: 03:12:17 Sa. 02.November 2013 »
Zitat
Die womöglich schlechteste Strafe für Vergewaltiger?

Die 16jährige Liz wurde von einer Gruppe Männer so brutal vergewaltigt, dass sie nun im Rollstuhl sitzt. Doch es kommt noch schlimmer -- anstatt die Peiniger festzunehmen, ließ die Polizei sie lediglich den Rasen vor der Wache mähen und ließ sie dann frei! Der Vorfall hat in Kenya Bestürzung hervorgerufen. Frauenrechtsgruppen bitten uns nun, mit einem globalen Aufschrei Gerechtigkeit zu fordern. Sorgen wir dafür, dass nicht noch mehr Kinder das Leid von Liz ertragen müssen. Unterzeichnen Sie jetzt und verbreiten Sie die Aktion:

http://www.avaaz.org/de/justice_for_liz_loc/


Liebe Freundinnen und Freunde,

die 16jährige Liz war gerade auf dem Nachhauseweg von der Beerdigung ihres Großvaters, als sie von sechs Männern überfallen und abwechselnd vergewaltigt wurde. Dann warfen sie ihren bewusstlosen Körper in eine 6 Meter tiefe Latrinengrube. Die Strafe für die Täter? Die Polizei forderte sie auf, vor der Wache Rasen zu mähen und ließ sie dann frei!

Die Geschichte von Liz hat in Kenia für Bestürzung gesorgt. Politiker und Polizei stehen nun unter Handlungsdruck. Doch Frauenrechtsgruppen in Kenia sagen, dass sich nichts ändern wird, wenn nicht weltweite Aufmerksamkeit auf die Regierung gelenkt wird. Sie bitten uns dringend um Hilfe, damit Liz Gerechtigkeit erfährt -- und ihr Fall einen Wendepunkt in der kenianischen Vergewaltigungs-Epidemie hervorruft.

Bislang ist niemand zur Rechenschaft gezogen worden -- weder die Vergewaltiger, noch die Polizei. Doch heute ändern wir das. Setzen wir uns gemeinsam für Liz ein, bevor ihre Peiniger und die Polizei sich davonmachen. Klicken Sie unten, um Gerechtigkeit für Liz zu fordern und weitere Mädchen vor solchen Gewaltakten zu schützen:


http://www.avaaz.org/de/justice_for_liz_loc/

Laut der Mutter des Mädchens sind die Vergewaltiger nach ihrer Freilassung zu Liz nach Hause gekommen, um sie zu verspotten. Sie verhielten sich, als stünden sie über dem Gesetz -- und hatten guten Grund zu der Annahme. Aufgrund lächerlicher bürokratischer Auflagen hat die Polizei den Fall von Liz als 'Angriff' eingetragen und die Mutter gebeten, sie zu 'säubern'. Dadurch sind wichtige forensische Beweise zerstört worden. Während Liz nun im Rollstuhl sitzt, sind ihre Peiniger auf freiem Fuß.

Der Fall von Liz ist nur die Spitze des Eisbergs. In Kenia sind zwei Drittel aller Schülerinnen und die Hälfte aller Schüler sexuell missbraucht worden. Dieses Jahr hat ein historisches Urteil eines kenianischen Gerichtshofes entschieden, dass die Polizei ihrer Arbeit unzulänglich nachkommt und sie aufgefordert, Kenias strenge Gesetze gegen Vergewaltigung zu vollstrecken. Vergewaltigungen sind überall illegal, doch zu oft werden die Gesetze von den Männern, die unsere Töchter beschützen sollten, einfach nicht durchgesetzt. Der Fall von Liz bietet Anlass, das zu ändern.

Die Polizei behauptet, nicht ausreichend Geld oder Schulungen zu haben, um die Gesetze zu vollstrecken. Doch es bedarf nicht viel Schulung, um zu wissen, dass Rasenmähen keine Strafe für Vergewaltigung ist. Wenn wir dazu beitragen können, dass die Peiniger und die Polizei zur Rechenschaft gezogen werden, können wir einen Präzedenzfall schaffen, der die Polizei dazu zwingt, Vergewaltigungen wie ernsthafte Verbrechen und nicht wie Ordnungswidrigkeiten zu behandeln. Unterzeichnen Sie jetzt, um Gerechtigkeit für Liz zu fordern und dazu beizutragen, Gewalt an Mädchen zu beenden.


http://www.avaaz.org/de/justice_for_liz_loc/

Avaaz-Mitglieder haben sich auf der ganzen Welt gegen Vergewaltigung eingesetzt -- erst kürzlich haben wir Indiens Regierung dazu gebracht, eine milliardenschwere landesweite Aufklärungskampagne zu dem Thema zuzusagen. Auch wenn wir nicht rückgängig machen können, was Liz passiert ist, können wir zumindest dafür sorgen, dass es nicht wieder geschieht. Machen wir uns an die Arbeit.

