Autor Thema: Das Leben nach neoliberaler Kosten-Nutzen-Rechnung  (Gelesen 11041 mal)

Kuddel

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Das Leben nach neoliberaler Kosten-Nutzen-Rechnung
« am: 10:45:50 Sa. 20.September 2014 »
Zitat
Die moderne Medizin ermöglicht immer speziellere Behandlungen. Manche Therapien aber sind so teuer, dass die Gemeinschaft sie nicht für alle finanzieren kann.
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/immuntherapie-diskussion-um-die-kosten-in-den-niederlande-a-991975.html

Der SPIEGEL redet Klartext. Gesundheit soll ein Privileg der Reichen werden. Wer nicht genug hat, kann verrecken.
Zitat
Wie genau das System funktionieren soll, ist noch offen. Möglich wäre eine Kosten-Nutzen-Rechnung:
Ein Maximalbetrag - genannt wurden 80.000 Euro pro gewonnenem Lebensjahr - wäre die Grenze. Eine Therapie würde nicht mehr bezahlt, wenn die Kosten diesen Betrag überschreiten.

Diskutiert wird das schon lange.
Zitat
Die Unabhängigkeit gesundheitsökonomischer Analysen wird oft bezweifelt, weil die meisten Studien im Auftrag von Interessengruppen (wie der Pharmaindustrie, der Mediziner oder der Krankenversicherungen) erstellt und finanziert werden. Gefordert werden bessere Erklärungen und tragfähige Lösungen, die durch eine leicht verständliche Gesundheitsökonomie umgesetzt werden können. Methoden wie „Standard-Gamble“ und „Time-Trade-Off“ sind nur bedingt geeignet, da sie sehr aufwändig, kostspielig und somit schwer in den Alltag einzubringen sind.

Die Gesundheitsökonomie wird stark von methodischen Grenzen beeinflusst. Hierzu zählt die Lebensqualität, sowie die Monetarisierung von Nutzen. Eine weitere, nicht außer Acht zu lassende Grenze ist die Wertschätzung des Lebens.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gesundheits%C3%B6konomie#Ethik

In Großbritannien hat man das sozialverträgliche Ableben bereits durchgesetzt. Nun soll es auch hier eingeführt werden.

Kuddel

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Re:Das Leben nach neoliberaler Kosten-Nutzen-Rechnung
« Antwort #1 am: 09:11:28 Mo. 27.April 2015 »

Kuddel

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Re:Das Leben nach neoliberaler Kosten-Nutzen-Rechnung
« Antwort #2 am: 20:13:32 Fr. 12.Juni 2015 »

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Re:Das Leben nach neoliberaler Kosten-Nutzen-Rechnung
« Antwort #3 am: 09:57:21 Fr. 26.Februar 2016 »
Zitat
Der digitale Patient

In Deutschland laufen bereits erste Pilotprojekte, bei denen Patienten ihre Körperdaten per Smartphone-App an Ärzte oder Versicherungen schicken. Die Industrie drängt mit neuen Produkten auf den Markt. Auch die Politik will der Technologie mit neuen Gesetzen den Weg ebnen. Ist die digitale Medizin Chance oder Risiko? Welche Folgen hat die umfassende Speicherung der Daten für uns?

E-Health, Telemedizin oder Wearable Technology: Unternehmen und Krankenkassen wollen den Milliardenmarkt des Gesundheitssystems für sich erschließen. Ziel ist die vollständige Vernetzung und Digitalisierung der Branche. Zentraler Bestandteil dieses Umbaus: das massenhafte Sammeln und Speichern von Patientendaten - das soll Behandlungen schneller und effizienter machen. Manche Ärzte erkennen darin Vorteile für ihre Arbeit und die Patienten. Kritiker hingegen sehen den Datenschutz, die Persönlichkeitsrechte und das Arzt-Patient-Verhältnis gefährdet.

