Autor Thema: Abtreibungsgegner und Frauenrechte: Bischof legitimiert Vergewaltigung  (Gelesen 16555 mal)

Efeu

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Frauenrechte aus Sicht einiger fanatischer Abtreibungsgegner

Zitat
Spanischer Bischof legitimiert Vergewaltigung

Der Erzbischof von Granada, Javier Martinez, hat in seiner Weihnachtspredigt gesagt, dass Frauen vergewaltigt werden dürften, wenn sie abgetrieben haben. Der Autor Manuel António Pina ist in der Tageszeitung Jornal de Notícias außer sich: "Die spanische Kirche lässt sich in puncto Intoleranz von niemandem reinreden. … Nachdem der kirchennahe [Premier] Mariano Rajoy seine Absicht verkündet hatte, 'die Verderbnis des weltlichen Abtreibungsgesetzes' auszurotten, die während der Regierung von Zapatero genehmigt wurde, bekam ich eine Weihnachtspredigt des Erzbischofs von Granada in die Hände, in der er sagte, dass eine Frau, die abtreibt, 'einem Mann ohne Einschränkungen die absolute Lizenz zum Missbrauch ihres Körpers gibt, denn sie hat Schuld auf sich geladen, als ob sie ein Recht dazu habe'. … Für den Erzbischof sind Hitlers und Stalins Verbrechen (Francos Verbrechen hat er vergessen) 'weniger abscheulich als Abtreibung'. In solchen Situationen wünscht sich sogar ein Nicht-Gläubiger, es gäbe einen Gott, um diese Menschen zu verurteilen."

http://www.eurotopics.net/de/home/presseschau/archiv/aehnliche/archiv_article/ARTICLE98503-Spanischer-Bischof-legitimiert-Vergewaltigung?EURO=37c5e6e3cfa2f75215298ab9fc5b5b34
Aus einem Kommentar dazu:
Zitat
"[...]es geht ihm angeblich ja um den Schutz des ungeborenen Lebens. Da macht er zwischen Jungen und Mädchen noch keinen Unterschied. Doch im Bauch der Mutter ist der einzige Bereich, in dem ein weibliches Wesen vor der Willkür des Bischofs sicher scheint.

Denn ausgerechnet in einer Weihnachtspredigt, verkündet Bischof Martinez wörtlich: "Ein wehrloses, unschuldiges Kind zu töten, in einem Akt, hervorgerufen oder durchgeführt von der Mutter, gibt dem Mann die Lizenz, den Körper dieser Frau ohne Grenzen zu missbrauchen, denn sie hat Schuld für ihr eigenes Leben auf sich geladen."

Womit ganz klar ist: Dein Bauch gehört der Kirche! Und Frauen sind eigentlich nur Gebärmaschinen. Und wenn eine Maschine den Dienst verweigert, kann man ja auch mit einem Schraubenzieher drauf rumkloppen oder sie auch ganz wegschmeißen. Widerspruch seitens der Kirche oder zumindest eine lahme Erklärung zu dieser Entgleisung gibt es übrigens nirgendwo!

Was der Bischof - wie viele der fanatischen Prediger - gar nicht merkt ist, dass ein Aufruf nicht bloß frauen-, sondern auch männerverachtend ist. Denn was denkt er denn über seine männlichen Geschlechtsgenossen? Dass sie ja eigentlich ständiges Gewaltpotential in sich tragen, welches man kaum bändigen kann? Das man nur mit Androhung von Strafe in Zaum halten kann? Aber sobald man ihm ein Ventil gibt, bricht es sofort durch? "Hey Mann, du weißt nicht, wohin mit deinem Trieb? Hier ist eine Frau, die du vergewaltigen darfst!" und dann stürzen sich alle drauf? Was sagt das denn über die Menschlichkeit von Männern aus? [...]"
http://www.frauenzimmer.de/cms/stars-news/2012-01/bischof-fordert-vergewaltigung.html

Konservative US-Politiker wollten wohl auch Fehlgeburten kriminalisieren:
Zitat
US-Politiker will Fehlgeburten mit Todesstrafe ahnden

Bizarrer Gesetzentwurf: Im US-Bundesstaat Georgia will ein republikanischer Abgeordneter Frauen für illegale Abtreibungen mit dem Tod oder lebenslanger Haft bestrafen lassen. Auch Fehlgeburten sollen geahndet werden - falls "menschliches Zutun" im Spiel war.

