Autor Thema: Antikommunismus  (Gelesen 5097 mal)

Kuddel

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Antikommunismus
« am: 13:04:46 Mo. 19.März 2012 »
Die gesamte politische und militärische Konzeption der Bundesrepublik hat einen Grundzug, einen Ausgangspunkt, eine Quelle: Den Antikommunismus. Das heißt aber nicht, daß man sich mit dem Kommunismus als Idee oder Theorie auseinandersetzt...
Man ist einfach Antikommunist, hat es zu sein - so wie man unter dem NS Regime Antisemit zu sein hatte. Die Begründung, Tag für Tag in die Menschen hineingehämmert, war eigentlich genug: "Die Juden sind unser Unglück"!
Kurt Hirsch, 1960


Zitat
Ich, der Kommunist

Neulich bezichtigte mich ein deutscher Bestseller-Autor, „ein Kommunist“ zu sein. Das war als Schimpfwort gedacht und sollte wohl in die Richtung kriminell Verblendeter oder verblendet Krimineller gehen.

Ich habe mir, ehrlich gesagt, seit meinen jungen Jahren keine großen Gedanken mehr darüber gemacht. Es genügte mir, den Verhältnissen, so wie sie sind, so ziemlich sehr, sehr kritisch gegenüberzustehen und mich nach Kräften für kleine und große Alternativen einzusetzen.

Wenn ein Kommunist ist, wer es nicht mag, dass Menschen ausgebeutet, entrechtet, vernachlässigt oder unterdrückt werden, und wenn ein Kommunist ist, wer dafür weder die Natur noch das Wesen des Menschen verantwortlich macht, sondern konkrete Verhältnisse, in denen Profit und Macht auf eine spezielle, extrem ungerechte Weise verteilt werden, dann bin ich eben ein Kommunist.

Konstruktion von Dissidenz

Aber natürlich steht ja „Kommunist“-Sein in einer Geschichte. Wenn einer hierzulande einen anderen so nennt, dann macht er ihn direkt oder indirekt mitverantwortlich für historische Verbrechen von Parteien, Regierungen, Bewegungen. Es ist, mit anderen Worten, ein Totschlagwort.

Wenn Kommunismus bedeutet, einer Partei anzugehören, die behauptet, immer recht zu haben, wenn es bedeutet, sich einer großen Idee zu unterwerfen, die sich als wissenschaftliche Weltanschauung sieht und ansonsten keinen Spaß versteht, wenn es bedeutet, die Geschäfte ausgerechnet in die Hände einer Staatsbürokratie mit Polizei, Geheimdienst und despotischen Vorsitzenden zu legen, und wenn es bedeutet, dass dieser Staat seinen Bürgern im Austausch für eine Grundversorgung die persönliche Freiheit nimmt – nö, dann will ich lieber kein Kommunist sein.

Das Kommunist-Sein hat jedoch viel weniger mit politischer Entscheidung oder mit intellektueller Selbstermächtigung zu tun als mit den Zuschreibungen, die der Mainstream nun mal so vornimmt. Es ist längst jenseits größerer Gedankengebäude und Gesellschaftsmodelle eine Methode zur Konstruktion von Dissidenz.

Wer nicht glaubt, dass der Kapitalismus, sei es in seiner brutalen derzeitigen, sei es in einer vielleicht noch mal abgemilderten Form, der letztmögliche und endgültige Weg des gemeinschaftlichen Lebens und Arbeitens ist, der ist ein Kommunist. Wer nicht glaubt, dass der Staat das letztmögliche und endgültige Modell von Ordnung und Recht ist, wer den Staat als zweitgrößtes Übel des Mensch- und Gesellschaft-Seins ansieht, der ist ein Anarchist. Ich bin also, klarer Fall, ein kommunistischer Anarchist.

Vorwärts in der Geschichte


Ärgerlich nur, dass nicht nur der besagte Bestsellerautor meinen Anarchismus geflissentlich übersehen hat, ärgerlich noch mehr ist, dass der Mainstream dieser Tage damit durchkommt, jede Form von Dissidenz als Retrophänomen zu behandeln. Wen man einen Kommunisten schimpfen darf, der will ja wohl nicht vorwärts in der Geschichte, sondern zurück zu alten Ideen und Praxen. Dabei interessiert es doch in Wahrheit einen Scheiß, ob früher einmal alles andere als der demokratische Kapitalismus noch schlimmer war.

Es interessiert, was kommen wird, wenn der Staat und der Markt als Ordnungsinstrumente ausgedient haben. Es interessiert, um schon wieder so ein kommunistisches Wort zu verwenden, ob die Menschen noch mal schaffen, Subjekt ihrer eigenen Geschichte zu werden. Es interessiert, ob es überhaupt eine Zukunft gibt. Kommunisten sind Leute, die sich für gemeinschaftliche, selbstorganisierte und unentfremdete Problemlösungen interessieren.

