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Flughafen Berlin Brandenburg International

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Aloysius:
Tja, Panne jagt die nächste. Nun ist die Betreiberfirma offenbar pleite...


--- Zitat ---...

Berlin. Berlins neuer Flughafen sollte der Hauptstadt zu Wachstum und Wohlstand verhelfen - nun wird er zum finanziellen Fiasko. Wie erst jetzt bekannt wurde, ist die Betreibergesellschaft offenbar so klamm, dass sie von den Banken inzwischen keine Kredite mehr bekommt. Um eine Insolvenz zu verhindern, müssen der Bund und die beiden Länder Berlin und Brandenburg nun noch einmal Geld nachschießen - und das nicht zu knapp. Unterm Strich dürfte der Flughafen mindestens 1,17 Milliarden Euro teurer werden.

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--- Ende Zitat ---
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http://www.morgenweb.de/nachrichten/wirtschaft/berliner-flughafen-geht-das-geld-aus-1.681477

counselor:
Gemeinsam für Ruhe in der Nacht – Bürgerinitiativen aus Berlin und Brandenburg starten Unterstützer-Kampagne zum Volksbegehren Nachtflugverbot / Aktionstag am 25. August

Pressemitteilung der Friedrichshagener Bürgerinitiative​

 

Berlin, 18.8. „AUFWACHEN BERLIN!“ – unter diesem Motto starten heute Bürgerinitiativen aus ganz Berlin und Brandenburg eine gemeinsame Unterstützer-Kampagne für das Volksbegehren Nachtflugverbot am Hauptstadtflughafen BER. In Berlin wird die Kampagne noch bis zum 28. September laufen und zur Aktivierung der 173.000 benötigten Unterschriften beitragen.

„Rechtzeitig zum Ende der Schulferien setzen die Bürgerinitiativen jetzt gemeinsam ein Ausrufezeichen für ein erfolgreiches Volksbegehren in Berlin“, heißt es dazu bei der Friedrichshagener Bürgerinitiative (FBI). In der Berliner Ortslage am Müggelsee ist auch das Kampagnenbüro angesiedelt. Nach erfolgreichem Kampagnen-Verlauf in Berlin sei zudem beabsichtigt, das Brandenburger Volksbegehren zu unterstützen, das noch bis zum 3. Dezember läuft ...

Quelle: Friedrichshagener Bürgerinitiative

Eivisskat:

--- Zitat ---Umfrage: Mehrheit dachte, Mehdorn wäre schon längst Chef von Berliner Flughafen BER

Berlin (dpo) - Die Nachricht, dass Ex-Bahnchef Hartmut Mehdorn künftig den Berliner Hauptstadtflughafen BER leiten wird, sorgte heute Morgen für große Verwirrung. Angesichts der zahlreichen Pannen und Verzögerungen beim Bau hat eine große Mehrheit der Bevölkerung angenommen, dass Hartmut Mehdorn schon längst Chef des Flughafens sei. Zu diesem Ergebnis kam eine im Auftrag des Postillon durchgeführte Blitzumfrage unter 1007 repräsentativ ausgewählten Bundesbürgern.

Heinz Geiwasser, der Leiter des Meinungsforschungsinstituts Opinion Control, erläutert das Resultat näher:

"92,1 Prozent der Befragten hätten schwören können, dass der Bau des Berliner Flughafen BER nur deshalb so schleppend vorangeht, weil Flughafenchef Hartmut Mehdorn ständig Mist baut.Sie dachten, er wäre das Problem, nicht die Lösung.

Was glauben Sie, wie entsetzt unsere Umfrageteilnehmer geguckt haben, als sie erfuhren, dass Mehdorn jetzt erst anfangen soll."

Schuld an der Verwirrung sei nicht nur die Namensähnlichkeit zwischen dem Pannen-Airport Berlin-Brandenburg und der Billig-Fluglinie Air Berlin, die Mehdorn für 16 Monate erfolglos leitete. Auch die desaströse Bilanz Mehdorns als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn ließ viele glauben, dass das Chaos auf dem Berliner Flughafen auf seine Kappe geht.

 Die übrigen 7,9 Prozent der Befragten wussten zwar Bescheid, dass Hartmut Mehdorn bislang noch keine Schuld an dem BER-Planungschaos trifft, dachten aber, als sie zum ersten Mal von seiner Ernennung lasen, sie wären versehentlich auf einer Nachrichten-Satireseite der plumperen Sorte gelandet.

 Mehdorn selbst erklärte heute bei seiner ersten Pressekonferenz, er wolle sämtliche Bauarbeiten aus Kostengründen einstellen, um die Flughafengesellschaft noch in diesem Jahr an die Börse zu bringen. Experten gehen davon aus, dass der bereits 70-jährige die Eröffnung nicht mehr erleben wird.

http://www.der-postillon.com/2013/03/umfrage-mehrheit-dachte-mehdorn-ware.html#more

--- Ende Zitat ---

Kuddel:
Die EU-Kommission wirft den Bauherren des neuen Hauptstadtflughafens Rechtsbruch vor, wenn es um die Festlegung der BER-Flugrouten geht.

Augen zu und durch, das war jahrelang das Motto der Bauherren des Hauptstadtflughafens BER. Wenn sie sich Kosten, Zeit und Ärger mit Anwohnern sparen konnten, legten sie sogar Bauvorschriften so großzügig aus, bis sie sie brachen. Motto: Wird schon keiner merken.

Das droht nun auch für die Flugrouten: Auch hier hielt das Bundesverkehrsministerium eine neue Umweltprüfung bis zuletzt für unnötig – nun achtet Brüssel auf die Vorschriften. Denn um nichts anderes dreht sich das Verfahren: die EU sorgt sich nicht um konkrete Vogelschutzgebiete unter den Routen, sondern um Rechtsbruch, der durch fehlende Prüfung begangen worden sei.

http://www.fr-online.de/meinung/eu-verfahren-gegen-die-ber-flugrouten-bruessel-mahnt-ber,1472602,23075134.html

Troll:

--- Zitat ---Machtkampf auf der Großbaustelle BER
Amann wirft Mehdorn prekäre Personalpolitik vor

Der Machtkampf zwischen BER-Technikchef Horst Amann und Flughafen-Chef Hartmut Mehdorn geht in die nächste Runde. In einem Brandbrief an den Aufsichtsrat beklagt der Technikchef nach Informationen der "Berliner Morgenpost" die Zustände auf der Baustelle. Sein Vorwurf: "Hervorragende Fachkräfte" würden entlassen und durch "unqualifiziertes Personal" ersetzt.

"Verpflichtet auf Probleme hinzuweisen"

"Ich bin verpflichtet, auf Haftungsrisiken und Probleme hinzuweisen", bestätigte Amann der Zeitung die Existenz des Schreibens. Er habe den Aufsichtsrat darauf hingewiesen, "dass ich Handlungsbedarf sehe". Demnach entlasse Mehdorn gutes Fachpersonal und ersetze es durch unqualifizierte Arbeiter. Zudem "lasse er "die Gesellschaft im wachsenden Umfang durch externe Unternehmensberater kostenintensiv begleiten", zitiert die "Morgenpost" den Technikchef.
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Quelle: t-online
--- Ende Zitat ---

Erst durfte er die Bahn totsparen sanieren und nun ist der Flughafen dran, kein Wunder das Mehdorn mit seinem Sparwahn ein politischer Liebling ist. Die Milliardenschäden tun sich ja erst nach Abtritt des erfolgreichen Chefsanierers auf und damit liegt er voll auf Linie mit der deutschen Politik.

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