"Töte keine Babys mehr", schrie der radikale Abtreibungsgegner Michael Griffin und schoss dem Gynäkologen David Gunn dreimal in den Rücken. Gunn, 47 Jahre alt, starb. Das war 1993. Mindestens acht weitere Mediziner, die Schwangerschaftsabbrüche durchführten, wurden laut "New York Times" seither in den USA buchstäblich hingerichtet.

Immer wieder machte die Lebensrechtsbewegung "Pro-Life" in den USA Stimmung gegen Ärzte und Patientinnen. So soll der ehemalige Leiter der "Pro-Life"-Gruppe "Rescue America", John Burt, Bombenanschläge auf Abtreibungskliniken initiiert und Griffin zur Tat getrieben haben.

Das Thema Schwangerschaftsabbruch polarisiert Amerika. Dass die aufgeheizte Situation sich über die Jahre keineswegs entspannt hat, zeigt ein absurd wirkender, aber absolut ernst gemeinter Vorschlag des republikanischen Abgeordneten Bobby Franklin aus dem US-Bundesstaat Georgia.

In einem zehn Seiten langen Gesetzentwurf, der House Bill 1, kurz HB1, fordert der dreifache Familienvater, Abtreibungen per Gesetz zu verbieten und als "pränatalen Mord" zu definieren. Der Bundesstaat Georgia habe die Pflicht, "alles ungeborene Leben ab dem Moment der Zeugung zu schützen", mahnte Franklin und forderte, Verstöße gegen das Verbot sollten mit der Todesstrafe oder lebenslangen Haftstrafen geahndet werden.

Doch damit nicht genug: Auch Fehlgeburten sollen unter die Regelung fallen - so sie denn aufgrund "menschlichen Zutuns" erfolgten. Wie solch eine mutmaßliche "Beihilfe zur Fehlgeburt" aussehen könnte, führte Franklin allerdings nicht aus.

Was ist eine "verdächtige Fehlgeburt"?

Die Empörung war erwartungsgemäß groß. Tausende Abtreibungsbefürworter gingen Ende Februar auf die Straßen und demonstrierten in New York und Los Angeles.

Bei der praktischen Anwendung eines solchen Gesetzes dürfte es Probleme geben: Experten gehen davon aus, dass mehr als ein Drittel aller Schwangerschaften in den ersten Wochen vorzeitig enden. Häufig weiß die Frau zu diesem Zeitpunkt nicht einmal, dass sie ein Kind erwartet.

Krankenhäuser und Ärzte müssten fortan jede "verdächtige Fehlgeburt" den Behörden melden. Es wäre dann an der Polizei, zu verifizieren, ob es sich tatsächlich um einen "spontanen Abgang" gehandelt hat. Die Frau wäre im Ernstfall gezwungen, dies zu beweisen.

Franklins Gesetzentwurf "Direkt ins Leben" sei beileibe nicht als Dolchstoß gegen Menschen mit Fehlgeburten zu verstehen, versicherte ein Sprecher des Abgeordneten dem US-Nachrichtensender "Fox News". Wie man ihn denn interpretieren solle, sagte er nicht. Laut geltendem Gesetz werden Frauen, deren Fötus im Mutterleib zu Tode kommt, im Bundesstaat Georgia nicht strafrechtlich verfolgt.

Franklin ist gegen Abtreibungen, Schulen, Führerscheine

"Solche Vorschläge können ungewollte Schwangerschaften und Abtreibungen nicht verhindern", konstatierte Leola Reiss, Sprecherin des Familienplanungszentrums "Planned Parenthood", einer Organisation, die sozial schwachen Frauen landesweit Krebsvorsorge, HIV-Tests, Geburtenkontrolle und die Vermittlung von Abtreibungsärzten anbietet.

Jetzt sollen der Organisation Bundesmittel gestrichen werden - was derzeit ein denkbar schlechtes politisches Signal wäre, zumal US-Präsident Obama nach seinem Amtsantritt als eine der wenigen Reformen die sogenannte "Gag Rule" gekippt hatte, die es verbot, Institutionen staatlich zu fördern, die Abtreibung als Option betrachteten.

Der Presbyterianer Franklin gilt landesweit als einer der reaktionärsten Republikaner. In der Vergangenheit hat er sich viele Feinde gemacht. Kein Wunder angesichts der obskuren Gesetzinitiativen, die er bisher einreichte: Im vergangenen Jahr plädierte der Mann, der Homosexualität für eine Kardinalsünde hält, dafür, dass bei Vergewaltigungsprozessen die Opfer nur noch als "Kläger" bezeichnet werden sollten. Er schlug ferner vor, sämtliche Finanztransaktionen des Bundesstaates in Zukunft in Gold- und Silbermünzen abzuwickeln, wie es die Verfassung vorsehe. Öffentliche Schulen will Franklin abschaffen, "weil der Staat kein Recht hat, unsere Kinder zu erziehen". Auch Führerscheine findet er überflüssig, da jeder Bürger frei sein müsse, ein Auto zu fahren - unabhängig von seinen Fahrkünsten oder dem Alter. Deshalb hätten auch Zwölfjährige das Recht, motorisiert zu sein.

