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Die Paketsklaven

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Troll:
Denk ich an meine persönliche Situation bin ich sehr froh daß es Menschen gibt die mir alles mögliche liefern, dies als absurden Service-Anspruch hinzustellen finde ich zu kurz gesprungen, eher das denken es gäbe alles für Umsonst bzw. billiger, billiger, am billigsten.

Eivisskat:

--- Zitat von: Troll am 18:25:47 So. 11.Dezember 2011 ---Denk ich an meine persönliche Situation bin ich sehr froh daß es Menschen gibt die mir alles mögliche liefern, dies als absurden Service-Anspruch hinzustellen finde ich zu kurz gesprungen, eher das denken es gäbe alles für Umsonst bzw. billiger, billiger, am billigsten.

--- Ende Zitat ---

Das gehört ja auch irgendwie zusammen in diese inhumane Haltungen & Einstellungen, die uns antrainiert wurde, ohne das wir es recht bemerkten.

Ich bin ja auch froh über einen Postservice, aber bitte zu menschlichen Bedingungen für beide Teile. Das ging ja bis vor nicht allzulanger Zeit ganz wunderbar...

Bernii:
leider wird sich an diesm Zustand auch nix ändern,wenn die Nachfrage sinkt.Dann sind ebend weniger beschäftigt,die genauso ackern müssen.Mein Bruder mußte diesen Scheiss schon vor fast 20 Jahren für 7 Monate machen und da sah es genauso aus.

Eivisskat:

--- Zitat ---Post und Hermes tolerieren Lohndumping

Paketzustellung wird an Subunternehmer vergeben. Diese bezahlen weniger Lohn. Hamburger erhält Kündigung nach Besuch einer Ver.di-Veranstaltung.

Hamburg.  Es gibt nichts, was sie nicht schleppen: Kisten mit 24 Flaschen Wein, Fernseher vom Versandhandel  ::) oder schwere Kartons mit Büchern. Mit der zunehmenden Vorliebe der Deutschen für den Einkauf über das Internet werden die Arbeitsbedingungen für Paketboden beschwerlicher.

Laut der Gewerkschaft Ver.di tragen sie mehr - und verdienen immer weniger. "Uns liegen Arbeitsverträge mit Monatseinkommen zwischen 1200 und 1500 Euro für Paketboten vor", sagt Wolfgang Abel, der bei Ver.di in Norddeutschland für Postdienste, Speditionen und Logistik zuständig ist.

 Die Arbeitsbedingungen seien skandalös, zumal ein bei der Deutschen Post angestellter Zusteller derzeit gut 2500 Euro im Monat verdiene. Konkret geht es darum, dass die Post bundesweit rund 1000 Zustellbezirke an Subunternehmen vergeben hat.

Diese bezahlen ihren Austrägern meist weniger als das ehemalige Staatsunternehmen Post. Schon in Dezember hat Ver.di auf skandalöse Arbeitsbedingungen bei einem Subunternehmer hingewiesen. Die Post habe daraufhin eine sofortige Besserung versprochen.

Bislang sei noch nichts geschehen. "Zwei Monate später steht fest, dass die Post die Öffentlichkeit verschaukelt hat", sagt Abel. Überstunden würden von den Subunternehmen weiterhin nicht bezahlt. "Dieser Rechtsbruch wird von massiven Drangsalierungsmaßnahmen bei Beschäftigten flankiert, die sich gewerkschaftlich beraten lassen wollen."

+++ Ver.di kritisiert Dumpinglöhne bei Subunternehmen der Post +++ http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article2118272/Ver-di-kritisiert-Dumpingloehne-bei-Subunternehmen-der-Post.html

Abel verweist zudem auf einen Beschäftigten der TEW Transport GmbH, der eine Kündigung erhalten habe, nachdem er die Absicht hatte, an einer Veranstaltung der Gewerkschaft teilzunehmen. Der Betroffene, der Harburger Thorsten Maack, bestätigt diese Version.

Dem Abendblatt liegt eine eidesstattliche Versicherung von Maack vor, in der er schildert, dass er von der TEW gekündigt wurde. Zuvor hatte er gegenüber einem Vorgesetzten bekundet, dass er eine Ver.di-Veranstaltung besuchen wolle.

weiter: http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article2186271/Post-und-Hermes-tolerieren-Lohndumping.html
--- Ende Zitat ---

Eivisskat:

--- Zitat ---Immer noch ausgebeutet: Die Paketsklaven

Unsere 45 Min-Undercover-Recherche hat es öffentlich gemacht: Die Arbeitsbedingungen in der Paketbranche sind teilweise menschenunwürdig. Unser Autor Reinhard Schädler hatte wochenlang als Zusteller bei einem Subunternehmer der Deutschen Post DHL gearbeitet: täglich bis zu zwölf Stunden bei einem Stundenlohn von etwa fünf Euro brutto, denn Überstunden werden nicht bezahlt. Das Echo auf seine Dokumentation war groß: Viele Zuschauer haben uns geschrieben - empört und fassungslos.

Montag, 13. Februar 2012, 22:00 bis 22:45 Uhr

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/start291-epgdetail_sid-1145623.html

--- Ende Zitat ---

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