Autor Thema: Abtreibungsgegner und Frauenrechte: Bischof legitimiert Vergewaltigung  (Gelesen 16559 mal)

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Re:Abtreibungsgegner und Frauenrechte: Bischof legitimiert Vergewaltigung
« Antwort #30 am: 11:05:58 Sa. 19.Januar 2013 »
Zitat
Brasilien
Abtreibung bei Neunjähriger - Mutter und Ärzte exkommuniziert

Trotz schrecklicher Umstände kritisierte die katholische Kirche im brasilianischen Refice eine Abtreibung bei einer Neunjährigen scharf. Alle Beteiligten wurden aus der Kriche verbannt, obwohl das Mädchen eine Schwangerschaft vermutlich nicht überlebt hätte.

Gegen den erbitterten Widerstand der katholischen Kirche haben brasilianische Ärzte bei einem erst neunjährigen Mädchen in Recife Zwillinge abgetrieben. Der örtliche Erzbischof José Gomes Sobrinho teilte anschließend mit, die beteiligten Ärzte sowie die Mutter des Mädchens seien exkommuniziert. Das Mädchen war von seinem Stiefvater vergewaltigt worden und in der 15. Woche schwanger. ....
....

Quelle und vollständiger Artikel: Über Fefes Blog zumTagesspiegel

Ohne Worte!
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Dieter Hildebrandt
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Efeu

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Re:Abtreibungsgegner und Frauenrechte: Bischof legitimiert Vergewaltigung
« Antwort #31 am: 16:06:39 Sa. 19.Januar 2013 »
Zitat
Alle Beteiligten wurden aus der Kriche verbannt, obwohl das Mädchen eine Schwangerschaft vermutlich nicht überlebt hätte.
[...]
Das Mädchen war von seinem Stiefvater vergewaltigt worden und in der 15. Woche schwanger. ....
Ohne Worte!
Was heißt da eigentlich "alle Beteiligten"? Ich gehe fast jede Wette ein, dass der Stiefvater nicht exkommuniziert wurde. Dieser gute Mensch. kotz
Das Leben dieses vergewaltigten Mädchens ist nichts wert, die ist nur noch Wirtskörper und Allgemeingut und soll am besten noch selig aufopferungsvoll ihr eigenes Leben geben (das noch kaum begonnen hat) für dieses Ergebnis eines brutalen (wenn auch nicht biologischen) Inzests.
Unfassbar. Wäre ich nicht schon aus der Kirche ausgetreten, würde ich mit Handkuss gehen (und vielleicht vorher nochmal IN der Kirche austreten )!



Die Kirche entscheidet noch immer mit, was wir in den Öffenlich Rechtlichen hören und sehen und was im Lehrpaln der Schulen steht. Schluß damit!
Ihr sollte auch die Entscheidungsgewalt über Kliniken, Kindergärten und Sozialeinrichtungen genommen werden, die eh fast vollständig durch die öffentliche Hand finanziert werden.
Schluß mit dem Eintreiben der Kirchensteuer durch den Staat!
Trennung von Staat und Kirche!
Ganz recht. Es ist unglaublich wie viele Unkritische der Kirche immer noch grundlos so ein gutes "soziales" Image unterstellen!


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Re:Abtreibungsgegner und Frauenrechte: Bischof legitimiert Vergewaltigung
« Antwort #32 am: 17:04:54 So. 20.Januar 2013 »
Was heißt da eigentlich "alle Beteiligten"? Ich gehe fast jede Wette ein, dass der Stiefvater nicht exkommuniziert wurde. Dieser gute Mensch. kotz

Warum auch, er hat ja kein Kondom benutzt.
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Re:Abtreibungsgegner und Frauenrechte: Bischof legitimiert Vergewaltigung
« Antwort #33 am: 11:51:30 Di. 22.Januar 2013 »
Zitat
Skandal in Köln
Aggressive Abtreibungsgegner schicken Detektive in Kliniken

Die Ablehnung einer Vergewaltigten hat eine Vorgeschichte. Eine bezahlte Provokateurin denunzierte beim Erzbistum Ärzte in katholischen Kliniken, die ihr die "Pille danach" verschrieben haben. Aus Angst lehnten die Ärzte daraufhin die Behandlung vergewaltigter Frauen ab.