Leidlich beruhigend: Seit 2002 legt Franklin jedes Jahr unermüdlich seinen Anti-Abtreibungsentwurf vor, keiner hat es je weiter als in den Ausschuss geschafft. "Das wird er vermutlich auch nie", so der Sprecher des Republikaners.

"Wenn Sie wollen, dass ein Gesetzentwurf angenommen wird, sollten Sie nicht auf Bobby Franklin setzen", scherzte Politikprofessor Charles S. Bullock von der Universität von Georgia. Er warnte aber im Polit-Magazin "The New Republic" davor, solche Vorstöße auf die leichte Schulter zu nehmen.

Die Stimmung kippt - immer mehr Bundesstaaten sind abtreibungsfeindlich

Laut einem Bericht der Abtreibungsbefürworter von "Naral Pro-Choice America" gelten inzwischen in 15 Bundesstaaten Gesetzgebung und Gouverneure als streng abtreibungsfeindlich - darunter Michigan, Ohio, Wisconsin und Oklahoma.

Von einer üblen Kriminalisierung werdender Mütter spricht gar die "Huffington Post" und wirft die Frage auf, ob denn alle Gesetzgeber der "Frauen-sind-Staatseigentum-Fraktion" einen landesweiten Wettbewerb ausgeschrieben hätten, wer das geschmackloseste Anti-Abtreibungsgesetz verabschiede.

Tatsächlich haben in letzter Zeit gleich mehrere US-Bundesstaaten den Versuch unternommen, radikalere Regelungen zu etablieren: Im März 2010 trat in Utah ein Gesetz in Kraft, das es erlaubt, Frauen wegen Mordes anzuklagen, wenn sie absichtlich oder bewusst Fehlgeburten herbeiführen. Hier wird also explizit die Frau strafrechtlich zur Verantwortung gezogen, nicht Dritte, eine Tatsache, die von der American Medical Association scharf kritisiert wurde. Dennoch stimmten nur vier von 29 Senatoren gegen das Gesetz.

In Iowa wurde im vergangenen Jahr eine schwangere Frau zwei Tage ins Gefängnis gesteckt, nachdem sie eine Treppe hinabgestürzt war und einer Krankenschwester gebeichtet hatte, sie habe gehofft, durch den Sturz ihr Kind zu verlieren. Laut den Klinikunterlagen war sie bereits im dritten Trimester schwanger und damit strafrechtlich zu belangen.

Ein Gesetzentwurf aus South Dakota verlangte die Legalisierung von Tötungsdelikten gegen Abtreibungsbefürworter - weil es sich dabei angeblich um "gerechtfertigten Mord" handele. Auch im US-Bundesstaat Nebraska wurde eine solche Regelung diskutiert.

In Florida und Kansas gebe es Bestrebungen, Frauen, die abtreiben wollen, zunächst ein Ultraschallbild ihres Kindes zu zeigen und sie die Herztöne hören zu lassen, schreibt die "New York Times". Auch Spätabtreibungen sollen hier in Zukunft nicht mehr möglich sein. Republikaner im Kongress suchen derweil nach Möglichkeiten, selbst indirekte öffentliche Förderung von Abtreibungen zu unterbinden. "Dies ist das beste Klima für 'Pro-Life'-Gesetze seit Jahren", sagte Michael Gonidakis, leitender Direktor von "Ohio Right to Life" der Zeitung.

Franklin kann sich rühmen, seit Jahren an der Spitze der Bewegung zu stehen - wenn auch bisher ohne Erfolg.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,748859,00.html

Zitat
"Fehlgeburt: Frauen unter Generalverdacht

[...]Reicht es denn nicht, dass Frauen, die eine Fehlgeburt erleiden, mit der Trauer um ihr Kind leben müssen? Nein - ginge es nach Franklin, sollen sie nun auch noch kriminalisiert werden und um ihr eigenes Leben fürchten. Dabei sind Fehlgeburten keine Seltenheit: Experten gehen davon aus, dass mehr als ein Drittel aller Schwangerschaften in den ersten Wochen durch Fehlgeburten enden. Meist wissen die Frauen noch nicht einmal, dass sie schwanger waren.

