Autor Thema: Elektronische Gesundheitskarte  (Gelesen 14979 mal)

Eivisskat

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Elektronische Gesundheitskarte
« am: 08:08:43 Do. 29.September 2011 »
Zitat
Was die neue Patientenkarte kann – und was nicht

Umstritten, aber der Einstieg des Gesundheitswesens in die digitale Welt. Alle Versicherten bekommen jetzt die Gesundheitskarte.

Hamburg/Berlin.  Um die elektronische Gesundheitskarte ist ein erbitterter Streit geführt worden. Doch der FDP-Gesundheitsminister Daniel Bahr ::) ::) ::) führt sie jetzt über die gesetzlichen Krankenkassen für alle 70 Millionen dort versicherten Menschen ein – dabei hatte die FDP die digital auslesbare Karte mit Foto des Versicherten ursprünglich bekämpft.

Der Datenschutz sei nicht gewährleistet, polterte die FDP im Bundestagswahlkampf 2009. Doch im Schutze der öffentlichen Begeisterung für die deutsche Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika brachte Bahr ein Gesetz auf den Weg, das die Karte nun nach Jahren der Planung auf den Weg bringt. Allerdings ist es eine abgespeckte Version.

Die Patientendaten sind auch nicht auf der Karte, sondern können später mit einer Online-Anbindung mithilfe der Karte als Schlüssel ausgelesen werden. Im Moment befinden sich nur die wichtigsten Angaben zur Person und zum Versichertenstatus auf der elektronischen Gesundheitskarte. Sie soll mit dem Foto auch den vielfach festgestellten Missbrauch verhindern helfen.

Die Gesundheitskarte ist ein Projekt, das alle gesetzlich Versicherten und ihre Arbeitgeber über die Beiträge bezahlen. Die komplette Ausstattung der knapp 70 Millionen Versicherten mit den Karten kostet nach Angaben des Kassenverbands rund 139 Millionen Euro.

Die Ausstattung der 154.000 Ärzte und Psychotherapeuten und der 54.000 Zahnärzte sowie der knapp 2100 Krankenhäuser mit Lesegeräten kostet rund 156 Millionen Euro.

Hinzu kommen Ausgaben für die Information der Versicherten, die Beschaffung der Fotos und den Kartenversand. Zu den Kosten für die Ausgabe der Karten und Geräte kommt die Entwicklung des Projekts. Die Gematik, die Betreibergesellschaft von Kassen, Ärzten und Kliniken, kostete bisher rund 300 Millionen Euro, allein 2009 und 2010 waren es jeweils rund 30 Millionen Euro.

Nach internen Berichten sind die Kosten erheblich höher. So hat unter anderem der Chaos Computer Club Sicherheitsmängel nachgewiesen und eine vertrauliche Studie über die angeblich wahren Kosten veröffentlicht:  http://www.ccc.de/de/elektronische-gesundheitskarte

Trotz der verheerend verlaufenen Tests sind die Versicherten nach Umfragen positiv gegenüber der Karte eingestellt.

weiter:
http://www.abendblatt.de/politik/article2042342/Was-die-neue-Patientenkarte-kann-und-was-nicht.html


Zitat

Ich will keine eGK, was kann ich tun?

Nach § 291 Absatz 2 müssen die neuen elektronischen Gesundheitskarten über ein Lichtbild des Versicherten verfügen. Stellt der Versicherte seiner Krankenkasse kein Lichtbild zur Verfügung, darf die Krankenkasse laut Gesetz keine eGK ausstellen.

Allerdings kann der Arzt die Behandlung verweigern bzw. eine Privatrechnung ausstellen, wenn man keine gültige Versichertenkarte vorweisen kann. Solange man über eine gültige Karte verfügt, gibt es aber keinen Grund, der Krankenkasse ein Foto zur Verfügung zu stellen.

