Autor Thema: Zeitarbeit in Deutschland - Aktuelle Entwicklung  (Gelesen 52292 mal)

Rappelkistenrebell

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Re:Zeitarbeit in Deutschland - Aktuelle Entwicklung
« Antwort #45 am: 21:12:15 Mi. 07.September 2016 »
Unglaublich!!! Lohnbetrug ist zukunftsfähig. asoziales A.Nahles......  >:(
A.Nahles ist für n Arsch und hat niemals in ihrem Leben auch nur einen Tag gearbeitet....


Bundesarbeitsministerin überreichte Zertifikat an iGZ-Hauptgeschäftsführer
INQA-Urkunde für den iGZ


Der in Münster mit seiner Bundesgeschäftsstelle ansässige Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ e.V.) wurde in Berlin von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles mit dem INQA-Audit „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ ausgezeichnet.





    iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz und Claudia Schütte, iGZ-Referentin der Geschäftsführung und Projektleiterin (r.), nahmen die INQA-Urkunde aus den Händen von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles entgegen.

Für die erfolgreiche Vollendung des fast zweijährigen Einführungsprozesses nebst fachkundiger Abschlussprüfung erhielt iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz jetzt die offizielle Abschlussurkunde im Rahmen einer feierlichen Übergabe. „Mein hauptamtliches Team freut sich natürlich riesig über die tolle Anerkennung unserer internen Personalentwicklungsmaßnahmen“, so der Verbandschef.
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Gemeinsamer Spirit

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles: „Es ist gut, wenn sich Unternehmen und andere Institutionen gemeinsam mit ihren Beschäftigten aufmachen und ihre Personalkultur zukunftsfähig aufstellen. Das INQA-Audit Zukunftsfähige Unternehmenskultur steht für diesen gemeinsamen Spirit. Schließlich können Unternehmen nur zusammen mit den Beschäftigten den Wandel der Wirtschafts- und Arbeitswelt erfolgreich meistern. Denn wer im Wettbewerb bestehen will, braucht motivierte Fachkräfte – und die bekommt man nur mit einer modernen, zeitgemäßen Unternehmenskultur.“

Projektgruppe

Der Auditierungsprozess in der Bundesgeschäftsstelle begann mit einer Informationsveranstaltung für das 35-köpfige iGZ-Team. Anschließend wurden in einer anonymen Befragung der Mitarbeitenden und der Geschäftsführung Veränderungsbedarfe ermittelt. Eine interne Projektgruppe erstellte dann auf Basis der Umfrage mit 100-prozentiger Beteiligung einen umfassenden Maßnahmenplan für die Themenbereiche Personalführung, Gesundheitsförderung, Chancengleichheit, Wissensmanagement und Kompetenzentwicklung.

Verhaltenskodex

Beispielsweise wurde eine iGZ-Mitarbeitervertretung für das Personal in Münster/Berlin eingeführt, ein Verhaltenskodex nebst Leitbild zur guten Verbandskultur verabschiedet und gesundheitsfördernde Maßnahmen am Arbeitsplatz direkt umgesetzt. „Dabei sind die beschlossenen Maßnahmen nicht abstrakt, sondern konkret für alle erfahrbar wie etwa die ergonomische Ausstattung der Bildschirmarbeitsplätze, kostenlose Weiterbildungsprogramme für das Personal, aktive Fitness-Pausen oder softwaregestütze Wissenstransfer-Lösungen. Und alles integriert in Mitbestimmungsstrukturen, die Transparenz und Informationsfluss nach innen garantieren“, erklärte Hauptgeschäftsführer Werner Stolz.

Betriebsklima

„Wir sind mit inzwischen über 3.300 Mitgliedsunternehmen ein enorm stark gewachsener Arbeitgeberverband der Personaldienstleisterbranche. Der partizipative INQA-Ansatz hat uns dabei geholfen, unser gutes Betriebsklima bei Verdoppelung der internen Mitarbeiterzahl noch positiver weiterzuentwickeln.“

Engagierte Beteiligung

Claudia Schütte, Referentin der Geschäftsführung und Projektleiterin, resümiert: „Wir haben uns über die engagierte Beteiligung unseres gesamten Teams im anspruchsvollen Audit-Prozess gefreut. So konnte buchstäblich jede Stimme bei uns gehört werden.“

Zukunft sichern, Arbeit gestalten

Attraktive Arbeitsbedingungen sind heute mehr denn je ein Schlüssel für Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland und bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Fachkräftesicherung in Unternehmen und Verwaltungen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unterstützt daher mit der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) eine Plattform, auf der sich Verbände und Institutionen der Wirtschaft, Unternehmen, Gewerkschaften, die Bundesagentur für Arbeit, Sozialversicherungsträger, Kammern und Stiftungen gemeinsam mit der Politik für eine neue, nachhaltige Arbeitskultur einsetzen.

