Autor Thema: Anti Euro Partei AfD  (Gelesen 122700 mal)

Kuddel

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Re:Anti Euro Partei AfD
« Antwort #45 am: 18:45:06 So. 19.April 2015 »
Zitat
Gemütlich saß Bernd Lucke mit seiner Ehefrau im Bordbistro des ICE auf der Fahrt nach Köln. Dann wird eine Gruppe FC-Köln-Fans auf den Chef der AfD aufmerksam. Wie der Kölner "Express" berichtet, fordern sie den Politiker dazu auf, den Zug zu verlassen. "Wir wollen keine Nazis hier!", rufen sie.

Zunächst habe Lucke versucht, die Situation zu entschärfen. "Ich bin privat mit meiner Frau hier, lassen sie mich", habe er gesagt. Die Fans hätten nur dagegengehalten, mit Aussagen wie: "Für die Politik, die du machst, musst du dir das auch gefallen lassen."

Lucke habe erst das Abteil verlassen und dann Hilfe beim (italienischen) Schaffner gesucht. Der war darüber nicht sonderlich erfreut. "Und ich muss den Lucke jetzt verteidigen - als Ausländer", zitiert der "Express" den Mann.

Zuguterletzt habe der AfD-Chef schließlich die Polizei gerufen, die sich an jedem Zwischenstopp des ICE positionierte. Eingreifen musste sie jedoch nicht. Lucke und seine Frau stiegen in Wuppertal aus, zwei Stationen vor Köln. Ob sie vorzeitig den Zug verließen, um weiteren Fan-Anfeindungen zu entgehen, ist unklar.
http://www.stern.de/politik/deutschland/afd-chef-bernd-lucke-von-koeln-fans-aus-der-bahn-vergrault-2188177.html

Sehr schön!

Rudolf Rocker

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Re:Anti Euro Partei AfD
« Antwort #46 am: 19:20:53 So. 19.April 2015 »
Yeaa! Cool! Thank you FC Köln Fans!
Beste Grüße von den St. Pauli Fans! ;)

United we can stop this shit!!




CubanNecktie

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Re:Anti Euro Partei AfD
« Antwort #47 am: 19:24:20 So. 19.April 2015 »
Farben Blau + Rot prägen das AFD Logo = ergibt die Farbe dreckiges Neu-Braun (bzw. dreckiges Alternativbraun)  kotz
Vorstellungsgespräch bei einer Leihbude?
ZAF Fragebogen
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marvin_gate-way

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Re:Anti Euro Partei AfD
« Antwort #48 am: 21:01:34 So. 19.April 2015 »
Zuerst einmal möchte ich mich bei den Fans des 1.FC Köln für diese wirklich gelungene Aktion bedanken.
Ich finde es nichts wie richtig, Politikern auch in deren Freizeit immer wieder vor Augen zu führen, was man von ihrer "Arbeit" so hält!
Leider bekommt man denen selten so nahe, wie hier die Fans des 1.FC Köln.
Das einzige, was mich bei der AfD zum Nachdenken anregt, (das Parteiprogramm ist unter aller Sau, einen Gedanken daran zu verschwenden, lohnt nicht der Mühe, der Parteivorsitzende ist ein verkappter Ewig-Gestriger, dem auch jahrelange Überzeugungsarbeit nicht hilft, seine Verblendung zu erkennen und die Wähler dieser Partei haben anscheinend aus den 12 Jahren des letzten deutschen "Reiches" noch weniger gelernt als der Parteivorsitzende) ist eine Frage, die schon ein Herr Stelter (bei diversen Karnevalsveranstaltungen in Köln ;D) in folgenden Reim gefasst hat:
"Wenn die AfD die Wahlkampfkosten vom Steuerzahler nun erstattet kriegt, kriegt die AfD dann D-Mark oder Reichsmark, weil : Euros wollen die ja nicht!"
Das letzte Fahrzeug, das Du benutzt, ist immer ein Kombi!

ManOfConstantSorrow

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Re:Anti Euro Partei AfD
« Antwort #49 am: 20:47:49 Sa. 04.Juli 2015 »
Zitat
Die nationalkonservative Frauke Petry ist die neue, alleinige Vorsitzende der AfD. Sie setzte sich unerwartet deutlich gegen Parteimitbegründer Bernd Lucke durch.
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-07/afd-parteitag-frauke-petry-zur-vorsitzenden

War die AfD zuvor eine rechte Version der FDP, so ist es nun eine bürgerliche NPD, gepaart mit christlichem Fundamentalismus.
Es ist kaum erträglich, wie die Presse diesen gefährlichen Haufen als "nationalkonservativ" verharmlost.
Arbeitsscheu und chronisch schlecht gelaunt!

