Autor Thema: Militär und braunes Pack  (Gelesen 23192 mal)

Nikita

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Re: Militär und braunes Pack
« Antwort #75 am: 17:22:41 Do. 20.Mai 2021 »
https://www.tagesschau.de/investigativ/panorama/mad-121.html

Bundeswehr
Keine Konsequenz bei Rechtsextremen


Rechtsextreme Soldaten zeigen in sozialen Netzwerken ungeniert ihre Gesinnung. Doch wie Panorama berichtet, hat sich die Bundeswehr von dem Soldaten getrennt, der sie gemeldet hat.
Von Katrin Kampling und Caroline Walter, NDR

Bis vor kurzem war Patrick J. Unteroffizier bei den Fallschirmjägern. Jetzt ist er arbeitslos, muss sich neu orientieren: Seine Dienstzeit bei der Bundeswehr wurde nicht verlängert. "Ich war definitiv geschockt in dem Moment, als ich ins Dienstzimmer gerufen wurde", erzählt Patrick J. Dabei hatte er nur getan, was von Soldaten erwartet wird: Rechtsextreme in der Truppe zu melden. "Durch und durch rechts"Ein Beispiel: Im vergangenen Jahr machte er die Bundeswehr auf den Fall eines Soldaten aufmerksam, der sich auf Instagram als Wehrmachtsfan präsentiert. In einem Chat offenbarte dieser: "Ich bin durch und durch rechts" - und erzählte, dass er schon in der Schule mit seiner Gesinnung aufgefallen sei. Mehrfach sei er wegen Holocaustleugnung beim Rektor gewesen. Doch trotz dieser Erkenntnisse ist der Soldat nach Panorama-Recherchen noch bei der Bundeswehr."Für mich persönlich ist es nicht nachvollziehbar, dass man mich als ungeeignet vorzeitig aus der Bundeswehr entfernt und demgegenüber Soldaten, die einen deutlichen Bezug zum Rechtsextremismus aufweisen, im Dienstverhältnis verbleiben", sagt Patrick J.

"Ein verheerendes Signal"
Dabei behauptet die Bundeswehrführung immer wieder öffentlich, dass sie entschieden gegen Extremisten durchgreife. "Jeder, der in irgendeiner Art und Weise radikal bei der Bundeswehr auffällt, hat in der Bundeswehr keinen Platz", sagte etwa Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer bei einem Truppenbesuch Ende 2019.Für den Grünen-Innenpolitiker Konstantin von Notz ist die Entlassung von Patrick J. "ein verheerendes Signal". "Das schadet der Bundeswehr auch in ihrem Ansehen", stellt er fest. Niemand wolle einen Generalverdacht gegen Soldaten, "aber es ist wichtig, dass bei den drastischen Fällen, die wir kennen, entschlossen gehandelt wird - und daran mangelt es", so von Notz.Fehlende KonsequenzPatrick J. war in den sozialen Medien auf mehrere rechtsextrem gesinnte Soldaten gestoßen. Er meldete sie dem Militärischen Abschirmdienst MAD, der dafür zuständig ist, Extremisten in der Bundeswehr zu ermitteln.

Panorama konfrontierte das Amt mit den Fällen, die Patrick J. gemeldet hatte. Der MAD prüfe "in jedem Fall, ob tatsächliche Anhaltspunkte für extremistische Bestrebungen vorliegen", teilte ein Sprecher mit. Allerdings: "Der MAD kann […] selbst keine Disziplinarmaßnahmen ergreifen und niemanden aus der Bundeswehr entlassen." Diese Entscheidung träfen die zuständigen Vorgesetzten der Soldaten. Das Verteidigungsministerium äußerte sich gegenüber Panorama nicht zu den konkreten Fällen.An so manchen Bundeswehrvorgesetzten seien Entlassungen in der Vergangenheit oft gescheitert, berichtete ein hochrangiger ehemaliger MAD-Offizier: "Der MAD stellte in seinem Bericht fest, dass es ein Extremist war. Und dann kamen von Kommandeuren so Aussagen wie: Den brauche ich für Afghanistan oder der ist Spezialist, auf den kann ich nicht verzichten oder ach, in der Truppe hat er doch noch nichts gemacht. Das hat mich schon aufgeregt."

  Bis zu 20 Prozent rechtsextreme Soldaten?
Ein aktiver Bundeswehroffizier des Heeres schilderte Panorama, dass er selbst erlebt hätte, wie rechtsextreme Soldaten geschützt wurden, statt sie zu entlassen.  Die aktuellen Zahlen des MAD von mehr als 550 Verdachtsfällen hielt der Offizier nur für die Spitze des Eisberges: "Ich bin überzeugt, dass es 15 bis 20 Prozent der Soldaten sind, die rechtsextrem sind", sagte der Bundeswehr-Insider. "Würde man tatsächlich durchgreifen, hätte die Bundeswehr auf einmal erheblich weniger Personal." Das sei aber nicht gewünscht und deshalb schaue man bei etlichen Fällen nicht genauer hin.Das Verteidigungsministerium wies diese Kritik von sich: Man verfolge "in diesem Bereich eine 'Null-Toleranz-Linie'" und gehe "jedem Verdachtsfall mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln nach", so das Ministerium.