INQA-Audit

Das INQA-Audit Zukunftsfähige Unternehmenskultur ist ein Angebot der Initiative Neue Qualität der Arbeit und wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Als einziges Audit wird es von Arbeitgeberverbänden, Gewerkschaften, Kammern, Bund, Ländern und der Bundesagentur für Arbeit getragen. Es zeichnet Unternehmen und Verwaltungen aus, die sich nachweislich für eine mitarbeiterorientierte Arbeitskultur einsetzen, und befähigt Unternehmen dazu, Handlungsbedarfe im eigenen Unternehmen zu erkennen und Probleme in Zusammenarbeit mit Beschäftigten, Betriebsräten und Führungsebene zu lösen.

Entwicklungsprozess

Um den Rahmen für ganzheitliche Entwicklungsprozesse zu schaffen, konzentriert sich das INQA-Audit auf die vier wesentlichen Handlungsbereiche für moderne Unternehmen: Personalführung, Chancengleichheit und Diversity, Gesundheit, sowie Wissen und Kompetenz. Das INQA-Audit wurde in enger Zusammenarbeit von der Bertelsmann Stiftung, dem Institut „Great Place to Work“ und dem Unternehmensnetzwerk ddn (Das Demographie Netzwerk) entwickelt.

Quelle

http://ig-zeitarbeit.de/presse/artikel/inqa-urkunde-fuer-den-igz
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dagobert

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Re:Zeitarbeit in Deutschland - Aktuelle Entwicklung
« Antwort #46 am: 21:21:58 Mi. 07.September 2016 »
Zitat
Das INQA-Audit wurde in enger Zusammenarbeit von der Bertelsmann Stiftung, dem Institut „Great Place to Work“ und dem Unternehmensnetzwerk ddn (Das Demographie Netzwerk) entwickelt.
Mehr muss man über dieses "Zertifikat" eigentlich nicht wissen.

Rappelkistenrebell

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Re:Zeitarbeit in Deutschland - Aktuelle Entwicklung
« Antwort #47 am: 04:23:42 Fr. 09.September 2016 »
Aus: Ausgabe vom 09.09.2016, Seite 5 / Inland

Fast eine Million Leiharbeiter in BRD
Durchschnittsgehalt unter Niedriglohngrenze. Hauptprofiteure: Auto- und Maschinenbaukonzerne



Die Ungleichbehandlung durch Leiharbeit war Thema einer Großdemonstration des Deutschen Gewerkschaftsbundes am 9. April in München
Foto: Peter Kneffel/dpa-Bildfunk

Im vergangenen Jahr waren in der Bundesrepublik 961.000 Menschen in Leiharbeitsverhältnissen beschäftigt. Das geht aus einer Antwort der Regierung auf eine kleine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor. Das mittlere Bruttogehalt der Leiharbeiter lag demnach Ende Dezember 2013 bei 1.700 Euro im Monat und damit laut Definition der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung »deutlich unter der Niedriglohnschwelle« von 1.973 Euro, wie Die Linke am Donnerstag mitteilte. Demgegenüber lag das »Medianentgelt bei allen sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten« laut Regierung im gleichen Jahr bei 2.960 Euro.

Das Kabinett räumte ein, die Leiharbeit nehme seit Jahren zu. 2013 waren noch 856.000 Personen auf dieser Basis erwerbstätig. Die Zahl der Leiharbeiter im Jahresdurchschnitt 2015 entspricht einem Anteil an allen Beschäftigten von 2,7 Prozent. Fast zwei Drittel der Betroffenen beziehen einen Lohn von maximal 1.973 Euro brutto. Der Anteil der Niedriglöhner an allen Beschäftigten beträgt 20 Prozent. Fast sechs Prozent der Leiharbeiter sind zudem sogenannte Aufstocker. Sie sind also auf ergänzende Hartz-IV-Leistungen angewiesen.