Natürlich gibt es auch verzweifelte Frauen, die versuchen, selber eine Fehlgeburt herbeizuleiten. Doch alle Frauen unter einen Generalverdacht zu stellen, ist mehr als skandalös. Krankenhäuser und Ärzte sollen laut Franklin jede 'verdächtige Fehlgeburt' melden; die Polizei ermitteln, ob die Fehlgeburt tatsächlich ungewollt war oder die Frau vielleicht nicht etwa nachgeholfen hat."

http://www.frauenzimmer.de/cms/stars-news/2011-03/todesstrafe-fuer-fehlgeburt.html

Nick N.

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Re:Abtreibungsgegner und Frauenrechte: Bischof legitimiert Vergewaltigung
« Antwort #1 am: 23:50:12 Do. 26.Januar 2012 »
"Der Erzbischof von Granada, Javier Martinez, hat in seiner Weihnachtspredigt gesagt, dass Frauen vergewaltigt werden dürften, wenn sie abgetrieben haben."

Natürlich gilt das auch für diejenigen Frauen, die schon von vorneherein wegen einer Vergewaltigung abtreiben.
Satyagraha

Eisenbahnfreund

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Re:Abtreibungsgegner und Frauenrechte: Bischof legitimiert Vergewaltigung
« Antwort #2 am: 20:09:18 Mo. 30.Januar 2012 »
Normalerweise bin ich aus Respekt des Lebens auch gegen die Abtreibung, dann so eine Tötung sollte man nicht leichten Herzens hinnehmen, ich meine hier sind viele User die ihr Leben ihrer Mutter verdanken, und es ist ein Akt der Fairniss, wenn man auch das Leben anderen zugesteht....

Es ist natürlich aber auch so , dass in Zeitalter von HIV und Aids es gesund wäre, zu verhüten, erstmal um sich zu schützen und zweitens um natürlich eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern.

Viele Frauen werden von den Männern in Stich gelassen nach einer Schwangerschaft und Familie scheint in vielerlei hinsicht auch nicht zu helfen, darin sieht man wie verkorkst eigentlich unsere Gesellschaft ist und wie egozentrisch wir geworden sind....MEIN HAUS - MEIN GELD - MEIN PROFIT - MEIN LEBEN - NICHT DEINES !!!!!!!!!!!!

Auf der anderen Seite finde ich Abtreibung aus dem Grund fehl am platz, wenn es um Egoismus geht - zum Beipiel - passt nicht in meinen Ferienplan, - möchte nicht mit Kind in Hartz IV rutschen und viele Arbeitgeber machen Frauen mit Kinder ein Einstellungshemnnis realisieren.

In einem Sozialstaat sollte aber auch Platz für Mutter und Kind sein, wenn Migranten davon profitieren warum auch nicht normale deutsche Frauen...Ich kenne auch Beispiele da lassen sich Frauen aus Osteuropa von deutschen Männern schwängern , zum Beispiel kenne ich da einen Fall aus Moldavien...damit diese Frauen hier ein Bleiberecht haben dürfen und bekommen - SO KRANK IST UNSERE GESELLSCHAFT SCHON  !!!!!

Im Umkehrschluss sollte mann natürlich keiner Frau eine Vergewaltigung zumuten, die danach noch seelisch vergewaltigt wird, weil Sie auf dieser Tatsache hin Schwanger geworden ist, da braucht es profeesionelle Hilfe und die Pille dannach ......

willl damit sagen, es kann Ausnahmen geben, die man respektieren sollte, aber ich finde es nicht in Ordnung mit dem Thema auch zu leichtfertig damit umzugehen......- und so ein schwuler Priester soll man schön die Fresse halten.

zak

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Re:Abtreibungsgegner und Frauenrechte: Bischof legitimiert Vergewaltigung
« Antwort #3 am: 23:08:19 Mo. 30.Januar 2012 »
Es soll sogar heterosexuelle Zugbegleiter geben, die auch lieber die Fresse halten sollten.

Nick N.