Wer dringend eine neue Karte benötigt, kann probieren, beim Foto seiner Kreativität freien Lauf zu lassen.>:D  Es gibt keine gesetzliche Vorgabe, wie das Foto ausgestaltet sein muß – auch wenn die Krankenkassen das gern behaupten.


http://www.ccc.de/de/elektronische-gesundheitskarte

 

Pfiffi

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Re:Elektronische Gesundheitskarte
« Antwort #1 am: 10:36:10 Do. 29.September 2011 »
Da werde ich mir mal einen schönen "Avatar" als Passbild überlegen.
Jeder kennt den "Dreisatz", welcher ist davon bei den JCs anzuwenden?

JC Dreisatz: Warum?  Wo steht das? Alles nur schriftlich!!

Hartzmann

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Re:Elektronische Gesundheitskarte
« Antwort #2 am: 18:48:00 Do. 09.Mai 2013 »
Zitat
Was die neue Patientenkarte kann – und was nicht

Umstritten, aber der Einstieg des Gesundheitswesens in die digitale Welt. Alle Versicherten bekommen jetzt die Gesundheitskarte.

Hamburg/Berlin.  Um die elektronische Gesundheitskarte ist ein erbitterter Streit geführt worden. Doch der FDP-Gesundheitsminister Daniel Bahr ::) ::) ::) führt sie jetzt über die gesetzlichen Krankenkassen für alle 70 Millionen dort versicherten Menschen ein – dabei hatte die FDP die digital auslesbare Karte mit Foto des Versicherten ursprünglich bekämpft.

Der Datenschutz sei nicht gewährleistet, polterte die FDP im Bundestagswahlkampf 2009. Doch im Schutze der öffentlichen Begeisterung für die deutsche Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika brachte Bahr ein Gesetz auf den Weg, das die Karte nun nach Jahren der Planung auf den Weg bringt. Allerdings ist es eine abgespeckte Version.

Die Patientendaten sind auch nicht auf der Karte, sondern können später mit einer Online-Anbindung mithilfe der Karte als Schlüssel ausgelesen werden. Im Moment befinden sich nur die wichtigsten Angaben zur Person und zum Versichertenstatus auf der elektronischen Gesundheitskarte. Sie soll mit dem Foto auch den vielfach festgestellten Missbrauch verhindern helfen.

Die Gesundheitskarte ist ein Projekt, das alle gesetzlich Versicherten und ihre Arbeitgeber über die Beiträge bezahlen. Die komplette Ausstattung der knapp 70 Millionen Versicherten mit den Karten kostet nach Angaben des Kassenverbands rund 139 Millionen Euro.

Die Ausstattung der 154.000 Ärzte und Psychotherapeuten und der 54.000 Zahnärzte sowie der knapp 2100 Krankenhäuser mit Lesegeräten kostet rund 156 Millionen Euro.

Hinzu kommen Ausgaben für die Information der Versicherten, die Beschaffung der Fotos und den Kartenversand. Zu den Kosten für die Ausgabe der Karten und Geräte kommt die Entwicklung des Projekts. Die Gematik, die Betreibergesellschaft von Kassen, Ärzten und Kliniken, kostete bisher rund 300 Millionen Euro, allein 2009 und 2010 waren es jeweils rund 30 Millionen Euro.

Nach internen Berichten sind die Kosten erheblich höher. So hat unter anderem der Chaos Computer Club Sicherheitsmängel nachgewiesen und eine vertrauliche Studie über die angeblich wahren Kosten veröffentlicht:  http://www.ccc.de/de/elektronische-gesundheitskarte

Trotz der verheerend verlaufenen Tests sind die Versicherten nach Umfragen positiv gegenüber der Karte eingestellt.

weiter:
http://www.abendblatt.de/politik/article2042342/Was-die-neue-Patientenkarte-kann-und-was-nicht.html


Zitat

Ich will keine eGK, was kann ich tun?

Nach § 291 Absatz 2 müssen die neuen elektronischen Gesundheitskarten über ein Lichtbild des Versicherten verfügen. Stellt der Versicherte seiner Krankenkasse kein Lichtbild zur Verfügung, darf die Krankenkasse laut Gesetz keine eGK ausstellen.