Wenn nun aber Kommunist wäre, wer sich der überraschenden Erkenntnis öffnet, dass Karl Marx gar nicht mal so unrecht hatte, dass all diese sonderbaren Dinge – Lohn, Preis und Profit, Entfremdung, Krisenzyklen, militärisch-industrieller Komplex usw. – auf Dauer nicht das Überleben der Menschheit sichern, dass die ökonomischen Grundlagen der Gesellschaft auch schuld an ihrem moralischen und kulturellen Desaster sind, dann, tja, dann wäre wohl eine gute Hälfte der denkenden Deutschen Kommunisten, die halbe FAZ-Redaktion eingeschlossen.

Unser Job, unsere Passion

Hinzu kommt: Der Kommunismus wird gerade in den Kapitalismus integriert. Die neue Verbindung von Postdemokratie und Neoliberalismus trägt Züge eines auf den Kopf gestellten Staatssozialismus. Keine Freiheit, nirgends, außer beim Kaufen und/oder Zugrundegehen. Wirtschaft und Staat im postdemokratischen Neoliberalismus haben eine absolute Macht, es scheint unmöglich, über sie hinaus, oder wenigstens unter ihr hindurch zu denken.

Was soll da noch ein Wort wie „Kommunist“? Wenn sich in wunderlicher Konvergenz der maoistisch-„kommunistische“ Staatskapitalismus, der merkelistisch-expansive Nationalkapitalismus und der lupenreine postkommunistische Putinismus immer mehr annähern? Im globalen Zirkus der Bilder und Ideen wäre man als „Kommunist“ nicht wirklich in guter Gesellschaft.

Von der Falle, die Liberalkonservative gern aufmachen, wenn sie es mit Dissidenten zu tun haben, will ich gar nicht groß reden. Kritisieren darf nur, wer ein Gegenmodell parat hat, wer aber ein Gegenmodell parat hat, ist ein Kommunist und darf nicht mehr kritisieren. Bin ich also Kommunist? Wahrscheinlich würde man eher neue Begriffe benötigen.

Die Zuschreibung hingegen geschieht definitiv in böser Absicht. Aber es ist wie mit Nigger, Bitch, schwul oder punk: Aus der Ausgrenzung und Abwertung entsteht ein neuer Stolz. Unsereiner steht quer zur Macht, das ist unser Job, das ist unsere Passion, das ist unser merkwürdiges Talent.

Wen man hierzulande als „Kommunisten“ beschimpft, der würde in einem „kommunistischen Staat“ wahlweise als „bürgerlicher Individualist“, „dekadent“ oder „Konterrevolutionär“ drangsaliert. Es kommt daher nicht darauf an, ob man in einem historischen, ideologischen und diskursiven Sinn „Kommunist“ ist. Es kommt darauf an, stolz darauf zu sein, wenn man vom Mainstream so genannt wird.
http://www.taz.de/Debatte-Gesellschaft/!89590/

counselor

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Re:Antikommunismus
« Antwort #1 am: 16:53:57 Di. 07.August 2012 »
Antikommunistische Belehrungen

(Aus "Rote Fahne" 31/2012)

Wenn sich eine verschwindende Minderheit des europäischen Finanzkapitals mit seinen EU-Politikern das Recht herausnimmt, die Staatshaushalte zu plündern, um die Banken und das Heer der Spekulanten mit Hunderten Milliarden von Euro vor dem Bankrott zu bewahren, dann ist das "demokratisch", denn die höchsten Gremien der EU haben ihren Segen dazu gegeben. Wenn in Spanien und Griechenland Hunderttausende Arbeiter, Staatsbedienstete, Jugendliche usw. gegen diese Abwälzung der Krisenlasten auf ihren Rücken aufstehen, wenn sie beginnen, eine Gesellschaftsordnung infrage zu stellen, die ihre Polizeisondereinheiten gegen streikende Arbeiter einsetzt, dann lauert in diesen Kämpfen die "Hydra des Terrorismus".

 Wer das nicht verstehen kann, der hat auch nicht begriffen, dass die Aufrechterhaltung der sozialen Grundstrukturen des Systems der Profitmacherei – koste es was es wolle – im Interesse des Gemeinwohls liegt. Der ist vielleicht auf die infamen theoretischen Lügen des "Oberterroristen" Karl Marx hereingefallen, wonach "die Akkumulation von Reichtum auf dem einen Pol (…) also zugleich Akkumulation von Elend, Arbeitsqual, Sklaverei … auf dem Gegenpol (ist), d. h. auf Seite der Klasse, die ihr eignes Produkt als Kapital produziert" (Marx/ Engels, Werke, Bd. 23, S. 675) ...