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Re:Abtreibungsgegner und Frauenrechte: Bischof legitimiert Vergewaltigung
« Antwort #4 am: 02:37:16 Mi. 01.Februar 2012 »
"...und so ein schwuler Priester soll man schön die Fresse halten."
Dieser Priester hätte wirklich besser die Fresse gehalten, aber seine sexuelle Orientierung interessiert mich nicht.
Satyagraha

Efeu

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Re:Abtreibungsgegner und Frauenrechte: Bischof legitimiert Vergewaltigung
« Antwort #5 am: 13:21:39 Fr. 03.Februar 2012 »
Ich finde, eine Abtreibung ist nie eine leichtfertige Sache. Als "Ersatz" anstelle von Verhütung ist natürlich indiskutabel.
Aber wenn richtig verhütet wurde und die Verhütung dennoch versagt hat (was leider auch passieren kann, da gibt es immernoch keine 100%ige Sicherheit und für eine Sterilisation muss man ein gewisses Alter haben und es ist bei Frauen ein ernstzunehmender medizinischer Eingriff. Bei Männern ist es einfacher und geht auch ambulant, aber die Herren wollen das wohl oft nicht), ist eine Abtreibung doch durchaus legitim.
Muss man jemanden, der wirklich keinen Nachwuchs möchte (egal aus welchen Gründen), und auch sämtliche Vorkehrungen getroffen hat, damit das nicht passiert, in eine Mutterrolle zwingen? Wäre das eine gute Voraussetzung für ein Kind? Ich denke nicht. Abtreibungen werden aus den unterschiedlichsten Gründen durchgeführt und ich denke das ist eine persönliche Entscheidung, die niemanden sonst etwas angeht.

Der Körper einer Frau wird doch nicht automatisch zum "Allgemeingut", sobald ein "Unfall" passiert ist. Das wäre doch, als würde man die Frauen gleich komplett ihrer Selbstbestimmung berauben und sie nur noch als "Wirtskörper" ansehen.
Die gesundheitlichen Risiken/Begleiterscheinungen und körperlichen/seelischen/sozialen Folgen kann man doch nicht einfach jemandem "aufdrücken" und im Zweifelsfall bleibt eben auch alles, was danach kommt an der "Mutter" hängen. Außer die Unterhaltszahlungen (auch so ein Thema). Außerdem gibt es doch wahrlich schon genug Menschen auf der Welt ::)

Wo du schon beim Egoismus bist:
Was ich wahrlich bedenklich finde, ist welche Geschütze manche Menschen auffahren, weil sie ein Kind WOLLEN. Bei vielen ist das das doch primär auch eine Sache von "haben-wollen". Bei manchen wird das Kind gar zum "Projekt"...
Wie kommt sich ein Kind vor, das irgendwann erfährt, dass es nur durch Samenspende, Hormonbehandlung, Eizellenspende oder manipulierte Verhütung (Pille ausgetauscht, Kondom präpariert...) zustande kam? Wie fühlt es sich an, zu erfahren, dass es einen nur deshalb gibt, weil sich die Mutter im Nachhinein das Sperma aus dem weggeworfenen Kondom eingeführt hat (sowas gibt es wohl tatsächlich). Es gab auch schon Fanatiker, die anderen Schwangeren das Kind aus dem Bauch schnitten, weil sie unbedingt eins HABEN WOLLTEN. Wieso muss es überhaupt ein Leibliches sein? Warum keines adoptieren? Weil man eine Beziehung festigen will oder weil man unbedingt wissen möchte was für ein Wesen dabei entstehen würde? Weil es einem dann einfach "gehört" und sich so schnell kein Amt einmischt (anders als bei einer Adoption)? Weil man sich insgeheim ein kleines Abbild von sich selbst wünscht?

Und wie viele Eltern fixieren sich nur noch komplett auf sich und die eigene Brut, ohne Rücksicht auf die Umwelt?

Ist das altruistisch? Ich weiß das sind teilweise Extrembeispiele, aber es ist eben nicht so einfach zu sagen dass Menschen, die sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden per se Egoisten sind und Menschen, die Nachwuchs möchten alle vollkommen selbstlos.

Warum sich einige Menschen gegen Nachwuchs entscheiden, wird ständig infrage gestellt. Warum andere Kinder möchten, wird als "normal" angesehen. Als Frau gilt man oft sogar als abnormal, wenn man beim Anblick eines Babys nicht in totale Verzückung gerät oder sich nicht zumindest auch "Kinder wünscht". Denn dann kann ja was nicht stimmen... Aber muss es nicht beides geben dürfen?

Natürlich gilt das auch für diejenigen Frauen, die schon von vorneherein wegen einer Vergewaltigung abtreiben.
Guter Punkt. Was ist mit Frauen, die nicht ständig Verhütungsmittel wie Pille/Spirale/etc. verwenden (vielleicht weil sie sie nicht vertragen, weil es zu teuer ist, weil sie lieber Kondome verwenden, weil sie gar keinen Partner haben...) und dann vergewaltigt werden? Was wäre das für eine "Schwangerschaft", was macht das mit dem Leben dieser Frau? Ist es so einfach, dass es immer "egoistisch" ist, eine Schwangerschaft abzubrechen?



