Autor Thema: AG wollen Flüchtlinge nur versklaven  (Gelesen 72021 mal)

Rudolf Rocker

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Re:AG wollen Flüchtlinge nur versklaven
« Antwort #15 am: 23:51:41 Mo. 31.August 2015 »
Naja, macht schon einen Unterschied ob ich mir einen guten Arzt leisten kann oder nicht.
Als Privatpatient müsste ich jetzt ganz sicher nicht 3 Wochen auf einen Termin bei einem Orthopäden warten.
Und macht schon einen Unterschied ob ich der CDU zich Millionen spende oder nicht! (wessen Politik macht die denn? Genau, die Politik die Familie Quandt wünscht)!
Und es macht schon einen Unterschied, wenn ich mir eine Privatarmee aus Söldnern halten kann und die Bullen und Behörden schmieren kann damit ich in Ruhe meinen Geschäften nachgehen kann.

Tiefrot

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Re:AG wollen Flüchtlinge nur versklaven
« Antwort #16 am: 02:11:38 Di. 01.September 2015 »
Zitat
Und es macht schon einen Unterschied, wenn ich mir eine Privatarmee aus Söldnern halten kann
und die Bullen und Behörden schmieren kann damit ich in Ruhe meinen Geschäften nachgehen kann.

Dieses und einige andere Probleme erledigen sich von selbst,
wenn sich die Leute mal mit der Buntpapier-Theorie auseinandersetzen würden.
Nur leider steht dies nicht zu erwarten.  :rolleyes:

Was die Arztfrage betrifft - wäre eigentlich wieder ein Extrathema.
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schwarzrot

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Re:AG wollen Flüchtlinge nur versklaven
« Antwort #17 am: 06:19:33 Di. 01.September 2015 »
Rein praktisch gesehen nicht. Oder kannst du in in mehr als einer Villa gleichzeitig wohnen,
..mehr als in einer villa?  Mir ist kein HartzIv-bezieher bekannt, der auch nur in einer villa wohnt.
Zitat
mehr als ein Auto fahren,
Hab auch kein auto, versuch mal nen auto vom regelsatz mit durchzufuttern. Gar nicht einfach!
Zitat
nutzt dir in der Praxis mehr als ein Boot,
welche(r) HartzIV-bezeiher hat nen boot, hier jemand im forum?
Zitat
mehr als ein Pool, etc ?
Viele hartzIV-bezieher haben nicht mal ne badewanne, manche nicht mal ne dusche.
Zitat
Diese Frage kannst du bis auf die Ebene der reinen Existenz runterbrechen. Überleg mal.  ;)
Mal, echt, überleg mal, ob das wirklich so schlau ist, was du da schreibst.
Geld und liquide mittel sind nicht nur 'buntpapier', sondern einfluss, macht, sich angenehmes und menschen zu kaufen.
Da finde ich was Rudi dazu schreibt, hat mächtig mehr hand+fuss, als dinge soweit generalisieren, bis jegliche erkenntnis unmöglich wird.  ;)
"In der bürgerlichen Gesellschaft kriegen manche Gruppen dick in die Fresse. Damit aber nicht genug, man wirft ihnen auch noch vor, dass ihr Gesicht hässlich sei." aus: Mizu no Oto

Wieder aktuell: Bertolt Brecht

Rudolf Rocker

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Re:AG wollen Flüchtlinge nur versklaven
« Antwort #18 am: 09:47:43 Di. 01.September 2015 »
It's expensive being poor!
Wir können den Vergleich auch mal auf alltägliche Dinge runterbrechen, wie ich es ja schon mit dem Arztbesuch angedeutet habe:
schwarzrot hat ja schon das Auto angesprochen. Es ist vom Regelsatz nicht zu bezahlen. Der kleine Niedriglöhner vom Dorfe ist aber leider auf sein Auto angewiesen. Und was kann der sich leisten? Eine alte Schrottlaube, die viel Sprit frisst und ständig zur Reparatur muss.
Hast Du Kohle kaufst Du Dir alle zwei, fünf oder zehn Jahre ein neues, sparsames Auto. Das hat nicht mal was mit Luxus zu tun, sondern ist eher eine Notwendigkeit, wenn man auf ein Auto angewiesen ist!
Nächstes Beispiel Haushaltsgeräte: Ich habe keine Kohle um mir energiesparende Elektrogeräte zu kaufen. Schon gar nicht für Herd, Kühlschrank oder Waschmaschiene. Damit bezahle ich deutlich höhere Stromkosten, als andere Menschen, die sich das leisten können. Auch das hat überhaupt nichts mit Luxus zu tun.
Außerdem habe ich kein Geld, um soziale Konntakte zu pflegen, also Freunde zu besuchen. Es ist mir peinlich zu einem Geburtstag zu gehen und kein Geschenk zu haben, aber dafür hab ich kein Geld! Das hat nichts, aber auch gar nichts mit Luxus zu tun!
Und in einer schönen, nicht schimmeligen, schadstoffarmen Wohnung würde ich auch gerne wohnen. Da brauche ich keine Villa. Was hat das mit Luxus zu tun?
Und zu guter letzt halte ich Geld immer noch für das beste Zahlungsmittel. Es sollte eben nur für seinen ursprünglichen Zweck eingesetzt werden und nicht für irgendwelche hinfälligen Börsenspekulationen.