Hinter dem Skandal um katholische Krankenhäuser in Köln steht eine Kampagne radikaler Abtreibungsgegner. Wie sich jetzt herausstellt, hatte eine von Abtreibungsgegnern angeheuerte Detektivin im Oktober 2011 in vier katholischen Kliniken in Köln um die „Pille danach“ gebeten und Einrichtungen, die ihren Wunsch erfüllten, beim Erzbistum Köln angeschwärzt. Diese Denunziation hat dazu beigetragen, dass es kürzlich zwei katholische Kliniken abgelehnt haben, eine junge Frau zu untersuchen, die mutmaßlich vergewaltigt worden war.
....

Quelle und mehr: Tagesspiegel
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Efeu

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Zitat
Köln: Vergewaltigte Studentin abgewiesen

Vor kurzem wiesen zwei katholische Kliniken eine vergewaltigte Frau ab. Rita Kühn von pro familia bittet Gesundheitsminister Daniel Bahr, die Notfallverhütung an ALLEN deutschen Krankenhäusern sicherzustellen.


https://www.change.org/de/Petitionen/notfallverhütung-für-vergewaltigte-frauen-in-allen-deutschen-krankenhäusern




Morgens wacht sie frierend auf einer Parkbank in Köln auf und erinnert sich an nichts. Auf einer Party wurden ihr K.O.-Tropfen verabreicht. Nun fürchtet sie, letzte Nacht vergewaltigt worden zu sein.

Als die Notärztin die junge Frau an das nahegelegene St. Vinzenz-Krankenhaus zur Untersuchung überweisen will, weisen die dortigen Ärzte sie unter Hinweis auf die Ethik-Richtlinien des Hauses ab. Auch das katholische Heilig-Geist-Klinikum lehnt das hilfesuchende Opfer ab. Katholische Krankenhäusern untersagen grundsätzlich die Verschreibung der Notfallverhütung.

Als Geschäftsführerin der pro familia in Nordrhein-Westfalen bin ich entsetzt darüber, wie die Kirche ärztliche Pflichten verletzt, aber auch christliche Nächstenliebe in einer Notsituation verweigert.
Wenn wir die derzeit laute Kritik gegen dieses Unrecht nicht verpuffen lassen, sondern jetzt unsere Stimme erheben, können wir uns als Gemeinschaft für vergewaltigte Frauen einsetzen.

Deshalb habe ich eine Petition auf Change.org gestartet, in der ich Gesundheitsminister Daniel Bahr bitte sicherzustellen, dass Vergewaltigungsopfer in ALLEN deutschen Krankenhäusern Notfallverhütung erhalten können.

Unterstützen Sie diese Forderung? Dann unterschreiben Sie jetzt die Petition. Sobald Sie unterschrieben haben, leiten Sie diesen Text gerne an Ihre Freunde weiter.

https://www.change.org/de/Petitionen/notfallverhütung-für-vergewaltigte-frauen-in-allen-deutschen-krankenhäusern

Die Notfallverhütung sollte möglichst in den ersten 24 Stunden nach einer Vergewaltigung erfolgen. Sie ist keine Abtreibung einer bereits entstandenen Schwangerschaft. Ihre Wirkung besteht darin, den Eisprung zu verzögern oder ganz zu verhindern. Religion ist in Deutschland Privatsache. Sie darf niemals der Grund sein, Menschen medizinisch notwendige Behandlungen vorzuenthalten.

Am 14. Februar findet der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen statt (onebillionrising.de). Bis dahin bitten wir Daniel Bahr, verbindlich zu klären, wie eine Notfallverhütung mit der Pille danach in ALLEN Krankenhäusern sichergestellt werden kann.

