Autor Thema: England: Leute plündern Büros nach Kündigung per SMS  (Gelesen 7998 mal)

DeppVomDienst

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England: Leute plündern Büros nach Kündigung per SMS
« am: 10:08:00 Mo. 02.Juni 2003 »
Artikel aus der heutigen Frankfurter Rundschau (1.6.), der der chefduzen-Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden sollte:

Zitat

GROßBRITANNIEN
Leute plündern Büros nach Kündigung per SMS
LONDON, 1. Juni (dpa). Ein britisches Unternehmen hat 2500 Beschäftigte entlassen - den überwiegenden Teil per Kurznachricht (SMS) auf ihr Handy. Andere bekamen die Kündigung per E-Mail. In einer der SMS-Botschaften wurden die Arbeitnehmer aufgefordert, eine bestimmte Nummer anzurufen. Dort teilte ihnen ein Anrufbeantworter mit, dass sie mit sofortiger Wirkung ihren Job verloren hätten. Weiter hieß es: "Unglücklicherweise werden keine Gehälter mehr gezahlt - bitte rufen Sie nicht im Büro an." Stattdessen sollten sie schon einmal ihre Büroschlüssel und Firmenwagen zur Abgabe bereithalten. Wie die britischen Zeitungen Times und Guardian berichteten, waren viele Beschäftigte deshalb so wütend, dass sie die Büros des Unternehmens in Manchester, Birmingham und Liverpool plünderten.
Das Unternehmen, die auf Schadenersatzklagen spezialisierte Accident Group, rechtfertigte sein Vorgehen damit, dass seine Muttergesellschaft am Freitag zahlungsunfähig geworden sei. Die Ereignisse hätten sich dadurch so überschlagen, dass es nicht mehr möglich gewesen sei, die Beschäftigten in persönlichen Gesprächen zu informieren.

DeppVomDienst

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England: Leute plündern Büros nach Kündigung per SMS
« Antwort #1 am: 12:44:59 Fr. 04.Juli 2003 »
Einen hamwa noch!

aus: FR vom 4.7.03
Zitat
DIE ECKE
Hundsmiserabel

BRÜSSEL, 3. Juli (dpa). Wie einen Hund hat ein belgischer Unternehmer einen Angestellten ausgesetzt: Statt zum Geschäftsessen fuhr der Chef seinen Vertreter in dessen Dienstwagen zu einem Parkplatz zehn Kilometer vom Firmensitz entfernt. "Sie sind entlassen, geben Sie Ihr Firmenhandy ab und steigen Sie aus!", sagte der Boss laut einem Bericht der Zeitung Het Laatste Nieuws vom Donnerstag.

"Ich war so überrascht, dass ich gehorchte", erzählte der Geschasste. Er zieht nun vor Gericht, um sein Gehalt und ein Entlassungsschreiben einzuklagen. Ohne den Brief kann er sich nicht arbeitslos melden.

Kermit

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England: Leute plündern Büros nach Kündigung per SMS
« Antwort #2 am: 16:41:15 Sa. 05.Juli 2003 »
Hab auch noch einen!!!!!



Xbox: Seltsame Praktiken bei Microsoft-Entlassungen in Japan
   
 
Japanische Xbox-Belegschaft deutlich reduziert
 
 
Japan ist weiterhin kein gutes Pflaster für die Xbox, die Konsole von Microsoft spielt im Vergleich zu PlayStation 2 und Gamecube hier kaum eine Rolle. Dementsprechend zog Microsoft nun erste Konsequenzen und entließ 34 Mitarbeiter der japanischen Xbox-Division - allerdings auf recht ungewöhnliche Art und Weise.  
 
Wie das amerikanische Online-Magazin Gamespot berichtet, wurde am 20. März 2003 in der Xbox-Firmenzentrale in Tokio eine Konferenz mit allen Mitarbeitern abgehalten, in der der Abteilungschef Par Singh die Angestellten über die schlechten Absatzzahlen der Xbox informierte und daraus resultierende Entlassungen ankündigte. Anschließend wurden die Angestellten gebeten, zu ihren Arbeitsplätzen zurückzukehren und ihren E-Mail-Eingang zu überprüfen.

34 der insgesamt knapp 200 Angestellten fanden in ihrem Post-Eingang dann eine Nachricht, in der sie aufgefordert wurden, ihre Sachen zusammenzupacken und zum Konferenzraum zu gehen. Der Gang zum Konferenzraum wurde laut Gamespot von Sicherheitspersonal überwacht, das den Zugang zu den Notausgängen und Fahrstühlen blockierte. Die Benutzung der Toiletten wurde den Angestellten nur in Begleitung einer Aufsichtsperson gestattet. Im Konferenzraum wurde den Angestellten dann mitgeteilt, dass ihre Positionen gestrichen seien.

Wie Gamespot berichtet, hätte sich ein Großteil der entlassenen Belegschaft im Nachhinein beschwert - man sei von Microsoft behandelt worden als wäre man kriminell, so einer der ehemaligen Mitarbeiter.