Autor Thema: Ukraine  (Gelesen 133345 mal)

Rudolf Rocker

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 13419
  • Waldkauz (8>
Re:Ukraine
« Antwort #15 am: 16:47:50 Mi. 22.Januar 2014 »
Die EU, allen voran Deutschland, (siehe Klitschko und Konrad Adenauer Stiftung) benutzt die Faschisten ganz bewusst für ihre merkwürdigen Ziele.
Grade berichtet RT das es in der Ukraine zu mehreren Angriffen auf Juden durch Neonazis gekommen ist.

Kuddel

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 15130
  • Fischkopp
Re:Ukraine
« Antwort #16 am: 16:57:52 Mi. 22.Januar 2014 »
Zitat
Svoboda stellt zusammen mit anderen Neonazigruppen den bewaffneten, militanten „Selbstschutz“ der Protestierenden und konnte so seine Inhalte gut in den Protesten verankern. Man sieht das auch im Stadtbild: „White Power“ steht an vielen Wänden, Denkmäler für die Rote Armee und ihren Kampf gegen den deutschen Faschismus wurden geschändet, junge Männer tragen Schilder, auf denen 14/88 und Keltenkreuz aufgemalt sind.

Svoboda pflegt zudem Kontakte zur deutschen NPD, ihr Vorsitzender, Oleh Tyahnybok, ruft zum Kampf gegen die „russisch-jüdische Mafia“ auf, und sie veranstaltet Fackelmärsche zum Gedenken an Stepan Bandera, einen glühenden Antisemiten und Hitler-Kollaborateur.

Kurz: Svoboda ist eine Neonazitruppe und macht nicht einmal einen Hehl daraus. Dennoch, und das ist das eigentlich merkwürdige, nimmt kaum jemand in Deutschland oder den USA Anstoß daran, dass diese selbsternannten Judenjäger Teil der Opposition sind. Klitschko und Tyahnybok arbeiten zusammen, wenn es gegen die Regierung geht, der EU-Botschafter in Kiew hat die Fascho-Miliz kürzlich zum gleichberechtigten Verhandlungspartner erklärt und der US-Senator John McCain trat mit Tyhanybok gemeinsam auf einer Kundgebung auf.

Die Symbolik dieser ganzen Geschichte wird umso ekliger, bedenkt man, dass die Ukraine schon einmal den Segnungen des deutschen Imperialismus ausgesetzt war, nämlich zwischen 1941 und 1944. Da wüteten Wehrmacht, NS-Kollaborateure und SS in dem Land, löschten die beinahe die gesamte jüdische Bevölkerung aus, machten Jagd auf politische Gegner und alle, die sonst nicht ins Herrenmenschenweltbild passten.
(aus dem oben genannten linksunten/indymedia Artikel)

Es ist grauenhaft, was sich unter dem Geschwenke der EU Fahnen tut!

Kuddel

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 15130
  • Fischkopp
Re:Ukraine
« Antwort #17 am: 15:24:11 Do. 23.Januar 2014 »
Zitat
Politik und Medien tolerieren Faschisten

Ukraine Seit Tagen eskaliert der von der EU geschürte und finanzierte militante Terror in der Ukraine


Mitglieder der extremen ukrainischen Rechten sowie der Swoboda-Bewegung, bekennende Antisemiten, gehen gewaltsam gegen alles vor, was ihnen im Wege steht, egal ob Gewerkschafter, Lenin-Statuen, linke Demonstranten oder Polizisten.