Unterstützen Sie die Forderung nach der Notfallverhütung für Vergewaltigungsopfer in deutschen Krankenhäusern? Dann unterschreiben Sie jetzt.

https://www.change.org/de/Petitionen/notfallverhütung-für-vergewaltigte-frauen-in-allen-deutschen-krankenhäusern
 
Vielen Dank, dass Sie sich für den Opferschutz engagieren.

Rita Kühn
Geschäftsführerin, pro familia Landesverband NRW e.V.

P.S.: Sobald Sie unterschrieben haben, leiten Sie diese Petition gerne an Freunde und Bekannte weiter.

Dearhunter

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Re:Abtreibungsgegner und Frauenrechte: Bischof legitimiert Vergewaltigung
« Antwort #35 am: 16:25:30 So. 27.Januar 2013 »
Zitat
Die Notfallverhütung sollte möglichst in den ersten 24 Stunden nach einer Vergewaltigung erfolgen. Sie ist keine Abtreibung einer bereits entstandenen Schwangerschaft. Ihre Wirkung besteht darin, den Eisprung zu verzögern oder ganz zu verhindern.

Das ist falsch.

Versteht mich njetzt nicht falsch, ich bin für die Ausgabe von Notfallverhütung und habe das meiner Tochter auch so beigebracht. Muss ja nicht unbedingt ein Gewaltverbrechen sein, kann auch so nötig werden ... solte nicht, aber gehört zur Aufklärung.

Die Eisprungverzögerung oder -verhinderung ist nur ein Aspekt der Wirkung. Ein weiterer Aspekt ist die Verhinderung der Einnistung der befruchteten Eizelle in der Gebärmutter. Wenn nämlich der Eisprung kurz vorher stattfand oder durch das Ereignis ausgelöst wurde, bringt es nix mehr, da was verhindern zu wollen, es ist die gewollte Wirkung, dass die eventeuelle Einnistung des bereits befruchteten Eis verhindert wird.

DIESE Wirkung ist nach kirchlicher Ansicht "eine Art Abtreibung".


DH

Efeu

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Re:Abtreibungsgegner und Frauenrechte: Bischof legitimiert Vergewaltigung
« Antwort #36 am: 16:47:34 So. 27.Januar 2013 »
Die Eisprungverzögerung oder -verhinderung ist nur ein Aspekt der Wirkung. Ein weiterer Aspekt ist die Verhinderung der Einnistung der befruchteten Eizelle in der Gebärmutter. Wenn nämlich der Eisprung kurz vorher stattfand oder durch das Ereignis ausgelöst wurde, bringt es nix mehr, da was verhindern zu wollen, es ist die gewollte Wirkung, dass die eventeuelle Einnistung des bereits befruchteten Eis verhindert wird.

DIESE Wirkung ist nach kirchlicher Ansicht "eine Art Abtreibung".
Da hast du Recht. Ich hab vorhin auch überlegt, ob ich das dazu schreiben soll, aber ich wollte den Ursprungstext nicht verändern, der zur Petition gehört.
Kann sein dass die auch sowas meinten (was natürlich nicht der einzige Aspekt ist, den es in so einem Fall zu bedenken gilt):
Zitat
Unter optimalen Bedingungen in den Buchten der Zervixschleimhaut können Spermien dort bis zu sieben Tage überleben.
http://de.wikipedia.org/wiki/Spermium#Lebensdauer

Carpe Noctem

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Re:Abtreibungsgegner und Frauenrechte: Bischof legitimiert Vergewaltigung
« Antwort #37 am: 20:50:49 So. 27.Januar 2013 »
Das Medikament leitet eine Menstruationsblutung ein, mehr nicht. Wenn eine Frau ihre Tage ausser der Reihe bekommt kräht ja auch kein Hahn danach.
Art. 1 GG: "Die Menschenwürde steht unter Finanzierungsvorbehalt"

Dearhunter

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Re:Abtreibungsgegner und Frauenrechte: Bischof legitimiert Vergewaltigung
« Antwort #38 am: 21:12:08 So. 27.Januar 2013 »
Auch das stimmt so nicht. Menstruationsblutung nach Anwendung ist sehr selten, IRGENDWANN danach ist natürlich klar. Es kommt in vielen Fällen zu einer Zyklusverschiebung, aber dass die Pille danach eine Menstruationsblutung auslöst, ist schlicht falsch.

