Autor Thema: Windows XP (†) -> Linux  (Gelesen 43832 mal)

Rudolf Rocker

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Re:Windows XP (†) -> Linux
« Antwort #30 am: 15:38:04 Di. 10.Juni 2014 »
Mein Rechner hat sich letzte Woche zerschossen und ich musste eine ganze Woche ohne Internet auskommen!!
(Mit dem Rauchen aufzuhören war einfacher! ;D)
Hab hier zwei Rechner mit zwei Monitoren stehen gehabt.
Den alten immer noch als Reserverechner und den "neuen" (auch schon wieder 5 Jahre alt).
Der Monitor vom alten Rechner hat den Geist aufgegeben und landete auf dem Sperrmüll.
Nun kackte aber auch der "neue" Rechner ab und ließ sich gar nicht mehr hochfahren.
Egal, dachte ich mir, nimmste den Monitor vom neuen und klemmst den an den alten Rechner an, fertig!
Von wegen! Da hab ich die Rechnung aber ohne die Anschlüsse gemacht!
Wärend an meinem alten Rechner noch ein VGA Anschluss sitzt, hat mein ultrahochmoderner high-end Monitor ein DVI Kabel!  >:(
Naja, bin ich also zum PC Händler meines Vertrauens und habe mir einen Adapter gekauft.
Hat aber nicht funktioniert!
Nun hatte aber einer meiner Nachbarn zufällig noch ein VGA Kabel übrig. Das war gut, weil es jetzt funktioniert! (AM Monitor kann man beides anschließen!)

Tiefrot

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Re:Windows XP (†) -> Linux
« Antwort #31 am: 18:35:56 Di. 10.Juni 2014 »
Pöhse Falle ! ;D Wegen solchem Scheiß stapelt sich bei mir der Kram fast bis an die Decke. Und dann hast du das grade Benötigte vor Kurzem aufn Schrott geballert. kotz
Denke dran: Arbeiten gehen ist ein Deal !
Seht in den Lohnspiegel, und geht nicht drunter !

Wie bekommt man Milllionen von Deutschen zum Protest auf die Straße ?
Verbietet die BILD und schaltet Facebook ab !

Rudolf Rocker

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Re:Windows XP (†) -> Linux
« Antwort #32 am: 20:43:13 Di. 10.Juni 2014 »
Jupp, 10 Jahre lag hier so ein Kabel rum; irgendwann habe ich es dann weggeschmissen.
Und dann braucht man´s! >:(

schwarzrot

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Re:Windows XP (†) -> Linux
« Antwort #33 am: 09:02:01 Mi. 11.Juni 2014 »
Jupp, 10 Jahre lag hier so ein Kabel rum; irgendwann habe ich es dann weggeschmissen.
Und dann braucht man´s! >:(
Was mir aufgefallen ist: Früher war bei nem neuen monitor auch ein entsprechendes kabel dabei. Heute nicht mehr!
Auch ne möglichkeit 'kampfpreise' hinzubekommen, indem man sich die 10 eus für notwendige anschlusskabel spart, die der kunde dann separat (weil sich mal wieder der stecker geändert hat) kaufen muss.
 >:(
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Rudolf Rocker

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  • Waldkauz (8>
Re:Windows XP (†) -> Linux
« Antwort #34 am: 09:28:37 Mi. 11.Juni 2014 »
Ich glaube die Firmen zahlen für so ein Kabel nicht mehr als 2 bis 3 €; die sind nur für uns "Endverbraucher" so teuer. Aber 2 bis 3 € bei 1 Millionen Monitoren sind auch eine Stange Geld!
Bei meinem acer Monitor war noch ein DVI Kabel dabei (2009) und sogar ein Netzkabel für Europa und eins für US dabei! Nur kein VGA Kabel. (Aber wenigsten hat der Monitor VGA und DVI Anschlüsse.
Naja, bei einem 24" HD Haste nicht gesehen- Teil sollte man das auch erwarten können. O0

Bei meinem Drucker war aber tatsächlich nur ein Netzkabel dabei. USB Kabel musste ich selber kaufen! >:(

Onkel Tom

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Re:Windows XP (†) -> Linux
« Antwort #35 am: 13:10:32 Mi. 11.Juni 2014 »
Jo, das ist auch so des Bastlerleid.. Er muss alles mögliche an PC-Kram horten
und wenn der Keller genug Platz bietet, artet der Wohnbereich nicht gleich in
einer Werkstatt aus.

