Autor Thema: Medienkampagne: Kriminelle Clans  (Gelesen 154 mal)

Kuddel

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Medienkampagne: Kriminelle Clans
« am: 17:06:06 Mi. 19.Juni 2019 »
Kriminelle Clans

Die "Diskussion" über "Kriminelle Clans" ist die erfolgreichste und deshalb gefährlichste rassistische Kampagne der letzten Jahre. Sie begann beim Spiegel und bei Spiegel TV. Sie sprang über auf die rechten sozialen Netzwerke, wurde übernommen von Pegida, AfD, NPD und BILD und gehört inzwischen in allen bürgerlichen Medien und Parteien zum guten Ton.

Die Süddeutsche titelte heute:
Zitat
Kriminelle Clans
Beleg für eine gescheiterte Einwanderungspolitik


Kriminelle Clans haben die Rücksichtnahme der weltoffenen Zivilgesellschaft nicht verdient.
https://www.sueddeutsche.de/politik/kriminelle-clans-einwanderung-1.4485274?utm_source=pocket-newtab

Wie soll man die Zeile "Kriminelle Clans haben die Rücksichtnahme der weltoffenen Zivilgesellschaft nicht verdient." interpretieren? Es gibt doch gegen Kriminalität rechtsstaatliche Maßnahmen. Weil aber "Rechtsstaatlichkeit" ein anderes Vorgehen gegen Migranten und einheimischen Kriminellen verbietet, muß eben die Zivilgesellschaft her und selbst die Ärmel aufkrempeln, um gegen die Kanaken vorzugehen? Im übrigen liegt laut SZ die Ursache der Kriminalität nicht in sozialen Problemen, sondern in der "Einwanderungspolitik".

Wen meinen die eigentlich, wenn die von "Kriminellen Clans" reden? Die Quandts, Pierchs und Porsches scheinbar nicht, denn das sind die Großkriminellen. Es scheint das Ziel zu sein, die Wut der Gesellschaft nach unten zu richten, und da speziell auf Migranten. Zuerst gehörte es noch zu den zentralen Aufgaben von Spiegel TV, den Haß gegen Roma zu schüren. Es wurden jede Menge Berichte produziert über organisierte Bettlerbanden, Taschendiebe und Trickbetrüger, alle aus dem Zigeunermilieu, wie man seinerzeit sagte. Heute scheint das arabische Millieu aber wichtiger geworden zu sein. Die Süddeutsche weiß bescheid: "Die Rede ist von kriminellen Clans libanesischen, kurdischen oder türkischen Ursprungs. Sie leben seit Jahrzehnten in Deutschlands Städten". Neben dem Foto eines Polizeieinsatzes steht: "Bochum: Polizisten sichern während einer Razzia von Zoll und Polizei eine Shisha-Bar." Das folgende Zitat ist nicht von der NPD, sondern ebenfalls aus der Süddeutschen:
Zitat
...machen im Kiez auf dicke Hose, fahren schicke Wagen. Und trotz Stütze vom Staat kaufen sie begehrte Immobilien, ganz legal.

Dieses Qualitätsmedium zeigt auch, wohin die Reise gehen soll:

Zitat
Als "Blaupause" soll dabei dienen, was Berlin im Bezirk Neukölln praktiziert. Dort sitzen Polizei, Staatsanwaltschaft, Ordnungsamt und Steuerfahndung regelmäßig an einem Tisch, um Angehörige krimineller Subkulturen zu identifizieren und die dunklen Wege des Zasters zu verfolgen. Geldwäsche durch Immobilienkauf wird - wo es geht - mit Enteignung beantwortet. 77 Immobilien wurden so in Berlin eingezogen, immerhin. Dazu kommen Kontrollen von Autos, Papieren, einschlägigen Shisha-Bars, Restaurantküchen. Immer nach dem Motto: Wir kennen euch. Und wir nerven euch gern.


Zu dem Thema bietet die Süddeutsche auch eine "Leserdiskussion" an und hilft gleich bei der Ankündigung, den richtgen Kurs einzuschlagen:
Zitat
Wie sollten die Länder gegen Clan-Kriminalität vorgehen? Messerverbotszonen, Datenüberwachung, Aberkennung der deutschen Staatsbürgerschaft...