Beispiel: Wenn die Wirkung den Eisprung verhindert ooder verzögert, wird die Menstruation in den meisten Fällen "normal" oder sogar später stattfinden als üblich.

Natürlich gibt es Ausnahmen .. wie bei jedem hochdosierten Hormoncoktail kann es im Einzelfall anders sein, ist aber nicht die Regel.


Im Grunde ist es eine hochdosierte bzw. überdosierte Mini-Pille. Es ist auch möglich, statt der Speziallösungen "einige" Pillen bestimmter Sorten auf einmal  zu nehmen ... wenn man genau weiß, was man tut. Der Wirkstoff ist derselbe, nur die Menge ist höher. Das Rezept für die Pille danach kann übrigens jeder Arzt ausstellen, also reicht, wenn sonst alles zu ist, der normale Notdienst.

Nebenan in den Niederlanden ist sie rezeptfrei zu bekommen.

(Möglicherweise verwechselst du die Pille danach mit der sogenannten Abtreibungspille, es ist aber etwas völlig anderes. Nach der Abtreibungspille sind Blutungen und Flüssigkeitsabgänge natürlich zwingend ... denn es muss und kommt etwas raus.)


DH

Efeu

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Re:Abtreibungsgegner und Frauenrechte: Bischof legitimiert Vergewaltigung
« Antwort #39 am: 14:11:18 Mi. 24.April 2013 »
Zitat
Notfallverhütung - Das ist Ihr Erfolg!

Es ist Ihrem Einsatz und dem von über 56.000 Menschen in den letzten Monaten zu verdanken, dass wir erfolgreich waren: Kardinal Meissner hat im Fall einer Vergewaltigung die „Pille danach“ als nachträgliche Notfallverhütung auch in katholischen Krankenhäusern erlaubt. Seiner Kehrtwende folgten alle katholischen Bischöfe in Deutschland.

Eine Notfallversorgung vergewaltigter Frauen inklusive der Verschreibung einer Notfallverhütung mit der „Pille danach“ ist nun in allen deutschen Krankenhäusern möglich. Vielen Dank, dass Sie sich engagiert haben und immer wieder aktiv wurden, um den Druck auf die Verantwortlichen hoch zu halten.

Seien Sie sicher: Wir machen weiter! Die Notfallverhütung muss eine vergewaltigte Frau noch immer selbst bezahlen. pro familia NRW hat daher beim Gesundheitsministerium die Einrichtung eines Notfallpakets für vergewaltigte Frauen gefordert. Es soll neben der ersten Behandlung die kostenlose Notfallverhütung sowie alle Maßnahmen zur Spurensicherung für die Überführung des Täters beinhalten. In seinem Antwortschreiben lehnt das Gesundheitsministerium es bislang ab, den Notdiensten bei der Versorgung vergewaltigter Frauen Vorschriften zu machen. Es verweist die Finanzierung der Spuren- und Beweissicherung in den Bereich der Strafverfolgung der Länder.

Nach unserem großen Erfolg und Ihrer aktiven Unterstützung bin ich mir für die Zukunft in einer Sache sicher: Wir werden unsere Ziele erreichen, Schritt für Schritt. Für heute möchte ich mich herzlich bei Ihnen bedanken.

Ihre Rita Kühn

pro familia Landesverband Nordrhein-Westfalen

hanni reloaded

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Re:Abtreibungsgegner und Frauenrechte: Bischof legitimiert Vergewaltigung
« Antwort #40 am: 15:13:23 Mi. 24.April 2013 »
Ist es nicht erschreckend und traurig, daß man diese Selbstverständlichkeit als Erfolg feiert?