Hochseefischer

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Re:Anti Euro Partei AfD
« Antwort #50 am: 21:22:48 Sa. 04.Juli 2015 »
Meine Mutter ist in Besitz einer Kiste mit Unterlagen meines Großvaters mütterlicherseits gelangt. Diese Unterlagen reichen bis zur Zeit nach dem 1. Weltkrieg zurück. In einem Lebenslauf schrieb mein Großvater, er hätte als Mitglied eines Freikorps 1919 den "kommunistischen Aufstand" in Hamburg bekämpft. Damit ist wohl die Revolution von 1919 gemeint, ich weiß zur Zeit nicht, ob des Großvaters Begriff "kommunistischer Aufstand" des Pudels Kern überhaupt richtig trifft. Waren damals in Hamburg größtenteils überhaupt Kommunisten an dem Aufstand beteiligt?

Um mal näher an das Thema zu kommen: im Antrag meines Großvaters auf den "Persilschein" (Antrag auf Nichtnazisein) in der Britischen Zone nach dem 2. WK schrieb dieser auf die Frage "Welche Partei haben Sie 1932 gewählt?" und "Welche Partei haben Sie 1933 gewählt?" als Antwort "Deutsche Volkspartei".

Die Deutsche Volkspartei ist laut Wikipedia eine nationalliberale Partei gewesen. Also so was wie die AfD heutztage bis zur heutigen Entscheidung. Ich habe aber keine Ahnung, wie hoch der Faschoanteil in dieser "Deutschen Volkspartei" war. Mit der NSDAP hat sie meines Wissens zu Folge aber niemals koaliert.

Würde sich mein Großvater in der AfD heutzutage wohl fühlen?

Fritz Linow

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Re:Anti Euro Partei AfD
« Antwort #51 am: 22:15:31 Sa. 04.Juli 2015 »
Waren damals in Hamburg größtenteils überhaupt Kommunisten an dem Aufstand beteiligt?
Damit könnten vielleicht die Hungerunruhen, bzsw Sülzeunruhen gemeint sein. Mehr dazu findest Du hier:
http://hup.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2010/106/pdf/HamburgUP_BGH65_Schulte_Varendorff.pdf
https://www.direkteaktion.org/208/auf-das-rathaus-die-rote-fahne/

Die Deutsche Volkspartei ist laut Wikipedia eine nationalliberale Partei gewesen. Also so was wie die AfD heutztage bis zur heutigen Entscheidung. Ich habe aber keine Ahnung, wie hoch der Faschoanteil in dieser "Deutschen Volkspartei" war. Mit der NSDAP hat sie meines Wissens zu Folge aber niemals koaliert.
Würde sich mein Großvater in der AfD heutzutage wohl fühlen?
Du könntest natürlich die Parteiprogramme und die jeweiligen Entwicklungen miteinander vergleichen. Das wird aber spätestenst dann problematisch, wenn Du den geschichtlichen Hintergrund außer Acht lässt. Es ist immer schwierig, einszueins Parallelen aus der Vergangenheit in die Gegenwart ziehen zu wollen.
Auf jeden Fall ist die AFD Kackkotzscheiße und so eine Kiste mit alten Dokumenten bestimmt spannend.

Hochseefischer

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Re:Anti Euro Partei AfD
« Antwort #52 am: 22:20:42 Sa. 04.Juli 2015 »
Danke, @Fritz Linow, ich werde Deine Links morgen mal in Ruhe studieren. Ist mir jetzt zu spät.

Zitat
und so eine Kiste mit alten Dokumenten bestimmt spannend.

Ja, das war sie. Leider habe ich keinen Zugriff mehr auf die Kiste. Meine Mutter hat sie in ihrem Besitz, und sie wohnt 4-6 h per Zug von mir entfernt.

Ja, die AfD ist schon ne Kackpartei.

Hochseefischer

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Re:Anti Euro Partei AfD
« Antwort #53 am: 08:55:43 So. 05.Juli 2015 »
Sorry, das folgende ist OT, muss aber sein, da ich grad meine Familiengeschichte aufarbeite:

Ich habe mir mehr als die Hälfte dieses Dokumentes durchgelesen:

http://hup.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2010/106/pdf/HamburgUP_BGH65_Schulte_Varendorff.pdf

Ich gehe davon aus, dass mein Großvater Mitglied des Korps Lettow war, das 1919 Hamburg besetzt hatte. Die Besetzung Hamburgs wurde durch die Reichsregierung angeordnet. Innerhalb des Korps Lettow ging man davon aus, dass in Hamburg 1919 eine kommunistische Revolution geplant gewesen sei. Sehr wahrscheinlich dachte die Reichsregierung das Gleiche (da müsste ich noch mal nachlesen, bin aber grad zu platt dazu vom langen Lesen im o. g. Dokument). Anlass für die Besetzung der Hansestadt waren die so genannten "Sülzenunruhen", die 1919 in Hamburg stattfanden, fußend auf Hungerunruhen.

