Autor Thema: Mittel- und Südamerika  (Gelesen 13099 mal)

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Re:Mittel- und Südamerika
« Antwort #45 am: 10:46:00 So. 11.November 2018 »
Lula und Rousseff waren jeweils jahrelang PräsidentIn Brasiliens und haben ihren Job so super gemacht das sie abgewählt wurden, so, sie wären besser als Temer und/oder Bolsonaro, Glückwunsch Kunststück, also mal wieder besser als ganz schlecht, in dieser Region spielen unsere ganzen politischen "Alternativen", die brauchen alle irgend einen Vollarsch um besser da zu Stehen.
Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
Dieter Hildebrandt
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Re:Mittel- und Südamerika
« Antwort #46 am: 13:57:30 Do. 15.November 2018 »
KenFM am Telefon: Gaby Weber zur Präsidentschaftswahl in Brasilien
https://youtu.be/3l96-8dCgOc
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Re:Mittel- und Südamerika
« Antwort #47 am: 16:11:25 Sa. 01.Dezember 2018 »
Zitat
Jair Bolsonaro: Apocalypse Brasil

Brasilien versinke in Gewalt und Korruption, behauptet der neue Präsident Jair Bolsonaro. Wer ihm glaubt, verkennt sein Ziel: eine rassistische Klassengesellschaft.

Quelle: https://www.zeit.de/kultur/2018-11/jair-bolsonaro-rassismus-homophobie-rechtspopulismus-brasilien
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Re: Mittel- und Südamerika
« Antwort #48 am: 18:12:28 Mi. 09.Januar 2019 »
Zitat
Brasilien - Faschistischer Präsident Bolsonaro will die „grünen Lunge“ abholzen

Mit dem Amtsantritt von Jair Bolsonaro in Brasilien findet die weltweite Rechtsentwicklung der Regierungen einen offen faschistischen Vertreter. Ob es ihm gelingt ein faschistisches Regime zu errichten ist noch offen. Aber auf jeden Fall steht er neben seinen menschenverachtenden, frauenfeindlichen und antikommunistischen Äußerungen für eine offene politische Unterdrückung der Opposition und der Kämpfe der Massen. Und er steht für eine beschleunigte Zerstörung der Umwelt.

Quelle: https://www.rf-news.de/2019/kw02/faschistischer-praesident-bolsonaro-will-die-gruenen-lunge-der-erde-fuer-den-profit-abholzen
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Re: Mittel- und Südamerika
« Antwort #49 am: 09:50:22 Do. 24.Januar 2019 »
Zitat
Putschversuch in Venezuela verschärft Spannungen, Opposition erklärt Gegenpräsidenten

Parlamentschef Guaidó erklärt sich zum "amtierenden Präsidenten". Anerkennung von USA und Rechtsregierungen. Maduro bricht Beziehung zu USA ab

Caracas. In Venezuela hat Präsident Nicolás Maduro am Mittwoch bei einer Ansprache am Regierungssitz den vollständigen Bruch der diplomatischen und politischen Beziehungen zur US-Regierung erklärt. Er reagierte damit auf die Unterstützung einer Gegenregierung durch Washington. Die US-Regierung von Präsident Donald Trump sei an einem Putschplan gegen die venezolanische Demokratie beteiligt, so Maduro.

Der Linkspolitiker verurteilte zugleich Strategien der US-Regierung mit dem Ziel, eine "Marionettenregierung" in Venezuela zu installieren. Dadurch werde das südamerikanische Land den Interessen transnationaler Unternehmen überlassen. "Sie schielen auf Öl, Gas und Gold. Aber wir sagen euch: Diese Reichtümer gehören nicht euch, sie gehören dem venezolanischen Volk und werden es für immer bleiben", sagte er vor tausenden Anhängern.
...

Quelle: amerika21

Ah, freie Wahlen, der freie Westen hat gewählt, ist schön wenn die Demokratie so beherzt anklopft.
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Re: Mittel- und Südamerika
« Antwort #50 am: 11:06:53 Do. 14.Februar 2019 »
Zitat
«Die Alternative wäre Krieg»

Interview mit dem venezolanischen Soziologen Emiliano Teran Mantovani über die Akteure der Krise und mögliche Auswege

Wie schätzen Sie die Situation ein, die sich aus der Selbstausrufung von Juan Guaidó als Interimspräsident am 23. Januar ergeben hat?

Um das einzuordnen, muss man sich die Geschehnisse der vergangenen Monate vor Augen führen. Seit den letzten großen Protesten gegen die Regierung Maduro im Jahr 2017 hat sich die wirtschaftliche Lage derart verschlechtert, dass wir von einem gesellschaftlichen Zusammenbruch sprechen müssen. Die Regierung ist mittlerweile weitgehend diskreditiert. Auch wenn es seit 2017 keine Großdemonstrationen mehr gab, finden regelmäßig kleinere Proteste verschiedener oppositioneller Akteure statt. Die Opposition ist fragmentiert und umfasst moderatere und extremistische Sektoren. Letztere agieren seit Beginn der Proteste sehr gewalttätig und setzen auf Maßnahmen der Einschränkung des alltäglichen Lebens (wie Straßenblockaden, Anm. d.Red.). Beide Sektoren folgen weiterhin einer jeweils eigenen Agenda.

Guaidós Partei Voluntad Popular repräsentiert die extreme Rechte und hat die moderaten Sektoren der Opposition beiseite gedrängt. Guaidó konnte nur deshalb als «neue Führungsfigur» etabliert werden, weil die anderen Oppositionspolitiker sich untereinander aufgerieben hatten. Nun versucht dieser radikale Flügel gemeinsam mit der Trump-Regierung Parallelinstitutionen aufzubauen und übt einen enormen Druck auf das Militär aus, um es zu spalten.[/i
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Quelle: RLS

Via NDS

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