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Sachsen: Firmenchefs lehnen Mindestlohn ab

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Kann das sein?:
SZ vom 13.04.05 - Wie bereits an anderer Stelle von mir vermutet:

Die Diskussion über Mindestlöhne hat gestern die Jahreshauptversammlung des Unternehmerverbandes Sachsen mitbestimmt. Vorstandsmitglied Jürgen Zeibig, dessen Zeibina Kunststofftechnik GmbH in Puschwitz bei Bautzen BMW-Rückleuchten produziert, nannte Mindestlöhne eine drohende Gefahr für den Mittelstand. Konzerne könnten ihre Werke in Billiglohnländer verlagern. Kleinere Betriebe müssten schließen - bei 10 Euro Mindestlohn, wie sie im Gespräch seien.
...
Die Handwerkskammer Dresden wandte sich gestern mit dem Argument gegen Mindestlöhne, dass die Kontrolle kaum möglich sei, aber Bürokratie wuchern lasse.

Ihr seht, keine noch so dämliche Argumentation ist diesem Pack zu schade. Gerade die Mickrig-Unternehmer in Ostdeutschland sind besonders kreativ, wenn es darum geht sich ausbeuterisch als "Möchtegern-Gernegroß"-Kapitalist zu profilieren.
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Also auch weiter hierzulande: 4-6 Euro Stundenlohn brutto bzw. 600-1000 brutto im Monat.

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