Hauptnutznießer der nur zeitweiligen Beschäftigung von Personal, das in der Regel schlechter bezahlt wird als die Stammbelegschaft, sind vor allem Maschinen- und Fahrzeugbaufirmen. Im Maschinenbau sind elf Prozent, im Fahrzeugbau zehn, im Metallbau neun und in der Bauinstallation sieben Prozent der Kollegen Leiharbeiter. Die meisten von ihnen sind kurze Zeit beschäftigt; nur ein Viertel der Leiharbeitsverhältnisse dauert den Angaben zufolge neun Monate oder länger.

Der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion, Klaus Ernst, kommentierte, das »Zweiklassensystem im Betrieb« habe sich »leider etabliert«. Das von Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) geplante Gesetz zur Eindämmung des Missbrauchs bei Leiharbeit und Werkverträgen diene »nicht im Ansatz« dem Schutz dieser Menschen, so der Politiker, der die Anfrage gestellt hatte. Der Entwurf dazu, den das Bundeskabinett Anfang Juni beschlossen hatte, sieht unter anderem vor, dass ein Leiharbeiter nach neun Monaten so bezahlt werden muss wie die Stammbelegschaft. Außerdem darf er maximal 18 Monate lang an denselben Betrieb ausgeliehen werden. Danach muss er entweder die Einsatzstelle wechseln oder von dem Unternehmen, bei dem er bisher tätig war, übernommen werden. Abweichungen per Tarifvertrag sollen möglich bleiben, auch für nicht tarifgebundene Unternehmen der betreffenden Branche. Noch im September sollen die parlamentarischen Beratungen des Gesetzentwurfs beginnen, bereits Anfang 2017 sollen die Neuregelungen in Kraft treten. Nahles werde mit der Reform »Lohndumping durch Leiharbeit dauerhaft legal etablieren«, prognostizierte Ernst. Eine Spaltung des Arbeitsmarktes sei gewollt, da die Unternehmen so ihre Kosten erheblich senken könnten. (AFP/dpa/Reuters/jW)

Quelle

https://www.jungewelt.de/2016/09-09/021.php
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Re:Zeitarbeit in Deutschland - Aktuelle Entwicklung
« Antwort #48 am: 18:11:15 Fr. 09.September 2016 »
Über 1 Million Leiharbeiter/-innen – zunehmende Ausbeutung und Spaltung bekämpfen!


(foto: MLPD)

09.09.16 - Die Zahl der Leiharbeiter und Leiharbeiterinnen steigt immer weiter an. Die Bundesregierung musste am Mittwoch auf Anfrage der Linkspartei einräumen, dass mit 961.000 erfassten Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter Mitte 2015 ein neuer offizieller Höchststand erreicht wurde. 1994 gab es nur etwa 138.000 Leiharbeiter, 2004 waren es schon 400.000. Zurzeit dürfte die Millionengrenze deutlich überschritten sein. Vor allem die Jugend ist betroffen: Mehr als 30 Prozent aller Leiharbeiter sind zwischen 15 und 30 Jahre alt.

Diese Entwicklung wurde vor allem durch das von der SPD-Regierung unter dem damaligen Bundeskanzler Gerhad Schröder (SPD) 2003 eingeführten Gesetz "Hartz I" ermöglicht. Dadurch wurden sämtliche bis dahin geltenden Beschränkungen der Leiharbeit aufgehoben und den Monopolen der Weg frei gemacht, Arbeitsplätze dauerhaft mit Leiharbeitern zu besetzen. Leiharbeiter können sie nach Belieben heuern und feuern, ohne auf Kündigungsschutz und Kündigungsfristen Rücksicht nehmen zu müssen. Seitdem wurden immer mehr Bereiche ausgegliedert, Teile der Belegschaften dadurch von der Stammbelegschaft abgetrennt, in kleinere Betriebe mit niedrigerer Bezahlung und schlechteren Arbeitsbedingungen ausgelagert oder in Leiharbeitsplätze verwandelt.

Für die Monopole ist das eine äußerst profitable Methode, die Ausbeutung der Arbeitskraft zu steigern und die Arbeiterklasse zu spalten. Der Durchschnittslohn von Leiharbeiterinnen und Leiharbeitern liegt heute mit 1.700 Euro brutto deutlich unter dem der so genannten "Stammarbeiter". Fast zwei Drittel liegen unter der offiziellen "Niedriglohnschwelle" von rund 1.970 Euro brutto. 5,7 Prozent der Leiharbeiter müssen ihren Lohn mit Hartz IV aufstocken. Mehr als verdoppelt hat sich auch die Zahl der Werkverträge, zwischen 2002 und 2014 von 350.000 auf 760.000. Hier werden die Leiharbeiter-Löhne noch einmal deutlich gedrückt, und die Betroffenen sind quasi rechtlos.