Bei mir ist nun Entrümpeln angesagt, bis auf ein PC-Komplett-Set mit Pentium
486 DX 100 für Mess und Regeltechnik etc.. geht alles ältere auf den E-Schrott.
Besonders zeitraubend ist das sortieren des Kleinkram.

Doch diese Horterei hat mir schon einiges an Ausgaben für PC und Co
erspart. Gerade der Kleinkram wie Adapter, Kabelage und haste nicht gesehen,
läppert doch aus adierten Kleinbeträgen ordentliche Beträge zusammen.

Ein Standardstecker für die Glotze kann im schlechtesten Fall auch 10 Euronen
(Bauteil-Apotheken-Preis und Fahrkosten dorthin) kosten.

Naja, trotzdessen bin ich vom Bastlertrip nicht ab zu bringen und es kommt ja
richtig Freude auf, wenn das Ergebnis zum günstigstem Kurs doch noch funzt.

400 Euronen für ein Billig-Pc verballern ? Ok, 2 Jahre Garantie inklusiver
Schrauber- und Aufrüstverbot gibt ein wenig Sicherheit, schrekt mich jedoch
ab und frickel mir lieber etwas aus dem, was andere ausmustern.

Zudem muss ich nicht anbei weniger mit exotischen PC-Komponennten befassen,
sondern habe die auswahl zu Markenteilen, auf die Mensch sich verlassen kann.

Heutzutage haut es ja meistens hin mit dem "Plug und Play". Zum Ende des letzten
Jahrtausend sagte der Bastler zu der Technik noch "Plug und Bete" Toll präsentiert,
zum halben Preis bekommen und wegen Inkompalibitäten das Betriebssysten
verhunzt und unbrauchbar gemacht.

Und das yast im Suse macht das Linux annehmbar  :D


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Rudolf Rocker

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Re:Windows XP (†) -> Linux
« Antwort #36 am: 15:54:55 Mo. 16.Juni 2014 »
Ist zwar ´n bißchen OT aber da ich in diesem Thread schon angefangen habe, mich über meine PC Probleme auzuheulen und keine Lust habe einen neuen Thread dafür aufzumachen mache ich mal hier weiter.
Es sei denn, der TE hat da einen Einwand.
Nachdem nun mein Monitor mit VGA Kabel und altem Rechner einwandfrei funktionierte dachte ich mir: Mach Dir mal den Spass und schließ das ganze mal an den "kaputten" Rechner an.
Gesagt getan und der "kaputte" Rechner erkannte ohne Probleme den Monitor und fuhr ohne Piepsen und Murren hoch, als wäre nie was gewesen!

Aha, dachte ich so bei mir, dann lag es also am DVI Kabel. Vielleicht Kabelbruch, oder sowas.
Nachdem das ganze nun ein paar Tage funzte, hatte  ich heute morgen das gleiche Problem! >:(
Ich hab dann zwei Monitore angeschlossen, einen über DVI und einen über VGA und der Rechner war so perplex das ich ihn nochmal reanimieren konnte und er jetzt wieder läuft (noch).
Ansonsten scheinen alle Systeme zu laufen.
Ich vermute ja mal ganz stark die Grafikkarte!

*Edit*

Hab ich grade im Internet gefunden.
Genau das ist das Problem!

Zitat
Schwarzer Bildschirm und kein Booten mehr

Zu guter Letzt gibt es auch noch den Fall, dass die Grafikkarte gänzlich defekt ist. Dies äußert sich dadurch, dass schlichtweg gar kein Bild mehr an den Monitor übertragen wird und dieser somit schwarz bleibt. Dann wird noch nicht mal bis ins Bios gebootet und die meisten Mainboards liefern einen Piep-Code, der über den Defekt der Grafikkarte informiert. Dann hilft nur noch eine Reklamation, solange man sich noch im Rahmen der Herstellergarantie bewegt.