Aber @tiefrot, wenn Du das "Buntpapier" nicht haben willst, kannst Du ja bei deinem JC gerne mal anfragen, ob sie dir den Regelsatz auch in Lebensmittelgutscheinen auszahlen! ;)

Just B U

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Re:AG wollen Flüchtlinge nur versklaven
« Antwort #19 am: 12:10:49 Di. 01.September 2015 »
...b.t.w. zum Trööt-Thema:   ....Und was will uns das hier sagen?

 
Zitat
BWIHK-Präsident will Mindestlohn für Flüchtlinge aufweichen

Der Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags (BWIHK) will den Mindestlohn zur besseren Integration von Flüchtlingen aufweichen. Asylbewerber könnten auf Stundenbasis im Haushalt, im Garten oder bei der Familienbetreuung eingesetzt werden, sagte Peter Kulitz am Montag in Stuttgart. Durch die Nähe zur Bevölkerung könne das die Integration fördern.

Allerdings müsse in diesen Fällen vom gerade erst eingeführten gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro Abstand genommen werden. Kosten und Dokumentationspflichten schreckten viele Familien ab, die gerne Arbeit anbieten würden. „Ich plädiere für eine rasche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben durch Arbeit und fordere die Bundespolitik auf, dass die Aussetzung des Mindestlohns für Flüchtlinge geprüft wird“, sagte Kulitz am Rande des Industriedialogs im Wirtschaftsministerium.
Quelle: FOCUS
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http://www.focus.de/regional/baden-wuerttemberg/fluechtlinge-bwihk-praesident-will-mindestlohn-fuer-fluechtlinge-aufweichen_id_4899774.html


Ich könnte nur noch kotzen.... kotz
Die Dummheit der Einen ist die Macht der Anderen.
Je dümmer u. desinteressierter die Einen desto mächtiger die Anderen.

Hätte man den christlichen Klerus mit der gleichen Vehemenz verteidigt, wie Teile der Linken das heute mit dem islamischen tun, hätte die Aufklärung nie stattgefunden.
Seyran

karpfen

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Re:AG wollen Flüchtlinge nur versklaven
« Antwort #20 am: 12:26:19 Di. 01.September 2015 »
@rudi: hartz 4 - empfänger sollen das ja auch nicht ...
ich bin, wie ich bin und keiner kann mich ändern oder etwas dagegen tun. denn ändern kann ich mich nur selber.

"generalstreik, ein leben lang!" gregor gog

karpfen

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Re:AG wollen Flüchtlinge nur versklaven
« Antwort #21 am: 12:53:19 Di. 01.September 2015 »
Zitat
Rassistische Krawalle: Weder spontan, noch unorganisiert
Posted by Publikative.org seit dem 1. September 2015 Leave a Comment

Fast jede Woche brennen Asylunterkünfte, es gibt gewalttätige Ausschreitungen gegen Flüchtlinge und zahlreiche Übergriffe: All dies ist weder spontan noch unorganisiert…