Unter dem Druck ständiger Drohungen mit Auslagerungen und Fremdvergaben wurde das Lohnniveau zugleich für alle Beschäftigten gesenkt und ihre Arbeitszeiten flexibilisiert und ausgeweitet. So stieg die Zahl der Beschäftigten, die regelmäßig länger als 48 Stunden pro Woche arbeiten, in den letzten 20 Jahren um 30 Prozent an. Die Zahl der Schichtarbeiter und -arbeiterinnen erhöhte sich im gleichen Zeitraum von 3,8 Millionen auf 5,6 Millionen. Insbesondere Leiharbeiter haben oft die längsten und massiv flexibilisierte Arbeitszeiten.

Seit Jahren gibt es Proteste und Kämpfe gegen Leiharbeit und Werkverträge. Sie nehmen in letzter Zeit wieder deutlich zu. Massive Proteste gab es z.B. Ende 2015 in der Automobilindustrie. Am 25. Februar protestierten die Stahlarbeiter bei TKSE in Duisburg dagegen. In München fand im April eine Demonstration mit mindestens 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Erst jüngst wurde in den beiden Ameos-Kliniken in Osnabrück und Hildesheim nach wochenlangem Streik u.a. die teilweise Übernahme der Leiharbeiter durchgesetzt.

Davon getrieben verspricht Arbeitsministerin Andrea ahles (SPD), mit einem neuen Gesetz "gleichen Lohn für gleiche Arbeit ohne Schlupflöcher" sicherzustellen. Das ist glatt gelogen. Der Entwurf sieht vor, dass Leiharbeiter erst nach neun Monaten gleich bezahlt werden. Sie sollen erst nach 18 Monaten Arbeit übernommen werden. Dabei dauert nur jedes vierte Leiharbeitsverhältnis mehr als neun Monate. 15 Prozent dauern 15 Monate, weniger als 12 Prozent 18 Monate oder länger. Im Durchschnitt arbeiten Leiharbeiter sogar nur für drei Monate in einem Betrieb. Außerdem sollen noch Abweichungen per Tarifvertrag und bei nicht tarifgebundenen Unternehmen durch Betriebsvereinbarungen möglich bleiben.

Stammbelegschaften, Leiharbeiter und Werksverträgler, Jung und Alt müssen deshalb ihren Widerstand verstärken.

    Gemeinsam für die Übernahme aller Leiharbeiter und befristet Beschäftigten in unbefristete Arbeitsverhältnisse im Entleiherbetrieb!
    Sofortige gleiche Bezahlung für gleiche oder vergleichbare Arbeitsplätze und volle rechtliche Gleichstellung von Leiharbeitern und Beschäftigten des   Entleiherbetriebs!
    Weg mit den Hartz-Gesetzen!
    Kampf der Ausbeutung - Nieder mit dem Lohnsystem!

Quelle

https://www.rf-news.de/2016/kw36/ueber-1-million-leiharbeiter-innen-2013-zunehmende-ausbeutung-und-spaltung-bekaempfen

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Re:Zeitarbeit in Deutschland - Aktuelle Entwicklung
« Antwort #49 am: 18:18:15 Fr. 09.September 2016 »
Dieses absolut kranke Propagandavideo von Randstad möche ich Euch nicht vorenthalten. Schaut es selber an und zieht Eure Schlüsse..... kotz


Randstad erklärt Zeitarbeit

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Re:Zeitarbeit in Deutschland - Aktuelle Entwicklung
« Antwort #50 am: 18:52:09 Fr. 09.September 2016 »
Der Gewinn und Umsatzanspruch der Leihfirmen geht nach wie vor voll und ganz zulasten der Leiharbeitnehmer, die bis zu einem Viertel, nicht selten sogar bis zur Hälfte, weniger verdienen als der Festangestellte am selben Arbeitsplatz!

Schlimmer noch, die Entleiher zahlen wesentlich höhere Stundensätze, - bis zu 45€ +X, als wenn sie die Arbeitnehmer direkt einstellen würden, sei es auch nur temporär, nur um sich mithilfe der Leihfirmen aus jeglicher gesellschaftlichen, solidarischen, (Rentenbeitrag), jeglicher tariflichen und Lohnzahlenden Verantwortung stehlen zu können, ganz nebenbei wird auch noch der Kündigungsschutz massiv unterlaufen und ausgehöhlt! -
Toll, was? - Ja, aber nicht für die Arbeitnehmer, die zahlen die Zeche in jeglicher Hinsicht!
Per Gesetz gilt "Equal Pay" kann aber über Tarifverträgen ausgehebelt werden und genau darin liegt der Krux. Die Branchenzuschläge bringen da absolut nichts, im Gegenteil es ist zu erkennen das sie wieder unterlaufen werden!!