Voller Hoffnung und Entschlossenheit,

David, Anne, Sam, Bissan, Oli, Ricken, Emily und das ganze Avaaz-Team

PS: Liz ist ein Pseudonym, das ihr von der Zeitung, die ihre Geschichte bekannt gemacht hat, gegeben und seither weitgehend benutzt wurde. Bei dem abgebildeten Mädchen handelt es sich nicht um Liz.



WEITERE INFORMATIONEN:

Vergewaltiger des Mädchens aus Busia auf freiem Fuß (The Daily Nation, Englisch)
http://www.nation.co.ke/lifestyle/DN2/When-rapists-go-scot-free/-/957860/2022572/-/skd9s8z/-/index.html

Justizirrtum bei brutaler Vergewaltigung rückt Kenias Polizei ins Rampenlicht (Sabahi Online, Englisch)
http://sabahionline.com/en_GB/articles/hoa/articles/features/2013/10/18/feature-02

Polizei beendet Untersuchung zu Vergewaltigung (The Daily Nation, Englisch)
http://www.nation.co.ke/news/Police-wrap-up-probe-into-girls-gang-rape/-/1056/2035702/-/format/xhtml/-/4rdyo/-/index.html 

Nach wichtiger Entscheidung zu Vergewaltigungen richten sich alle Augen auf Kenias Polizei (Globe and Mail, Englisch)
http://www.theglobeandmail.com/commentary/after-kenyas-landmark-rape-decision-all-eyes-fall-on-the-police/article13545136/

Kenianische Vergewaltigungsopfer fordern Kompensierung (IWPR, Englisch)
http://iwpr.net/report-news/kenyan-rape-victims-seek-compensation

Efeu

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Re:Feminismus
« Antwort #44 am: 14:38:10 Mo. 13.Januar 2014 »
Zitat
Sie musste ihren Vergewaltiger heiraten -- wenige Tage bis zur großen Abstimmung!

Die 16-jährige Amina Filali wurde vergewaltigt, geschlagen und gezwungen, ihren Peiniger zu heiraten. Sie brachte sich um, weil Vergewaltiger unter Marokkos Strafrecht ihre minderjährigen Opfer heiraten dürfen. Nach jahrelangen Reformaufrufen könnte in wenigen Tagen über das brutale Gesetz abgestimmt werden! Ehren wir Amina, indem wir dafür sorgen, dass solche Tragödien sich nicht wiederholen.

http://www.avaaz.org/de/forced_to_marry_her_rapist_f/

Die 16-jährige Amina Filali wurde vergewaltigt, geschlagen und gezwungen, ihren Peiniger zu heiraten. Dann brachte sie sich um — der einzige Weg, sich den Fängen ihres Vergewaltigers und des marokkanischen Rechts zu entziehen. Zusammen mit marokkanischen Aktivisten setzen wir uns seit Jahren gegen diese Gesetzesvorschrift ein und nun ist der Sieg zum Greifen nah. Noch diese Woche könnte eine Abstimmung endlich dafür sorgen.
 
Durch Artikel 475 des marokkanischen Strafrechts können Vergewaltiger Anklagen und lange Haftstrafen vermeiden, indem sie ihr Opfer heiraten, sofern es minderjährig ist. Für die Opfer ist dies ein Alptraum und für Amina wurde er wahr. Hunderttausende von uns haben Druck auf das Parlament ausgeübt und nun ist eine Abstimmung zur Aufhebung der Heirats-Vorschrift in Sicht. Insider sagen, dass sie mit Sicherheit gekippt werden würde, sollte die Abstimmung stattfinden. Mit einem letzten Anstoß können wir genau dafür sorgen.