Und es gibt auch Hilfestellung, damit bei diesen Parolen kein schlechtes Gewissen aufkommt:

Zitat
Wer jetzt zusammenzuckt und meint, solche Töne sollte man dem rechten Rand überlassen, liegt falsch.

Das wird auch begründet:

Zitat
Kriminelle Clans, die international agieren und Millionenwerte beiseiteschaffen, haben die Rücksichtnahme der weltoffenen Zivilgesellschaft nicht verdient. Sie scheren sich einen Dreck um Solidarität, der demokratische Rechtsstaat gilt da als Witzfigur. Den Schaden hat nicht nur der Staat. Es sind Millionen unbescholtener Einwanderer und deren Enkel, die mit den kriminellen Sippschaften in einen Topf geworfen werden. Wer die vielen schützen will, die sich nichts zuschulden kommen lassen, darf sich für Härte gegen kriminelle Familienverbände nicht zu schade sein.
Rassismus und rassistische Übergriffe sind also von den Migranten selbst zu verantworten. Hätten sich ja anständig benehmen können.

Erinnert schwer an das Argument, Frauen hätten selbst schuld an einer Vergewaltigung. Hätten sich ja nicht so aufreizend anziehen müssen.

Weitere Kostproben journalistischer Qualitätsarbeit:
Zitat
Wenn die Innenminister nun eine konzertierte Aktion gegen Clankriminalität ankündigen, ist das überfällig, aber nur ein erster Schritt.
Was wäre denn der nächste Schritt. KZs? Gaskammern?
Nein, wir haben noch andere Möglichkeiten:
Zitat
Auch Europol und internationale Steuerfahnder gehören in das Netzwerk, das da zu knüpfen ist. Es hilft auch nicht, wenn Unionspolitiker jetzt mal eben die Ausbürgerung von Clanmitgliedern fordern. Die meisten besitzen längst deutsche Pässe ...


Zitat
Deutschland muss schon selbst mit diesen Leuten fertigwerden. Es bekommt jetzt die Rechnung für Jahrzehnte serviert...
"...mit diesen Leuten fertigwerden." Da gibt es in Deutschland diverse Konzepte und Traditionen.
Zitat
...manche Flüchtlinge... immer neue Duldungen erhielten ... und es sich in der Gesetzlosigkeit gemütlich gemacht haben...

Die Schreibtischtäterin heißt Constanze von Bullion und hat auch schon für die taz gearbeitet. Sie macht sich die Finger nicht schmutzig. Andere haben den Finger am Abzug.

Kuddel

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Re: Medienkampagne: Kriminelle Clans
« Antwort #1 am: 17:27:28 Mi. 19.Juni 2019 »
Anmerkung:
Ich will nichts verniedlichen oder verharmlosen. Ich mag die Strukturen nicht, in denen Drogenhandel oder Prostitution organisiert werden. Solche Strukturen gibt es auch in deutscher Hand.

Diejenigen, die hier beschrieben werden, sind ja genau die in das kapitalistische System Totallintegrierten. Sie haben die herrschenden Werte verinnerlicht, Hierarchien, Karriere auf Teufel komm raus, notfalls mit Gewalt und den Erfolg beweisen durch beschissene Statussymbole, große Autos deutscher Hersteller, Markenklamotten und anderen Plunder.

Sie bewegen sich in genau der Nische, die man den Migranten gelassen hat. Wenn sie nicht Pizza oder Amazonpakete ausfahren oder ihre Gesundheit auf Baustellen opfern wollen, bleiben nicht viele Möglichkeiten. Wir kennen es aus den USA. Dort hat man den Schwarzen auch nur Möglichkeiten einer Karriere gelassen im Sport, in der Unterhaltungsindustrie und in der Kleinkriminalität, insbesondere Drogenbusiness und Prostitution.

Und wenn sie dort erfolgreich sind, ist es auch wieder nicht richtig.

Kuddel

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Re: Medienkampagne: Kriminelle Clans
« Antwort #2 am: 17:43:02 Mi. 19.Juni 2019 »
Anmerkung II:
"Enteignung" gilt doch sonst als eine Erfindung des Teufels.