Allerdings kann der Arzt die Behandlung verweigern bzw. eine Privatrechnung ausstellen, wenn man keine gültige Versichertenkarte vorweisen kann. Solange man über eine gültige Karte verfügt, gibt es aber keinen Grund, der Krankenkasse ein Foto zur Verfügung zu stellen.

Wer dringend eine neue Karte benötigt, kann probieren, beim Foto seiner Kreativität freien Lauf zu lassen.>:D  Es gibt keine gesetzliche Vorgabe, wie das Foto ausgestaltet sein muß – auch wenn die Krankenkassen das gern behaupten.


http://www.ccc.de/de/elektronische-gesundheitskarte

 

Ich benutze nach wie vor die alte. Hat noch keiner was gesagt. In die neue hab ich eine anderes Foto von einem totem Bruder reingepflanzt. Notfalls soll ja auch noch ein Warmmachgerät nützliche Dienster erweisen. Hab ich bei meinem neuen Bunzelreisepass auch so gemacht. Man darf es nur nicht zu lange drinlassen sonst gibts Schmorflecken die können das bemerken. Aber Ausreden hab ich immer gute bei der Hand. LG Karlo

Eivisskat

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Re:Elektronische Gesundheitskarte
« Antwort #3 am: 19:13:31 Mo. 03.Februar 2014 »
Zitat
Gutachten: Die elektronische Gesundheitskarte ist illegal

Die Ärzte werfen den Krankenkassen schwerwiegende Versäumnisse vor. Die neue elektronische Gesundheitskarte verstoße gegen den Datenschutz und sei im Grunde genommen nutzlos.

Hamburg/Berlin Es ist ein Desaster für den Datenschutz und eine Pleite für das deutsche Gesundheitswesen. Die neue elektronische Gesundheitskarte (eGK), die nach Angaben der gesetzlichen Krankenkassen mittlerweile zwischen 55 und 60 Millionen Bürger besitzen, ist offenbar nutzlos.

 Weil die Kassen darauf verzichtet haben, die Fotos zu prüfen, kann sie nicht eingesetzt werden wie geplant.

http://www.abendblatt.de/politik/article124502451/Gutachten-Die-elektronische-Gesundheitskarte-ist-illegal.html

 ;)

dagobert

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Re:Elektronische Gesundheitskarte
« Antwort #4 am: 20:13:18 Mo. 03.Februar 2014 »
Zitat
Gutachten: Die elektronische Gesundheitskarte ist illegal

Die Ärzte werfen den Krankenkassen schwerwiegende Versäumnisse vor. Die neue elektronische Gesundheitskarte verstoße gegen den Datenschutz und sei im Grunde genommen nutzlos.

Hamburg/Berlin Es ist ein Desaster für den Datenschutz und eine Pleite für das deutsche Gesundheitswesen. Die neue elektronische Gesundheitskarte (eGK), die nach Angaben der gesetzlichen Krankenkassen mittlerweile zwischen 55 und 60 Millionen Bürger besitzen, ist offenbar nutzlos.

 Weil die Kassen darauf verzichtet haben, die Fotos zu prüfen, kann sie nicht eingesetzt werden wie geplant.

 ;)
Das Märchen vom Fachkräftemangel ist wohl doch kein Märchen. ;D
Diese Geschichte erinnert mich an das SG-Urteil, wonach JC aus Datenschutzgründen keine VV versenden dürfen.

Das System Deutschland ist krank und geht vor die Hunde.

Eivisskat

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Re:Elektronische Gesundheitskarte
« Antwort #5 am: 20:14:21 Fr. 07.Februar 2014 »
Zitat
Der gläserne Patient - In Großbritannien wird es bald eine zentrale Datenbank für alle medizinischen Daten geben - mit Hintertüren für Polizei und Behörden

Schon vor Jahren wurde gewarnt ("Das ist gesellschaftlicher Verfall"), dass Großbritannien auf dem besten Weg ist, zu einem Überwachungsstaat zu werden. Dem scheint man jetzt noch näher zu kommen.