Onkel Tom

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Re:Windows XP (†) -> Linux
« Antwort #37 am: 09:56:32 Di. 17.Juni 2014 »
Da würde ich zunächst die Grafikkarte aus dem Slot holen und die Goldkontakte
mit Isopropylalkohol (99%) reinigen. Danach wieder in den Slot stecken und
peinlich darauf achten, das sie richtig drin ist.
Gerade bei AGP-Grafikkarten kann man viel Bockmist bauen, weil der AGP-
Slot direckte Verbindung zur CPU hat und anhand der Kontaktanordnung
genau sitzen muss.

Nach dieser Prozedur kann Mensch wenigstens schon mal ausschließen, das
Kontaktfehler zwischen Grafikkarte und Mainboard vorherrschen.
Naja und dann liegt der mögliche Kabelfehler noch offen. Dies lässt sich genauer
erfassen, wenn mann mit einem einfachen Durchgangsprüfer die Anschlüsse
des VGA-Kabel auf Durchleitung überprüft.

Für einfache Durchgangsprüfungen habe ich mir 2x 1,5 Volt - Batterien mit einer
LED und zwei Prüfspitzen in Serie gestrickt. Günstiger gehts kaum.

Naja, zum Linux zurück..

Nun habe ich erste Erfahrungen damit machen müssen, das Linux, hier speziell
Suse doch nicht so hervorglänzend ist.

Habe neulich beim Bekannten Suse auf PC installiert und Suse hat zwar den
Monitor erkannt,  jedoch ein Grafiktreiber installiert, der grottenschlecht ist.
Für das Internet ist eine maximale Auflösung von 600 x 480 / 16 Bit Farbe
nicht zumutbar.

Den Fehler genau zu lokalisieren war eine Katastrophe.. Wegen 3 möglicher
Fehler mussten rund 6 verschiedene Wege abgearbeitet werden, um das
Maleur zu beheben.. 6..8 Stunden erfolglosigkeit führten dann zu dem Ergebnis,
das Suse selbst in der Hinsicht ein Defekt hat.

Ach ja, nun zickt Suse wegen meines Druckers rum.. Bääh, die Sache muss
ich manuell per Konsole wuppen.

Linux verlangt auch heute noch ab, das Anwender sich doch mit den Tiefen
des Linuxgewässer befassen muss.. Hmm, ab auf die Schulbank und von der
1.Klasse wieder neu lernen  ::)
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Rudolf Rocker

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Re:Windows XP (†) -> Linux
« Antwort #38 am: 11:05:51 Di. 17.Juni 2014 »
Danke Onkel Tom!
Das mit den Kontakten könnte wirklich eine Option sein!
Das die Grafikkarte nicht 100% Schrott ist zeigt sich ja daran, das ich den PC immer mal wieder zum laufen bekomme und er dann auch keine Mucken macht.
Kabel kann ausgeschlossen werden, da das Problem mit einem VGA- Kabel ebenso wie mit einem DVI- Kabel auftritt, beim VGA Kabel am alten Rechner aber nicht.


Zu Linux:

Was Du da beschreibst erinnert mich an die alten Windoof 95- (und darunter) Zeiten, wo man noch richtig basteln musste. Da habe ich auch schon ganze Nächte zugebracht, um irgendwelche Hardware zu installieren und zum laufen zu kriegen.
Sowas möchte ich mir eigentlich nicht mehr antun.

Andrico

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Re:Windows XP (†) -> Linux
« Antwort #39 am: 11:41:34 Di. 17.Juni 2014 »
Also zum Thema Linux kann ich nur Mageia Linux empfehlen. Mageia ist ein Fork von Mandriva und läuft sehr stabil. Ich habe vorher Opensuse ausprobiert und empfand es als sehr unstabil. Debian war stabil aber hat keinerlei Unterstützung für proprietäre Treiber und man muss noch viel über den Terminal machen. Mageia hat ein sogenanntes Kontrollzentrum über das man so ziemlich alle Systemeinstellungen über eine grafische Oberfläche vornehmen kann.