Kuddel

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Re: Militär und braunes Pack
« Antwort #76 am: 09:42:58 Mi. 16.Juni 2021 »
Zitat
Bundeswehrskandal in Litauen
Ein Geburtstagsständchen für Hitler
Vorwürfe gegen eine in Litauen stationierte Bundeswehreinheit sorgen im Verteidigungsressort für helle Aufregung. Die Militärführung erwägt, die betroffene Panzergrenadier-Einheit komplett zurückzuholen.
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/ein-geburtstagsstaendchen-fuer-hitler-a-58745675-a864-44cb-8be7-13c70d215337

Der Nato ist es peinlich, wenn das Fußvolk zu ehrlich ist.

So lustig ist das Soldatenleben:
Zitat
So erfuhren die Vorgesetzten zunächst, dass einer der Soldaten im Laufe der Party in dem Hotel einem schlafenden Kameraden seinen Penis in den Mund stecken wollte. Das bizarre Ritual, in Bundeswehrkreisen auch als »Anpimmeln« bekannt, wurden offenbar von einem anderen Soldaten mit dem Handy gefilmt.

Noch gravierender aber wirken Vorwürfe, die erst im Verlauf der weiteren Vernehmungen herauskamen. So berichteten Soldaten, dass Kameraden aus ihrem Zug am 20. April ein Geburtstagsständchen für Adolf Hitler angestimmt haben sollen. Der Vorfall ereignete sich offenbar in der Kaserne der litauischen Armee in Rukla und wurde sogar durch einen Vorgesetzten bemerkt. In einem internen Vermerk heißt es jedenfalls, die Soldaten hätten das Lied entgegen dem eindeutigen Befehl eines Feldwebels gesungen. Eine Meldung aber machte er offenbar nicht.

Auch die weiteren Vorwürfe deuten auf ein skandalöses und auch strafbares Eigenleben in dem Zug aus Munster hin. So soll eine Kameradin über Monate von Soldaten sexuell gemobbt und beleidigt worden sein. Irgendwann entdeckte die Soldatin auf ihrer Waffe sogar den Schriftzug »Hure«, den andere Soldaten dort offenbar eingeritzt hatten. Zudem soll ein Soldat mit afghanischen Wurzeln innerhalb der Einheit häufig rassistisch beschimpft worden sein. Auch abfällige Sprüche über Juden seien gefallen.

Kuddel

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Re: Militär und braunes Pack
« Antwort #77 am: 19:57:20 Mi. 16.Juni 2021 »
Zitat
Im Zuge der Ermittlungen sei auch ein Fehlbestand an Munition aufgefallen.
https://www.deutschlandfunk.de/bundeswehr-vorfall-in-litauen-panzergrenadierzug-wird.2932.de.html?drn:news_id=1270427

Na, da ist die Truppe endlich wieder an der Ostfront und schon nimmt man ihnen Fehler beim Zählen der Munition übel...

Kuddel

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Re: Militär und braunes Pack
« Antwort #78 am: 11:54:48 Sa. 19.Juni 2021 »
Zitat
Neonazis in der Bundeswehr
»Das KSK muss aufgelöst werden«
Das Kommando Spezialkräfte darf trotz der Skandale um Faschisten und Munitionsraub bestehenbleiben.




Das skandalgeschüttelte Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr, kurz KSK, darf weitermachen. Generalinspekteur Eberhard Zorn stellt der Truppe in einem Bericht quasi einen Persilschein aus.
https://www.jungewelt.de/artikel/404386.neonazis-in-der-bundeswehr-das-ksk-muss-aufgel%C3%B6st-werden.html

Kuddel

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Re: Militär und braunes Pack
« Antwort #79 am: 13:30:50 Di. 31.August 2021 »


Knuddeln mit Nazis
AKK und KSK Führer

Kuddel

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Re: Militär und braunes Pack
« Antwort #80 am: 11:48:44 Fr. 10.September 2021 »
Zitat
Lüneburg
Reservisten sollen rechtsextreme Wehrsportgruppe gebildet haben

Ermittler durchsuchen mehrere Objekte in Niedersachsen, NRW und Berlin. Dabei finden sie Waffen sowie Munition.
https://www.sueddeutsche.de/politik/reservisten-wehrsportgruppe-1.5406481?reduced=true

Nikita

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Re: Militär und braunes Pack
« Antwort #81 am: 12:43:33 Fr. 10.September 2021 »
Das ist bestimmt dieser Linksrutsch, vor dem die CDU bei der Bundestagswahl Angst hat.

Zitat
Lüneburg
Reservisten sollen rechtsextreme Wehrsportgruppe gebildet haben

Ermittler durchsuchen mehrere Objekte in Niedersachsen, NRW und Berlin. Dabei finden sie Waffen sowie Munition.
https://www.sueddeutsche.de/politik/reservisten-wehrsportgruppe-1.5406481?reduced=true