Zitat
Geldwäsche durch Immobilienkauf wird - wo es geht - mit Enteignung beantwortet. 77 Immobilien wurden so in Berlin eingezogen, immerhin.

Geht's gegen Kanaken, ist es plötzlich eine tolle Maßnahme.

Kuddel

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Re: Medienkampagne: Kriminelle Clans
« Antwort #3 am: 12:42:05 So. 23.Juni 2019 »
Der Erfolg der Medienkampagne:
Zitat
Gegen kriminelle Familienclans wollen jetzt viele Bundesländer mobil machen und besser zusammenarbeiten, auf Zuruf des Berliner Innensenators. Das haben die Innenminister der Bundesländer auf ihrer Frühjahrskonferenz beschlossen.
https://www.tagesspiegel.de/politik/einwanderung-in-deutschland-kriminelle-clans-sind-kein-resultat-von-gescheiterter-integrationspolitik/24462144.html

Troll

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Re: Medienkampagne: Kriminelle Clans
« Antwort #4 am: 15:31:52 Mo. 24.Juni 2019 »
Zitat
Sagt mal, als Bayer Monsanto gekauft hat, habt ihr euch da auch gefragt, wer ihnen das finanziert hat? Ich meine, das Risiko war offensichtlich, und riesengroß. Das würde doch niemand finanzieren, der klar bei Verstand ist!? Die Kohle kannste doch direkt abschreiben!

Und in der Tat:Die EZB hat Bayer den Monsanto-Kauf finanziert.

Die EZB? Haben die nicht für sowas gutbezahlte Spitzenkräfte? Experten? Leute, die wissen, was sie tun? Ja klar! So Leute wie den Herrn Weidmann von der Bundesbank, der jetzt gerne bei der EZB die Draghi-Nachfolge antreten würde.

Doch leider löffeln die Suppe nicht die Shareholder und die Manager aus, sondern der Steuerzahler. Angesichts eines drohenden Konkurses wird wohl die deutsche Bundesregierung einspringen - so geschehen bei der Bankenkrise. Auch die Bundesbank wird in diesem Fall erhebliche Verluste einfahren, denn es war Jens Weidmann, der den Kauf Monsantos finanziert hat. Das Geld nahm er aus dem Wertpapierkaufprogramm der Europäischen Zentralbank, EZB.

Ja aber warte, warte, die EZB, die ist doch nicht dafür da, Privatfirmen ihre Expansionsfantasien zu bezahlen!? Die sollen doch bloß anderen Banken Geld leihen, damit die damit noch viel mehr Geld schöpfen können (Hebel 1:10 und mehr), und das dann investieren können, damit die Wirtschaft boomt. Ja, das war mal so. Dann kam die Wirtschaftskrise und die EZB hat angefangen, Staatsanleihen zu kaufen, damit die Länder sich auch dann weiter um Kopf und Kragen verschulden können, wenn ihnen niemand mehr ihre wertlosen Schuldverschreibungen abkaufen will.

Ein weniger bekanntes Programm aus der Zeit ist eines zum Kauf von privatwirtschaftichen Anleihen. Ich habe da neulich zum ersten Mal von gehört, als Varoufakis für DIEM25 seine Finanzierung des Green New Deal vorstellte. Er meinte damals sinngemäß, man müsse dafür Anleihen rausgeben, und man müsse der EZB das Recht geben, die zu kaufen, und das öffentlich kommunizieren. Das würde reichen, um einen Markt dafür zu schaffen. Kam die Frage, wieso die EZB solche Anleihen kaufen wollen würde. Und Varoufakis meinte so: Die sind verzweifelt auf der Suche nach Dingen, die sie noch kaufen können. Mit frisch geschöpftem Geld. Im Moment seien die so verzweifelt, dass die McDonald's-Wertpapiere kaufen.

Ich bin fast aus dem Stuhl gefallen. Aber wie die immer wieder großartige Gaby Weber in diesem Artikel recherchiert hat, gibt es da sogar eine öffentliche Liste als CSV-Datei, was für Anleihen die EZB gerade so gekauft hat. Als erstes springt Anheuser-Busch InBev ins Auge. Da hat die EZB also offenbar die Übernahme von Anheuser-Busch durch Inbev bezahlt. Seit dem ist Bud Lite ein belgisches Qualitätsprodukt. Ganz groß.