In Deutschland laufen bereits Projekte, bei denen Patienten ihre Körperdaten per App an Ärzte oder Krankenkassen schicken. Telemedizin ist in der Schweiz schon Alltag: Dort wird Patienten flächendeckend das Arztgespräch per Telefon oder Webcam angeboten. Auf den Markt drängende Produkte wie Schritt-, Puls- und Blutzuckermesser sind noch vorrangig für den Fitnessmarkt konzipiert, einige kommen jedoch schon im Gesundheitswesen zum Einsatz. Manche Kassen bieten ihren Kunden gar Rabatte an, wenn sie Bewegung und Ernährung mit Wearables selbst überwachen. Und wen interessiert letztlich die Datensicherheit, wenn es um die eigene Gesundheit geht?

Ist die digitale Medizin Chance oder Risiko? Bremst der Big-Data-Pessimismus medizinische Innovationen aus, und ist die Gesundheit eines Menschen nicht höher zu bewerten als der Datenschutz? Eine kritische Bestandsaufnahme, in der Politiker und Datenschützer zu Wort kommen, Wirtschafts- und Krankenvertreter, Ärzte und diejenigen, um die es vorrangig gehen soll: die Patienten.

Quelle: Arte

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Re:Das Leben nach neoliberaler Kosten-Nutzen-Rechnung
« Antwort #4 am: 11:19:46 Fr. 26.Februar 2016 »
Welche Folgen hat die umfassende Speicherung der Daten für uns?

Ich halte die digitale Kontrolle von Menschen, die zu einem "Arzt" müssen, ect. für einen Schritt der völligen Versklavung. Sind erstmal genug Daten von genug Menschen erhoben, so wird systematischer Mißbrauch damit erfolgen.

Vor dem Ärztepack ist in der Regel nur zu warnen, natürlich gibt es Ausnahmen.

Im Grunde konnte und kann man nur anderen Ausgebeuteten vertrauen, wenn überhaupt.

Ich wünschte, wir wären auch nur halb so gut vernetzt wie unsere Profiteure + Unterdrücker"elite" dies schon immer waren.

Gehe jetzt drei Stunden Skifahren.

MfG

BGS
"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

https://forum.chefduzen.de/index.php/topic,21713.1020.html#lastPost
(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)

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Re:Das Leben nach neoliberaler Kosten-Nutzen-Rechnung
« Antwort #5 am: 12:19:37 Fr. 26.Februar 2016 »
Zitat
Im Grunde konnte und kann man nur anderen Ausgebeuteten vertrauen, wenn überhaupt.

Leider nein, gerade hier bei CD haben sich z.B. schon ein paar User auf die erfolgreiche Seite verabschiedet und uns zurückgebliebene verbitterte Theoretiker bedauert, untermauert mit schönen neoliberal angehauchten Tschaka-Sprüchen. Hier ist es nur enttäuschend, ohne negative reale Auswirkungen, im Realen kann das größere Schäden verursachen.
Was passiert mit den Personen wenn sie sich nicht mehr zu den Ausgebeuteten zählen? Schau bloß an was passiert wenn sich die Unterschichtzugehörigen zur umworbenen Mittelschicht zählt.
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schwarzrot

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Re:Das Leben nach neoliberaler Kosten-Nutzen-Rechnung
« Antwort #6 am: 12:39:54 Fr. 26.Februar 2016 »
Schau bloß an was passiert wenn sich die Unterschichtzugehörigen zur umworbenen Mittelschicht zählt.

Yup, dann kommt sowas ekliges bei raus, wie manche von der CCES24 'pro'-cheff seite.
"In der bürgerlichen Gesellschaft kriegen manche Gruppen dick in die Fresse. Damit aber nicht genug, man wirft ihnen auch noch vor, dass ihr Gesicht hässlich sei." aus: Mizu no Oto

Wieder aktuell: Bertolt Brecht

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Re:Das Leben nach neoliberaler Kosten-Nutzen-Rechnung
« Antwort #7 am: 16:13:55 Fr. 26.Februar 2016 »
Sogar ALG2- Bezieher die über ALG2- Bezieher herziehen!
Neulich erst wieder erlebt. Da hast Du dann echt nur ein Fragezeichen über dem Kopf! ???
Dieses Phänomen trifft in allen Bereichen auf und das auch schon seid langer Zeit.
Genau so spielt man die Menschen dann auch gegeneinander aus.