Ab Mai wird es eine zentrale Datenbank für alle medizinischen Informationen über Patienten des nationalen Gesundheitssystems NHS geben. Die medizinischen Daten der ganzen Nation werden dann an einem Ort bei dem Health and Social Care Information Centre (HSCIC) digital gespeichert sein.

Und wie der Guardian erfahren hat, werden die Polizei und andere Behörden darauf ohne einen richterlichen Beschluss zugreifen können.

Eine ähnliche Entwicklung droht auch in Deutschland, wenn nach der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte auch die elektronische Gesundheitsakte kommen sollte.

http://www.heise.de/tp/artikel/40/40944/1.html

Just B U

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Re:Elektronische Gesundheitskarte
« Antwort #6 am: 14:26:31 Mi. 12.Februar 2014 »
Zitat
Sonntag, 9. Februar 2014
Ungeprüfte Fotos kompromittieren das gesamte Sicherheitskonzept des Mammut-Projektes

"Elektronische Gesundheitskarte ist illegal" titelten die Medien letzte Woche. Und das jetzt vom Ärztenachrichtendienst änd veröffentlichte KBV-Gutachten im Volltext ist ja hochinteressant. (pdf, Quelle änd)

Die Frage ist, warum ist die Identitätsprüfung bei der Ausgabe der elektronischen Gesundheitskarte durch die Kassen eigentlich wichtig?

Ungeprüfte Fotos kompromittieren das gesamte Sicherheitskonzept des Mammut-Projektes

Sozialdaten im Gesundheitswesen dürfen nur online versendet werden, wenn der Sicherheitsstandard des Verfahrens den Sicherheitsbedarf „hoch“ oder „sehr hoch“ erfüllt. Bei Sicherheitsbedarf „hoch“ oder „sehr hoch“ ist immer der Authetifizierungs - Prozess für den Nachweis der digitalen Identität so zu erstellen: Es ist mindestens eine belastbare Bestätigung der Identität beim Ausstellen von Identifikationskarten durch eine vom Benutzer unabhängige Instanz notwendig oder das persönliche Erscheinen des Benutzers bei einer vertrauenswürdigen Stelle mit Vorlage eines amtlichen Ausweisdokumentes.

Das geschieht aber nicht! Diese Richtlinien sind die Grundlage für die gesamte Sicherheitsarchitektur der elektronischen Gesundheitskarte, schon 2004 festgelegt in der B4health Studie, die im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit damals die Grundlagen für das Gesamtprojekt gelegt hat. Auch die EU Kommission, vertreten durch Kommissarin Viviane Reding hat das auf Anfrage von 2 deutschen CDU-EU Parlamentariern 2011 verlangt. Da die Krankenkassen nur das ungeprüfte Papier- oder Upload Verfahren verwendet haben (Versicherter schickt irgendein Foto , jemand unterschreibt oder übers Internet wird ein Bild hochgeladen welches wie auch die Unterschrift nicht geprüft wird) haben sie im Grunde inzwischen an ca. 60 Millionen Versicherte ungültige Behandlungsausweise ausgestellt die den Sicherheitsanforderungen nicht entsprechen. A[/color

Auf keinen Fall kann man damit ein Versichertenstammdatenmanagement in den Arztpraxen einführen, geschweige denn kann man diese Karten als Zugangsschlüssel oder Träger für sensible Patientenakten oder Notfalldatensätze verwenden. Die notwendigen Sicherheitskriterien sind nicht erfüllt worden. Aber die neuen Karten kosten pro Stück 10 Mal so viel wie die bisherigen KVKs.

Arztpraxen am Onlinegängelband der Kassen

Ziel des Milliardenprojektes ist weiterhin der Aufbau eines großen Zwangsnetzes, an welches sich alle Teilnehmer des Gesundheitswesens anschließen müssen, Ärzte, Apotheker, Kliniken, Psychologen, Physiotherapeuten, Masseure, Pflegedienste, die Liste lässt sich beliebig erweitern.