Deutsche Politiker und Medien sympathisieren offen mit diesen faschistischen Elementen. Westerwelle solidarisiert sich in guter FDP-Tradition mit den Nachfahren der NS-Kollaborateure, die sich schon einmal beim Überfall auf die Sowjetunion als nützlich erwiesen haben. Steinmeier, der zum Außenminister avancierte Rechtsaußen des braunen SPD-Flügels, unterstützt vorbehaltlos die sich in der "Opposition" befindlichen Extremisten. "EU-Kommissionschef" José Manuel Barroso, eine dieser nicht demokratisch legitimierten EU-Gestalten, drohte der ukrainischen Regierung angesichts der Gewalt, gemeint ist natürlich die staatliche Vorgehensweise gegen die EU- finanzierten faschistischen Schlägertrupps, mit Konsequenzen. Der Spiegel erwähnt diese Zusammenhänge nicht einmal, steht damit allerdings nicht alleine, alle anderen bürgerlichen Blätter ziehen im typischen Bürgerkriegs- und Kriegsgeifer mindestens nach.

Damit nicht genug, während in Deutschland und jedem anderen Land der EU jede noch so winzige Bewegung der Linken rücksichtslos zusammengeprügelt und medial vernichtet wird, formieren sich die extrem militanten Ultra-Rechten zu einer gesamteuropäischen Fraktion, die hinter den Kulissen, wie schon in der Vergangenheit, problemlos Geldgeber und mediale Unterstützung findet, so sie denn auf dieser Bühne die wildesten Auswüchse etwas zurücknimmt.

Die SPD als Ganzes und als Teil der Regierung steht natürlich aufseiten des Kapitals, welches einmal wieder den Russen und all seine Verbündeten als externen Feind erkoren hat, damit nur niemand sein Augenmerk auf die Probleme innerhalb des Systems richte, welches sich aktuell unter dem Mantel eines sogenannten Freihandelsabkommens zur endgültigen Zerstörung aller noch bestehenden Bürgerrechte aufmacht.

Wie eh und je wird Schönschwatz inszeniert, bis das eiskalte Wasser der Realität den Abfeiernden bis zum Halse steht und diese dann realisieren müssen, dass unter Deck alle Ausgänge versperrt sind, Rettungsbote gibt es nur für das eine Prozent.
http://www.freitag.de/autoren/mopperkopp/politik-und-medien-tolerieren-faschisten


Es ist kaum zu fassen, wie verantwortungslos deutsche Medien von FAZ bis TAZ in ihrer Berichterstattung Nebelkerzen werfen, die menschenverachtenden und faschistischen Tendenzen in eine Befreiungsbewegung umdeuten.

Kuddel

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 15130
  • Fischkopp
Re:Ukraine
« Antwort #18 am: 16:06:01 Do. 23.Januar 2014 »
Ich glaub, ich bin im falschen Film.

Zitat
Bundeskanzlerin Merkel stärkt der Opposition den Rücken und richtet deutliche Worte an das Regime in Kiew.
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/ukraine-krise-merkel-bringt-sich-gegen-janukowitsch-in-stellung/9374102.html

Kuddel

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 15130
  • Fischkopp
Re:Ukraine
« Antwort #19 am: 19:34:18 Do. 23.Januar 2014 »
Es kommt noch schlimmer:

Die Süddeutsche

Zitat
Warum es in der Ukraine um Europas Zukunft geht

Nicht allein Banker und die Eurokrise entscheiden über Wohl und Wehe Europas. In der Ukraine halten Menschen die europäische Fahne hoch, sie werden geschlagen und beschossen. Der Konflikt trifft die EU im Kern - deshalb darf sie die Ukraine weder sich selbst überlassen noch Russland.
Zitat
Deutschland, Frankreich und Polen sollten bald Flagge zeigen
http://www.sueddeutsche.de/politik/krise-in-kiew-warum-es-in-der-ukraine-um-europas-zukunft-geht-1.1870629

Ab 5:45 wird  zurückgeschossen!
Die Interessen Deutschlands werden nicht länger nur am Hindukusch verteidigt...

Rudolf Rocker

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 13419
  • Waldkauz (8>
Re:Ukraine
« Antwort #20 am: 20:36:38 Do. 23.Januar 2014 »
Also ich erwarte ja von unseren Journalisten eigentlich nichts, aber auch gar nichts mehr!
Aber gestern Abend beim ARD war wieder so eine "Sternstunde des deutschen Journalismus".
Und das meine ich im absolut negativen Sinne.