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Re:Das Leben nach neoliberaler Kosten-Nutzen-Rechnung
« Antwort #8 am: 09:40:29 Mi. 28.September 2016 »
Zitat
Arzneikosten in Deutschland steigen auf Rekordniveau

Patentgeschützte Medikamente kosten dem aktuellen AOK-Verordnungsreport zufolge zu viel. Die staatliche Preisbremse wirkt zu wenig. (…) Hauptursache ist nach Einschätzung der Gesundheitsexperten nicht die alternde Gesellschaft, sondern die Preispolitik der Pharmaindustrie, zu lasche gesetzliche Preisbremsen und die Verordnungspraxis der Ärzte: Wie aus dem am Montag vorgestellten Report hervorgeht, zahlten die gesetzlichen Kassen im Jahr 2015 rund 36,9 Milliarden Euro für Arzneimittel. Damit seien die Kosten von 2014 auf 2015 um 1,5 Milliarden Euro gestiegen, in den letzten zwei Jahren sogar um 4,8 Milliarden Euro. Der größte Preistreiber seien die patentgeschützten Medikamente: Der Markt mit Arzneimitteln, auf die der Hersteller das Patent und damit das Monopol hat, wuchs den Angaben zufolge binnen eines Jahres um 1,3 Milliarden Euro auf 14,9 Milliarden Euro. Das sei ein Anstieg allein in diesem Segment um knapp zehn Prozent. Kosten, die sich am Ende auf die Beiträge der Versicherten auswirken können. (…) Scharfe Kritik übt der Report an der Politik: Mit seiner neuen Gesetzesinitiative zur Arzneimittelversorgung werde Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) die staatliche Preisbremse weiter lockern – und Transparenz bei den Preisen verhindern. So solle künftig der zwischen Hersteller und Krankenkassen ausgehandelte Erstattungsbetrag geheim gehalten werden. Während die Pharmaverbände argumentieren, auf diese Weise könne der Betrag niedriger gehalten werden, weil damit Deutschland nicht mehr die Preise für Europa vorgebe, glaubt Report-Autor Schwabe das Gegenteil: So werde das Hochpreisland stabil erhalten. Der Gesetzentwurf sei „von den Lobbyisten der Pharmaindustrie geschrieben worden“.
Quelle: WAZ

Via NDS

Na das sind mal ordentliche Gewinnsteigerungen.
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Re:Das Leben nach neoliberaler Kosten-Nutzen-Rechnung
« Antwort #9 am: 13:16:33 Mo. 03.Oktober 2016 »
Zitat
Outsourcing nach China ist ein Erfolgsrezept, besonders bei klinischen Medikamententests.

A Chinese government investigation has revealed that more than 80 percent of the data used in clinical trials of new pharmaceutical drugs have been "fabricated".

Da ist jedes Medikament ein Gewinner!

Quelle: Fefes Blog

Die überragende Effizienz privater Unternehmen eben.
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Re:Das Leben nach neoliberaler Kosten-Nutzen-Rechnung
« Antwort #10 am: 11:26:37 Fr. 07.Oktober 2016 »


Diabetes z.B. spült eine Menge Kohle in sehr viele Bereiche der (Gesundheits-) Wirtschaft und der schwarzen Peter kann locker auf den "Selbst Schuld-Verbraucher" geschoben werden. Es gibt verdammt viele Gewinner durch den übermäßigen Zuckerkonsum.
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Re:Das Leben nach neoliberaler Kosten-Nutzen-Rechnung
« Antwort #11 am: 11:46:37 Mi. 19.Oktober 2016 »
Zitat
Cholesterin, der große Bluff

Die Theorie, dass zahlreiche Herz-Kreislauferkrankungen auf einen hohen Cholesterinspiegel zurückzuführen sind, ist im Laufe der letzten 50 Jahre zu einem regelrechten Dogma geworden. Nur wenige forschten in eine andere Richtung und stießen dabei auf große Widerstände seitens der Pharma- und Lebensmittelindustrie. Die Dokumentation nimmt die Hintergründe unter die Lupe.