Eivisskat

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Re:Abtreibungsgegner und Frauenrechte: Bischof legitimiert Vergewaltigung
« Antwort #41 am: 18:16:41 Mi. 24.April 2013 »
Ist es nicht erschreckend und traurig, daß man diese Selbstverständlichkeit als Erfolg feiert?



Widerliche olle Männer... :o

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Re:Abtreibungsgegner und Frauenrechte: Bischof legitimiert Vergewaltigung
« Antwort #42 am: 13:06:08 Mo. 03.März 2014 »
Zitat
Das ist ja nun nichts neues mehr, dass in den USA Republikaner-Abgeordnete tiefsmöglich ins Klo greifen, aber das Statement hier setzt selbst für deren Verhältnisse Maßstäbe:

If a woman has (the right to an abortion), why shouldn’t a man be free to use his superior strength to force himself on a woman? At least the rapist’s pursuit of sexual freedom doesn’t (in most cases) result in anyone’s death.

Whoa.

Quelle: Fefes Blog

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Re:Abtreibungsgegner und Frauenrechte: Bischof legitimiert Vergewaltigung
« Antwort #43 am: 21:27:21 Mo. 06.Oktober 2014 »
ZDF heute show 26.09.2014 Martin Lohmann und sein Marsch ins Nirvana
Dass da keiner lacht, wenn er von "sehr seriösen Organisationen wie der katholischen Kirche" (00:12) spricht... :-X

http://youtu.be/qCYEyhdvZ38?t=27m41s
Achtung bei 28:22! >:( >:( >:(

Zitat
"LEBENSSCHÜTZER" ATTACKIEREN SELBSTBESTIMMUNGSRECHTE:

Am vergangenen Samstag hat der alljährliche "Marsch fürs Leben" stattgefunden, begleitet von einer Gegendemonstration unter dem Motto "Mein Körper – Meine Verantwortung – Meine Entscheidung", zu der unter anderem auch die Giordano-Bruno-Stiftung aufgerufen hatte.
Traditionellerweise wehren sich die meist christlich inspirierten "Lebensschützer" gegen das Recht auf Schwangerschaftsabbruch, den sie als "Mord" verunglimpfen. Allerdings stand In diesem Jahr auch der Kampf gegen das Recht auf Selbstbestimmung am Lebensende oben auf der Agenda des "Marschs fürs Leben". Sterbehilfe ist für "Lebensschützer" ähnlich verwerflich wie der Schwangerschaftsabbruch, da sie das Leben als ein "Geschenk Gottes" betrachten, über das der einzelne Mensch nicht selbst bestimmen dürfe.
So meinte der ehemalige Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, MdB Hubert Hüppe (CDU, Mitglied im Gesundheitsausschuss), in seinem Aufruf zum "Marsch fürs Leben": "Angesichts zunehmender pränataler Selektion sowie der einsetzenden Sterbehilfe-Debatte" sei es wichtig, "mit einem entschiedenen Ja zum Leben an die Öffentlichkeit zu gehen." Scharfe Kritik äußerte Hüppe dabei an der Giordano-Bruno-Stiftung, die er mithilfe von fehlinterpretierten Aussagen der gbs-Preisträger Richard Dawkins und Peter Singer zu diskreditieren versuchte:
http://www.bv-lebensrecht.de/aktuell/einzelansicht/article/hubert-hueppe-mdb-ruft-zu-berliner-marsch-fuer-das-leben-am-20-september-auf.html

(Aus dem Newsletter der Giordano-Bruno-Stiftung)

Zitat
"I wasn’t raped, but I didn’t have to be to know I had the right to terminate an unwanted and unplanned pregnancy. My health wasn’t compromised by pregnancy, but it didn’t have to be for me to know I have the right to decide when or if to have children. My pregnancies weren’t the result of incest or abuse of any kind, but they didn’t have to be for me to know I have the right to determine my own physical life and future. I wasn’t underage, but I didn’t have to be to know that having a kid at that time wasn’t right for me. And I wasn’t free of all emotion about it, but I didn’t have to be to know that my life has value, that I am a whole person, and that I come first when making decisions about what is best for me and what I am capable of."
- Martha Plimpton