Autor Thema: LKW Protest in Dresden  (Gelesen 2378 mal)

Kuddel

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LKW Protest in Dresden
« am: 09:56:47 So. 23.März 2014 »


Bilder der LKW-Demo in Dresden

Dresden. „Wir sind nicht eure Sklaven, sondern eure Versorger“. „Fairer Lohn für unsere Arbeit“. Unter diesem Motto demonstrieren am Samstag Hunderte LKW-Fahrer und ihre Angehörigen für faire Löhne und bessere Arbeitsbedingungen.
Die Organisation „Actie in de Transport Deutschland“ (AidT) hat zu der Kundgebung aufgerufen und erwartet rund 200 Lkw-Fahrer.

Quelle und Bilder http://www.dnn-online.de/web/dnn/multimedia/detail/-/specific/Bilder-der-LKW-Demo-in-Dresden-388516393

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LKW Demo in Dresden - Fahrer machen Druck!

MeiDresden.de 22.03.2014 13:28 Uhr - Am Samstagvormittag haben sich stellvertretend für alle Kraftfahrer 25
LKWs und rund 50 Personen zu einer Demo eingefunden. Sie haben mit lautem Hupen durch die Stadt, sich einmal Gehör verschaft und auf die Missstände in der Transportbranche, gegen den Lohndumping und unfairen Wettbewerb demonstriert. Aufgerufen hatte die Fahrerorganisation „Actie in de Transport“. +++ mehr

Die Demo führte entlang der Großen Meißner Straße, der Köpckestraße über Carolaplatz und Carolabrücke zum Pirnaischen Platz weiter über Dr.Külz Ring, Marienstraße und Postplatz zum Altmarkt. Wo dann Redner zu Wort kamen. Gerade
auch hier in Sachen ist es wichtig ein Zeichen zu setzen sagte einer der Veranstalter denn die Nähe zu den Lohndumping-Ländern ist nicht weit!
Selbst die Tschechischen Transportunternehmer entlassen ihre eigenen Leute und stellen Fahrer aus Bulgarien oder Rumänien ein, das sei billiger ...

Quelle und Bilder http://meidresden.com/cms/index.php/aktuelle-nachrichten/3771

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"Wir sind keine Sklaven, sondern Versorger" - Lkw-Fahrer demonstrieren in Dresden


Dresden. „Wir sind nicht eure Sklaven, sondern eure Versorger“. „Fairer Lohn für unsere Arbeit“. Unter diesem Motto demonstrieren am Samstag Hunderte Lkw-Fahrer und ihre Angehörigen für faire Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Die Organisation „Actie in de Transport Deutschland“ (AidT) hat zu der Kundgebung aufgerufen und erwartet rund 200 Lkw-Fahrer.
AidT-Gründer Udo Skoppeck sitzt seit über 30 Jahren hinter dem Lkw-Lenkrad. Wegen seiner Töchter ist er selbst vor gut einem Jahr zum Aktivisten geworden, wie er selbst sagt. Er wolle wieder mehr geregelte Zeit mit ihnen verbringen. Soziale Netzwerke und der Austausch im Internet brachten ihn dazu, sich verstärkt für die Interessen der Fahrer einzusetzen. Jetzt will er die Parameter der Branche ändern. Er möchte erreichen, dass seine Zunft wieder einen lebenswerten Job ausüben kann. Wie ein Lauffeuer habe sich ein erster Aufruf herumgesprochen.

Im vergangenen Jahr erfolgten Demonstrationen in Berlin, Dortmund, Lübeck und weiteren Städten.In Dresden wird Skoppeck ebenfalls vor Ort sein, als Anmelder steht jedoch der Berliner Lkw-Fahrer Dirk Duhme Rede und Antwort. „Dresden muss damit rechnen, Arbeitsplätze in der Logistik-Branche zu verlieren“, schätzt er die Transportrouten zwischen den westeuropäischen Häfen und osteuropäischen Lieferländern ein. Da liege Dresden auf der Hälfte und komme als Ausgangspunkt kaum in Frage. Duhme, selbst seit 30 Jahren Lkw-Fahrer, verzeichnet für seine Branche einen Reallohnverlust. „Es handelt sich nicht um eine Stagnation, sondern tatsächlich um einen Rückgang“, ist er überzeugt.

Quelle und Bilder http://www.lvz-online.de/nachrichten/mitteldeutschland/wir-sind-keine-sklaven-sondern-versorger--lkw-fahrer-demonstrieren-in-dresden/r-mitteldeutschland-a-231955.html

Tage mit 15 Stunden Arbeitszeit seien häufig die Regel.Mario Klapp, Leiter der Verdi-Bundesfachgruppe Postdienste, Speditionen und Logistik, unterstützt die Forderungen der AidT. Deutschlandweit gäbe es etwa 900.000 Berufskraftfahrer, der Güterumschlag auf der Straße wachse, aber eine geeinte Stimme fehle bislang. „Das Engagement ist wichtig. Die entscheidende Frage ist, wie die Fahrer vereint für ihre Forderungen auftreten können“, ordnete er die noch junge Initiative ein. Da der Wettbewerb in Europa laut Klapp brutal sei, sehe er hier auch Lösungsansätze.

Europaweit gelte zurzeit noch die Kabotageregelung. Die sieht eine beschränkte Transportleistung von ausländischen Spediteuren innerhalb eines Landes vor. „Die Kontrollen müssten erhöht werden, aber bei der Polizei fehlt dafür das Personal“, so Klapp, der in Dresden über ein Gespräch mit der sächsischen Landesregierung erfreut wäre.