Autor Thema: „Rückkehr zum Sklavenmarkt“  (Gelesen 2367 mal)

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„Rückkehr zum Sklavenmarkt“
« am: 22:45:48 Fr. 21.September 2012 »
„Rückkehr zum Sklavenmarkt“

Bremerhaven. Kündigungen, 40-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich, Verzicht auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld, keine Tariferhöhung. Was die Geschäftsführung der Lloyd Werft von den Mitarbeitern fordert, nennt der Betriebsrat schlichtweg eine „Unverschämtheit“. Die Geschäftsführung erhöht offenbar den Druck auf die Belegschaft kräftig ...

Quelle: Nordsee-Zeitung
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lummel47

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Re:„Rückkehr zum Sklavenmarkt“
« Antwort #1 am: 18:30:46 Do. 11.Oktober 2012 »
Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz und Bremens Wirtschaftsenator Martin Günthner (beide SPD) erklärten, Wolfgang van Betteray sei ein ausgezeichneter Kenner der Werft und ihrer Potenziale und deshalb hervorragend geeignet, gemeinsam mit allen Beteiligten, eine tragfähige Lösung zu erarbeiten. Sie hatten den ehemaligen Insolvenzverwalter als Vermittler vorgeschlagen.

Betteray: Wirtschaftsanwalt, Insolveenzverwalter, Aufsichtsrat (seit 1996).

Was ist davon zu halten, wenn die SPD Bremerhaven (OB Grantz) und die Bremer SPD den als Schlichter vorschlagen?

Der Betriebsrat sollte kräftig von seinem Auskunftanspruch gebrauch machen, um beurteilen zu können, ob hier wirklich zwingende sachliche betriebliche Gründe vorliegen oder ob wieder mal die Arbeitnehmerrechte mit Füßen getreten werden und Betriebsrat und Kollegen über den Tisch gezogen werden.

Wie auch immer. Ich wünsch den Kollegen starke Nerven und einen intelligenten und kampfstarken Betriebsrat, der auch die Kraft hat sich gegen die neoliberalen Kräfte in der Bremer und ganz besonders in der Bremerhavene SPD durchzusetzen.

Nicht aufgen. Der Kampf geht weiter.

Mit egalitären Grüßen

Gleichheit in den Ergebnissen ist bessere als Chancengleichheit wie beim Lotto.
Das sollten sich SPD und Gewerkschaften mal hinter die Ohren schreiben.