Was steht hierzu im o. g. Dokument?

Zitat
Was also waren die „Sülzeunruhen“? Waren sie wirklich ein spartakistischer Aufstand beziehungsweise Revolutions- oder Umsturzversuch? Waren sie „nur“ reine Hungerunruhen? Oder löste ein Hungerprotest einen Putsch aus?

Die dargelegten Abläufe und Fakten lassen nach kritischer Betrachtung nur einen eindeutigen Schluss zu: Es handelte sich um reine Hungerunruhen, wie sie in dieser Zeit in vielen deutschen Städten an der Tagesordnung waren, ohne dass diese gleich als Versuch einer Umwälzung der politischen Verhältnisse zu werten sind.

Mein Großvater beurteilte die damalige Lage in Hamburg also falsch, als er in einem Lebenslauf schrieb, er habe als Mitglied eines Freikorps an der Verhinderung eines "kommunistischen Aufstandes" in Hamburg mitgewirkt.

Mein Großvater mütterlicherseits war also eine ziemlich rechte Socke. Aber diese Vermutung hatte ich schon früher.

@Fritz Linow: noch mal Danke für die Infos.

Rappelkistenrebell

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Re:Anti Euro Partei AfD
« Antwort #54 am: 19:30:20 Mi. 08.Juli 2015 »
Spaltung der AfD – Wandel zu offen faschistoider Partei?

08.07.15 - Spaltung der Partei, Pfeifkonzerte, Niederbrüllen der Redner und Intrigen allerorten: Im Tumult des Parteitags der AfD in Essen hat sich mit deutlicher Mehrheit der ultrarechte bis faschistoide Flügel der Partei um Frauke Petry durchgesezt, der in den bürgerlichen Medien gerne als "national-konservativ" verharmlost wird.

Mit einer deutlichen Mehrheit von 60 Prozent entschied sie die Kampfabstimmung gegen den bisherigen Vorsitzenden Bernd Lucke für sich. Dieser beschwerte sich weinerlich bei den Delegierten, so "feindselig, aggressiv und teilweise pöbelnd" sei er "bisher nur von der Antifa" behandelt worden. Lucke und seine Anhänger starteten unmittelbar nach ihrer Niederlage eine Umfrage in ihrem fraktionsartigen Verein "Weckruf 2015", ob sie "gemeinsam austreten sollen aus der AfD" und/oder eine "neue, eigene Partei gründen" sollten.

Der Arbeiterfeind, Lucke-Vertraute und ehemalige BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel erklärte noch am Sonntag seinen Austritt aus der Partei und sprach von der neu ausgerichteten AfD als einer entstehenden "NPD im Schafspelz". Insgesamt sollen allein am Montag nach dem Parteitag über 600 Mitglieder ausgetreten sein, darunter viele führende Funktionäre.

Aber auch Petry, gegen die die Staatsanwaltschaft wegen Insolvenzverschleppung ermittelt, hat - wie Marine LePen - verstanden, dass es in Deutschland für eine rechte Partei besser ist, ultrarechte und faschistoide Positionen nicht allzu offen auszusprechen. Dazu ist die gesellschaftliche Isolierung des Faschismus und das antifaschistische Bewusstsein der breiten Massen zu stark.

Die AfD wurde als eine Partei gegründet, die die Belange des Teils der Bourgeoisie vertritt, die vor allen im nationalen Rahmen tätig sind. Sie trat als Partei der bürgerlichen Eurokritiker auf und brachte zum Ausdruck, dass die nichtmonopolistische Bourgeoisie und einige kleinere Monopole es ablehnen, dass die gesamte Politik der EU auf wirtschaftlichem Gebiet ausschließlich den Interessen der größten internationalen Monopole untergeordnet wird. Sie war damit Ausdruck des wachsenden Widerspruchs zur Alleinherrschaft der internationalen Übermonopole aus den Reihen ihrer eigenen kapitalistischen Klassenbasis. Zur Europawahl im Jahr 2014 lautete eines ihrer Wahlplakate: "Griechen leiden. Deutsche zahlen. Banken kassieren." Mit solch demagogischen Forderungen, die eine Teilwahrheit enthielten (nämlich dass die Banken kassieren) versuchte die AfD auf Stimmen- und Mitgliederfang zu gehen. Zum Selbstverständnis der AfD gehört und gehörte weiter eine strikte und aggressive antikommunistische Ausrichtung.