Von Samuel Salzborn*

Der bundesdeutsche Alltag ist seit Wochen geprägt von rassistischen Anschlägen auf Flüchtlinge und ihre (geplanten) Unterkünfte. Inszenieren sich die Täterinnen und Täter oft selbst als besorgte Bürger/innen, zeigt sich in der Auseinandersetzung mit dem Thema einerseits, dass das Weltbild derjenigen, die sich gegen die Aufnahme von Flüchtlingen mit Worten oder mit Gewalt stark machen, zentrale Elemente rechtsextremen Denkens umfasst und vielfach auch mit Schlüsselbegriffen und Schlagworten aus der rechtsextremen Rhetorik aufwartet. Zugleich zeigt sich andererseits anhand des organisierten Vorgehens sowohl bei Demonstrationen wie ähnlichen Protestaktionen, aber auch bei Übergriffen und Anschlägen, dass auf die Erfahrungen rechtsextremen Organisationen zurückgegriffen wird, wenn diese nicht sogar selbst als Aufstacheler und/oder Organisatoren involviert sind. Der rassistische Protest gegen Flüchtlinge ist somit weder spontan, noch unorganisiert – und er ist Ausdruck eines rechtsextremen Weltbildes, bei dem sicher nicht alle, die gegen die Flüchtlinge demonstrieren, über ein geschlossen rechtsextremes Weltbild verfügen, aber niemand demonstriert gegen Flüchtlinge, wenn nicht mindestens einzelne Facetten dieses Weltbildes vorliegen.
Die Polizei hatte die Situation nicht unter Kontrolle, Foto: PM Cheung

Die Polizei hatte die Situation nicht unter Kontrolle, Foto: PM Cheung

Der rechtsextremen Szene ist dabei jüngst in Deutschland erfolgreich gelungen, ihre Anliegen vermehrt in die Öffentlichkeit zu tragen und auch in erheblichem Maß durch Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte, wie auch auf jüdische Einrichtungen, das Klima der Angst und Bedrohung zu verschärfen. Andererseits ist die subjektive Wahrnehmung vieler Menschen in der Bundesrepublik geprägt von Ängsten – sozialen, ökonomischen, politischen – die zwar selten rationaler Prägung sind, aber damit gleichwohl präsent und als Agitationsfolie für den Rechtsextremismus nutzbar. Denn die Bundesrepublik zählt zwar nach wie vor zu den weltweit führenden Industrienationen und ist im internationalen wie europäischen Vergleich weder zentrales Ziel des islamistischen und antisemitischen Terrorismus, noch der massiv durch ihn verstärkten weltweiten Flucht- und Migrationsbewegungen, aber trotzdem fungieren diese Themenfelder als agitatorische Gelegenheitsstrukturen für den Rechtsextremismus.

Dass eine Phase der Beschleunigung immer eine schwere Zeit für Demokratinnen und Demokraten ist, kann man spätestens seit und wegen Carl Schmitt wissen, der als wesentlicher Denker der Konservativen Revolution und Vordenker des Nationalsozialismus auch zu einem der maßgeblichen Idole im (vor allem: intellektuellen) Rechtsextremismus geworden ist: schon Schmitt pries den Modus der Beschleunigung als wesentliche Methode zur Bekämpfung von Parlamentarismus und Demokratie, sind doch Zeiten der Beschleunigung eben Zeiten, in denen weniger nachgedacht, abgewogen und reflektiert wird, in denen es weniger um Verstand und mehr um Affekte geht, in denen der Eskalationsgrad von Konflikten strukturell höher ist, gesellschaftliche und politische Auseinandersetzungen weniger dialogorientiert geführt werden, sondern von scheinbaren Sachzwängen oder ebenso scheinbar natürlichen (und damit als unwidersprechbar unterstellten) Gesetzmäßigkeiten dominiert werden. Phasen der Beschleunigung sind Phasen der Gegenaufklärung.
Der Mob in Heidenau, Foto: Johannes Grunert

Der Mob in Heidenau, Foto: Johannes Grunert

Zugleich engagieren sich aber – im Unterschied zu den rassistischen Anschlägen Anfang der 1990er Jahre – gegenwärtig immer mehr Menschen gegen Rassismus und für die Demokratie, auf vielfältige Weise. Und auch das mediale Klima ist, trotz aller Probleme, viel stärker als noch vor 25 Jahren sensibilisiert gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Bei allem Engagement der Zivilgesellschaft darf aber auch nicht übersehen werden: dringend gefordert sind auch Polizei und Justiz, um den bestehenden rechtlichen Rahmen gegen den rassistischen Mob mit aller Härte auszuschöpfen – wer die Sprache der Gewalt spricht, sei es verbal oder in körperlichen Taten, dem ist nicht mit guten Worten beizukommen, sondern nur mit einer starken, wehrhaften Demokratie, in der polizeiliche Möglichkeiten vollumfänglich genutzt und bei juristischer Strafmaßermittlung die Schwere und Vorsätzlichkeit der Taten vollumfänglich berücksichtig wird. Und hier liegt eine der zentralen Diskrepanzen im bundesdeutschen Föderalismus: Während es aufgrund des vorhandenen politischen Willens und des polizeilichen Engagements in Niedersachsen gelingt, Tatverdächtige eines rassistischen Mordanschlagversuchs nach einem Tag Ermittlungsarbeit zu verhaften, hat man in Sachsen den Eindruck, dass weder Politik noch Polizei auch nur ein minimales Interesse an der ernsthaften Bekämpfung von Rassismus und Rechtsextremismus haben.