Der einzige Nachteil ist, dass es eben nicht ganz soviel Software gibt wie für Ubuntu, aber das gleiche gilt ja für Opensuse. Mageia unterstützt aber proprietäre Hardwaretreiber. Ich habe es mittlerweile auf mehreren PC installiert und hatte nie ein Problem mit der Hardware. Nur bei WLan teilt Mageia einem nach der erstmaligen Einrichtung mit, dass die Verbindung nicht eingerichtet werden konnte. Nach einem Neustart ist die Verbindung da.

Ich bin eigentlich irgendwann auf Mageia Linux gestoßen, weil ich mit Debian auf einem Rechner Probleme hatte wegen der Grafikkarte. Es liess sich einfach nicht installieren. Mit Mageia hat das sofort geklappt. Ich glaube gerade für Umsteiger von Windows ist Mageia eine gute Alternative.

jensen-ex

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Re:Windows XP (†) -> Linux
« Antwort #40 am: 12:42:10 Di. 17.Juni 2014 »

...

Das die Grafikkarte nicht 100% Schrott ist zeigt sich ja daran, das ich den PC immer mal wieder zum laufen bekomme und er dann auch keine Mucken macht.
Kabel kann ausgeschlossen werden, da das Problem mit einem VGA- Kabel ebenso wie mit einem DVI- Kabel auftritt, beim VGA Kabel am alten Rechner aber nicht.


Evtl. auch eine kalte Lötstelle auf der Graka. Mein Mitbewohner baut seine Karte, wenn sie rumspinnt, aus und legt sie für ein Stündchen in den Backofen (bei so 150°), danach läuft sie dann wieder eine Weile.
So it goes.

Kurt Vonnegut

schwarzrot

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Re:Windows XP (†) -> Linux
« Antwort #41 am: 13:02:35 Di. 17.Juni 2014 »
Linux verlangt auch heute noch ab, das Anwender sich doch mit den Tiefen
des Linuxgewässer befassen muss.. Hmm, ab auf die Schulbank und von der
1.Klasse wieder neu lernen  ::)

Sorry, das halte ich für kompletten schwachsinn, bzw. du bist mit deinen vorstellungen über linux ca. 5-10 jahre hinterher.
Wer eine der grossen distries benutzt (z.b. ubuntu), der kann schon seit jahren, ganz wie in windoof an der oberfläche rumklicken um seine probleme zu lösen.
@Tiefrot, ich empfehle ja windoof umsteiger nicht umsonst Ubuntu. Warum? Ubuntu hat die grösste community und wer (was unwahrscheinlich ist) per suchengine sein problem + lösung nicht schon beschrieben findet, der bekommt auch keine 'RTFM!'-probleme/sprüche, wenn eine frage Noob-niveau hat.
Bei debian ist das nicht so, das ist nicht primär für windoof-umsteiger.
Ein weiterer grund wurde schon genannt: u. hat die meisste verfügbare software und mit dem .deb und einem prima packetmanager, haben auch M$-junkies da keine anlaufschwierigkeiten (.deb händelt auch die abhängigkeiten, das kann in anderen paketsystemen z.b. .rpm sogar profis schon mal zum verzweifeln bringen).

Nachteile wurden auch schon genannt, u. wird immer mehr klickibunti (aber gerade das finden ja leute, die von M$ kommen toll).
U. ist inzwischen so verbreitet, dass es sich langsam lohnen könnte, extra dafür viren und exploits zu basteln.