The opposite of Pro-Choice is Anti-Choice, not Pro-Life.

If you can tell me what to do with my body, can I tell you what to do with your bible?

The last time we mixed religion and politics, people were burned at the stake.
If you don't agree with abortion - don't have one.


Zitat
Im Gegensatz zu einer verbreiteten Meinung ist Schwangerschaftsabbruch in der BRD weiterhin eine Straftat, die nur unter bestimmten Voraussetzungen nicht strafrechtlich verfolgt wird. So z.B. wenn Embryo oder Frau medizinisch bzw. gesellschaftlich nicht den körperlichen oder geistigen Normen entsprechen – diese Regelung kann als Form der Eugenik angesehen werden.
Nachdem 1995 der §218 im Strafgesetzbuch letztmalig neu geregelt wurde, brach die Debatte um Abtreibung in der BRD ab. Wir fordern hingegen weiterhin, dass jede Frau selbst über einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden kann. Wir wollen eine Gesellschaft, in der Abtreibungen kein gesundheitliches, rechtliches oder ökonomisches Problem für Frauen darstellen und ohne Eingriff oder die Belehrung des Staates und der Angst vor dem moralischen Stigma zugänglich sind.

http://maedchenblog.blogsport.de/2008/09/04/mein-bauch-gehoert-mir-gegen-christlichen-fundamentalismus/

Troll

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Re:Abtreibungsgegner und Frauenrechte: Bischof legitimiert Vergewaltigung
« Antwort #6 am: 14:31:57 Mo. 20.August 2012 »
Zitat
Wusstet ihr schon, dass man von "legitimer Vergewaltigung" nicht schwanger wird? Das sagt zumindest der Senats-Kandidat der Republikaner für Missouri. Der glaubt, dass Frauen körpereigene Verteidigungsmechanismen haben, die Schwangerschaft verhindern bei Vergewaltigung. Was er eigentlich sagen wollte: Vergewaltigung ist keine gültige Ausrede für Abtreibung. Denn wenn das eine echte Vergewaltigung gewesen wäre, wäre die Frau jetzt nicht schwanger. Da weiß man, was man hat.

Quelle: Fefes Blog

Die Geisteskranken drängen überall in Machtpositionen.
Und wir wundern uns das es täglich neue, immer abartigere, Auswüchse gibt, ein Ende ist nicht abzusehen.
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
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Dearhunter

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Re:Abtreibungsgegner und Frauenrechte: Bischof legitimiert Vergewaltigung
« Antwort #7 am: 16:34:39 Mo. 20.August 2012 »
Es ist natürlich genau umgekehrt. Ein Frau wird bei einer Vergewaltigung eher schwanger als beim zärtlichen Sex mit dem festen Freund.
Das begründet sich dadurch, dass extreme Erlebnisse/Traumata oft den Eisprung auslösen.

Rein biologisch gesehen hat das sogar seinen Sinn.

(Nein, ich befürworte das nicht, sondern lege es nur sachlich dar)

Da ist es eher verwunderlich, dass Religionsfanatiker das (noch) nicht als Argument nutzen, ist ja gottgewollt, und da müsste man doch ...

Ich will jetzt nicht auf Muslimen rumhacken, nur als Beispiel, das mir gerade einfällt: Nach dem Koran kommen Jungfrauen auf jeden Fall ins Paradies. In einigen Gebieten sehen es die Islamisten nach eine Sieg daher als ihre Pflicht an, alle Frauen und Mädchen des Gegners zu vergewaltigen. Auch sehr junge ...

Dazu gibt es sogar konkrete Aussagen des Propheten, nicht direkt im Koran, aber in anderen muslimisch wichtigen Werken. Demnach war die Vergewaltigung erlaubt, es muste aber Koitus Interruptus angewendet werden, damit es keine Kinder ergibt, die das böse Erbe der Gegner enthält. Da sich die Kämpfer darüber beim Propheten beschwerten, setzte der dann fest, dass jedes Kind, das gottgewolt ist, eh zur Welt kommen würde, daran kann der Mensch eh nix ändern. Folglich wurde ab dann auch die "Vollendung" der Vergewaltigung erlaubt bis zwingend.