ARD Brennpunkt; 20:15 Uhr:

Warum hab ich mir das angetan? Keine Ahnung, Masochismus, Langeweile?

Da fragt diese "Lichtgestalt des deutschen Qualitätsjournalismus" Name habe ich vergessen, juckt aber auch keinen, den ukrainischen Sonderberichterstatter für dämliche Antworten (Auslandskorrespondenten nannte man die früher), ob es denn stimmen würde das sich "einige Rechtsradikale" unter den Demonstranten befinden würden!
Darauf antwortet der Kriegsberichterstatter das es wohl "ein paar Fussballhooligans" unter den Demonstranten gäbe.


Wie saudämlich sind diese Vollpfosten eigentlich?
Jeder der in der Lage ist das Wort Swoboda in eine Suchmaschiene einzugeben müsste doch erkennen was da los ist!

Da rennen nicht ein paar "Rechtsradikale" bei den Protesten mit, sondern eine der Oppositionsparteien ist eine offen neofaschistische Partei.
Die haben sogar das SS Symbol im Parteilogo!
Und dann diese von der Konrad Adenauer Stiftung gegründete Partei UDAR  mit ihrer Klitschko- Marionette.
Ganz gruselig was da abgeht!

Nebenan, also in Österreich berichtet man darüber etwas genauer:
http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/europa/europastaaten/598915_Der-Vormarsch-der-Nationalisten.html


Rudolf Rocker

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 13419
  • Waldkauz (8>
Re:Ukraine
« Antwort #21 am: 10:08:13 Fr. 24.Januar 2014 »
Zitat
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Nach der blutigen Eskalation der Proteste in Kiew droht Witali Klitschko, der Favorit Berlins in der Ukraine, mit einer neuen "Offensive" gegen die Regierung. Diese werde gestartet, sollte Präsident Janukowitsch nicht bis zum gestrigen Abend zurücktreten, hatte Klitschko am Mittwoch angekündigt. Der Rücktritt ist bis zum Ablauf des Ultimatums nicht erfolgt; die Spannungen steigen. Außenminister Frank-Walter Steinmeier sei "in verschiedener Weise" mit der ukrainischen Opposition "in Kontakt", teilt Bundeskanzlerin Merkel mit und erhöht den Druck auf die ukrainische Regierung: Diese müsse "die freie Meinungsäußerung und friedliche Versammlungen" schützen. Die Gewalteskalation am letzten Wochenende, die der brutalen Polizei- Repression vorausging, wurde von Aktivisten der extremen Rechten initiiert, die von Anfang an an den Protesten des "Euromaidan" teilnahmen und dort inzwischen Beobachtern zufolge zunehmend auf Akzeptanz stoßen. "Fortschrittliche Aktivisten" müssten heute in Kiew "an zwei Fronten kämpfen", heißt es: "gegen ein Regime, das Polizeigewalt unterstützt", aber auch "gegen extremen Nationalismus". Anführer der extremen Rechten drohen mittlerweile mit einem Bürgerkrieg.

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58782

Rudolf Rocker

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 13419
  • Waldkauz (8>
Re:Ukraine
« Antwort #22 am: 11:16:56 Sa. 25.Januar 2014 »
Zitat
In der Ukraine eskalieren die Proteste gegen die Regierung erneut. Hierzulande verschweigen Politiker und Medien, dass es vor allem Faschisten sind, die in Kiew randalieren -  

http://www.hintergrund.de/201401212958/politik/politik-eu/vorwaerts-mit-neonazis.html


Zitat
»Die Linke ist nicht vertreten«

Seit November flauen die regierungskritischen Proteste in der Ukraine nicht ab. Das Zentrum der Protestbewegung ist der Maidan-Platz, der »Unabhängigkeitsplatz« in der Hauptstadt Kiew. Die Jungle World sprach mit Denis Lewin über die Allgegenwart rechter Parolen, den Einfluss der rechtsextremen Partei Swoboda (»Freiheit«) und die Schwierigkeit, linken Positionen bei den Protesten Gehör zu verschaffen. Lewin ist Vertreter der freien ukrainischen Eisenbahngewerkschaft und Mitglied der linken Vereinigung Borot’ba.

http://jungle-world.com/artikel/2014/02/49128.html

Kuddel

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 15130
  • Fischkopp
Re:Ukraine
« Antwort #23 am: 19:51:37 Sa. 25.Januar 2014 »
Alte Ziele, neue Wege.