Zu euerem graka-problem: Am besten graka mal in ner anderen kiste testen (mit knoppix/andere life-CD z.b. kein problem und man schliesst damit auch aus, dass das eigene OS mist gebaut hat), gilt für alle hardware, die im verdacht steht probleme zu machen.
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schwarzrot

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Re:Windows XP (†) -> Linux
« Antwort #42 am: 13:16:47 Di. 17.Juni 2014 »
Mein Mitbewohner baut seine Karte, wenn sie rumspinnt, aus und legt sie für ein Stündchen in den Backofen (bei so 150°), danach läuft sie dann wieder eine Weile.

 ;D ;D ;D
'eine weile'?

Dann doch besser richtig mal wieder vokü kochen!  ;)
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Troll

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Re:Windows XP (†) -> Linux
« Antwort #43 am: 17:02:03 Di. 17.Juni 2014 »
Zitat
Sorry, das halte ich für kompletten schwachsinn, bzw. du bist mit deinen vorstellungen über linux ca. 5-10 jahre hinterher.

Du darfst nicht von dir ausgehen, die meisten Windows-user beschäftigen sich nicht mal nähers mit Windows, sie Doppelklicken auf eine Anwendung und das Ding startet, fertig, mehr interessiert nicht.
Eine startbare Datei doppelklicken kann jeder, was ja wiederum Bestandteil des Sicherheitsproblems von Windows ist, aber Linux fordert grundsätzlich mehr Wissen über das was man macht, ubuntu ist sicher um einiges zugänglicher als Debian aber für ehemalige Windows-Nutzer nicht so trivial wie du denkst.
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schwarzrot

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Re:Windows XP (†) -> Linux
« Antwort #44 am: 18:09:01 Di. 17.Juni 2014 »
Du darfst nicht von dir ausgehen, die meisten Windows-user beschäftigen sich nicht mal nähers mit Windows, sie Doppelklicken auf eine Anwendung und das Ding startet, fertig, mehr interessiert nicht.
Genau. Ich kenne einige windozee-user, daher stimmt Toms idee eben nicht. Mal ein beispiel: Wenn in windoof ein treiber nicht funktioniert/man keinen treiber für ein gerät für das jeweilige winX findet, hat man eben pech gehabt, dann kauft sich der M$-konsument eben nen neuen drucker, oder graka. Die möglichkeit, die Tom hier bringt, mit konsole noch was retten zu können, gibt es in M$ (für den normalen user) schlicht nicht.
Zitat
Eine startbare Datei doppelklicken kann jeder, was ja wiederum Bestandteil des Sicherheitsproblems von Windows ist, aber Linux fordert grundsätzlich mehr Wissen über das was man macht,
Ist auch falsch, Ubuntu (und nicht nur diese distri) hat inzwischen einen packetmanager, in dem man neue software suchen und installieren kann. Vollkommen ohne irgendwas mit konsole machen zu müssen. Das betrifft auch treiber.
Wer ganz schlau ist, kann zusätzlich noch auf nicht so einfache programme ausweichen, die nicht für die jeweilige distri verfügbar sind: Wo kannst du z.b. in windoof ein programm, mit den normalen durchschnitt-windowsuserwissen downloaden und zum laufen bekommen, das nicht für dein OS gebaut ist? Nirgends!  ;)
Zitat
ubuntu ist sicher um einiges zugänglicher als Debian aber für ehemalige Windows-Nutzer nicht so trivial wie du denkst.
Das es nicht 'trivial' erscheint, liegt oft daran, dass windoozies davon ausgehen, die welt muss so wie (ihr halbwissenbekanntes) windows funktionieren.
Die werden beim wechsel zwischen XP und W8 noch ihr wunder erleben. Da muss man nämlich auch bereit sein, mal wieder was neues zu lernen und einfach mal offen was auszuprobieren.
Wer das kann, hat aber auch mit einer der grossen linux-distries kein problem.

Das problem sehe ich schon eher bei der angst vor neuem, der mangelnden flexibilität von windows-userm und jahrzehntealten horrorstorries, die teilweise stories vom hörensagen sind: Die nutzerfreundlichkeit der linuxsoftware hat in den letzten jahren gigantische sprünge gemacht. Nur das muss man auch mal offen anschauen wollen, sonst blockiert man sich halt ständig selbst.
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