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Gastronomie beklagt Sparsamkeit ihrer Gäste

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Kann das sein?:
Deutschlands Wirte und Gastronomen bekommen die Sparsamkeit ihrer Kunden zu spüren. "Unsicherheiten durch die Politik und immer neue Diskussionen um Steuererhöhungen bemerken die Wirte sofort am Zapfhahn", stellte ein Hauptgeschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbandes fest. Im Vergleich März 2005 : März 2004 verzeichnete man erneut einen Umsatzrückgang, der in einzelnen Bereichen bis zu 15% beträgt, was zu Rationalisierungsmaßnahmen auch beim Personal geführt habe. Der Sprecher des Hotel- und Gaststättenverbandes warnt jedoch nur die Konsumzurückhaltung für die Umsatzrückgänge verantwortlich zu machen. Gastronomen mit neuen Ideen seien erfolgreich: "In Restaurants und Kneipen geht man heute des Erlebniswertes wegen."

So die getroffenen Aussagen.

Erlebniswert???
Hierauf kann ich locker verzichten, solange eine Vorspeise im Regelfall ab 4 Euro und eine Hauptspeise im Regelfall ab 10 oder 12 Euro aufwärts kostet und oftmals fragwürdige Komponenten aus der industriellen Massenfertigung enthält, die dem "Gast" für viel Geld kredenzt werden.
Der "Erlebniswert" beschränkt sich manches Mal darauf festzustellen, dass man z. B. Suppen, Saucen und Bratkartoffeln aus dem 20kg Metro-Eimer erhält und z. B. Gemüsebeilagen aus Konserven und Tiefkühlpackungen zubereitet werden und Fleischanteile manches mal von der Konsistenz her nachdenklich stimmen - aber das sieht man ja unter der Panade bzw. Sauce erst mal nicht. So wird aus Speisen, die einem Gegenwert von 3, 4 Euro entsprechen gerne die "besondere Empfehlung des Hauses" für 14,50 gemacht.

Mahlzeit.

BGS:
Die "Gäste" können ja aus Kostengünden und weil Geiz geil sein soll  bei McDoof die 1,- € "Gerichte fressen, vielleicht ist da ja sogar der "Erlebniswert" besser...

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