Auch auf der Liste sind Heidelberg Cement, Heineken, Coca Cola, Nestle, John Deere ... wie Moment, Coca Cola, Nestle und John Deere sind doch nicht mal EU-Firmen! Ja, genau!

Ach komm, Fefe, stell sich mal nicht so an. Immerhin finanziert die EZB nicht die Ölkonzerne. Oh, warte. Doch, tun sie. Shell ist auf der Liste.

Ansonsten finden sich da noch Daimer, SAP, die Deutsche Börse, die Allianz, BASF, Siemens, Hochtief, Linde, die Telekom, EnBW, E.ON, Merck, EWE, Bertelsmann, Volkswagen, Bosch, BMW, ... ich hör mal zu Scrollen auf. Alles, was in Deutschland als unabhängig erfolgreich gilt oder galt, stellt sich als von der EZB mit billigem Geld aufgepäppelt heraus. Ich wusste ja, dass die Lage schlimm ist. Aber dass sie SO schlimm ist, das schockiert mich jetzt doch ein bisschen.

Auf der anderen Seite beantwortet das die Frage, wieso die ganzen großen Konzerne eigentlich noch nicht unter ihrem Eigengewicht zusammengebrochen sind. Und es liegt nicht an ihrem Wirtschaften.

Danke, Gaby!

Quelle: Fefes Blog

Kriminelle Clans, tatsächlich ein massives Problem in der EU.
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti

Kuddel

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Re: Medienkampagne: Kriminelle Clans
« Antwort #5 am: 09:39:15 Mo. 08.Juli 2019 »
Es ist so billig, so primitiv.
Die Autoindustrie ist bis ins Mark kriminell und diktiert der Bundesregierung ihre Politik und entwirft deren Gesetze. Sie hinterläßt eine Schneise der Verwüstung:
Zitat
1. Jedes Jahr sterben 1,35 Millionen Menschen auf den Straßen der Welt durch Verkehrsunfälle, Tendenz steigend. Zählt man die Umweltbelastung durch das Kfz dazu, kommt man damit auf jährlich drei Millionen Tote. Inklusive der autobedingten Umweltverschmutzung macht das von Beginn der Motorisierung an bis zum Jahr 2030 mindestens 200 Millionen Todesopfer - mehr als durch alle Kriege.

Die Techkonzerne haben ein Wissen über die Menschen gesammelt, wie es den effektivsten Geheimdiensten von autoritären Staaten nie gelungen ist. Zusätzlich wächst deren Reichtum, wirtschaftliche- und poltische Macht ins Unermeßliche. Die Macht der Regierungen verblaßt gegen die der neuen Herren der Welt.

Die Medien sind arg bemüht von den gesellschaftlichen Problemen abzulenken und Angst vor Migranten zu schüren. Heute die "Zeit":
Zitat
Clan-Kriminalität:
Nehmt die Mädchen in den Fokus

Was hilft gegen kriminelle Clans? Ständige Nadelstiche durch Polizei und Behörden wirken – noch besser wäre eine Strategie, die Schweden und Dänemark bereits anwenden.
https://www.zeit.de/gesellschaft/familie/2019-07/clan-kriminalitaet-grossfamilien-parallelgesellschaften

Und da ein Bild mehr sagt, als 1000 Worte, hat man ein Foto von einem Telefonladen mitsamt Polizisten in Antiterrormontur zum Artikel gestellt.

Die Herrschende Klasse braucht Rassismus.
Die Medien sind ihre willigen Helfer.

Ohne diese Unterstützung wären den Rechten Organisationen bedeutungslose Randphänomene.