*Samuel Salzborn ist Professor für Grundlagen der Sozialwissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen. Sein Buch „Rechtsextremismus. Erscheinungsformen und Erklärungsansätze“ ( http://www.salzborn.de/re2_de.html ) ist soeben in aktualisierter und erweiterter Auflage bei Nomos/UTB erschienen.

http://www.publikative.org/2015/09/01/rassistische-krawalle-weder-spontan-noch-unorganisiert/
ich bin, wie ich bin und keiner kann mich ändern oder etwas dagegen tun. denn ändern kann ich mich nur selber.

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Tiefrot

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Re:AG wollen Flüchtlinge nur versklaven
« Antwort #22 am: 13:05:09 Di. 01.September 2015 »
@Rudi und schwarzrot, natürlich habe ich generalisiert, und das mit voller Absicht.
Nur um klar zu machen, worum es sich bei Geld am Ende handelt.

Rudi schrob dazu noch:
Zitat
Aber @tiefrot, wenn Du das "Buntpapier" nicht haben willst, kannst Du ja bei deinem JC gerne mal anfragen,
ob sie dir den Regelsatz auch in Lebensmittelgutscheinen auszahlen!

Ja, genau schließt sich doch der Kreis: Diese Gutscheine sind auch nur bedrucktes Papier, wo man was dafür kriegt.

Was da sonst noch dranhängt - natürlich, da kann ich mich nicht ausnehmen. Kann keiner.  ;)
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Schluepferstuermer

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Re:AG wollen Flüchtlinge nur versklaven
« Antwort #23 am: 20:10:25 Di. 01.September 2015 »
...b.t.w. zum Trööt-Thema:   ....Und was will uns das hier sagen?

 
Zitat
BWIHK-Präsident will Mindestlohn für Flüchtlinge aufweichen

Ähnliches vom Spiegel habe ich im Eingagspost verlinkt.
lg Schlüpferstürmer

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Schluepferstuermer

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Re:AG wollen Flüchtlinge nur versklaven
« Antwort #24 am: 20:20:39 Di. 01.September 2015 »

Ja, genau schließt sich doch der Kreis: Diese Gutscheine sind auch nur bedrucktes Papier, wo man was dafür kriegt.


Im übertagenen Sinn ist ein Geldschein ein Schein von Geld. Oder anders ausgedrückt, ein Stück Papier, auf dem eine Zahl draufgekritzelt wurde.

Aber es erleichtert das Leben ungemein viele hohe Geldscheine zu besitzen. Du kannst es ja in Konsumartikel/Wertsachen eintauschen.
Ich denke da nur an Hilfsmittel, die ich mir zulegen kann, um mir das Leben leichter zu machen.

Sogar http://www.sueddeutsche.de/geld/wachsende-ungleichheit-armut-ist-teuer-1.2392438 beschreibt dies.
lg Schlüpferstürmer

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Kuddel

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Re:AG wollen Flüchtlinge nur versklaven
« Antwort #25 am: 08:36:14 Mi. 02.September 2015 »
Hier ein Auszug aus einem verkackten DLF Kommentar:

Zitat
Aber Fremdenliebe allein reicht nicht, um mit einer Völkerwanderung historischer Ausmaße fertigzuwerden. Wenn syrische Flüchtlinge in München aus dem Zug steigen und mit Tränen in den Augen "Thank you Germany" sagen - dann ist das ein schönes Gefühl. Es bedeutet aber auch: Millionen Flüchtlinge wollen explizit nach Deutschland. Und wir können nicht mehreren Millionen Flüchtlingen eine Perspektive bieten.