Gehälter teils unter Niedriglohn 
Zahl der Leiharbeiter auf neuen Höchststand


08.09.2016, 10:00 Uhr | dpa

In Deutschland gibt es immer mehr Leiharbeiter: 961.000 Menschen waren im vergangenen Jahr als Leih- oder Zeitarbeiter beschäftigt. Zu deutlich niedrigeren Löhnen als regulär Beschäftigte. Das dürfte die Debatte zu dem Thema befeuern. Ein neues Gesetz ist in Arbeit.


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Gehälter teils unter Niedriglohn 
Zahl der Leiharbeiter auf neuen Höchststand

08.09.2016, 10:00 Uhr | dpa
Leiharbeit in Deutschland auf Rekordhoch: Gehälter teils unter Niedriglohn. Insbesondere die Autobranche setzt auf Arbeitnehmerüberlassung. (Quelle: imago)

Insbesondere die Autobranche setzt auf Arbeitnehmerüberlassung. (Quelle: imago)

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In Deutschland gibt es immer mehr Leiharbeiter: 961.000 Menschen waren im vergangenen Jahr als Leih- oder Zeitarbeiter beschäftigt. Zu deutlich niedrigeren Löhnen als regulär Beschäftigte. Das dürfte die Debatte zu dem Thema befeuern. Ein neues Gesetz ist in Arbeit.

Mehr zum Thema

    Gesetz beschlossen: Das gilt nun für Leiharbeit und Werkverträge

Im Jahr 2014 waren es noch rund 50.000 Leih- oder Zeitarbeiter weniger als 2015. In den Jahren davor schwankten die Zahlen zwischen 610.000 und 910.000. Ihr mittleres Bruttogehalt lag nach den jüngsten Zahlen bei 1700 Euro - und somit deutlich unter dem Gehalt anderer Beschäftigter. "Im Vergleich dazu lag das Medianentgelt bei allen sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten bei 2960 Euro", so die Regierung auf eine entsprechende Anfrage der Linken.

Fast zwei von drei Leiharbeitern arbeiteten zuletzt zu besonders niedrigen Löhnen. Sie lagen unter der Niedriglohnschwelle von rund 1970 Euro, also unter dem Lohn, der zwei Drittel des mittleren Gehalts der Beschäftigten insgesamt beträgt. 5,7 Prozent der Leiharbeitnehmer haben Anspruch auf ergänzende Leistungen und stocken ihr Gehalt mit Hartz IV auf.
Gesetz gegen Missbrauch der Leiharbeit soll kommen

An diesem Donnerstag wird im Bundestag der Haushalt von Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) beraten, wo die aktuellen Zahlen wohl ebenfalls eine Rolle spielen dürften. Voraussichtlich noch im September sollen die parlamentarischen Beratungen eines Gesetzentwurfs von Nahles zur Eindämmung von Missbrauch bei Leiharbeit und Werkverträgen beginnen.

Der Entwurf sieht vor, dass Leih- oder Zeitarbeitnehmer künftig nach neun Monaten genauso wie die Stammbelegschaften bezahlt werden. Sie sollen längstens 18 Monate in demselben Betrieb arbeiten dürfen, ohne von diesem übernommen zu werden. Abweichungen per Tarifvertrag sollen möglich bleiben, auch für nicht tarifgebundene Unternehmen der betreffenden Branche.
Kritik an zahnloser Reform

Doch nur jedes vierte Leiharbeitsverhältnis besteht neun Monate oder länger. 15 Prozent dauern 15 Monate, 12 Prozent über 18 Monate. Die Anfrage hatte der Linken-Fraktionsvize Klaus Ernst gestellt.

"Das Zweiklassensystem im Betrieb hat sich leider etabliert", beklagt er und wirft Nahles vor, ihre geplante Reform diene nicht im Ansatz dem Schutz der Leiharbeitnehmer. Trotz Reform werde fast niemand von einer besseren Entlohnung profitieren. "Die Ministerin streut den Betroffenen nur Sand in die Augen.