Quelle: RF News
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counselor

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Re:Antikommunismus
« Antwort #2 am: 22:19:36 Fr. 10.August 2012 »
Hier noch eine Buchempfehlung zum Thema Antikommunismus:

http://www.rotbuch.de/programm-3/titel/1262-heilige-hetzjagd.html
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Kuddel

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Re:Antikommunismus
« Antwort #3 am: 11:13:15 Di. 11.Dezember 2012 »
Zitat
Ein Zombie namens Antikommunismus geht um in Deutschland, untot geistert er durch die sogenannte bürgerliche Presse. Der Grund: Neue Kommunisten und Sozialisten wollen den tüchtigen Bürger entmündigen und enteignen. So sehen es zumindest Kommentatoren wie der Wirtschaftswoche-Chef Roland Tichy und Welt-Vizechef Ulf Poschardt.

„Zu viele deutsche Medien sind zu rot-grünen Umerziehungslagern verkommen“, behauptet Tichy in der Zeit zur Zeitungskrise, während Poschardt, der auf Facebook mit „wunderbarer Tichy“ sekundiert, den Grünen vorwirft, sie würden mit Wachstumskritik, Spitzensteuersatz und Sozialstaat „jeden Aufstiegswilligen aus dem Land treiben“.

Das ist ein Antikommunismus ohne Kommunisten. Jede noch so moderate Abweichung vom Marktradikalismus wird zum Vaterlandsverrat hochdämonisiert
http://www.taz.de/Kolumne-Bestellen-und-Versenden/!107187/

ManOfConstantSorrow

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Re:Antikommunismus
« Antwort #4 am: 11:53:03 Fr. 22.November 2013 »
Es ist noch nicht lange her, da hat Merkel einen zum besten gegeben zu ihrem Medienkonsum in DDR Zeiten. Sie sagte ohne rot zu werden, sie hätte die Sender des "Freien Westens" gehört. Sagt das in Zeiten, in denen der letzte Depp erfahren durfte, daß der Westen seine Bürger viel intensiver überwacht, als es Stasi und KGB in ihren besten Zeiten taten.

Und als Putin zur Olympiade in Sotschi eine Vollüberwachung ankündigte, dann fanden sich sofort dressierte Kommentatoren, die davor warnten, Rußland dürfe nicht zu Methoden der Sowjetunion zurückfallen. Putin ist aber nicht rückwärtsgewandt. Er orientiert sich an den Methoden des NSA.

Ich faß' es einfach nicht, daß diese Plattitüden des Kalten Krieges noch immer funktionieren.
Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

Kuddel

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Re:Antikommunismus
« Antwort #5 am: 16:59:59 So. 16.März 2014 »
Zitat
SPD-Chef Gabriel hat Kritik der Linken-Vizefraktionschefin Wagenknecht an der Politik der Bundesregierung in der Krim-Krise zurückgewiesen. Die Reden von Wagenknecht erinnerten an die krampfhaften Rechtfertigungsversuche kommunistischer Sekten in den 70er und 80er Jahren für jedwedes Unrecht, das damals von der Sowjetunion begangen worden sei, sagte Gabriel der "Süddeutschen Zeitung". Wenn die Linkspartei sich von diesen Reflexen nicht endlich verabschiede, werde sie nie in der aufgeklärten Demokratie Deutschlands ankommen. Wagenknecht hatte dazu aufgefordert, sich mit einer möglichen Angliederung der Krim an Russland abzufinden. Es gebe machtpolitische Gegebenheiten, die man akzeptieren müsse.
http://www.ndr.de/info/nachrichten313_con-14x03x16x16y00.html

Rudolf Rocker

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Re:Antikommunismus
« Antwort #6 am: 17:38:46 So. 16.März 2014 »
Gabriel in bester Noske- Manier!
Nur das die Frau damals Luxemburg und nicht Wagenknecht hieß!

rebelflori

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Re:Antikommunismus
« Antwort #7 am: 10:19:48 Mo. 17.März 2014 »
Zitat
SPD-Chef Gabriel hat Kritik der Linken-Vizefraktionschefin Wagenknecht an der Politik der Bundesregierung in der Krim-Krise zurückgewiesen. Die Reden von Wagenknecht erinnerten an die krampfhaften Rechtfertigungsversuche kommunistischer Sekten in den 70er und 80er Jahren für jedwedes Unrecht, das damals von der Sowjetunion begangen worden sei, sagte Gabriel der "Süddeutschen Zeitung". Wenn die Linkspartei sich von diesen Reflexen nicht endlich verabschiede, werde sie nie in der aufgeklärten Demokratie Deutschlands ankommen. Wagenknecht hatte dazu aufgefordert, sich mit einer möglichen Angliederung der Krim an Russland abzufinden. Es gebe machtpolitische Gegebenheiten, die man akzeptieren müsse.
http://www.ndr.de/info/nachrichten313_con-14x03x16x16y00.html

sry ich Kommentiere eigentlich keine Kindergarten scheiße.