Die Eroberung der Ostgebiete braucht keine Wehrmacht mehr, politische Berater und Marionetten vor Ort können auch erfolgreich sein.

Zitat
Opposition soll Regierungschef stellen

Im ukrainischen Machtkampf hat der prorussische Präsident Viktor Janukowitsch der Opposition um Vitali Klitschko hohe Regierungsämter angeboten. Arseni Jazenjuk von der Vaterlandspartei soll Premierminister werden.
http://www.sueddeutsche.de/politik/ukraine-opposition-soll-regierungschef-stellen-1.1871935

Zitat
Damit ist die Klitschko-Partei die gemäßigte Kraft unter den drei Oppositionsparteien. Als jüngste Partei genießt sie den Vorteil, nicht – wie die Konkurrenz – in einen der zahllosen Korruptionsskandale der Ukraine verwickelt zu sein. Aufgebaut und gemanagt wird Klitschkos Partei nahezu vollständig von der CDU Deutschlands. Die UDAR ist ein Gemeinschaftsprojekt von Konrad-Adenauer-Haus und Konrad-Adenauer-Stiftung. Jetzt ist sie auch assoziiertes Mitglied der Europäischen Volkspartei (EVP), des europäischen Bündnisses der konservativen Parteien, geworden, was auch Timoschenkos Vaterlandspartei schon länger ist.  
http://www.jurga.de/86.html

Julija Tymoschenko ist Vorsitzende der Vaterlandspartei.
Das Vermögen von Tymoschenko wurde 2007 auf mehrere Hundert Millionen Dollar geschätzt. Tymoschenko hat 2009 mit Russland Verträge über die Lieferung von Erdgas zum Nachteil der Ukraine abgeschlossen und das Land um umgerechnet rund 137 Millionen Euro betrogen. Am 13. Mai 2010 traf sie in Aachen Angela Merkel und Repräsentanten der Europäischen Union. Bei ihrem Gespräch mit Merkel seien die ukrainische Innenpolitik und die Energie-Unabhängigkeit der Ukraine erörtert worden.

Zudem erhielt Tymoschenko von Herman Van Rompuy, dem Präsidenten des Europäischen Rates, eine Einladung nach Brüssel. Dieser erklärte: “Ich unterstütze die Anstrengungen aller proeuropäischen Kräfte, die auf eine Integration der Ukraine in die EU abzielen".

Tymoschenko bei einem Kongress der
Europäischen Volkspartei in Bonn (September 2009)


Wenn das der Führer wüßte!


Kuddel

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 15130
  • Fischkopp
Re:Ukraine
« Antwort #24 am: 12:03:30 Mo. 27.Januar 2014 »
Zitat
Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Gruppe der konservativen Parteien in der EU (EVP) wollen Klitschko laut Informationen des Magazins „Der Spiegel“ durch gemeinsame Auftritte stärken. Geplant sei, den Boxer zum Oppositionsführer und Gegenkandidaten von Präsident Janukowitsch aufzubauen, hieß es. Parallel dazu würden EVP und die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung Politiker von Klitschkos Udar-Partei logistisch unterstützen und schulen.
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/regierungsviertel-in-kiew-besetzt-demonstranten-stuerzen-lenin-statue-12700582.html