Die Domäne der Leiharbeit ist der Maschinen- und Fahrzeugbau. Insgesamt beschäftigte die Metall- und Elektroindustrie mit 36 Prozent die meisten Leiharbeitskräfte gemessen an der Gesamtzahl. Allein im Maschinenbau sind elf Prozent aller Leiharbeiter beschäftigt, im Fahrzeugbau zehn Prozent.

Quelle

http://www.t-online.de/wirtschaft/jobs/id_78927346/leiharbeit-in-deutschland-auf-rekordhoch-gehaelter-teils-unter-niedriglohn.html

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Fritz Linow

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Re:Zeitarbeit in Deutschland - Aktuelle Entwicklung
« Antwort #51 am: 10:47:25 Mi. 28.September 2016 »
Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage von DIE LINKE zur aktuellen Entwicklungen in der Leiharbeit vom 06.09.2016:
http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/18/095/1809557.pdf

Dazu auch:

Zitat
65 Prozent Niedriglöhner in der Leiharbeit

28. September 2016

Bei zwei Drittel aller vollzeitbeschäftigten Leiharbeiter liegt das Einkommen unterhalb der Niedriglohnschwelle. Über alle Anforderungslevel und Berufsgruppen hinweg verdienen sie deutlich weniger als ihre regulär beschäftigten Kollegen und müssen ihr Gehalt häufiger mit Hartz-IV-Leistungen aufstocken. Das geht aus einer aktuellen Veröffentlichung der Bundesagentur für Arbeit hervor.
(…)
http://www.o-ton-arbeitsmarkt.de/o-ton-news/65-prozent-niedrigloehner-in-der-leiharbeit


Fritz Linow

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Re:Zeitarbeit in Deutschland - Aktuelle Entwicklung
« Antwort #52 am: 14:19:34 Mi. 05.Oktober 2016 »
Der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister BAP sagt voraus, dass in Zukunft weniger die Arbeitnehmerüberlassung im Vordergrund stehen wird, sondern vielmehr die Personalvermittlung. Wegen der gesetzlichen Einschränkungen der Leiharbeit sei dieser Trend erkennbar.
http://www.personaldienstleister.de/fileadmin/user_upload/05_Presse/Downloads/160825_BAP_Personaldienstleister_02_2016_web.pdf

Damit kehrt diese angebliche Branche zu ihren ehrlichen Wurzeln zurück, als gewerbliche Stellenvermittler an den Bahnhöfen die verarmte Landbevölkerung, die in die Städte strömte, abgriffen und zu Knechtdiensten und Prostitution zwangen. Das wurde dann 1927 verboten (neben der gewerblichen Berufsberatung).

Selbst wenn es also irgendwann mal keine Leiharbeit mehr geben würde, werden sich die Sklavenhändler schon längst in anderen Bereichen eingenistet haben. Da hilft nur gesunder Klassenhass und nicht auf  Parteien oder Gewerkschaften mit ihrem grotesken Glauben an die Sozialpartnerschaft zu bauen.

Rudolf Rocker

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Re:Zeitarbeit in Deutschland - Aktuelle Entwicklung
« Antwort #53 am: 14:49:26 Mi. 05.Oktober 2016 »
Also Back to the "Heuerbaas"! :o

Kuddel

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Re:Zeitarbeit in Deutschland - Aktuelle Entwicklung
« Antwort #54 am: 15:01:52 Mi. 05.Oktober 2016 »
Der Weg über die Tagelöhnerei direkt in die Sklaverei.

Fritz Linow

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Re:Zeitarbeit in Deutschland - Aktuelle Entwicklung
« Antwort #55 am: 20:47:54 Di. 11.Oktober 2016 »
Nochmal zur möglichen Betrugssoftware Landwehr und Prosoft:

Zitat
Softwaremanipulationen zu Lasten der Sozialkassen und Beschäftigten in der Zeitarbeit

 Einige Softwarehersteller bieten Anwendern Manipulationsmöglichkeiten bei der Durchschnittsberechnung an.

 Die Durchschnittsberechnung für Krankheit und Urlaub muss gemäß tariflicher Vereinbarung zwischen den Zeitarbeitsverbändenund den DGB-Gewerkschaften nach den Vorschriften des Bundesurlaubsgesetz geschehen (Zitat im Verhandlungsergebnis: „Urlaubsvergütung und Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall richten sich nach den Vorschriften des Bundesurlaubsgesetzes“). Das Bundesurlaubsgesetz regelt die grundlegende Berechnung:

 Der Durchschnitt berechnet sich nach dem  Arbeitsverdienstes der  letzten 13 Wochen (in der Praxis der letzten 3 Monate) ohne Aufwendungen im Sinne des Reisekostenrechts, Einmalzahlungen (Gratifikationen, Tantiemen und Gewinnbeteiligungen, Jahressonderzahlungen) oder Zuschläge für Mehrarbeit.