Mit der Spaltung der AfD wird sich dieser Charakter der Partei noch weiter nach rechts ändern. Unter Petry soll ein neuer Versuch erfolgen eine offener auftretende faschistoide Partei gesellschaftsfähig zu machen. Der Parteitag feierte die AfD entsprechend offen als "Pegida-Partei". Für sie ist der "Front National" aus Frankreich ein Vorbild. Auf dem Essener Parteitag forderten die Delegierten entsprechend die Verteidigung der "natürlichen Grenzen" gegen alles Fremde. Es gibt keine natürlichen Grenzen – sie sind weder "gottgewollt" noch geologisch vorgegeben. Die politischen Grenzen der kapitalistischen Nationalstaaten, die sich in den letzten 200 Jahren in Europa ständig verändert haben, werden heute durch die Internationalisierung der kapitalistischen Produktionsweise in Frage gestellt. Dagegen wehren sich die Reaktionäre. Stefan Engel, Vorsitzender der MLPD charakterisierte "Pegida" Ende 2014 zutreffend als ein "Sammelbecken offen neofaschistischer Kräfte wie der NPD, dubioser Terrorbewegungen wie der ,HoGeSa' und faschistoider und ultrareaktionärer Organisationen wie der AfD."

Die Art der Übernahme der Führung in der AfD zeigt, wie hektisch und verzweifelt die ultrareaktionären und faschistischen Kräfte nach Jahrzehnten der Isolation versuchen, sich eine Massenbasis zu verschaffen. Insbesondere nach dem Referendum in Griechenland, das den sich verfestigenden Linkstrend in Europa zeigt.


Quelle

http://www.rf-news.de/2015/KW28/spaltung-der-afd-besiegelt-wandel-zu-offen-faschistoider-partei
Gegen System und Kapital!


www.mlpd.de

Troll

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Re:Anti Euro Partei AfD
« Antwort #55 am: 18:17:32 Do. 09.Juli 2015 »
Lucke ist ausgetreten, das beständige Fischen in rechten Gefilden hat ihn letztendlich den Kopf gekostet, die Geister die ich rief werd ich nun nicht mehr los.

Die Entwicklung finde ich gar nicht schlecht, jetzt kann die Partei ganz offen dem rechten Millieu zugeschrieben werden, vorher konnten sie noch rumtänzeln, jetzt ist die Richtung eindeutig.
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Dieter Hildebrandt
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Re:Anti Euro Partei AfD
« Antwort #56 am: 18:50:58 Do. 09.Juli 2015 »
Die Entwicklung finde ich gar nicht schlecht, jetzt kann die Partei ganz offen dem rechten Millieu zugeschrieben werden, vorher konnten sie noch rumtänzeln, jetzt ist die Richtung eindeutig.

Und dann wird die PegidAfD hoffentlich in der Versenkung verschwinden.

Rudolf Rocker

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Re:Anti Euro Partei AfD
« Antwort #57 am: 20:38:18 Do. 09.Juli 2015 »
Zitat
Die Entwicklung finde ich gar nicht schlecht, jetzt kann die Partei ganz offen dem rechten Millieu zugeschrieben werden, vorher konnten sie noch rumtänzeln, jetzt ist die Richtung eindeutig.

Hmm, dieser Satz könnte so auch im SPD- Thread stehen! >:D

Troll

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Re:Anti Euro Partei AfD
« Antwort #58 am: 07:38:24 Fr. 10.Juli 2015 »
Hmm, dieser Satz könnte so auch im SPD- Thread stehen! >:D

Guter Witz, in der öffentlichen Darstellung ist die CDU so links wie die SPD einst war und die SPD schrammt schon am puren Sozialismus vorbei.
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Nikita

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Re:Anti Euro Partei AfD
« Antwort #59 am: 23:31:53 So. 11.Oktober 2015 »
Auf Tilo Jungs Youtube-Kanal steht die Pressekonferenz der AfD zur Flüchtlingskrise zum Abruf. Ich möchte keine Werbung für die AfD machen, sondern eine Möglichkeit nennen, sich mit deren Argumenten auseinander zu sein.     
     
 http://youtube.com/?#/watch?v=SrsdFzxIc8Y

Sie habend das Rattenfängerprinzip verstanden:
Dinge von sich zu geben, denen viele zustimmen: Merkel darf den Friedensnobelpreis nicht bekommen, Anzeige gegen Merkel wegen Schleuserei.
Weniger subtil wäre die Forderung: Höhere Strafen für Kinderschänder. Da nicken dann auch fast alle Anwesenden.
Demagogie bringt eben Wählerstimmen, nicht Inhalte.