Kuddel

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Re: Medienkampagne: Kriminelle Clans
« Antwort #6 am: 19:30:22 Mi. 10.Juli 2019 »
Staatlicher Rassismus:
Zitat
Bandenkriminalität:
Großrazzia der Bundespolizei gegen organisierte Scheinehe
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-07/bandenkriminalitaet-scheinehe-razzia-bundespolizei-leipzig

Kuddel

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Re: Medienkampagne: Kriminelle Clans
« Antwort #7 am: 16:04:17 So. 14.Juli 2019 »
spon, BILD und AfD sind mit ihrer Kampagne verdammt erfolgreich:

Zitat
Polizeieinsatz von Berlin und Bremen
Clan-Chef Ibrahim Miri in den Libanon abgeschoben

Behörden aus Berlin und Bremen haben den Chef des kriminellen Miri-Clans abgeschoben. Innensenator Geisel war zuvor in den Libanon gereist.
https://www.tagesspiegel.de/berlin/polizeieinsatz-von-berlin-und-bremen-clan-chef-ibrahim-miri-in-den-libanon-abgeschoben/24580892.html?utm_source=pocket-newtab

Gegen Kriminalität wurden Gesetze gemacht. Abschiebung gehört nicht zu den gesetzlichen Strafen. Man hat die Rechtsstaatlichkeit verlassen, weil man meint, unter der medial aufgeheizten Stimmung damit durchzukommen.

Kuddel

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Re: Medienkampagne: Kriminelle Clans
« Antwort #8 am: 10:17:48 Di. 16.Juli 2019 »
Springerhetze:
Zitat
Die Abschiebung des Bremer Clan-Chefs Ibrahim Miri soll eine konsequentere Linie im Kampf gegen kriminelle Großfamilien einläuten. Das hoffen Polizei und Politiker. Es gibt aber berechtigte Skepsis, ob die neue Strategie ausreicht.
https://www.welt.de/politik/article196730087/Kriminelle-Grossfamilien-Der-ehrgeizige-Kampf-gegen-arabische-Clans.html?utm_source=pocket-newtab

Die WELT hält also das rassistische Vorgehen für "ehrgeizig", sieht "aber berechtigte Skepsis, ob die neue Strategie ausreicht." Mit dieser medialen Unterstützung geht sicher noch mehr, quer durch das Parteienspektrum:
Zitat
Vor allem Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) verbucht die Aktion als großen Erfolg.

Ich mag mich wiederholen: Die Bikergang Mongols MC ist ähnlich wie die Hells Angels eine beschissene Mafiaorganisation. Rechtsgerichtet, auf Eigentum und Macht aus und in den Mitteln nicht zimperlich. Die meinen es ernst mit dem Kapitalismus.

Dieses Pack, diese Kultur finde ich nur widerlich. Es gilt diese brutale Machtausübung anzugreifen, die Ausrichtung auf Eigentumsanhäufung und Statussymbole, aber letzteres gehört inzwischen zu den normalen gesellschaftlichen Werten.

Der Kampf gegen "Clans" und die Politik der "Abschiebung" sind nichts anderes als staatlicher Rassismus und die Abkehr von der Rechtsstaatlichkeit. Medien und Politik beschreiten diesen Weg Hand in Hand.

Kuddel

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Re: Medienkampagne: Kriminelle Clans
« Antwort #9 am: 16:12:49 Mi. 21.August 2019 »
Zitat
Das schleichende Gift
Kriminelle Banden in Berlin versuchen, Politik zu unterwandern

Experten warnen vor einer bedrohlichen Entwicklung: Die Organisierte Kriminalität will zunehmend Einfluss auf Politik, Justiz und Wirtschaft bekommen.

Na, und von wem ist die Rede?
Autoindustrie?
Bankenbranche?
Pharmaindustrie oder Rüstungshersteller?

Zitat
Von den 59 Banden, gegen die Verfahren laufen, sind 18 von deutschen Staatsangehörigen dominiert. Darunter sind auch Clan-Kriminelle aus deutsch-arabischen Großfamilien. Bei zehn Gruppen handelt es sich um Rocker oder rockerähnliche Banden.

Neun Gruppen und 99 Tatverdächtige werden der „russisch-eurasischen Organisierten Kriminalität“ zugerechnet. Zudem wurden je sechs bulgarische und türkische Banden, vier russische, je drei von Litauern, Nigerianern und Serben sowie je zweimal Polen, Ukrainer und Libanesen erfasst.
https://www.tagesspiegel.de/berlin/das-schleichende-gift-kriminelle-banden-in-berlin-versuchen-politik-zu-unterwandern/24915102.html?utm_source=pocket-newtab

Alles klar.