 Bei gesetzeskonformer EDV-Umsetzung müssen alle betroffenen Lohnarten korrekt zugeordnet werden. Ist diese Voraussetzung erfüllt, kann und darf der Verdienst für einen Urlaubs- oder Kranktag (Durchschnittsstunden X Durchschnittslohn) nur zu einem gesetzeskonformen Ergebnis führen.

 Die Realität – wie  auch die Aufsichtsbehörde festgestellt haben – sieht jedoch anders aus.  In mehreren bekannten Softwareprogrammen sind Manipulationsmöglichkeiten  zur Senkung  der Durchschnittswerte eingebaut. Sie können einzeln oder in Kombination benutzt werden.

 Bei einzelnen Kontrollen sind schon Tagesdifferenzen von 40,00 € zu Ungunsten der Beschäftigten und SV-Träger festgestellt worden. Bei ca. 25 Tagen Urlaub und ca. 15 Kranktagen ist der Manipulationswert bei 1.600,00 € pro Jahr  und Person anzusetzen. Die Sozialversicherungsträger (inkl. VBG) sind mit ca. 44% = 700,00 € betroffen. Für den Prüfungszeitraum von 4 Jahren wird den SV-Trägern in diesem Fall bei einem Zeitarbeitsunternehmen mit 100 Beschäftigten  280.000,00 € vorenthalten. Hier dreht es sich nicht mehr um Bagatellfälle. Wird hier  mit krimineller Energie gearbeitet?

 Softwarehersteller, die solche Programme allgemein dem Markt zur Verfügung stellen, schaffen den organisatorischen und programmtechnischen Rahmen, um den Betrug an den Sozialkassen und Beschäftigten zu ermöglichen.

 In dem Zusammenhang stellen sich noch einige Fragen:

 Handeln die Softwarehersteller aus eigenem Antrieb oder haben Sie auf Anweisung gearbeitet?
 Wer hat ggf. Anweisungen zu dieser Art von Softwareerstellung gegeben?
 Wenn einzelne Unternehmen Anweisung gegeben haben, warum wird dann generell die Software mit allen Manipulationsmöglichkeiten ausgeliefert?
 Erfolgt die  Auslieferung generell in der gesetzeskonformen Version?
 Wissen die Anwender wie die gesetzeskonforme Durchschnittsberechnung zu erfolgen hat?
 Die Manipulationen sind vielen Marktteilnehmern schon lange bekannt. Haben die Verbände zum Schutz der korrekt arbeitenden Mitgliedsunternehmen schon etwas unternommen?

Die I.Q.Z hat seit 2 Jahren  Softwareersteller zur Beendigung der Manipulationsprogrammierung aufgefordert. Den Aufsichtsbehörden (BA) sind die Manipulationen bekannt. Es wurden schon eine Vielzahl von Verstößen bei der Durchschnittsberechnung festgestellt und Auflagen seitens der Kontrollbehörden erteilt. In einigen Fällen wurde eine unbefristete Erlaubnis verweigert. Auch die Prüfer der Rentenversicherungen prüfen inzwischen die Korrektheit der Durchschnittsberechnung.
http://www.mwz-compliance.de/2016/10/07/softwaremanipulationen-zu-lasten-der-sozialkassen-und-besch%C3%A4ftigten-in-der-zeitarbeit?platform=hootsuite

dagobert

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Re:Zeitarbeit in Deutschland - Aktuelle Entwicklung
« Antwort #56 am: 21:55:30 Mi. 12.Oktober 2016 »
Handeln die Softwarehersteller aus eigenem Antrieb oder haben Sie auf Anweisung gearbeitet?
Nebensächlich.
Die Softwarehersteller leisten damit Beihilfe zum Betrug und sollten auch dementsprechend behandelt werden.