Zitat
Ukrainische Rechtsextremisten haben eine hohe Meinung von Deutschland

Die bitterste Ironie an dieser vermittelten deutschen Unterstützung des ukrainischen Rechtsextremismus stellt sicherlich der Umstand dar, dass viele ukrainische Neonazis tatsächlich eine wirklich hohe Meinung von Deutschland haben. Die Deutschlandliebe der ukrainischen Rechtsextremisten verleitet diese etwa dazu, in SS-Uniformen auf Demonstrationen und Kundgebungen aufzulaufen. Am 1. Januar etwa marschierten rund 15.000 Rechtsextreme bei einem gespenstischen Fackelzug durch Kiew, um des Nazikollaborateurs Stephan Bandera zu gedenken. Etliche Demonstranten taten dies in Uniformen der von den Nazis in der Westukraine nach dem Überfall auf die Sowjetunion aufgestellten SS-Division Galizien.


"Kämpfer" der Sozialnationalen Partei (SNP), die sich jetzt Swoboda nennt

Banderas Kampfverbände der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) - deren Parolen jetzt wieder auf den Maidan erschallen - wurden schon vor dem Überfall auf die Sowjetunion von der Wehrmacht aufgebaut und in die Angriffsplanungen eingebunden. Diese ukrainischen Kollaborateure haben im Kriegsverlauf an unzähligen Massakern teilgenommen, denen hunderttausende Juden, Polen, Andersdenkende und politische Gegner zum Opfer fielen. Ermuntert von den deutschen Besatzern organisierten diese ukrainisch-faschistischen Kräfte mitunter eigenständig die Vernichtungsaktionen, wie etwa bei dem bestialischen Pogrom in Lviv, bei dem wenige Tage nach Kriegsausbruch die jüdische Bevölkerung der Stadt zusammengetrieben, entkleidet, zusammengeschlagen und ermordet wurde.

Diese ausführlich dokumentierte und in der seriösen Geschichtswissenschaft unumstrittene massenmörderische Praxis des ukrainischen Nationalismus hält die heutigen Rechtsextremisten nicht davon ab, Stephan Bandera, die OUN oder die SS-Division Galizien als Helden zu verehren. Politiker der rechtsextremen Swoboda sind etwa bei Beerdigungen von Naziveteranen gern gesehene Gäste. Hier werden die Kommandos zum Abschuss der Ehrensalve durch die als SS-Männer verkleideten Nazis noch auf Deutsch gegeben - Tradition verpflichtet eben.
http://www.heise.de/tp/artikel/40/40850/1.html

Aus der gleichen Quelle:
Zitat
Für den auf Osteuropa spezialisierten Extremismusexperten Andreas Umland stellt die rechtsextreme Partei Swoboda mit den offensiv propagierten Symbolen und Ideen der "Organisation Ukrainischer Nationalisten" sogar eine "implizit separatistische" Bewegung dar, da dieses Geschichtsbild die Formierung eines gesamtukrainischen Geschichtsbewusstseins unterminiere. Die Verehrung der Organisationen und Führer des ukrainischen Kriegsnationalismus würde im Süden oder Osten - trotz ebenfalls vorhandener xenophober und rassistischer Ressentiments - als "unangemessen und sogar beleidigend" angesehen, so Umland.

Letztendlich dürfte dieser Verweis auf das separatistische Potenzial der gegenwärtigen Auseinandersetzungen auch deren größtmögliche Eskalationsstufe benennen: einen Bürgerkrieg, der zwischen der West- und Ostukraine vor der Haustüre der EU geführt würde - mit freundlicher Unterstützung der Konrad Adenauer Stiftung.


Diese Entwicklungen erhalten den Applaus unserer Medien. Und das Angebot einer Deeskalation bezeichnen sie als "vergiftetes Angebot".

Kuddel

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 15130
  • Fischkopp
Re:Ukraine
« Antwort #25 am: 17:50:55 Mo. 27.Januar 2014 »
Wie ist das nur möglich!?! Die TAZ hat linksradikale Wurzeln. Und heute ist es ein stramm neoliberales Propagandablatt. Parteiorgan der Grünen.  kotz

Tja, daß die Ukraine von dem Freien Westen und den eigenen Faschisten in einen Bürgerkrieg getrieben wird, kann man den Menschen hier als coole Revolte entschlossener Menschen beschreiben:

Zitat
Proteste in der Ukraine
Volksfest und Front

Auf dem Maidan in Kiew richten sich die Menschen in Zelten auf eine lange Blockade ein. Der Protest in der Barrikadenstadt ist gut organisiert.