Der nächste geplante Schritt ist der Zwangsanschluss aller Arztpraxen und Kliniken an die Server der Krankenkassen. Kassen und Gesundheitskonzerne wünschen mit politischer Unterstützung aus unterschiedlichen Interessen heraus in den Besitz der kostbaren Daten zu gelangen.

Sachargumente der hauptbetroffenen Ärzte und Patienten spielen dabei keine Rolle. Im Gegenteil. Ärzte und Patienten sollen von Kassen gesteuert werden. Ziel ist der abstrakte leitliniengesteuerte Patientenpfad.
Der freiberufliche Arzt, der die Behandlung für seinen Patienten nach medizinischen Gesichtspunkten entscheiden kann, wird mit diesem Übergewicht der Krankenkassen irgendwann keine Chance mehr haben.





Zitat
Dienstag, 11. Februar 2014
Elektronische Gesundheitskarte: Ärzte sind keine Hilfspolizisten

In einer Pressemitteilung erklärt die Freie Ärzteschaft e.V. am 11.2.2014 :

Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) steht mit dem Rücken zur Wand. Nach Bekanntwerden des vernichtenden Rechtsgutachtens der Kassenärztlichen Bundesvereinigung ist die neue Karte als Versicherungsnachweis gescheitert und stellt ein Sicherheitsrisiko für Patienten und Ärzte dar. Das erklärte die Freie Ärzteschaft (FÄ) am Montag in Essen. "Dass die Karten als Schlüssel zu hochsensiblen Patientendaten gar nicht geeignet sind, weil die Kassen die Identität der Versicherten nicht prüfen, war bisher nur Insidern bekannt. Nun ist diese Bombe geplatzt", teilte Wieland Dietrich, Vorsitzender der FÄ, mit.

Der Umgang mit individuellen Sozial- und Medizindaten erfordere einen sehr hohen Sicherheitsstandard. Wie bei der Ausstellung eines Personalausweises müsse beim Ausstellen der eGK jeder Bürger zum Nachweis seiner Identität persönlich und zweifelsfrei authentifiziert werden. Das sei 2004 auch Grundlage für das eGK-Projekt gewesen. Die Krankenkassen hätten dies aber systematisch versäumt.

"Mit diesen ungeprüften Karten können die Ärzte auch keine Versichertenstammdaten abgleichen, denn die Identität des Trägers ist nicht sicher", erläuterte Dietrich. "Und Personalausweise ständig zu überprüfen, ist keine ärztliche Aufgabe." Erstens seien Ärzte nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs keine Beauftragten der Krankenkassen – also auch keine Hilfspolizisten. Zweitens ändere die Prüfung des Personalausweises nichts an einem falschen Inhaber der elektronischen Gesundheitskarte. "Wenn die Zuordnung der Person zur Karte nicht stimmt, bleibt die Karte in jedem Fall ein Sicherheitsrisiko – für den falschen Träger hinsichtlich seiner Gesundheit, für den Arzt in Sachen Haftung."


Weiter:
http://www.stoppt-die-e-card.de/index.php?/archives/233-Ungepruefte-Fotos-kompromittieren-das-gesamte-Sicherheitskonzept-des-Mammut-Projektes.html#comments

Die Dummheit der Einen ist die Macht der Anderen.
Je dümmer u. desinteressierter die Einen desto mächtiger die Anderen.