Kuddel

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Re:Zeitarbeit in Deutschland - Aktuelle Entwicklung
« Antwort #57 am: 14:02:46 Di. 25.Oktober 2016 »
Zitat
    Was zu erwarten war: “Neue Regelungen zu Werkverträgen und Leiharbeit beschlossen”
    Bundestags-Meldung vom 21.10.2016  mit allen behandelten Gesetzesentwürfen und Dokumenten.
http://www.labournet.de/politik/alltag/arbed/werkvertrag/gesetz-zur-regulierung-von-zeitarbeit-und-werkvertraegen-2016/

Siehe dazu:

        Zitat des Tages
        In der Plenarsitzung wurde mehrfach kritisiert, dass Verschlechtwerungen durch Tarifvertrag möglich sind – dies ist unser tägliches Reden, daher kommt unser Lieblingszitat von Tobias Zech (CDU/CSU): “wenn man den KollegInnen der Opposition zuhört, könnte man meinen, es handele sich um moderne Sklaverei” (ungefährer Wortlaut, waren durch Lachen abgelenkt) – spontane Reaktion unsererseits: JA! JA! JA!

        Was leider auch zu erwarten war: “IG Metall begrüßt Gesetz zu Leiharbeit und Werkverträgen”
        “Die IG Metall hat die Verabschiedung des Gesetzes zu Leiharbeit und Werkverträgen durch den Deutschen Bundestag begrüßt. (…) Beim Einsatz von Leiharbeit enthalte das Gesetz einige konkrete Verbesserungen, vor allem werde der weit verbreiteten Praxis des beliebigen Statuswechsels zwischen (Schein-)Werkvertrag und Leiharbeit ein wirksamer Riegel vorgeschoben. Dies sei ein wichtiger Schritt in Richtung einer besseren Ordnung am Arbeitsmarkt. Gleichzeitig bleibe der Spielraum für tarifliche Lösungen erhalten. “Die IG Metall hat in diesem Bereich über 40.000 Mitglieder und ist für deren Interessenswahrung verantwortlich. Wir sehen in dem Gesetzentwurf eine gute Basis, diese Beschäftigten auch in Zukunft tarifpolitisch wirksam zu vertreten”, sagte Hofmann. Die bisherigen Handlungsmöglichkeiten der Tarifvertragsparteien seien durch das Gesetz nun enger gefasst: Nach spätestens 15 Monaten müsse ein im Vergleich zu Stammbeschäftigten gleichwertiges Arbeitsentgelt gezahlt werden. Außerdem sei die Festlegung einer Höchstüberlassungsdauer zwingend. “Das Gesetz gibt den Tarifvertragsparteien dabei den Spielraum, branchenbezogene Lösungen zu finden. (…) Die IG Metall strebt nun nach Verabschiedung des Gesetzes an, auf Basis vorangegangener Sondierungen und Diskussionen in den Bezirken mit den Arbeitgeberverbänden der Entleihunternehmen und der Leiharbeitsbranche notwendige Anpassungen der Tarifverträge zu vereinbaren. ”
Pressemitteilung vom 21.10.2016 https://www.igmetall.de/pressemitteilungen-2016-23952.htm

        Komentar des Tages
        “Mit der Leiharbeitspest wird’s immer schlimmer. Erst kündigen die Gewerkschaften an, die  Leiharbeit fair zu gestalten, heute heißt die Parole: den Mißbrauch verhindern. Die vom DGB gerühmte Reform der Leiharbeit von Andrea Nahles besagt: Es darf ein Leiharbeiter maximal 18 Monate lang an den selben Betrieb ausgeliehen werden. Danach muss er entweder die Einsatzstelle wechseln oder von dem Unternehmen, bei dem er bisher tätig war, übernommen werden. In der  Praxis heißt es, bei Leiharbeitern wird nicht erst auf den Ablauf der 18 Monatsfrist gewartet, sie  werden meist bereits vor Ablauf von 9 Monaten woanders eingesetzt, bzw. gefeuert, um eine Lohnerhöhung  (gleicher Lohn) zu vermeiden. Für Leiharbeiter ist es Normalität, bei immer neuen Verleihern bei einem überschaubaren Kreis leihender Unternehmen arbeiten zu müssen. Je mehr der  DGB  die Leiharbeit “bekämpft”, desto mehr breitet sich diese Form der Ausbeutung aus.  961.000  Leiharbeiter gab es im vergangenen Jahr – so viele wie nie zuvor.” Kommentar von Karsten Weber (chefduzen.de) am 23.10.2016.

Siehe dazu: Leihkeule TV: Erfahrungen mit Sklavenhändlern

http://www.labournet.de/politik/alltag/arbed/werkvertrag/gesetz-zur-regulierung-von-zeitarbeit-und-werkvertraegen-2016/


dagobert

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Re:Zeitarbeit in Deutschland - Aktuelle Entwicklung
« Antwort #59 am: 12:08:20 Mo. 06.Februar 2017 »