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Rudolf Rocker

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Re:Abtreibungsgegner und Frauenrechte: Bischof legitimiert Vergewaltigung
« Antwort #8 am: 16:41:59 Mo. 20.August 2012 »
Zitat
Ich will jetzt nicht auf Muslimen rumhacken, nur als Beispiel, das mir gerade einfällt: Nach dem Koran kommen Jungfrauen auf jeden Fall ins Paradies. In einigen Gebieten sehen es die Islamisten nach eine Sieg daher als ihre Pflicht an, alle Frauen und Mädchen des Gegners zu vergewaltigen. Auch sehr junge ...

Dazu gibt es sogar konkrete Aussagen des Propheten, nicht direkt im Koran, aber in anderen muslimisch wichtigen Werken. Demnach war die Vergewaltigung erlaubt, es muste aber Koitus Interruptus angewendet werden, damit es keine Kinder ergibt, die das böse Erbe der Gegner enthält. Da sich die Kämpfer darüber beim Propheten beschwerten, setzte der dann fest, dass jedes Kind, das gottgewolt ist, eh zur Welt kommen würde, daran kann der Mensch eh nix ändern. Folglich wurde ab dann auch die "Vollendung" der Vergewaltigung erlaubt bis zwingend.

Wenn Du solche Behauptungen aufstellst hätte ich dazu doch schon gerne eine Quellenangabe!

Und heroische, edelmütige, christliche Soldaten würden natürlich niemals auf die Idee kommen Frauen zu vergewaltigen?
Was für ein Schwachsinn!

Dearhunter

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Re:Abtreibungsgegner und Frauenrechte: Bischof legitimiert Vergewaltigung
« Antwort #9 am: 16:48:58 Mo. 20.August 2012 »
Gern.

Koran, Sure 4, Vers 24:
"Ihr sollt nicht verheiratete Frauen heiraten, ausgenommen die Frauen, die in eurem Besitz sind, die aus gerechter Kriegsbeute stammen und deren Ehebande dadurch nichtig wurden. Das ist Allahs Rechtsbestimmung"

Hadith 816 - im Sahih Muslim 2599:
Abu Sa`id Al-Khudriy, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Wir unternahmen mit dem Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, den Feldzug von Banu Al-Mustaliq und nahmen einige edle arabische Frauen gefangen. Da wir unsere Ehefrauen nicht dabei hatten, wollten wir mit ihnen geschlechtlich verkehren und `Azl üben (Abziehen des männlichen Sexualorgans vor dem Samenerguß, um die Empfängnis zu vermeiden). Wir aber sagten: Wieso machen wir so etwas, ohne den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, zu fragen? So fragten wir den Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm. Er erwiderte: Es ist nicht notwendig, daß ihr das tut (Das Abziehen des Gliedes vor dem Erguß). Es gibt kein Lebewesen bis zum Jüngsten Tag, das nicht ins Leben gerufen wird.

Sunan Abu Dawud, Band 2, Nummer 2150:
"Abu Said al-Khudri sagte: "Der Gesandte Allah's sandte Krieger nach Awtas während der Schlacht von Hunain. Sie kämpften mit ihren Feinde, besiegten sie und nahmen Gefangene. Einige von Mohammeds Kriegern  zögerten mit den gefangenen Frauen in Gegenwart der ungläubigen Männer Sex zu haben. Und so sandte Allah der Erhabene die Koransure hinab: "Sex mit verheirateten Frauen ist euch verboten, bis auf die Frauen, deren Rechte ihr im Kampf erworben habt.
Dies bedeutet, dass ihr sie rechtmäßig besitzt, wenn die Wartezeit vorbei ist".

Hadith Tabari IX:25:
"Bei Allah, ich kam nicht um umsonst zu kämpfen. Ich wollte die  Ta'if besiegen, damit ich ein Sklavenmädchen erbeuten kann, um sie zu schwängern".

Sure 33.50 erlaubt Mohammed jede Frau, die er im Krieg erbeutet, sowie eine unbegrenzte Anzahl an Ehefrauen:
O Prophet, Wir erlaubten dir deine Gattinnen, denen du ihre Brautgabe gegeben hast, und jene, die du von Rechts wegen aus (der Zahl) derer besitzt, die Allah dir als Kriegsbeute gegeben hat,

Kann fortgesetzt werden ...

Und auch heute werden im Iran Vergewaltigungsopfer aufgehängt wegen vorehelichen Sex ... ich denke aber, dazu findest du selbst Beispiele ... falls nicht ... Google, Suchworte "atefeh iran vergewaltigung"


Sicher gab es Ähnliches auch im Christentum, bestreite ich nicht. Ich sagte nur, es fiel mir grad als Beispiel ein.