Hätte man den christlichen Klerus mit der gleichen Vehemenz verteidigt, wie Teile der Linken das heute mit dem islamischen tun, hätte die Aufklärung nie stattgefunden.
Seyran

Just B U

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Re:Elektronische Gesundheitskarte
« Antwort #7 am: 13:31:51 So. 22.November 2015 »
....So, die ersten wären dann soweit:

Zitat
Die Niederlande haben auch sowas wie die Gesundheitskarte und eine nationale Datenbank mit den Patientenakten. Die Geheimdienste wollen jetzt Zugriff darauf haben. Um uns alle zu schützen, versteht sich.

http://www.zorgictzorgen.nl/oud-chef-mivd-wil-inzage-in-elektronische-patientendossiers-bij-terrorismebestrijding/

http://blog.fefe.de/?ts=a8aeb78b


Wer kann holländisch?
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Hätte man den christlichen Klerus mit der gleichen Vehemenz verteidigt, wie Teile der Linken das heute mit dem islamischen tun, hätte die Aufklärung nie stattgefunden.
Seyran

Tante Maria

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Re:Elektronische Gesundheitskarte
« Antwort #8 am: 10:57:54 Di. 29.Dezember 2015 »
http://www.zorgictzorgen.nl/oud-chef-mivd-wil-inzage-in-elektronische-patientendossiers-bij-terrorismebestrijding/  

  Ehemaliger Chef DISS wird die elektronische Patientenakte zur Bekämpfung des Terrorismus zu inspizieren
secret-205646_640

Am Montag 16. November war der Pfau-Programm (VARA), der ehemalige Direktor des Militärgeheimdienstes und Sicherheitsdienstes (DISS) Pieter Cobelens Gast. Mit ein paar anderen Gästen der tragischen Ereignisse in Paris diskutiert erfolgte 72 Stunden früher. Verknüpfung von elektronischen Patientenakten zu anderen Datenbanken findet es im Rahmen der Bekämpfung des Terrorismus notwendig. Sein Beitrag zur Diskussion dauert von 7 38. Min Sek. bis 11 min. 16sec. in der Sendung. (Siehe den Link in der ersten Zeile). Dies waren alarmierend Manifestationen von jemand aus der Ecke der Sicherheitskräfte, die sich nicht nur als harten Worte nach einer Reihe von Angriffen abzuweisen. Seine Worte haben tiefere Bedeutung und haben erhebliche Konsequenzen. Eine weitere Analyse.


War

In der Sendung fragt Jeroen Pauw zu Cobelens: ". Wie lange ist es her war" Es beginnt mit der Bemerkung, dass es in Afghanistan spielte mit der Absicht, halten den Krieg gibt, und dass die Niederlande den Terrorismus auch dann gefolgt und kämpft in Mali. Ohne weitere Nachfrage Cobelens Pfau fährt fort: "Wir haben alles, um mit dem Zeug und Ressourcen haben wir zu tun ... .Wir müssen unsere analytische Kapazität und Datenbanken wir miteinander verknüpfen zu verwenden. ..Data Wir speichern große Vakuumbeutel sollten wir verschlüsseln (Scramble) und der Schlüssel lag mit dem Minister ... ..Data wir in Niederlande gibt, müssen wir miteinander zu verknüpfen. Wenn es notwendig ist, müssen Daten von der Sozialversicherungsbank (SVB), elektronische Patientenakte, Kreditkarte und Reise. "Abschließend sagt er, statt Schraube und manipulative:" Unsere kollektive Sicherheit ist wichtiger als meine Privatsphäre. Wenn ich tot bin, habe ich nichts in meinem Privatleben. " Ich werde später gesondert zurückkommen.

 EPD / LSP

Wenn Cobelens sprechen hier über die elektronische Patientenakte, dann wird er wahrscheinlich nicht nur auf Antrag der medizinischen Daten von Sicherheitsdienstleistungen in den einzelnen Gesundheitsdienstleister oder Krankenhäuser gerichtet. Es wäre eine zeitraubender Vorgang, wenn die unmittelbare Gefahr und dann nicht wirklich praktikabel sein. Vor allem, wenn er sich bezieht, ist aus meiner Sicht die Verwendung von Sicherheitskräften der Einrichtungen durch die LSP (LSP) angeboten. Schließlich ist es für die Beratung von Dateien über das LSP ist egal, wo sich eine Datei befindet, es zu konsultieren. Wo er in der Tat fragt ist zweifach: das Hinwegsetzung von professionellen und eine Hintertür (Backdoor) zu einem national-Betriebssystem. De facto, wäre es dann an eine niederländische Version des Patriot Act zu gehen. Die Patientenakte, ob sie auf Papier oder elektronisch aufgezeichnet werden, hat nur ein Ziel, nämlich die Gründung der Anamnese und Behandlung einer Person, um eine weitere medizinische Versorgung dort zurückgreifen. Es ist nicht für die Regierungen oder Sicherheitsdienstleistungen erfasst.