Wir brauchen schon jetzt hunderttausende neue Wohnungen, haben aber gerade erst mit der Mietpreisbremse den privaten Wohnungsbau abgewürgt. Wir brauchen hunderttausende neue Jobs im Niedriglohnsektor, haben aber mit dem Mindestlohn diesen Sektor gerade erst unter Druck gesetzt. Machen wir uns nichts vor: Aus den meisten der jungen Männer, die in München aus dem Zug steigen und kein Englisch, geschweige denn Deutsch sprechen, werden keine Ärzte oder Ingenieure. Sie brauchen geringqualifizierte Jobs. Sonst landen sie im Sozialhilfe-Getto. Zuwanderer und Asylbewerber zu integrieren - das hat der Freistaat Bayern bisher gut geschafft, besser als andere Bundesländer. Weil es hier mehr Arbeit gibt als anderswo.

Und da sind wir wieder bei Joachim Herrmann, dem bayerischen Innenminister. Die Linke fordert wegen des N-Wortes seine Entlassung. Dabei ist gerade Herrmann in den letzten Monaten der Herausforderung hunderttausender Flüchtlinge gerecht geworden. Die bayerischen Behörden - von der Polizei bis zu den Kommunen - funktionieren. Der Plan der CSU, Balkan-Flüchtlinge schneller abzuschieben, um Bürgerkriegs-Flüchtlinge besser unterstützen zu können - er greift. Heute hat im oberbayerischen Manching ein Abschiebelager für Asylsuchende aus Albanien, Serbien und dem Kosovo eröffnet. Bayern geht einen eigenen Weg aus Willkommenskultur und Härte. Darüber sollten wir diskutieren
http://www.deutschlandfunk.de/fluechtlingspolitik-nicht-im-streit-ueber-das-n-wort.720.de.html?dram:article_id=329932

Troll

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Re:AG wollen Flüchtlinge nur versklaven
« Antwort #26 am: 09:55:18 Mi. 02.September 2015 »
Hier ein Auszug aus einem verkackten kackbraunen DLF Kommentar:
Wir brauchen hunderttausende neue Jobs im Niedriglohnsektor

Klar, lasst die Kanaken unsere Ärsche wischen, diese Untermenschen dürfen dafür dankbar sein überhaupt hier leben zu dürfen.  kotz

Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
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Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein.
Jiddu Krishnamurti

Rudolf Rocker

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Re:AG wollen Flüchtlinge nur versklaven
« Antwort #27 am: 10:20:12 Mi. 02.September 2015 »
Der Artikel klingt stark nach "Arbeit macht frei"!
Michael Watzke scheint auch einer dieser geistigen Brandstifter zu sein.

Über die Fluchtursachen redet indes keiner. Aber genau das wäre bitter nötig, grade auch um die Mitschuld Deutschlands aufzeigen zu können.

Tiefrot

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Re:AG wollen Flüchtlinge nur versklaven
« Antwort #28 am: 13:58:47 Mi. 02.September 2015 »
Troll sagte:
Zitat
Klar, lasst die Kanaken unsere Ärsche wischen, diese Untermenschen dürfen dafür dankbar sein überhaupt hier leben zu dürfen.

Dein Satz bekommt einen ganz interessanten Hintersinn: Klick mich !  ;D
Wenn die "Politik" wirklich solche Dinger im Hinterkopf hat, sind die blöder, als die Polizei erlaubt.
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BGS

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Re:AG wollen Flüchtlinge nur versklaven
« Antwort #29 am: 18:25:48 Mi. 02.September 2015 »
Hier ein Auszug aus einem verkackten kackbraunen DLF Kommentar:
Wir brauchen hunderttausende neue Jobs im Niedriglohnsektor

Klar, lasst die Kanaken unsere Ärsche wischen, diese Untermenschen dürfen dafür dankbar sein überhaupt hier leben zu dürfen.  kotz

Welch Stumpfsinn, solcherart Rede vom "DLF" (Deutscher Landser Funk). In ""Bayern" werden die ach so vielen Flüchtlinge garantiert wegen der gratis Bayrischkurse auf Kosten des Freistaats so wunderbar integriert.

Wir brauchen weltweit, angesichts garantiert steigender Flüchtlingszahlen noch mehr Fastfoodbuden und Hire&Firejobs, möglichst mit vorherigen, unbezahlten "Praktika" als Regel. Je länger, desto besser.

MfG

BGS
"Ceterum censeo, Berolinensis esse delendam"

http://www.chefduzen.de/index.php?topic=21713.msg298043#new
(:DAS SINKENDE SCHIFF DEUTSCHLAND ENDGÜLTIG VERLASSEN!)