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Kuddel

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Re:Abtreibungsgegner und Frauenrechte: Bischof legitimiert Vergewaltigung
« Antwort #10 am: 17:13:39 Mo. 20.August 2012 »
Kurz mal aus einer Islamhasserseite zusammenkopiert...

Rudolf Rocker

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Re:Abtreibungsgegner und Frauenrechte: Bischof legitimiert Vergewaltigung
« Antwort #11 am: 17:33:19 Mo. 20.August 2012 »
Bibelzitate:

"Und Mose wurde zornig über die Hauptleute des Heeres, die Hauptleute über tausend und über hundert, die aus dem Feldzug kamen, und sprach zu ihnen: Warum habt ihr alle Frauen leben lassen?"

(4. Mose 31,14-15)

"So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben."

(4. Mose 31,17-18)



Todesstrafe für vergewaltigte Mädchen, wenn sie nicht oder nicht laut genug geschrien haben!:

"Wenn eine Jungfrau verlobt ist und ein Mann trifft sie innerhalb der Stadt und wohnt ihr bei, so sollt ihr sie alle beide zum Stadttor hinausführen und sollt sie beide steinigen, dass sie sterben, die Jungfrau, weil sie nicht geschrien hat, obwohl sie doch in der Stadt war, den Mann, weil er seines Nächsten Braut geschändet hat; ..."

(5. Mose 22,23-24)


"Ach Gott, wolltest du doch die Gottlosen töten! ..."

(Psalm 139,19)


"So zieh nun hin und schlag Amalek und vollstrecke den Bann an ihm und an allem, was es hat; verschone sie nicht, sondern töte Mann und Frau, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel."

(1. Samuel 15,3)


Es sollen auch ihre Kinder vor ihren Augen zerschmettert, ihre Häuser geplündert und ihre Frauen geschändet werden."

(Jesaja 13,16)

Dazu wird der HERR, dein Gott, Angst und Schrecken unter sie senden, bis umgebracht sein wird, was übrig ist und sich verbirgt vor dir. Lass dir nicht grauen vor ihnen; denn der HERR, dein Gott, ist in deiner Mitte, der große und schreckliche Gott."

(5. Mose 7,20-21)

"Er, der HERR, dein Gott, wird diese Leute ausrotten vor dir, einzeln nacheinander. …"

(5. Mose 7,22)



1. KORINTHER 11

3 Ich lasse euch aber wissen, daß Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, der Mann aber ist das Haupt der Frau
7 Der Mann aber soll das Haupt nicht bedecken, denn er ist Gottes Bild und Abglanz, die Frau aber ist des Mannes Abglanz.
8 Denn der Mann ist nicht von der Frau sondern die Frau von dem Mann.
9 Und der Mann ist nicht geschaffen um der Frau willen, sondern die Frau um des Mannes willen.

Troll

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Re:Abtreibungsgegner und Frauenrechte: Bischof legitimiert Vergewaltigung
« Antwort #12 am: 17:47:33 Mo. 20.August 2012 »
Na dann, Idiotenrechtfertigungen frei Haus, CD ist Helfer in allen Lebenslagen.
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
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Jiddu Krishnamurti

schmetti

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Re:Abtreibungsgegner und Frauenrechte: Bischof legitimiert Vergewaltigung
« Antwort #13 am: 17:56:27 Mo. 20.August 2012 »
Na mal ehrlich - in so gut wie jeder Religion gibt es ein paar Gläubige, die den Glaubenskram ein wenig zu dogmatisch angehen und notfalls mit Gewalt durchprügeln würden. Aber Pauschalisierungen sind blöd. Ich würde behaupten, dass die meisten Gläubigen doch ziemlich friedfertig veranlagt sind und Gewalt ablehnen. (aber hey, wie wärs mit einer Diskussion darüber, ob Islamisten, Agnostiker oder Atheisten die besseren Menschen sind (...)?)

Eivisskat

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Re:Abtreibungsgegner und Frauenrechte: Bischof legitimiert Vergewaltigung
« Antwort #14 am: 18:24:43 Mo. 20.August 2012 »
Mensch sollte heutzutage einfach nicht mehr so ernst nehmen, was vor 2000 Jahren (und häufig aus der Situation heraus...) geschrieben wurde.


Und das ist auch ein ganz dümmlicher Unfug  ::)

Dearhunter:
Zitat
Ein Frau wird bei einer Vergewaltigung eher schwanger als beim zärtlichen Sex mit dem festen Freund.