SVB

Die SVB Cobelens Daten bezieht sich auf Daten über die Suwinet konsultiert werden. Es handelt sich um eine ganze Reihe von (Regierung) Dienstleistungen verbunden ihre Datenbanken in der Betrugsbekämpfung. Er nennt diesen Körper hier ist auffällig. Formal können Sicherheitsbehörden keinen Zugang finden Sie hier. In der Praxis jedoch Suwinet erscheint als leaky als Sieb und vieles mehr Menschen und Unternehmen Zugang zu den Diensten mit der Suwinet als wünschenswert und überhaupt vereinbart verbunden. Praktisch würde ein Dienst wie DISS kann es ohne großen Aufwand, wenn, wie das in Zusammenhang mit der Privatsphäre unerwünscht sein kommen.

Konflikt der Pflichten

Wenn ein Arzt in irgendeiner Weise durch seine berufliche Know würde sehr ernste Gefahr für Personen oder Gesellschaft zu sein, dann ist es, dass Arzt ziemlich unabhängig und nicht durch Zwang der Sicherheit mit den zuständigen Behörden kontaktieren, um diese Tatsache zu melden. Der Arzt kann dann rufen einen Konflikt der Pflichten. Wissend, dass Sicherheitskontrolle möchte und könnte medizinische Aufzeichnungen gehen früh oder spät zu Lasten der Patientenversorgung, da Betreuer gehen anders in Bezug auf die Erfassung von Daten in ihren Systemen . Die Tatsache, dass dezentrale elektronische Patientenakte vorhanden und es gibt auch ein landesweites System-Funktionen, um Dateien unabhängig von der Position der Quelle zu prüfen, rechtfertigt Gene Ausmaß, und den Zugriff auf Patientenakten.

Zwei Wahlen

Cobelens legte die Rechtfertigung für die Gewährung zusätzlicher Schwerpunkt auf Privatsphäre mit der Feststellung, dass er nichts über sein Privatleben, wenn er tot ist. Im Grunde sagt er zu seinem Publikum zwei Möglichkeiten: aufgeben oder die Privatsphäre oder Tod. Dies ist eine äußerst manipulative Art der Argumentation. Entscheidungen betreffen in der Regel nicht bieten eine Dichotomie aber wissen, haben in der Regel mehr Möglichkeiten als der Autor. Die Wahl dieser beiden Möglichkeiten ist absichtlich gemacht, um die Debatte in der Gesellschaft gegenüber der Öffnung der Datenbanken, einschließlich medizinischer lenken. Was nicht durch die normalen politischen Mitteln zu arbeiten versucht nun, über eine Diskussion zu desinfizieren.

Ausrichtung

Die Art, wie Herr Cobelens betrieben in Pfau kann gesehen werden, wie durch einen Ansatz auf Privatsphäre haften und insbesondere, die ärztliche Schweigepflicht zunehmend in Frage zu stellen in der Gesellschaft dargestellt. Ein Betätigungskopf des AIVD oder MIVD wird nicht an einem solchen Programm erwartet. Ein ehemaliger Direktor kann jedoch leicht lüften Angelegenheiten zugunsten dieser Dienstleistungen. Die meisten will "Menschen" uns glauben machen, dass die Privatsphäre ist tot, und jetzt der medizinischen Privatsphäre. Nichts ist weniger wahr. Eine Gesellschaft, in der jeder mit einem Schleppnetz durch eine Vielzahl von Datenbanken können plötzlich verdächtig bombardiert werden ist nicht eine freie Gesellschaft.