Zur Zeit berichten die Medien kaum über das Thema und die Politiker werden nicht zur Vernunft gedrängt. Wenn wir 1 Million Stimmen erreichen, schalten wir Anzeigen in den Zeitungen, die die Abgeordneten lesen. Dann versammeln wir uns gemeinsam mit marokkanischen Aktivisten und einem Meer pinker Luftballons um das Parlament, als Symbol für die massive globale Resonanz. Erweisen wir Amina diese Ehre und sorgen dafür, dass solche Tragödien sich nicht wiederholen. Klicken Sie unten, um mitzumachen:

http://www.avaaz.org/de/forced_to_marry_her_rapist_f/

Nachdem Amina brutal vergewaltigt wurde, hat ihre Familie den Behörden in ihrem Heimatort Larache den Fall gemeldet. Doch anstatt den Vergewaltiger zu verklagen, hat das Gericht ihm angeboten, sein Opfer zu heiraten — und Aminas Familie hat zugestimmt. Nach ihrem Selbstmord haben Avaaz-Mitglieder den trauernden Eltern zur Seite gestanden, gemeinsam mit marokkanischen Aktivisten fast 800.000 Reformaufrufe überreicht und für internationale Schlagzeilen gesorgt. Die Regierung versprach Veränderungen, doch nichts geschah — bis jetzt.

Artikel 475 ist nicht das einzige Hindernis für Frauenrechte in Marokko. Doch er ist zu einem starken Symbol für die Problemlage geworden. Die Regierung verspricht schon seit 2006, umfassende Gesetze gegen Gewalt an Frauen zu verabschieden und Artikel 475 zu kippen. Doch es tat sich nichts und unterdessen wurden die Leben weiterer Mädchen zerstört.
 
Endlich wendet sich die Sache zum Guten — der Justizausschuss hat den problematischsten Teil des Artikels gestrichen und den Gesetzesentwurf zur Abstimmung ans Unterhaus weitergeleitet. Wenn das Thema behandelt wird, ist es sehr wahrscheinlich, dass in Marokko ein neues Gesetz in Kraft tritt und Amina endlich eine Form der Gerechtigkeit erfährt. Diese Abstimmung ist der erste, wichtige Schritt hin zu echten Reformen, für die Frauenrechtsgruppen in Marokko schon so lange kämpfen. Besiegeln wir den Deal zum Artikel 475, um zu fordern, dass Gesetze die Rechte von Frauen nicht untergraben, sondern beschützen:

http://www.avaaz.org/de/forced_to_marry_her_rapist_f/

Sei es in Afghanistan, Indien, Japan oder Kenia — zusammen mit Menschen aus aller Welt kämpfen Avaaz-Mitglieder mit vereinten Kräften für Frauenrechte. Setzen wir uns heute gemeinsam für Amina Filali ein und dafür, dass aus ihrer Geschichte ein Hoffnungsschimmer entspringt.

Mit Hoffnung und Entschlossenheit,

Dalia, Antonia, Emma, Marie, Rewan, Alex, Ricken und das ganze Avaaz-Team

PS - Viele Avaaz-Kampagnen werden von Mitgliedern gestartet! Starten Sie jetzt Ihre eigene, zu irgendeinem Thema. Ob regional, national oder global:
http://www.avaaz.org/de/petition/start_a_petition/


Weitere Informationen:

Protest gegen Zwangsehe in Marokko (Taz)
http://www.taz.de/!90064/

Der Selbstmord von Amina Filali erschüttert Marokko (Zeit.de)
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-04/marokko-zwangsehe-amina

Marokkanerin begeht nach Zwangsheirat Selbstmord (Focus)
http://www.focus.de/panorama/welt/eheschliessung-mit-vergewaltiger-marokkanerin-begeht-nach-zwangshe...

Marokko könnte Vergewaltigungsabschnitt im Strafgesetzbuch aufheben (Al Jazeera) (Englisch)
http://america.aljazeera.com/articles/2014/1/8/morocco-set-to-repealcontroversialrapelaw.html

Selbstmord eines Teenagers: Abgeordnete zu Gesetzesänderungen aufgefordert (Bloomberg) (Englisch)
http://www.bloomberg.com/news/2014-01-09/morocco-mps-ask-to-end-rapist-marriage-law-after-teen-suici...

Marokko protestiert gegen Vergewaltigungs-Gesetz (BBC) (Englisch)
http://www.bbc.co.uk/news/world-africa-17416426