In den 50er Jahren häuften sich in den USA Herzinfarkte, Tausende erlagen der neuen VolkskrankheDie Theorie, dass zahlreiche Herz-Kreislauferkrankungen auf einen hohen Cholesterinspiegel zurückzuführen sind, ist im Laufe der letzten 50 Jahre zu einem regelrechten Dogma geworden. Nur wenige forschten in eine andere Richtung und stießen dabei auf große Widerstände seitens der Pharma- und Lebensmittelindustrie. Die Dokumentation nimmt die Hintergründe unter die Lupe.

In den 50er Jahren häuften sich in den USA Herzinfarkte, Tausende erlagen der neuen Volkskrankheit. Vor diesem Hintergrund veröffentlichte Ancel Keys, Physiologe an der Universität von Minnesota, 1953 eine Grafik, die einen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem Konsum gesättigter Fettsäuren und der Anzahl von Todesfällen durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen zeigte.

Die Ursache war schnell gefunden: Cholesterin. Später stellte sich heraus, dass Keys gerade die Länder ausließ, die seiner Theorie widersprachen, wie beispielsweise Frankreich, wo trotz des hohen Verbrauchs tierischer Fette verhältnismäßig wenig Herz-Kreislauf-Erkrankungen festgestellt werden. Im weiteren Verlauf wurde viel Geld darauf verwendet, um Keys' These zu erhärten, dass tierische Fette den Cholesterinspiegel und damit die Anzahl von Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigen lassen.

Doch die Studien sprechen eine eindeutige Sprache: Cholesterin ist nur ein schwacher „Risikomarker”, und ein kausaler Zusammenhang zwischen den Cholesterinwerten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann nicht festgestellt werden. Die tatsächlichen Risikofaktoren für solche Krankheiten sind vielmehr Rauchen, Bluthochdruck, Übergewicht und Bewegungsmangel. Ungeachtet dieser Ergebnisse werden immer größere Summen in Studien gesteckt, die Cholesterin zum Sündenbock machen. Wie kommt es, dass sich diese These in der Gesellschaft und in der Medizin so hartnäckig hält, obwohl es an eindeutigen wissenschaftlichen Beweisen fehlt?it. Vor diesem Hintergrund veröffentlichte Ancel Keys, Physiologe an der Universität von Minnesota, 1953 eine Grafik, die einen eindeutigen Zusammenhang zwischen dem Konsum gesättigter Fettsäuren und der Anzahl von Todesfällen durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen zeigte.

Die Ursache war schnell gefunden: Cholesterin. Später stellte sich heraus, dass Keys gerade die Länder ausließ, die seiner Theorie widersprachen, wie beispielsweise Frankreich, wo trotz des hohen Verbrauchs tierischer Fette verhältnismäßig wenig Herz-Kreislauf-Erkrankungen festgestellt werden. Im weiteren Verlauf wurde viel Geld darauf verwendet, um Keys' These zu erhärten, dass tierische Fette den Cholesterinspiegel und damit die Anzahl von Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigen lassen.

Doch die Studien sprechen eine eindeutige Sprache: Cholesterin ist nur ein schwacher „Risikomarker”, und ein kausaler Zusammenhang zwischen den Cholesterinwerten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann nicht festgestellt werden. Die tatsächlichen Risikofaktoren für solche Krankheiten sind vielmehr Rauchen, Bluthochdruck, Übergewicht und Bewegungsmangel. Ungeachtet dieser Ergebnisse werden immer größere Summen in Studien gesteckt, die Cholesterin zum Sündenbock machen. Wie kommt es, dass sich diese These in der Gesellschaft und in der Medizin so hartnäckig hält, obwohl es an eindeutigen wissenschaftlichen Beweisen fehlt?

Quelle: Arte



Und jetzt noch, oh Wunder:

Zitat
Das Milliarden-Geschäft mit dem Cholesterin

Quelle: Quarks & Co




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