Es herrscht eine Stimmung wie auf einem Volksfest. Am Eingang zur U-Bahn verkaufen Straßenhändler Fahnen und T-Shirts in den ukrainischen Nationalfarben. Dutzende olivgrüne Zelte säumen die Straße. Auch Städte aus der Ostukraine sind mit Zelten vertreten. Pausenlos schallen aus den Lautsprechern die Redebeiträge von der Bühne. Bis zu den Protesten galt der „Kreschtschatik“ als die teuerste Einkaufsmeile der Ukraine. Nun prägen Suppenküchen, Schaschlikstände und der Rauch aus den Holzöfen das Bild.

Immer wieder kommen Anwohner in die belagerte Barrikadenstadt, bringen den Demonstranten warme Kleidung und Lebensmittel. Das Leben in der Zeltstadt ist gut organisiert.
http://www.taz.de/Proteste-in-der-Ukraine/!131808/

Tirili und Tirila, so schön kann der Faschismus sein.

Rudolf Rocker

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 13419
  • Waldkauz (8>
Re:Ukraine
« Antwort #26 am: 18:18:19 Mo. 27.Januar 2014 »
Ich hab mich schon hin und wieder über die schwarz roten Fahnen gewundert, die man des öfteren in Berichten über Kiew sieht und die mir eigentlich aus ganz anderen Zusammenhängen bekannt sind.
Dieser Bericht klärt mal auf was die für eine Bedeutung haben:

https://linksunten.indymedia.org/de/node/104539



Über die Berichterstattung kann ich nur noch den Kopf schütteln!
In den deutschen Medien werden gradezu Lobeshymnen auf die "Demonstranten" in Kiew gesungen. Es wird nahezu komplett verschwiegen das es sich bei einer der Oppositionsparteien um eine neofaschistische Partei handelt. Es wird immer nur von einigen "Hooligans" berichtet.
Was ist überhaupt mit der russischstämmigen Ostukraine? Von denen hört man überhaupt nichts?



Rudolf Rocker

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 13419
  • Waldkauz (8>
Re:Ukraine
« Antwort #27 am: 09:24:32 Di. 28.Januar 2014 »
Zitat
Rechter Mob marschiert
Lage in der Ukraine gerät immer mehr außer Kontrolle. Warnung vor Ausnahmezustand. Sturm auf Gebietsverwaltungen von der Polizei zurückgeschlagen

http://www.jungewelt.de/2014/01-28/001.php

Rudolf Rocker

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 13419
  • Waldkauz (8>
Re:Ukraine
« Antwort #28 am: 19:00:40 Do. 30.Januar 2014 »
Zitat
When is the far-right acceptable to the West? When it's in Ukraine

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=22958.msg290648;topicseen#new

Rudolf Rocker

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 13419
  • Waldkauz (8>
Re:Ukraine
« Antwort #29 am: 11:30:58 Mo. 03.Februar 2014 »
Jetzt geht man also dazu über, die Umsturzversuche neofaschistischer und nationalistischer Parteien ganz offen finanziell zu unterstützen!

Zitat
EU und USA planen Hilfen für Ukraine

Die Europäische Union und die Vereinigten Staaten bereiten nach Angaben der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton kurzfristige Finanzhilfen für die Ukraine vor. Ein entsprechender Plan werde derzeit entwickelt, sagte Ashton dem "Wall Street Journal".

Das Geld solle dem Land in einer Übergangsphase helfen. Ihren Worten zufolge könnte damit eine Interimsregierung politische und wirtschaftliche Reformen angehen und die Präsidentenwahl vorbereiten, die nach derzeitiger Planung im kommenden Jahr ansteht.

http://www.tagesschau.de/ausland/ukraine846.html