Datenschutz ist, was Folkert Jensma, Rechts Herausgeber des NRC Handelsblad, einmal genannt: das Recht, in der Lage, die Vorhänge zu schließen.

WJ Jongejan

wjjongejan LSP, Privatsphäre, EPD, Suwinet, DISS, SVB 2 Kommentare
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2 Responses to "Der ehemalige Chef DISS wird die elektronische Patientenakte bei der Bekämpfung inspizieren Terrorismus"


Tdirium - 23. November 2015 um 09:57 Uhr
Nichts gelernt aus der "unsere" jüngeren Geschichte? Die Nazi-Bastards A ** Löcher wurden die Daten aus der gespeicherten Datenbank missbraucht thathave die Religion aller Menschen in den Niederlanden in den 1940er Jahren! Diese schreckliche Schlussfolgerung muss angezeigt! Bitte kämpfen gegen sie! Wir verkauften unsere Bürgerrechte, unsere Freiheit!

Antworten

Hans Nobel - 19. November 2015 um 17:02 Uhr
Sharp und sehr relevant Analyse, wie die Regierung könnte unsere freie Gesellschaft / für Unterdrückung und Unfreiheit unter dem Deckmantel einer "guten Sache" ausgetauscht.

Lassen Jongejan und mit anderen Alarm Köpfen kümmern und darauf achten, damit wir effektiv verhindern Terroristen immer noch mit, um unsere Freiheit und Privatsphäre zu töten punkten.

Rudolf Rocker

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Re:Elektronische Gesundheitskarte
« Antwort #9 am: 11:36:26 Di. 29.Dezember 2015 »
Zitat
Jetzt drei Geschmacksrichtungen von Opt-in-Einverständniserklärungen für die LSP-NutzungMedInt: verwerfliche Nutzung von medizinischen Daten
???

dagobert

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Re:Elektronische Gesundheitskarte
« Antwort #10 am: 12:29:46 Di. 29.Dezember 2015 »
Translated by google?



Edit:
Fefe hat das etwas kürzer formuliert:
Zitat
Die Niederlande haben auch sowas wie die Gesundheitskarte und eine nationale Datenbank mit den Patientenakten. Die Geheimdienste wollen jetzt Zugriff darauf haben. Um uns alle zu schützen, versteht sich.
http://blog.fefe.de/?ts=a8aeb78b

Just B U

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Re:Elektronische Gesundheitskarte
« Antwort #11 am: 14:39:01 Sa. 02.Januar 2016 »
....ähm....mir erschließt sich jetzt der Sinn der letzten Postings nicht wirklich...spez. Dagoberts und T. Marias nicht.... ::)

Die online-Übersetzungsmaschinen - zumindest die, die ich kenne -  sind mit Texten schon immer komplett überfordert (gewesen)...
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Seyran

dagobert

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Re:Elektronische Gesundheitskarte
« Antwort #12 am: 15:01:28 Sa. 02.Januar 2016 »
Die online-Übersetzungsmaschinen - zumindest die, die ich kenne -  sind mit Texten schon immer komplett überfordert (gewesen)...
Genau das meinte ich.  ;)

Dito

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Re:Elektronische Gesundheitskarte
« Antwort #13 am: 16:28:52 Di. 10.Mai 2016 »
Ich glaube ja, dass die Krankenakten und Daten von der Karte bei uns schon längst an die Geheimienste und andere Interessenten gegangen sind.

Sunlight

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Re:Elektronische Gesundheitskarte
« Antwort #14 am: 17:30:58 Di. 10.Mai 2016 »
Ich glaube ja, dass die Krankenakten und Daten von der Karte bei uns schon längst an die Geheimienste und andere Interessenten gegangen sind.

Denke nicht, dass das möglich ist. Ein Verstoß gegen die ärztliche Schweigepflicht?
Patienten-Daten sind hochsensibel. Da habe ich meine Zweifel, ob das so komplikationslos
bei uns machbar wäre.
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