Was ist denn passiert Sarah Wagenknecht hat die Grünen drauf hin gewisen das sie mit Faschisten zusammen arbeiten.

Die antwort von denn Grün wahr das.



https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10151967533290592&set=a.10151581515360592.1073741835.60074915591&type=1

Tiefrot

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Re:Antikommunismus
« Antwort #8 am: 10:25:17 Mo. 17.März 2014 »
Jetzt flippt die Öko-FDP völlig aus.  kotz
Denke dran: Arbeiten gehen ist ein Deal !
Seht in den Lohnspiegel, und geht nicht drunter !

Wie bekommt man Milllionen von Deutschen zum Protest auf die Straße ?
Verbietet die BILD und schaltet Facebook ab !

rebelflori

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Re:Antikommunismus
« Antwort #9 am: 10:49:30 Mo. 17.März 2014 »
Eigentlich wahr ja nur Katrin Göring-Eckardt von denn Grünen.

@ Triefrot
Ich finde das nicht mal so schlimm. Wenn jemand ehrlich sagt was er denkt, aber wie das in denn Medien umgedreht wird ist einfach nur scheiße.
Man hätte doch einfach sagen können, das beide etwas scheiße gebaut haben.

Tiefrot

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Re:Antikommunismus
« Antwort #10 am: 11:14:11 Mo. 17.März 2014 »
Etwas ?

Die Leute zerreissen sich das Maul über Dinge, von denen sie keine
ausreichende Ahnung haben. Und zündeln damit an einem Pulverfass.
Das nervt mich an der Ukrainesache so.  kotz
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Rudolf Rocker

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Re:Antikommunismus
« Antwort #11 am: 11:25:44 Mo. 17.März 2014 »
Göring-Eckardt und Cem Özdemir sind beide bei der Atlantikbrücke!
Ich vermute das die sehrwohl einen Plan haben; nämlich den USA noch weiter in den Arsch zu kriechen.

Ich finde die Grünen sogar noch ekelhafter als die FDP. Die FDP hat wenigstens gradeheraus gezeigt, das sie nur Klientelpolitik für Reiche machen. Die Grünen dagegen tun noch so, als hätten sie einen sozialen Anstrich!

Für mich sind diese Spinner aber spätestens seid dem völkerrechtswidrigen Angriff auf Ex- Jugoslawien passé!



http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Mitgliedern_der_Atlantik-Br%C3%BCcke

ManOfConstantSorrow

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Re:Antikommunismus
« Antwort #12 am: 19:37:20 Sa. 13.September 2014 »
Zitat
Merkel warnt Grüne vor "Karl Marx"
http://www.sueddeutsche.de/politik/landtagswahl-in-thueringen-merkel-warnt-gruene-vor-karl-marx-1.2128279

Das ist aber Eulen nach Athen tragen! Die Grünen sind antikommunistischer als CDU und CSU zusammen.
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Tiefrot

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Re:Antikommunismus
« Antwort #13 am: 22:13:07 Sa. 13.September 2014 »
Diese Knaller sollten lieber mal Marx lesen !
Das dürfte schon mal was an Klarheit bringen, wohin der Neoliberalismus führt.  ::)
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Troll

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Re:Antikommunismus
« Antwort #14 am: 10:52:13 So. 14.September 2014 »
Überhaupt, warum so viel Angst vor dem überall Gescheiterten, Vorbild Amerika bekämpft Kuba, Venezuela und viele andere linksgerichtete Systeme, sie könnten sich doch genüsslich zurücklehnen und ihnen beim scheitern zusehen, die Bevölkerung wird dann von alleine in den Schoß des besten Systems der Welt kriechen.
Die Herzensgute freie westliche Gemeinschaft agiert aber eher nach dem Spruch "Und willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein", wobei Brüderlichkeit in der freien westlichen Welt eher Unterwerfung vor dem großen Bruder bedeutet.

Es scheint eher ein Kampf gegen eine mögliche Alternative zu sein, und gangbare Alternativen zum selbsternannten besten System kann/darf es nicht geben.
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti